Beiträge von Greenfox

    Oder jetzt in der Weihnachtszeit Kekse backen, ist zwar nicht gut für die Figur, aber Balsam für die Seele.

    Seit wann ist backen (oder kochen) schlecht für die Figur?? Dachte immer, essen ... ;D

    Ansonsten: eine PDF kannst Du hier m.W. nicht einstellen. Aber so kannst Du den Link etwas "lesbarer" gestalten (der besseren Erkennbarkeit habe ich zunächst runde Klammern statt eckiger verwendet):

    1. den gewünschten Link in die Zwischenablage kopieren

    2. Hier im Post an der gewünschten Stelle auf den Button "Link einfügen" gehen - sieht dann so aus

    (URL)(/URL)

    3. jetzt zwischen die URL-Klammern den gewünschten Text/Namen für den Link schreiben, z.Bsp.

    (URL)NLP - Gelungene Kommunikation und persönliche Entfaltung(URL)

    4. nun hinter das erste "URL" ein Gleichheitszeichen setzen und den Link aus der Zwischenablage einfügen

    (URL=http://ir.nmu.org.ua/bitstream/hand….pdf?sequence=1)NLP - Gelungene Kommunikation und persönliche Entfaltung(URL)

    5. Fertig - wenn man es richtig gemacht hat (ohne die Klammern zu verändern), dann müsste es jetzt so aussehen:

    NLP - Gelungene Kommunikation und persönliche Entfaltung

    LiS hatte mal einen Link zu einer Seite, wo das besser erklärt wurde - wie man sieht, habe sogar ich es verstanden ... Leider finde ich den nicht mehr.
    Vielleicht habe ich Dich ja auch Mist verstanden und Du meintest etwas ganz Anderes... nixweiss0

    Gruß
    Greenfox

    Zunächst einmal:

    Hallo, Brant!
    Leider ist Deine Art von Wortmeldung nicht gerade prickelnd. In etwa von der Art, dass mehrere Leute zusammen sitzen und diskutieren und plötzlich kommt jemand völlig Fremdes von der Straße herein und gibt seinen Senf dazu. Auch wenn der Hinweis/Vergleich zu dem Film - vorsichtig ausgedrückt - nicht gerade unpassend ist. Denn der Held dort hat sich auch ständig in neue Aufgaben gestürzt und sich damit übernommen ...
    Brant, es wäre schön, wenn Du Dich in einem eigenen Thread vorstellen würdest.

    @Marc:

    niemand schenkt einem längerfristig grössere Aufmerksamkeit oder Hochachtung, nur weil man seine Sucht gerade erfolgreich am bekämpfen ist - man bleibt sowohl im Suff wie auch in der Nüchternheit ziemlich alleine mit dem Problem. Vermutlich ist genau das die Ursache für die erfolgreiche Arbeit in Selbsthilfegruppen.

    Ja, allgemeine und ständige Streicheleinheiten dürfen wir nicht erwarten. Aber vielleicht sollte man ein klein wenig mehr auf die kleinen Anerkennungen achten. Und was Deine Suchtberaterin bei Dir beobachtet hat

    Meine Beraterin hat mich irgendwann gefragt, wo ich selber eigentlich geblieben sei über die letzten sechs Jahre, sie selber würde mein Belastungslevel kaum stemmen können mit dem kranken Vater, dem Geschäft, den Kindern, dem Engagement in der Gemeinde, der zeitweilig ebenfalls kranken Partnerin (ist wieder gut!), der 50/50 Abmachung betreffend Kinderbetreuung und Haushalt, der Auswanderung meiner Mutter, zwei Umzügen privat und einem mit dem Geschäft ... und sie hat mir dringend geraten, mir viel mehr Raum für mich selber zu schaffen z.B. mit dem Segeln aber auch einfach mal mit Nichtstun. Einerseits tat es mir gut, dass jemand anerkennt, dass ich die letzten Jahre sehr hoch gedreht habe und dass das nicht ganz normal ist.

    ist m.E. wirklich ein Grund dafür, dass Du den Alkohol zur "Entspannung" eingesetzt hast.
    Auch wenn es von Brant nicht die feine englische war - aber ich kann Dir den von ihm empfohlenen Film auch nur empfehlen. Es geht hier um einen Geschäftsmann, der immer mehr unter Druck gerät und den Alk zur Entspannung einsetzt - und zunächst langsam und dann immer schneller unter die alkoholischen Räder kommt, wie alles in seinem Leben kaputt geht, wie er auf seinen persönlichen Tiefpunkt zusteuert ...
    Auch wenn ich nicht soo tief gefallen bin, hat mich der Film doch sehr berührt.

    Und noch einen Film (eigentlich ein Ein-Mann-Theaterstück) kann ich empfehlen: "Morgen hör ich auf - Psychogramm eines Trinkers".
    Leider gibt es die Filme auf Youtube nicht mehr komplett ... ;(
    "Morgen hör ich auf" gibt es noch hier - allerdings nicht in einer guten Qualität. Ich habe wohl noch Glück gehabt und mir beide damals (vor 4-5 Jahren) runterladen können ...

    Marc, ich finde es wunderbar, dass Du mittlerweile schon 3 Wochen geschafft hast. Aber Du hast schon richtig erkannt, dass es auch ohne Suff im Leben noch etliche unangenehme Seiten gibt, die man bewältigen muss.
    Mit einem klaren Kopf kann man das auch sehr gut. Doch zu einem klaren Kopf gehört auch, dass man ihn nicht mit Arbeit und Stress zuschaufelt - man muss auch mal aufräumen und lüften. Zu Deutsch: etwas für sich tun.
    Vorher hast Du den Alkohol zur Entspannung eingesetzt - jetzt hast Du z.Bsp. das Segeln. Richtig so! Dem Einen hilft Lesen, Spaziergänge, Basteln .. beim entspannen, bei Dir ist es das Segeln.

    Bei uns gibt es das geflügelte Wort vom "gesunden Egoismus". Das heisst, auch mal an sich denken, etwas für sich tun.
    Nicht jede Aufgabe übernehmen, nur weil man, denkt, es wird von einem erwartet - obwohl man selber weiss, dass man es nicht kann, nicht schafft. Nicht immer nur für Andere "HIER!" schreien - auch mal an sich selber denken. Das heisst NICHT, immer nur "Nein" sagen! Es heisstt vielmehr, vor der Antwort auf Anfragen sich selbst zu befragen, ob man dies oder jenes überhaupt kann und will. Und wenn dem nicht so ist oder es einem nicht gut tun würde, dann auch mal NEIN sagen.
    Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, dass das nicht von heute auf morgen klappt ...

    Gruß
    Greenfox

    In meiner SHG sind auch Mehrere, die auch an Depressionen leiden und auch teilweise noch zusätzlich entsprechende SHG besuchen. Und von denen hat eine junge Frau berichtet, dass sie 2 Tagebücher führt: eins für ihre schlechten Gedanken und Gefühle und eins für die positiven Gedanken/Gefühle/Erlebnisse.

    Das "schlechte Tagebuch" besteht nur aus losen Blättern, auf die sie eben die negativen Dinge des Tages schreibt und diese/s Blatt/Blätter packt sie anschließend in einen "Tresor", wo sie auch bleiben und nicht mehr herausgeholt werden - diese sind "abgeschlossen", weg, erledigt (oder sollten es sein).

    Und das "gute Tagebuch" ist tatsächlich ein Buch - wo sie in schlechten Zeiten auch immer mal wieder blättert und sich die schönen, guten Dinge (wieder) bewusst machen kann: bunte Herbstblätter, Sonnenschein, eine schöne Begegnung, ein wohliges Gefühl beim Anblick von ..., den gefürchteten Behördengang erledigt, alle Aufgaben geschafft ... etc

    Und dieses Buch ist in meinen Augen auch so eine Art Eigenlob ... mit dem man in schlechten Zeiten sein Ego wieder aufbauen/aufrichten kann.

    Vielleicht ist diese Art von Tagebuch führen für den Einen oder die Andere ja auch eine Anregung - may be :)

    Gruß
    Greenfox

    Ergänzend zu Vita (der ich voll und ganz zustimme!) möchte ich noch sagen: In meiner SHG haben wir mehr als einmal festgestellt, dass so eine Art SHG auch für Menschen ohne Suchtprobleme oft ganz hilfreich wäre. Denn Viele kommen nicht dazu / haben es nie gelernt und könnten es doch ganz gut gebrauchen, mal über sich selbst, die eigenen Probleme zu reflektieren und sich andere Sichtweisen/Perspektiven anzuhören/anzuschauen. Ein Gruppenfreund benannte es als eine Art "Sozialhygiene".

    Manch einer braucht keine Langzeittherapie (oder meint, keine zu brauchen), um dies zu tun.
    Aber mir persönlich hat es auch unheimlich viel gebracht, diese Zeit der intensiven (Selbst-)Reflektion zu nutzen und hier einige Methoden/Möglichkeiten dafür kennen-und zu erlernen.

    Ich hätte es vor/zu Beginn meiner damaligen Langzeittherapie nie für möglich gehalten, dass ich die 12 Wochen freiwillig um 4 Wochen verlängern werde -und doch habe ich es getan und mich riesig gefreut, dass es auch genehmigt wurde :D

    Allen noch einen schönen Sonntag (ich muss leider ackern)!

    Greenfox


    Ich habe nicht getrunken, aber mir ging es nicht sehr gut, die letzten Tage. Will damit nicht sagen, dass es sich nicht lohnt, nicht zu trinken. Ganz im Gegenteil. Würde ich auch noch trinken, wäre alles nur noch schlimmer.
    ...
    TRINKEN ist STRESS.
    Stress bedeutet Druck und Anspannung.

    Kann sein, dass ich an diesem Wochenende noch ein bisschen mehr schreibe. Aber diese Gedanken wollte ich jetzt einfach mal hier schreiben, weil mir das Schreiben und Reden und Zuhören gerade hilft.

    Fühl Dich gedrückt!

    Hört sich vielleicht banal an, aber: Schön, dass Du nicht getrunken hast! 44.

    LG
    Greenfox

    Yepp, da hast Du Recht!
    Schon der olle Paracelsus hat erkannt, dass immer die Dosis entscheidend ist. Und ab und an ist Eigenlob nicht nur angebracht, sondern auch notwendig (eben um sich wieder aufzubauen).

    Glückwunsch zum 8jährigen :blumen3: :clap: :hpbrthdy:

    Hi, Joana!

    Muss mich leider als "Weihnachts-Muffel" outen - schon seit etlichen Jahren geht mir dieses "Fest" generell auf den Keks.
    Als Kind habe ich es geliebt. Aber mittlerweile empfinde ich es nur noch als verordnetes Familientreffen und Konsumfestival. Ich muss etwas schenken - und Selbstgebasteltes und/oder Symbolisches ist ja sowas von out ... Habe mal ein Jahreslos verschenkt und wollte damit zeigen, dass ich denjenigen mag und ihm alles Gute (also u.U. auch einen großen Gewinn) wünsche. Leider war das Los nicht teuer genug und man konnte damit auch nicht protzen >:(
    Das man mal gesagt hat, dass nur die Kinder Geschenke kriegen, wird ständig "vergessen". Wenn man sich selber dran hält, kriegt man ein schlechtes Gewissen. Ich muss mich mit den Verwandten treffen und natürlich auch fröhlich sein ...

    Nee, da habe ich mich dieses Jahr lieber für Arbeit eingetragen ... Für meine Kinder tut es mir zwar ein bißchen leid- aber eben nur ein bißchen.

    Aber ich bin ja nicht das Mass der Dinge - es gibt Viele, die Weihnachten lieben. Und deshalb finde ich es toll, dass Du mit Deiner Mutter feiern möchtest und ihr so zeigen willst, dass Du sie magst und an sie glaubst. Ich denke, das alleine wird schon ein schönes Geschenk für sie sein und ihr gut tun (meine Omma hätte gesagt: "... sich wie Baumwolle ums Herz legen." :) ).

    In diesem Sinne wünsche ich Dir viel Vorfreude - es sind ja nur noch 6 Wochen.
    Und in 7 Wochen ist das Jahr auch schon wieder zu Ende - Kinder, Kinder, wie die Zeit vergeht ...

    Gruß
    Greenfox

    Hi, Rike!

    Ich kann mich eigentlich nur Gerchla anschließen ...
    Bin selber von der Betroffenen-Fraktion und weiß, dass "keine Kraft" übersetzt eigentlich "ich will nicht" heisst.
    Und deshalb kann aus meiner Sicht die Lösung nur sein ...
    Aber


    Ich weiß, dass mir das nicht gut tut.
    Ich weiß, dass mein Therapeut nicht begeistert sein wird.
    Ich weiß, dass ich seine Anwesenheit genieße und er viele gute Seiten hat.
    Ich weiß aber auch, was da auf mich zukommt und ich nicht co-abhängig sein will.

    Also bleibt Dir ja eigentlich nur, Dir hier erst einmal alles von der Seele zu schreiben, um dann zu einem Entschluß zu kommen ...
    Und egal, wie dieser ausfällt - ich wünsche Dir viel Kraft!

    Gruß
    Greenfox

    Auch von mir ein HERZLICHES WILLKOMMEN :welcome:

    Lies Dich erst mal ein wenig hier ein - u.a in der Rubrik "Angehörige" sowie in der von LiS angesprochenen Linksammlung wirst Du (hoffentlich) ein paar interessante Sachen finden.

    Auf einen guten Austausch!

    Gruß
    Greenfox

    Mein Ex- Partner zieht am Wochenende aus.

    Ich gehe mal davon aus, dass er das nicht unbedingt freiwillig macht ;) von daher 44.

    Und dass Du mit Deinen Kindern (trotzdem) auch in naher Zukunft umziehen willst, zeigt mir, dass Du neu durchstarten willst.

    Und dafür :blumen: :heartBalloon: drücke ich alle Daumen.

    LG
    Greenfox

    Hallo, Pischi, und HERZLICH WILLKOMMEN hier bei uns im Forum!

    Schön, dass Du Dir Gedanken machst über Deinen Umgang mit Alkohol. Und ich denke, hier wirst Du eine Menge Gedanken und Erfahrungen lesen können - sowohl von Betroffenen, die den Absprung geschafft haben (wie ich z.Bsp.), von Betroffenen, die noch Anlauf nehmen oder gerade abgesprungen sind, aber auch von Angehörigen.

    Lies Dich hier erstmal in Ruhe ein.

    Aber zu einem Punkt kann ich mir nicht verkneifen, etwas zu sagen:

    Trinke ich ein Bier (trinke nur Bier), dann trinke ich so lange bis ich schlafe.

    Wer denkt, dass "nur Bier" nicht so "schlimm" ist wie Schnaps trinken, sollte mal seinen Alkoholkonsum in "Gramm reinen Alkohols" umrechnen.
    Die Formel hierfür lautet "Menge in ml x Vol-% / 100 x 0,8"

    Und dann kommt man auf

    10 Bier (5 Vol-%) a 0,5 l = 3,2 Flaschen Wein (11 Vol-%) a 0,7 l = 1 Flasche Schnaps (38 Vol-%) a 0,7 l

    Nur mal so als Denkanstoß für ALLE!

    Erst mal Viel Spaß beim Einlesen und dann einen Guten Austausch wünscht

    Greenfox

    Bei mir ist heute Tag 12, an dem ich keinen Alkohol mehr trinke. Für "normale" Menschen kein Thema, aber für mich ein neuer Rekord in diesem Jahr.

    44.

    Übrigens: Schon Konfuzius (*551 v. Chr. †479 v. Chr.) sagte "Auch der weiteste Weg beginnt mit einem ersten Schritt."

    Weiter so!

    Gruß
    Greenfox

    Hallo, Chris, und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum!

    Das kenne ich: Morgens verkatert aufwachen - und erst mal "NIE WIEDER ALKOHOL!". Ein paar Stunden später dann das erste Bier und "WER HAT DAS GESAGT?".

    Die Frage ist, ob Du einen großen Freundeskreis hast oder nur einen großen Bekanntenkreis. Der Unterschied liegt darin das Ersterer Dich darin unterstützen würde, wenn Du (tatsächlich) sagst, ich will heute/dieses Wochenende/überhaupt keinen Alkohol trinken. Letzterer würde Dich dazu überreden, diesen Quark doch erst am nächsten Wochenende anzufangen - und das immer aufs Neue.
    Ersterer würde es verstehen und akzeptieren, wenn Du komplett abstinent leben willst bzw. Dich "outest", dass Du ein Alkohol"problem" hast.
    Letzterer ... siehe oben.

    Aber das Wichtigste ist: WAS WILLST DU?

    Hier findest Du jedenfalls jede Menge Anregungen.

    Ich wünsche Dir und uns hier einen guten Austausch.

    Gruß
    Greenfox

    Hi, Pingu!

    "Jemand" in mir schwätzt auf mich ein: "Du bist ein freier Mensch, Du kannst tun, was Du willst. Niemand kann Dir verbieten, etwas zu tun, was Du willst..."

    Ein Gruppenfreund hat mal etwas gesagt, das mir sehr gut gefallen hat, so dass ich es mir angenommen habe. Er sagte sinngemäß:
    "Wenn ich oder jemand mir etwas verbietet, laufe ich Gefahr, es gerade deswegen zu tun. Natürlich kann mir niemand etwas verbieten. Natürlich darf ich auch Alkohol trinken! Ich muss mir nur klar machen, dass ich auch immer mit den Konsequenzen meiner Entscheidungen leben muss. Wenn ich mich also entscheide, Alkohol zu trinken, dann muss ich auch mit den Konsequenzen leben: Kater, Kopfschmerzen, Schuldgefühle etc."

    Vielleicht gehst Du wirklich mal von der Seite ran.

    Und irgendwo habe ich mal den Spruch gelesen


    Drogen und Alkohol sind was für Anfänger.
    Wer wirklich cool ist, zieht sich die Realität rein.
    (Irgendwo auf Facebook)

    Den fand ich wirklich cool. Achja - den hast ja Du hier eingestellt ;) auch, wenn es schon eine Weile her ist.

    Ich finde es gut, dass Du immer wieder aufstehst und weiterkämpfst! :blumen:

    Gruß
    Greenfox