Beiträge von Greenfox

    Stimmt, Bassmann, Relativieren war nicht wirklich der passende Begriff. Ich meinte ja auch mehr in die Richtung "kleinreden, verharmlosen" - die Augen verschliessen ...

    Übrigens, 18boy:

    Selbst wenn dich jemand kennen sollte.Was solls?

    Überleg doch mal, wie es kommen könnte, dass Dich jemand bei der Suchtberatung oder einer SHG kennen könnte!? Höchstwahrscheinlich doch deshalb, weil er/sie dasselbe Problem hat wie Du ...
    Deine Scham/Bedenken in dieser Richtung sind m.E. nur ein vorgeschobenes Alibi dafür, nicht sagen zu wollen "Ich will nicht dahin" ... "denn dann müsste ich ja zugeben, a) ein Problem zu haben und b) nicht alleine damit klar zu kommen".

    Gruß
    Greenfox

    Hallo und HERZLICH WILLKOMMEN hier bei uns im Forum wikende091

    Deine Frage, wie Du Deine Stimmungsschwankungen von der "Vergesslichkeit" Deiner Kollegen unterscheiden kannst nixweiss0

    Zuerst einmal solltest Du ehrlich zu Dir selbst sein!

    Nun kommt aber hinzu, ja ich trinke. Und vermehrt damit an als ich mich auch dafür entschied, nicht mehr alles durchgehen zu lassen.

    Ich habe darauf geachtet 10h vor arbeitsbeginn nicht zu trinken.

    Für mich passt da etwas nicht. Die Kollegen tuscheln, Du würdest trinken. Wenn aber 10 Stunden zwischen dem letzten Getränk und dem Arbeitsbeginn liegen und Du auch nicht zwischendurch "naschst" ... entweder ist alles Quark, was die Kollegen erzählen - ooooder es waren heftig viel Getränke ... und demzufolge Restalk oder Du stellst beim trinken irgend etwas öffentlichkeitswirksames an ... nixweiss0 nixweiss0

    Egal, was oder wie - lies Dich hier erst mal ein.
    Vielleicht schaust Du ja mal in unsere Linksammlung oder in die Rubrik Ich will mit dem Trinken aufhören. Was tun? Wer hilft mir?

    Gruß
    Greenfox

    @Chaospriester
    Sei nicht sauer, aber wie wäre es, wenn Du Dich (in einem eigenen Thread) mal kurz vorstellen würdest, damit wir ganz grob wissen, wer Du bist und was Dich hierher zu uns "verschlagen" hat?!? Man platzt ja auch nicht in die Gespräche Fremder, ohne sich zumindest vorzustellen ...
    Ist nicht böse gemeint.

    Gruß
    Greenfox

    Hi, Nagini!

    Auch ich kenne das nur zu gut und kann Dir auch nur raten: Such Dir Hilfe!
    Schau in unsere Linksammlung, geh zu einer Suchtberatung ... ich kann es nur wiederholen.
    Mit der Münchhausen-Methode (an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen) habe ich es auch probiert - hat nicht geklappt.

    Selbsthass ist ein Gefühl, das dich nicht weiter bringt

    Stimmt, das führt eher dazu

    Gruß
    Greenfox

    Hallo und "Herzlich Willkommen"!

    Ja, aus kleinen, niedlichen Kätzchen können gefährliche Raubkatzen werden ...

    Hast Du schon mal dran gedacht, zu einer Suchtberatung zu gehen? Seit 3 Jahren machst Du Dir ja schon Gedanken. Und wenn Du 12 Halbe für den Tag "brauchst", ist das schon mehr als ernst - in meinen Augen ist das äußerst bedenklich ...

    Schau doch mal hier rein oder in unsere Linksammlung.

    Gruß
    Greenfox

    Liebe Pingu, fühl Dich erst mal gedrückt wikende091

    Mittlerweile glaube ich nicht mehr, dass man bei Null anfängt, Anfänger ist. Denn Du weisst DASS es geht und WIE.
    Und aus allen Fehlern, die man macht, kann man lernen. Und daran kannst Du anknüpfen!

    Auch wenn es sich wie Platitüden anhört, aber: "Alle Theorie ist grau - und Menschen sind bunt." Jeder Mensch sieht, verarbeitet und reagiert nun mal auf ein und dieselbe Sache anders. Und daraus resultiert (leider) auch, dass oft aus Marx Murks wird ("Marx ist die Theorie - und Murks die Praxis").

    Nicht wer am Boden liegt verliert, sondern wer aufgibt. Keine Ahnung, von wem der Spruch stammt - aber da ist etwas Wahres dran.

    Also: Nicht aufgeben, Krönchen gerade rücken, weitermachen bzw. neu anfangen.
    Wie sagte schon der olle Einstein: "Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben."

    So, genug der Sprüche. Ich hoffe, Du verstehst, was ich meine und Dir damit sagen will ...

    Liebe Grüße
    Greenfox

    Nee, Dimez, es ist nicht alles aus - es kann alles neu anfangen!

    Also mit Selbsthilfegruppen hatte ich leider nur schlechte Erfahrungen, ...


    Selbsthilfegruppen = Mehrzahl. Hast Du Dir wirklich mehrere angeschaut?
    Wenn ja, dann ist es wirklich traurig, wenn die sich dort nicht motivieren können :-\ - das Leben kann doch gerade ohne Suff so schön sein.
    Wenn nein - man kann nicht von einer Gruppe auf alle schließen. Kannst ja mal in meine kommen ;) - wir blasen wirklich kein Trübsal :D

    Morgen treffen wir uns mit vielen Freunden um auf Kirchweih zu gehen ... Sollte ich überhaupt mit gehen oder absagen

    Kann man nicht so pauschal sagen. Du solltest selber in Dich reinhorchen - wenn Du ein schlechtes Gefühl hast, dann lass es. Auf alle Fälle solltest Du sehen, dass Du da wegkommst, wenn es Dir zu viel wird und die Anderen (An-/Betrunkenen) auf den Senkel gehen - und nicht auf eine Mitfahrgelegenheit angewiesen bist.

    Langzeittherapie und Beruf ... Wie sieht's aus mit Deinem/r Chef/in? Kannst Du mit ihm/ihr reden und reines Wasser einschenken? Es dient ja letztendlich auch der Erhaltung/Wiederherstellung Deiner Arbeitskraft. Wem ist geholfen, wenn Du wieder absackst (Was ich Dir natürlich nicht wünsche!!)? Lass es Dir mal in Ruhe durch den Kopf gehen.

    Und mit Deiner Frau reden / Tagebuch führen finde ich eine gute Idee. Vielleicht kannst Du mit Deiner Frau ja auch über das Thema LZT sprechen.

    Gruß
    Greenfox

    Hi, Dimez,

    auch von mir ein HERZLICHES WILLKOMMEN hier im Forum!

    Du schreibst, dass Dir die Gespräche/Einzeltherapie gut getan haben. Hast Du außerdem noch etwas in dieser Richtung unternommen? Dir z.Bsp. mal Selbsthilfegruppen angeschaut (weiß ja nicht, wo Du wohnst und wie dort die Situation aussieht)? Informationen findest Du u.a. in unserer Linksammlung oder auch hier.

    Mir persönlich haben SHG sehr geholfen. Zum Einen, weil man sich da mit Menschen unterhalten kann, die die selben Probleme haben/hatten und hören kann, wie die damit umgegangen sind. Und man merkt/weiß, dass man nicht alleine ist und "der einzige Loser". Und vor allem habe ich dieses "darüber reden" als äußerst erleichternd kennengelernt - naja, Du schriebst ja auch, dass Dir die Gespräche gut getan haben.
    SHG sind also kostenlos - aber nicht umsonst ;)
    Vielleicht kannst Du Dich ja auch mal mit Deinem Vater unterhalten - der weiss ja auch, wie es Dir geht. Damit meine ich nicht persönlich/aktuell, sondern allgemein als trockener Alkoholiker ...

    Schon mal über eine Langzeittherapie nachgedacht? Da gibt es ja auch verschiedene Formen ... Hier kann Dir zum Einen eine Suchtberatungsstelle weiterhelfen, und zum Anderen kannst Du in einer SHG hierzu auch Infos bekommen. Zumindest in meiner SHG ist es so, dass die meisten eine LZT gemacht haben - einige stationär, andere ambulant, in einer Tagesklinik etc.

    Im Übrigen rate ich Dir, Dich nicht mit anderen Alkoholikern/Menschen mit Alkoholproblemen zu vergleichen - das bringt nix. Jeder Mensch ist nun mal anders.

    Das Du Dich hier bei uns angemeldet hast, ist schon mal gut, sollte aber nur ein erster Schritt sein.
    Du hast Dein Problemfeld erkannt - jetzt mach "Nägel mit Köpfen"! Vor allem Dir zuliebe - das kommt dann automatisch auch Deiner Familie zugute.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg sowie einen guten Austausch hier!

    Gruß
    Greenfox

    Bei meiner letzten Therapie hatte ich einen Psychologen, der ernsthaft behauptete, dass man nach 2 Jahren Abstinenz als Alkoholiker wieder kontrolliert trinken könne. ... Aber er sieht die Menschen da scheinbar als geheilt an.

    :o :-\ nixweiss0

    Ich hatte auch mal eine Hausärztin, die mir sogar ausreden wollte, dass ich Alkoholiker sei (ich habe es ihr selbst gesagt!). War übrigens mein letzter Besuch bei ihr ...

    Eigentlich müsste man demzufolge auch mehrere LZT bekommen, wenn man nach 1 Jahr+ rückfällig wird. Ist ja schließlich - nach dieser Definition und meiner Auffassung - eine erneute Erkrankung ... :o
    Ich glaube, wenn man dem Rententräger (oder wer auch immer die LZT bezahlen müsste) mit meinem Argument kommt, ist man ganz schnell mit einer anderen Diagnose in der "Geschlossenen" ;)

    Möchte mal wissen, was die geraucht haben nixweiss0

    Habe gerade mal nachgeschaut: laut ICD-10-Definition bin ich geheilt! Denn auf mich trifft das hier

    nicht (mehr) zu, da ich ja nun schon über 7 Jahre trocken bin.

    Halleluja! Darauf kann ich ja anstoßen.
    Mache ich trotzdem nur mit Ginger Ale ;D

    Hallo, Vita!
    Schön, mal wieder von Dir zu hören/lesen.
    Ja, für so eine Therapie braucht man Geduld. Da ist es nicht mit einem Pillchen oder ein paar Tropfen getan.
    Wir reden zwar immer von einem "Schalter", der bei einem umgelegt werden muss. Aber dieser "Schalter" braucht manchmal unheimlich lange, bis er wirklich umgelegt ist. Lass Dir Zeit und lass diese neuen Gedanken/Gefühle zu.

    Ich wünsch Dir noch eine spannende Therapiezeit!

    Gruß
    Greenfox

    Ich hab auch seine Familie sehr liebgewonnen, es trinken ja nicht ausnahmslos alle dort. Das alles aufzugeben ist für mich ein sehr großer Schritt.

    Ihn zu verlassen heisst ja nicht unbedingt, alle anderen aus dem Gedächtnis zu streichen. Ich mache auch gerade eine Trennung durch (allerdings nicht alkoholbedingt) und habe trotzdem noch einen sehr guten Kontakt und Draht zu "ihrer" Familie und den meisten unserer Freunde. Na klar wird es den Einen oder die Andere geben, die eher auf seiner Seite steht und Dich als die Böse ansieht. Na und? Freunde kann man sich zum Glück selber aussuchen.

    Und dass er versucht sich selbst "runterzufahren" ... Ich habe es so oft versucht - und nie auf Dauer geschafft ...

    Im Übrigen ist diese Drohung "Das Kind bleibt auf jeden Fall bei mir!" eine leere.

    Ich wünsche Dir, dass Du stark bleibst. Und nimm alle Hilfe in Anspruch, die Du kriegen kannst (z.Bsp. SHG).

    Gruß
    Greenfox