Beiträge von Greenfox

    Wir müssen niemandem was beweisen und schon gar nicht mehr leisten nur weil wir alkoholkrank sind...
    Wir sind auch keine schlechtere Menschen nur weil wir diese Krankheit in uns tragen

    Da stimme ich Dir vollkommen zu!

    Übrigens: HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum, esprit238!
    Wenn Du magst, kannst Du ja Deinen eigenen Thread eröffnen und Dich kurz vorstellen ...

    Aber nochmal: Du hast vollkommen Recht: wir sind keine schlechteren Menschen.

    Da gibt es so eine kleine Geschichte:

    Gruß
    Greenfox

    Aber mit ein wenig Höflichkeit und Restpekt gegenüber der Threaderstellerin ("Hallo", "Guten Tag") ist es mit deinem allerersten Beitrag hier im Forum anscheinend nicht wirklich ganz so weit her.

    Kein Wunder bei einem Troll, der schon in seiner Emailadresse zeigt, wes Geistes Kind er/sie ist: ...@nurfuerspam.de >:(

    Auch wenn das eine der Fun-Domains von GMX ist - aber sich damit in einem ernsthaften Forum anzumelden ...

    Dafür habe ich absolut kein Verständnis!

    Hallo und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum!

    Ich hoffe sehr für Dich, dass Du nun wirklich die Kurve kriegen willst, denn 3 Therapien (oder Entgiftungen?) in 4 Jahren ist ja auch für Dich nicht sehr prickelnd.

    Du hast Dich gerade erst hier angemeldet und ich möchte Dich auch nicht gleich verprellen, aber ein, zwei Sachen sind mir aufgefallen. Und m.E. hilft Klartext am Besten ;)

    Das letzte Wochenende hatte ich frei. ... Und mein Kopf brodelte, wollte wieder frei sein. Also machte ich einen Plan: Freitag auf Samstag trinken, Sonntag schön brav bleiben und am Montag ganz normal in der Arbeit erscheinen.

    Das klingt für mich, dass Du eigentlich ursprünglich gar nicht die Absicht hattest, den Alk wegzulassen. Und eigentlich nur 'ne Pause machen wolltest ...
    Und nur, weil Du gearbeitet hast, hast Du Dir nicht schon vorher die Kante gegeben.

    Du musst für Dich erst einmal ganz klar definieren, was Du willst - nicht, was andere wollen, sondern was DU willst.
    Insbesondere, ob Du "Pasta" oder "Basta" meinst (kleiner Scherz am Rande ;) ): Denn Pasta ist weich und biegsam, kann in alle gewünschten Richtungen gebogen/gebeut werden. Naja, und Basta ist Basta, endgültig!

    Auf Arbeit hast Du 120% gegeben, wie Du schreibst. Irgendwo habe ich mal gelesen, die eigenen 80% sind für die Umwelt 100% - und man hat noch Reserven. Lass es etwas ruhiger angehen - Du hast gesehen, wohin es führt, wenn man überdreht: Der Geist kann nicht mehr von alleine runterfahren und schreit nach diesem Sch... "Entspannungsmittel" - nur, dass es dann spannend werden kann ...

    Und Du hast geschrieben, dass Du verheiratet bist. Was sagt denn Dein Männe dazu (gehe wegen dem Avatar davon aus, dass Du ein Mädel bist 8) )?
    Hast Du mit ihm über Deine Problematik und eventuelle Lösungsansätze gesprochen? Ist er mit im Boot?

    Lies Dich erst mal hier in Ruhe ein. Und schau auch mal in unsere Linksammlung - da gibt es auch noch ne Menge hilfreicher Seiten.

    Gruß
    Greenfox

    Schön zu lesen, dass es Dir wieder besser geht.
    Und Xavier's "Weg" hat mich vor einiger Zeit auch sehr inspiriert - guckst Du hier.


    Bis dahin muss ich noch die perfekte Tochter mimen.

    Es fällt mir leichter hier im Forum (obwohl es öffentlich ist und viele es lesen können) darüber zu sprechen.

    Vielleicht kannst Du uns ja "benutzen", um Dich für ein ehrliches Gespräch mit ihr zu wappnen und Argumente zu sammeln.

    LG
    Greenfox

    Hallo, Guten Morgen und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum!
    Hier findest Du genau das - nämlich Menschen, die dieselben bzw. ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

    Und wenn Du Dich in die Threads hier einliest, wirst Du es selber feststellen. Empfehlen möchte ich Dir auch unsere Linksammlung - hier findest Du nützliche weiterführende Links, die Dir eventuell auch Hilfestellung leisten und Tipps geben können.

    Auf einen guten Austausch!

    Gruß
    Greenfox

    Hallo!

    Vorab: Ich habe mal den völlig gleichlautenden Beitrag im Bereich "Klatsch und Meckerecke" gelöscht (es hatte noch keiner geantwortet). Es reicht, den Beitrag ein Mal einzustellen!

    Zu Deiner Frage:

    Ich habe getrunken. Darauf war ich depressiv, weil ich getrunken hatte. Also habe ich getrunken, u.a. um die Depris zu bekämpfen. Darauf war ich dann wieder depressiv. Also habe ich getrunken ...

    Die Idee zu 2 Gruppen zu gehen ist mir nicht in den Sinn gekommen.

    Ich wollte damit nur ausdrücken, was ICH gemacht habe - eigentlich war ich ja 3 Mal die Woche, das 3. Mal war aber ein Psychotherapeut.
    Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob und wie oft er/sie eine Gruppe besucht. In Großstädten (wie bei mir in Berlin z.Bsp.) könnte man durch aus 3x täglich gehen, wenn man denn wollte ... Guckst Du vielleicht hier
    ICH habe nach ca. 1 Jahr angefangen zu reduzieren - zuerst den Therapeuten und dann habe ich irgendwann eine Gruppe "gekanzelt". Und letzteres ist mir nicht leicht gefallen, da ich die Leute in beiden Gruppen zwischenzeitlich ins Herz geschlossen hatte. Naja, die Münze hat entschieden ...

    Auch von mir ein HERZLICHES WILLKOMMEN hier im Forum

    Es lief auch weiter nach knapp 11 Tagen hatte ich den nächsten Termin zur suchtberatung,erzählte stolz das ich es ohne entgiftung gemacht habe.Für mich war was ich jetz erst erkenn das problem gelöst,Halt nur die Finger vom alkohol Lassen.Ich dachte is ganz einfach. ... 1 1/2 monate vergingen ich war fast täglich beim sport (fitnesscenter) und dachte bin übern berg.

    Ja, wenn das so schön einfach wäre ...

    Ich finde es gut, dass Du Dir Hilfe/Unterstützung suchst. Und ich kann mich LiS nur komplett anschliessen - sowohl, was den "kalten Entzug" angeht, die Vorsicht mit Medikamenten, Den Links oder dem "Einlesen" hier im Forum ...

    Hab halt niemanden und jetz zum wochenende erreich ich auch kein mehr in der Suchtberatung.Mein erster weg ist montag zum arzt da ich zurzeit noch 50 sozialstunden ableisten muss eigentlich seit oktober aber war dann beim arzt und bis 16.1 krank.Meine idee war nachdem arzt meine stunden zettel persönlich zum staatsanwalt zubringen und meine situation zuerklären und den rest dann als "geldstrafe" was es eigentlich war zubeglecihen ich hoffe das geht gut :-\Vielleicht damit noch jemand erfahrung?
    die straftat entstand ja durch den alkohol konsum,deswegen dachte ich das ich erstmal dies aus dem weg räum sollte davon abgesehen das es im kompletten alltag behindert nixweiss0

    "Erfahrungen" habe ich diesbezüglich (zum Glück ;) ) nur beruflich C:-)

    Die Idee, persönlich zum Staatsanwalt zu gehen und die Situation zu besprechen, ist nicht nur gut, sondern auch ziemlich zügig angesagt - denn sonst kann es noch Schlimmer kommen! So wie Du schreibst, hättest Du die Sozialstunden schon längst ableisten müssen. Und krankgeschrieben warst Du nur bis Mitte Januar - jetzt ist es fast Mitte März!
    Und dass Du die Straftat im Suff begangen hast, ist dahingehend nicht wirklich eine Entschuldigung. Aber dass Du jetzt endlich etwas unternehmen willst gegen die Sauferei, kann bei Gericht positiv gesehen werden. Aber das nur, wenn sie davon erfahren, Du also mit der Staatsanwaltschaft sprichst!
    Und Eins musst Du Dir auch klarmachen: Selbst wenn sie Dir entgegenkommen - sie werden Dich "im Auge haben", denn solche "Beteuerungen" hören sie nicht nur ein Mal im Jahr ...

    Gruß
    Greenfox

    Hallo, Steffi, und auch von mir ein HERZLICHES WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Schön, dass Du hergefunden hast.


    Ich hatte schon mal nach einer Art Selbsthilfegruppe gesucht aber nur dieses KISS Stuttgart gefunden. Aber ich bin mir nicht sicher ob es das richtige für mich ist. Ich dachte mir ich frage mal hier nach ...
    ...
    Ich traue mir nicht es meinem Arzt zusagen, zwecks der 3 Flaschen. Ich suche Kontakt zu Menschen mit denen ich mich austauschen kann... ich möchte nicht mehr allein sein mit meinem Problem. ...

    Ob eine Gruppe, eine Therapieform, ein Schuh passend für einen ist, findet man nur durch probieren heraus. Daher kann ich Dir nur dringend raten, Dir mehrere Selbsthilfegruppen/-angebote anzuschauen, denn da gibt es doch viele verschiedene Angebote/Formen: Monolog- oder Dialoggruppen, angeleitete Gruppen (also von Therapeuten angeleitet), reine Betroffenen-Gruppen ...
    Ich habe mir vor ca. 8 Jahren ungefähr 2 Wochen lang jeden Tag eine andere Gruppe angeschaut und mich dann entschieden. Und mein Haupt-Entscheidungs-Kriterium war nicht der "Name" der Gruppe/des Vereins, sondern wie wohl ich mich dort gefühlt habe, welches Gefühl ich bei den Menschen dort hatte. Und da ich mir damals selber nicht über den Weg getraut habe, habe ich mich für 2 verschiedene Gruppen pro Woche entschieden - zufälliger Weise gehörten sie demselben Verein an.

    Vielleicht gehst Du auch mal zu einer Suchtberatungsstelle in Deiner Nähe (guckst Du hier). Die können Dir auch weitere Informationen zu SHG-Angeboten, Therapie-Möglichkeiten und -Formen uvm geben.

    Empfehlen kann ich Dir auch unsere Linksammlung - da findest Du auch viele nützliche Tipps.

    Na, und in den Berichten der User hier erst ... ;)

    Viel "Spaß" beim Stöbern hier und einen guten Austausch wünscht

    Greenfox

    PS: Hoffe, es handelt sich bei Deiner Überschrift nicht um einen "Freud'schen Vertipper" ;)

    Zitat

    Möchte mich verstellen

    Hallo und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Ich denke, hier wirst Du etliche "Leidensgenossinnen" treffen, die Ähnliches wie Du erleben/erlebt haben (mir fallen so 2-3 Namen auf Anhieb ein).
    Auf Grund Eures kleinen Sprößlings (Herzlichen Glückwunsch dazu!) dürfte es für Dich auch schwierig/nicht möglich sein, Dich in einer SHG mit anderen betroffenen Angehörigen auszutauschen. Aber hier dürfte es kein Problem sein.

    Was ich Dir aber auf Anhieb raten möchte, ein (oder mehrere) intensive Gespräche mit Deinem Mann darüber zu führen, wie es Dir mit der Situation geht und zum Thema Co-Abhängigkeit.
    Solltest Du es noch nicht getan habe, möchte ich Dir auch raten, mal in unsere Linksammlung reinzuschauen - da gibt es auch noch Infos zu diesem Thema ...

    Gruß
    Greenfox

    In der letzten Ausgabe der Trokkenpresse - Die Zeitschrift für Abhängige und Unabhängige habe ich einen Artikel von Dr. Johannes Lindenmeyer, dem Direktor der Salus Klinik Lindow und Autor des Buches "Lieber schlau als blau" gefunden, den ich sehr interessant finde und Euch nicht vorenthalten möchte:

    Da ich den Artikel leider nicht direkt kopieren konnte, habe ich ihn abgetippt - also Sorry für eventuelle Tippfehler!


    Ich würde dies gerne mal ausprobieren, habe aber einbisschen Angst, vor vielen Leuten zu sprechen, deswegen wollte ich erst wieder eine Ambulante Therapie beginnen ...
    Aber wie du sagtest, manchmal gehen Freundschaften auch an vielen Sorgen kaputt, deswegen möchte ich das lieber mit professioneller Hilfe aufarbeiten.

    Das mit der professionellen Hilfe ist super. Mit der Unterstützung durch Freunde (idealer Weise auch durch die Familie - geht hier ja leider nicht) - wäre perfekt.

    Um auf Deine Angst, vor vielen Leuten zu sprechen, einzugehen: Mach Dir bitte klar, dass Du da keinen Vortrag vor einem Riesen-Publikum halten musst. Vielmehr kannst Du da vor einem überschaubarem Kreis von Menschen (die SHG, die ich kenne, haben meist so um die 10 Leute), die das selbe wie Du durchgemacht haben, die Deine Probleme "kennen" erzählen und Dir Rat holen. Und oft kann man auch erst einmal nur dasitzen und zuhören (ist zumindest bei "meiner" SHG so), sich einfühlen, die anderen beschnuppern. Und wenn man dann "bereit" ist, kann man erzählen, was einen bedrückt ...
    Probier es einfach mal aus.

    LG
    Greenfox

    Hi, BlackEyed!

    Mir ist noch etwas eingefallen:

    Da ich mich als sehr scheuer Mensch beschreiben würde, mit wenig Selbstbewusstsein, habe ich natürlich Ängste, die ab und zu mehr die Kontrolle übernehmen, als die Logik. Ich würde als Aussenstehender selber jmd. sagen, dass eine Abgrenzung das einzige ist, was helfen kann. Bei einem selbst spielen die Emotionen einem oft Streiche.

    Ich würde das fast als normal bezeichnen, schließlich hast Du es ja nie anders erlebt. Daher finde ich es wirklich stark, dass Du Dir selbst schon eine Wohnung besorgt hast und Dich selbst aus der Gefahrenzone holst! 44.

    Aber worauf ich eigentlich hinaus will: Du schriebst, dass Du Dich an Hilfe-Hotlines gewandt, einem Freund anvertraut und schließlich hier im Forum angemeldet hast. 44.
    Ich kann Dir nur empfehlen, Dir zusätzlich auch eine Selbsthilfegruppe zu suchen, wo Du Dich mit anderen Betroffenen austauschen kannst. Genau wie hier im Forum ist es nämlich nur von Vorteil, wenn man sich näher kennenlernt (was bei einer Hilfe-Hotline nicht möglich ist). Und - was ich auch für sehr wichtig/vorteilhaft finde - man es nicht zu sehr, zu dicht an sich herankommen lässt - wie es z.Bsp. bei dem Freund der Fall wäre.
    Auch ein gewisser Abstand ist wichtig. Früher war ICH so etwas wie dieser Freund und habe mir von meinen Freunden deren Sorgen und Nöte angehört. Und irgendwann war dann ICH so voll, dass ICH Erleichterung brauchte, suchte - und in der Flasche fand. Das ist zwar nur EIN Grund, warum ich mit dem Saufen anfing, aber ...

    Ich hoffe, ich habe mich jetzt nicht zu quer ausgedrückt und Du verstehst, was ich sagen möchte ...

    Gruß
    Greenfox

    Auch von mir ein HERZLICHES WILLKOMMEN hir im Forum :welcome:

    Ich kann mich Liv nur anschließen: Deine Geschichte hat mich auch berührt und ich fragte mich "Warum zieht sie denn nicht aus, sucht sich eine eigene Bleibe!" Zum Glück kam ja dann doch noch der Satz, dass Du demnächst ausziehst :D :heartBalloon: :blumen:

    ... aber ich habe auch tierische Angst, grosse Sorgen, wie sie dass alleine schafft und wie ich ihr beibringen soll, dass ich nicht mehr mit ihr Leben werde.

    Aus meiner Sicht (der Sicht aus der "Säufer-Fraktion") sind das genau dieselben "Sorgen" - nur mit anderem Vorzeichen -, die mich damals davon abhielten, eine Therapie zu machen. Und als ich dann doch endlich zur Therapie ging - welch ein Wunder: die Erde drehte sich auch ohne mein Zutun weiter und meine Frau hat doch tatsächlich auch ohne mich "überlebt" ...

    Ging die Jahre so weiter, ich wurde immer unglücklicher, nach der Schulzeit war ich selber so angeschlagen, dass ich für mehrere Monate stationär eine Therapie machte, die im Endeffekt nichts half, da ich ja trotzdem wieder nach Hause kehrte. Ich begann einfach still und leise alles auszuhalten, bis heute. Kurzzeitig wohnte ich mit meinem damaligen Lebensgefährten zusammen, ich muss echt sagen, das war die glücklichste Zeit meines Lebens ...

    Wie ich diesem kurzen Zitat entnehme, warst Du ja schon mindestens 2 Mal für einige Zeit von "zu Hause" abwesend - und Deine Mutter hat wie gehabt weitergemacht und "überlebt".

    Du machst das einzig Richtige, indem Du ausziehst, um Dein EIGENES Leben zu leben, um Dein eigenes Leben zu LEBEN.
    Wenn ICH an Deiner Stelle wäre, würde ich sie vor vollendete Tatsachen stellen, d.h., am Tage des Auszugs würde sie davon erfahren. Das einzige Zugeständnis, das ich ihr gegenüber machen würde, wäre vor dem Auszug nochmal den Kühlschrank mit Lebensmitteln zu füllen. Punkt.
    Aber wie gesagt: das wäre MEINE Art.

    Ich wünsche Dir jedenfalls ganz viel Kraft - und viel Erfolg in Deinem neuen LEBEN!

    Gruß
    Greenfox

    Hallo und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Von Deinen Schilderungen kommt mir Einiges sehr bekannt vor - teilweise aus eigenem Erleben, teilweise aus Schilderungen Anderer.

    mich macht aber die vorstellung, nie wieder etwas trinken zu dürfen unendlich traurig und wütend.

    So, so - es macht Dich also traurig und wütend, nie mehr DAS:

    Zitat

    im vollrausch hab ich schon sehr viel scheisse gebaut. ich habe mich mit leuten geschlagen, ich habe menschen beklaut und an autos uriniert. ich habe einmal einen flug in den urlaub verpasst, weil ich am tag vorher unbedingt feiern wollte. an einem anderen abend wurde mir bei einer auseinandersetzung der schneidezahn rausgeschlagen.
    der kontakt zu meinem alten freuneskreis brach ab, aufgrund meiner ständigen exzesse.

    erleben zu dürfen?? nixweiss0

    Oder möchtest Du DAS vielleicht nicht mehr erleben müssen (eben, weil Du getrunken hast) - und deswegen etwas in Deinem Leben ändern?

    Natürlich ist es in der Morgendämmerung noch dunkel. Nun kann man sich darüber aufregen - oder sich darüber freuen, dass es langsam heller wird.
    Versuch doch einfach mal, das POSITIVE zu sehen.
    Ich sehe allerdings auch, dass Du einige Baustellen hast und es nicht leicht sein wird, einen Mehr-Fronten-Krieg zu führen ...

    Daher kann ich Dir nur raten, Dich auf professionelle Hilfe einzulassen - und nicht nur über Dich ergehen zu lassen.

    Auf jeden Fall wünsche ich Dir aber viel Erfolg. Und einen guten Austausch hier!

    Gruß
    Greenfox

    Hallo, Anitram!

    da bin ich wieder. Immer noch ohne neuen Absturz und auch in der Hoffnung und dem festen Vorhaben nicht wieder der "Lockstimme" zu folgen.

    44. :blumen: Sehr gut!


    Alle meinen, ich soll mich trennen. Aber das kann ich nicht. Ich will 1. nicht allein leben, 2. meinen Arbeitsplatz behalten, 3. in unserer Wohnung bleiben und noch vieles mehr. Habe die Fürs und Widers oft genug gegenübergestellt. Mein eigentliches Problem ist, dass ich mich nicht wehren kann. Ich lasse mir alles gefallen, fühle mich für alles schuldig und verantwortlich. ... Eigentlich bin ich mit mir zufrieden. ... Ich brauche ihm gegenüber eine Abgrenzungsmethode, dann würde ich mich nicht in diesen speziellen Situationen so schwach fühlen und durch Alkohol Vergessen suchen.

    Sei mir bitte nicht böse, aber für mich bzw. bei mir kommt das so an, dass Du die Verhältnisse etwas auf den Kopf stellst - wie Deinen Namen:

    Dir geht es schlecht, Dein "Partner" behandelt Dich mies ... darum beklagst Du Dich u.a. hier (meiner Meinung zu Recht!).
    Aber ändern willst Du nichts! Du bist "eigentlich mit Dir zufrieden". Andererseits schreibst Du, Du "kannst" Dich nicht wehren ...
    Es liest sich für mich immer wieder wie "Wasch mich, aber mach mich nicht nass" - "Ändere mich, ohne mich zu ändern"

    Irgendwie scheinst Du zu hoffen, dass IHN der Blitz beim Schei..en trifft - und dadurch "alles wieder gut wird".
    Und solange verbiegst Du Dich dermaßen, dass Dein Rückgrat und Dein Selbstwertgefühl schon zerbrochen sind ;(

    "Ich kann nicht/ich will nicht" ... Geh zu einem Anwalt und lass Dich über Deine rechtlichen Möglichkeiten aufklären (ob/damit Du z.Bsp. in der Wohnung bleiben kannst, Deinen Job behalten kannst - und ihn trotzdem loswirst)! Geh zur Suchtberatung! Mach was!

    Oder hör auf, zu jammern!

    Das ist jetzt wirklich nicht böse gemeint von mir, versteh mich bitte richtig! Es soll nur der symbolische "Tritt in den A..llerwertesten" darstellen.
    Mir geht es zur Zeit auch besch..eiden (zum Glück nicht in Bezug auf Alkohol) und ich jammere auch mal vor mich hin - aber während ich jammere tue ich etwas, unternehme etwas dafür, dass es mir hoffentlich bald wieder besser geht! Ich sitze nicht im Schrank und warte, dass die Sachen sich mir anziehen.

    Du bist doch kein Fußball, der sich mit den Füßen treten lässt und überall hingestoßen wird - nur nicht dorthin, wo er selber hinwill!

    Das Problem mit solchen ungebetenen! Ratschlägen ist ja dass ...

    Ich sehe das hier nicht als ungebetene Ratschläge.

    Hallo, ich möchte mich gerne mit anderen Betroffenen austauschen, in der Hoffnung, endlich mal einen Lösungsansatz für meine Probleme zu finden.

    So - genug gemotzt. Ich hoffe, Du nimmst mir meine deutlichen Worte nicht krumm :sorry:

    Gruß
    Greenfox

    Auch von mir ein ganz HERZLICHES WILLKOMMEN hier im Forum!

    Im Prinzip kann ich mich meinen Vorschreibern nur anschließen:
    Geh einfach mal zu einer Suchtberatung und/oder einer SHG für Angehörige.
    Und ganz wichtig würde ICH finden: sprich mit Deinem Freund über das Thema/die Problematik! Auch wenn er zunächst abblockt - ihn belastet es offensichtlich auch in starkem Maße.

    Hier gibt es Viele, denen es ähnlich wie Dir ergeht oder erging. aber das schrieb Liv ja auch schon.

    Ich gehöre - wie Gerchla - nicht zu den Angehörigen, sondern zur ehemals nassen Fraktion. Von daher kann ich mich in etwa in Deinen "Schwiegervater in spe" hineinversetzen.
    Das Zittern, übers Gesicht streichen, morgendliche Kotzen - Schei...e, das kenne ich nur zu gut. Das sind Entzugserscheinungen. Deshalb scheint es ihm wieder besser zu gehen, wenn er etwas getrunken hat :-[


    Hast Du schon mal in unsere Linksammlung geschaut? Vielleicht findest Du dort ja auch ein paar nützliche Hinweise - zum Beispiel hier.

    Ich wünsche Dir einen guten und nützlichen Austausch.

    Gruß
    Greenfox