Ooops - was jetzt los??
Ann hat sich kommentarlos hier wieder abgemeldet ... nixweiss0
Ooops - was jetzt los??
Ann hat sich kommentarlos hier wieder abgemeldet ... nixweiss0
Verstehst Du, NIEMAND kann mich daran hintern wieder Alkohol zu trinken. Absolut meine eigene Entscheidung.
Genau so sieht's aus!
Mit unendlich viel Dankbarkeit kann ich nun sagen, dass ich es geschafft habe trocken zu werden. Und nicht nur trocken im Sinne "ich trinke jetzt keinen Alkohol mehr" sondern zufrieden trocken. D. h. ich habe nicht das Gefühl, etwas zu vermissen. Mir fehlt nichts. Diesen Zustand erreicht man m. E. nicht nur dadruch, dass man einfach nichts mehr trinkt, sondern man muss auch noch so einiges anderes im Leben umkrempeln (zumindest war das bei mir so). Nun die zentrale Frage: Warum sollte ich denn jetzt wieder mal was trinken? WARUM? Selbst wenn ich kein Alkohliker wäre, sondern "nur" Missbräuchler, was brächte es mir, wieder Alkohol zu trinken? Ich habe diese Frage für mich beantwortet: Es brächte mir nichts, es würde mir nichts geben weil mir nichts fehlt. Und ich habe überhaupt keine Angst davor, nie mehr etwas trinken zu dürfen, im Gegenteil, ich bin so glücklich, dass ich nicht mehr trinken MUSS.
Gerchla, ich kann durchaus für mich selbst schreiben
![]()
Nee, aber mal im Ernst: Ich sehe das haargenau so!
Und den Tag, als ich das (hoffentlich) letzte Mal in die Klinik zur Entgiftung gegangen bin, habe ich mir deshalb gemerkt, weil da mein NEUES LEBEN begonnen hat. Es ist quasi (m)ein zweiter Geburtstag für mich.
Das einzige was ich mir wünsche: Die Gedanken kreisen viel zu viel noch um den Alkohol.
Wie meinst Du das? Im Sinne von "Früher hätte ich jetzt zugeschlagen und mir Einen oder auch mehrere eingeholfen."
oder mehr "Ach, männo, EINEN könnte ich schon vertragen."?
Die erste Variante ist doch okay, die kann man durchaus zulassen - und sich so ein wenig belohnen, stolz auf sich sein!
Sollte es die zweite Variante sein: Bleib am Ball und vergegenwärtige Dir, dass es nicht bei dem Einen (Glas, Liter) bleiben würde. Und wie Du Dich dann fühlen würdest: so wie früher - mit dickem Kopf ... etc (je nach dem, wie es Dir dann immer ging).
Eine Sache, die man mit Alkohol sehr gut beseitigen kann, ist Zeit. Die ist weg, verloren.
Andere Sachen sind u.a. Familie, Job und Fahrerlaubnis.
Sorgen und Probleme bleiben, die lassen sich nicht ertränken - die können schwimmen. Und werden mit jedem Spülgang größer.
Bei MIR haben sich die Gedanken der 2. Art langsam, aber stetig in Gedanken der 1.Art gewandelt.
Ich denke auch heute noch oft an Alkohol - jetzt im Moment gerade, wo ich hier schreiben. Oder heute Abend bei meiner SHG. Oder jeden 2.Mittwoch, wenn ich auf einer Entgiftungsstation bin (Nur, um meine SHG vorzustellen
) ...
Und diese Gedanken möchte ICH mir auch erhalten. Erinnern sie mich doch daran, wo mein Problem liegt.
Ich hatte schon mal eine "Trockenphase" von ca. 1,5 Jahren nach vorangegangener Langzeittherapie. Aber da habe ich dann irgendwann aufgehört, daran zu denken. Und habe vergessen ... und weitere 4 Jahre gebraucht, um wieder "Geburtstag" feiern zu können.
Gruß
Greenfox
Nur mal ne doofe Frage: In wessen Wohnung wohnt ihr, wer ist der Mieter?
Wenn Du die alleinige Mieterin bist (also alleine im Mietvertrag stehst), dann ist das Problem doch gar keins: Schmeiss ihn raus!
Solltet ihr beide Mieter sein - lass Dich anwaltlich beraten, wie Du ihn legal sofort rausschmeißen kannst (Stichwort: Einstweilige Verfügung). Denn so wie ich Dich verstanden habe, ist er (bisher/noch) nicht handgreiflich o.ä. geworden. Das wäre z.Bsp. ein Grund, die Polizei zu rufen und dann kann er von denen zeitweilig rausgesetzt werden (das nennt sich Wegweisung). Aber auch permanente Beleidigungen und Demütigungen zählen zu "Häuslicher Gewalt".
Und da hier auch ein Kind mit involviert ist, stehen die Chancen gut, dass Du eine Einstweilige Verfügung erwirkt bekommst.
Wie gesagt - frag am Besten einen Anwalt. Und sollte er die Hand erheben - die berühmte Telefonnummer 110 kann erst mal Abhilfe schaffen.
Ich weiß auch, dass Du (ohne es hier zu schreiben) Dir denken wirst: "Also Polizei und/oder Anwalt muss ja nun wirklich nicht sein." Stimmt: muss nicht sein. Hilft aber ungemein.
Und: ist nur ein Tipp/Ratschlag/Hinweis.
Gruß
Greenfox C:-)
Dir dazu zu raten, fällt mir allerdings sehr schwer, weil Du ja nun schon seit einem halben Jahr nicht mehr trinkst ...
Ääh, Tsekyi - ich glaube, Du hast Dich etwas vertan?!?
Morgen beginnt die 6. Woche ohne Alkohol ...
Hallo und HERZLICH WILLKOMMEN! hier im Forum! :welcome:
Ich suche hier den privaten Austausch, bei dem ich selbst auch mal um Hilfe bitten kann, und bei dem ich selbst meine alltäglichen Dinge einbringen kann, ohne ausschließlich und ausnahmslos die helfende Seite sein zu müssen, so wie es eben in der Selbsthilfe so ist. Ich hoffe, Ihr könnt verstehen, was ich meine.
Ich glaube, ich weiss, was Du meinst: Wer hilft dem Helfer?
Viel "Spaß" beim Einlesen! Und dann wünsche ich uns allen einen guten Austausch!
Gruß
Greenfox
Kaum zu glauben, dass man so etwas öffentlich im Internet findet.
Tja: kostenlos, aber nicht umsonst ;D
Wenn erst mal raus ist das ich mich von ihm getrennt habe, wird es bestimmt der Fall sein, dass viele meine Entscheidung als übertrieben oder nicht verhältnismäßig abstempeln werden - was ihm wiederum den Rücken stärkt. In so einer Lage fühlt man sich bestimmt alleingelassen.
Kennst Du den Spruch: "Was kümmert es eine deutsche Eiche, wenn ein Schwein sich an ihr schubbert"? Für genau solche Fälle hat der Mensch nämlich zwei Ohren - rein, raus ...
meine Familie unterstützt mich, wenn auch aus der Ferne und das ist erstmal das einzige was zählt- schließlich habe ich mich ja auch dazu entschieden Verantwortung für mein Kind zu übernehmen und da sind die Umstände erstmal zweitrangig.
So sieht's aus 44.
Gruß
Greenfox
Hallo und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum! :welcome:
Schön, dass Ihr Euch gemeinsam vorgenommen habt, zunächst mal eine Trinkpause einzulegen und dann weiterzusehen. 44.
Vor 5 Wochen geschah etwas, was mich von einer Minute zur anderen dazu bewegte, eine Trinkpause einzulegen. Dazu entsorgte ich alle alkoholischen Getränke aus dem Haushalt.
...
Mich würde mal interessieren, ob jemand, der Alkoholiker ist, für ein halbes Jahr das Trinken einstellen kann ohne darunter zu leiden.
Muss ja ein äußerst heftiges Erlebnis gewesen sein ...
Und ICH habe es vor meiner Langzeittherapie und der relativ kurz davor erfolgten Erkenntnis, Alkoholiker zu sein, nicht geschafft. Denn hätte ich es damals geschafft, würde ich (glaube ich) heute noch nicht wissen, dass ich mit Alkohol nicht umgehen kann, Alkoholiker bin.
Auf einen guten Austausch!
Gruß
Greenfox
Hallo Greenfox, dein Beitrag hat mich wie die anderen auch sehr getroffen. Natürlich positiv!
...
Ich habe mich auch vorher schon als Gast hier im Forum umgesehen und bei den vielen schlimmen leidensgeschichten kam ich mir vor als würde ich auf ganz hohem niveau meckern...
schwitz.
Puuh - da bin ich froh, dass der Nachsatz noch kam ...
Ansonsten brauchst Du Dir kein Kopf machen: Ich habe inzwischen gelernt, dass für Jeden das eigene Problem das größte, wichtigste ist.
In meiner damaligen Langzeit habe ich auf Grund der Schicksalsschilderungen von einigen Mitpatienten auch manchmal gedacht: "An denen gemessen habe ICH doch gar kein Problem!" Aber das ist die falsche Denke:
ICH bin wichtig! Ich BIN ES WERT, dass ich mich um mich kümmere!
Gruß
Greenfox
Hallo, Anton, und :welcome: hier bei uns im Forum! Schön, dass Du hergefunden hast bzw. Dich entschlossen hast, nicht mehr nur zu lesen.
Dass Du einen "kalten Entzug" gemacht hast ??? schwitz. Aber anscheinend hast Du Dich vorher mit selbst beraten ... Zum Glück ist es gut gegangen - ich kenne da nicht so glückliche Fälle ...
Blöde Frage zwischendurch: Was ist/macht ein Freelancer?? nixweiss0
Da ich Depp das nicht weiß, möchte ich auch nichts über mögliche Ausgleichstätigkeiten/Hobbys etc. vom Stapel lassen.
Für mich kämen gelegentliche Einzelsitzungen eines Hypnose-Therapeuten als Motivations-Verstärkung infrage.
Das habe ich mir vor Jahren auch mal gewünscht - aber für den Zahnarzt ;D
Hoffe, Du fühlst Dich bei der gleichzeitigen Diät wohl.
Apropos "Diät" - ich habe Hunger und muss mir dringend mein Abendbrot zaubern.
Also dann bis demnächst!
Gruß
Greenfox
Hallo, Ann, und auch von mir ein HERZLICHES WILLKOMMEN hier im Forum!
Wenn ich Berichte von Angehörigen wie Dir lese oder hören, bin ich immer wieder erschrocken über so viel ... ich nenne es jetzt mal "Naivität mit Tendenzen zum Masochismus" :o
Du hast doch schon eine Beziehung mit einem Abhängigen hinter Dir! Und zumindest das Lügen und Betrügen (inklusive der Vorsilben "Selbstbe-") haben wir Alkoholabhängigen mit den Spielsüchtigen gemeinsam - und auch Co-Abhängigen wie Dir.
Du haust Dir doch selber die Tasche voll:
Es gibt natürlich auch immer wieder schöne Tageb und ... dann könnte man sagen die Beziehung ist einigermaßen intakt.
Schließlich hatte man ja auch gute und Schöne Momente und will das nicht einfach fallen lassen.
Deine Tochter ist gerade mal 19 Monate alt. Vielleicht bildest Du Dir ein, dass sie noch nix mitkriegt. Aus eigener Erfahrung (meine Tochter war, als ich zur Langzeittherapie ging, knapp 24 Monate alt) kann ich Dir sagen, dass auch Kleinkinder eine Menge mitkriegen - mehr als uns manchmal lieb ist! :-\
Du solltest an DICH und Deine hilflose Tochter denken! Dein "Freund" ist erwachsen und kann sich um sich selber kümmern - um Euch will er sich ja anscheinend nicht kümmern.
wir leben zusammen und doch lebe ich fast wie eine alleinerziehende...dazu kommen seine launische art die durch den Alkohol verstärkt wird und die Sache das er meiner Meinung nach nicht lange treu sein kann
Ich habe auch Angst das er noch tiefer rein rutscht falls ich wirklich gehe.
Und wie tief willst Du mit Deiner Tochter rutschen??
Die beste Hilfe für ihn ist: NICHT HELFEN!
Vielleicht ist er ja froh, wenn Du ihn verlässt: dann hat er einen Schuldigen und braucht nicht mehr Rücksicht nehmen (was er, wenn ich das richtig gelesen habe, sowieso schon nicht mehr nimmt).
Oder er wacht auf, wenn er nach dem Rausschmiss auf der Straße landet und versucht endlich, etwas zu ändern.
Aber auf jeden Fall hätten Du und Deine Tochter Ruhe und ihr bräuchtet nicht immer drauf spekulieren, in welchem Zustand er nach Hause kommt und ob er aggressiv oder lieb ist oder was er diesmal angestellt hat oder ....
Ich kann mich Pit nur vorbehaltlos anschließen.
Such Dir eine SHG für Angehörige und sprich mit den Leuten dort - oder schau hier in der Angehörigenrubrik nach. Oder stöbere in unserer Linksammlung.
Egal, was - aber tu etwas für Dich und Deine Tochter. Nicht für ihn.
Gruß
Greenfox
Ich will auch mein Bewuststein nicht mehr verändern, ich hatte jahrelang überhaupt kein Bewustsein und bin froh, dass ich wieder eins hab. Kannst jetzt spießig nennen, aber mir fehlt nichts. Seit ich nicht mehr saufe fehlt mir absolut nichts, im Gegenteil, ich genieße es immer noch, dass ich klar bin in der Birne.
44. 44. 44.
Naja, soll jeder nach seiner Fasson glücklich werden. Ich persönlich habe eine andere Meinung dazu! Insbesondere dazu, wenn man auch noch den Konsum von anderen Drogen glorifiziert - egal, ob es nun "harte" oder "weiche" Drogen sind >:(
Es würde mir wirklich zu schaffen machen, wenn ich aufgrund meiner Geschichte mit dem Alkohol auch gleich noch auf meine liebsten Speisen verzichten müsste!
Na, wat für ein Glück, dass es nicht Diabetes ist, die zu Deiner Geschichte gehört ...
Gruß
Greenfox
Als leidenschaftlicher Koch habe ich eine neue Stufe im (hoffentlich) post-Alkoholiker-Leben erklommen: Mein Haushalt führt wieder Wein zum Kochen. ... Es gibt also wieder Alkoholika in meinem Haushalt und ich habe entsprechend jederzeit darauf Zugriff.
...
Ansonsten aus dem Süden nichts Neues - ausser vielleicht, dass ich mir für die Weihnachtsferien ein Säcklein Gras beschaffen werde. Ich möchte mal schauen, ob mir das noch schmeckt und ob und wie ich damit umgehen kann, denn so ganz und immer zu 100% nüchtern durch das Leben gehen möchte ich eigentlich nicht, den Alkohol will ich aber für lange Zeit nicht mehr anrühren. Also so zu speziellen Gelegenheiten, zum Beispiel für einen seltenen DVD Abend, ein Tütchen, das müsste eigentlich drinliegen.
??? >:(
Also ich persönlich halte nichts davon - weder von Alkoholika zum Kochen und schon gar nichts davon, hier auch noch davon zu schreiben, dass Du Dir demnächst ein paar Joints reinziehen willst!
Mal abgesehen davon, dass es ein gewaltiges Spiel mit dem Feuer ist ... noch lacht Deine Frau über die Striche an den Flaschen ...
Gruß
Greenfox C:-)
Für mich besteht der „Charme“ der neuen Ansätze darin, der Alkoholsucht das Stigma zu nehmen, so dass sich Betroffene frühzeitig ihres Problems annehmen (können) und nicht über Jahre hinweg die Augen verschließen, damit sie sich so lange wie nur irgendmöglich nicht als Alkoholiker sehen und bezeichnen müssen.
Hmm - kann denn nicht heute schon (und auch früher) sich jeder jederzeit seines Problems/seiner Probleme annehmen, also auch schon sehr früh?? nixweiss0
Das Problem des Problems ist es doch, das Problem als Problem zu erkennen - und es lösen zu WOLLEN, etwas ändern WOLLEN!
Um es mit Mario Barth zu sagen: Nicht quatschen - machen!
Und dass nicht jeder Versuch zum Erfolg führt, ist ja wohl bekannt. Also einen neuen Versuch mit einem anderen Lösungsansatz versuchen!
Wer es schafft, kontrolliert weniger zu trinken - super. Wer es nicht schafft, trinkt eben unkontrolliert - oder gar nicht mehr. Wem Hypnose hilft - fein, wem ein Apfel hilft (statt saufen) - fein.
Jeder muss seinen eigenen Weg finden - das kann ein ganz neuer Weg sein oder auch eine bewährte Straße ...
Aber wenn man noch am Anfang steht und die Möglichkeit hat, durch bewusstes Wahrnehmen "wann trinke ich, warum dann, was kann ich stattdessen tun" einen moderaten Umgang wieder lernen kann, klingt das doch mal zunächst positiv.
Wichtig ist m.E. diese bewusste Wahrnehmung gepaart mit dem Willen, etwas zu ändern.
Ich möchte nicht wissen, wie viele Menschen das schon durchgezogen haben - bevor sie abhängig geworden sind.
Eine Abhängigkeit fördert aber nicht gerade den Willen, das Ziel seiner SehnSUCHT zu leugnen, zu ignorieren und zu "verdammen"...
Greenfox
Wer sagt den Menschen, wo genau sie stehen: kurz vor der Abhängigkeit, relativ frisch abhängig geworden oder schon so was von abhängig ...??
Denn selber kann man es nicht sehen/merken - oder will es einfach nicht.
Okay - ICH wusste aus eigener Erfahrung, woran ich war: ich war/bin komplett abhängig. Ich bin nicht nur ein bißchen schwanger ... Aber da war es schon zu spät - Reduktion hat nicht mehr funktioniert.
Und darum gibt es für mich nur die Abstinenz. "Versuch macht kluch" - mich hätte es beinahe in den Abgrund getrieben, von daher weiß ich es. Und habe nicht vor, es noch einmal zu testen ...
Ja, das hätte eine Beschreibung von mir gewesen sein können ![]()
Ich habe von einem Gruppenfreund eine Empfehlung für einen Film bekommen, den er sich vor Kurzem angeschaut hat: "Alki Alki"
Auf Grund der Empfehlung habe ich mir mal die Rezensionen angeschaut - und muss sagen, dass ich mir den Film mal anschauen möchte. Alleine den Ansatz, die Sucht als leibhaftige Person (nur für den Betroffenen und den Zuschauer sichtbar) darzustellen finde ich super ...
Leider kommt der Film nicht in sehr vielen Kinos - hier könnt Ihr schauen, ob und wo er in Eurer Nähe kommt.
Es ist mittlerweile erwiesen dass je früher man ein problematisches Trinkverhalten ernst nimmt und ansetzt, es oft umso besser ist. ... Man kann immer und an jedem Punkt einer Alkoholproblematik und/oder Sucht ansetzen - wenn man es wirklich will.
M.E. liegt hier der eigentliche Hase im Pfeffer - der Mensch muss von sich aus und für sich das Problem erkennen und etwas ändern wollen. Doch solange "andere ja noch viel mehr trinken" und man "daher ja also kein wirkliches Problem hat" und "man ja jederzeit aufhören kann" ...
nixweiss0
Juhu,
heute ist Tag 21 ...
müsste ich ja eh wieder ... bei 0 anfangen.
Also das gefällt mir nicht, da verbessere ich lieber jeden Tag meinen persönlichen Rekord.
44.
Super - 3 Wochen ist doch schon mal was. Hätte man sich früher gar nicht vorstellen können, solange auf dem Trockenen zu sitzen...
Aber Du erinnerst mich ein wenig an mich selbst, wie ich früher die Tage gezählt habe und (zu Recht) stolz wie Bolle war. Und irgendwann habe ich dann nur noch die Monate gezählt. Mittlerweile bin ich teilweise schon erschrocken, dass schon wieder ein halbes Jahr cognac ist - äh, rum, äh, vorbei.
Stolz bin ich übrigens immer noch ![]()
Auch wenn es heute auf den Tag 7,5 Jahre her ist -ich kann mich noch sehr gut an die Zeit vor dem Ausstieg (wo ich nie wieder hin will) erinnern, aber auch an die schwere Zeit des (Neu-)Anfangs. Irgendwann kam dann die Zeit, wo ich Angst bekam, weil es mir so leicht fiel - Warum hat es denn früher nie funktioniert? Kommt noch der "Große Hammer"?
Heute rate ich den Leuten, froh zu sein, wenn ihnen der Ausstieg leicht fällt und den Schwung zu nutzen. Froh ja - leichtsinnig nein!
Also: Möge es Dir weiterhin leichtfallen. Aber denke dran: Man kann auch leicht fallen ...
Gruß
Greenfox