Beiträge von Greenfox

    Übrigens bin dabei mir eine SHG für Angehörige zu suchen.

    Das halte ich für eine gute Idee!

    Als ich Deinen Post las, kam mir bei diesem Passus

    Ihre sofortige Antwort war: "Ich habe Probleme und muss deshalb trinken"

    sofort der Gedanke "Die 2. Satzhälfte - insbesondere das Wort "muss" - markieren, mit einem dicken Fragezeichen versehen und den Zettel so zurückgeben".
    Manchmal ist so eine schriftliche Kommunikation nicht die schlechteste Idee - da fallen viele verbale, tonale und auch nonverbale Emotionen (auch interpretierte) weg. Und ob sie Dir nun eine Antwort darauf gibt oder nicht - wäre ich an der Stelle Deiner Frau würde es bei mir zumindest ein Nachdenken auslösen ...

    Gruß
    Greenfox

    Habe mir selber auch überlegt, auf E-Ziggis umzusteigen, aber mich doch nie richtig schlau gemacht welche und wo es das überhaupt gibt.

    Aus meiner Sicht lohnt es sich wirklich! Okay - dass es natürlich immer noch nicht "gesund" und/oder unschädlich ist, weiß ich.
    Aber nicht nur mein Geldbeutel freut sich: kein Gestank mehr, man kann auch in der Wohnung/im Auto dampfen, der Geschmack im Mund ist viel besser (habe Liquids mit Menthol/Eukalyptus-Geschmack), kein Dreck mehr, man muss sich nicht mehr soo verstecken ...

    Und bei mir war es so: Wenn ich denn mal "Lust"/Druck verspürte - ein/zwei Züge und die E-Zigarette wieder weggesteckt. Mach das mal mit 'ner richtigen ;D

    Wie gesagt: mittlerweile ist es für mich zum "Ausschleichen". Manchmal brauche ich 2-3 Tage hintereinander meinen Elektro-Lutscher gar nicht.

    Ich find's auch toll. Als Nichtraucher würde ich mich nun wirklich nicht beschreiben, aber seit November vorigen Jahres "dampfe" ich nur noch. Und das mittlerweile in solchen "Mengen", dass es umgerechnet vielleicht 1-2 Zigarette/Woche sind.

    Übrigens las ich letztens eine lustige Karte:

    "Wer das Rauchen aufgibt, muss nach dem Sex reden!"

    ;D Ich fand's lustig.

    Gruß
    Greenfox

    Hallo, techfreak!

    Auch von mir ein HERZLICHES WILLKOMMEN hier im Forum!

    Ich bin selbst Alkoholiker und seit nunmehr 8 Jahren trocken. Und da ich nun auch schon seit ein paar Jahren eine SHG leite und auch in Krankenhäusern vorstelle, habe ich auch schon so einige Lebens-/Leidensgeschichten gehört. Leider gehören dazu auch solche wie die von Deiner Frau, die nach 28 Jahren wieder rückfällig wird.
    Allerdings haben die meisten der langjährig trockengewesenen Rückfaller, mit denen ich gesprochen bzw. von denen ich gehört habe, bereits nach sehr kurzer Zeit die Notbremse gezogen.

    Aber gerade solche Geschichten (bitte dieses Wort nicht negativ bewerten!) sowie meine eigenen Erfahrungen (dachte mal nach 2jähriger Trockenheit auch, jetzt könnte ich wieder - und hab dann 4 Jahre wieder gesoffen, bis ich dann den Absprung bis jetzt geschafft habe) sind für mich der Grund, warum ich am Ball bleibe, mich in meiner SHG engagiere, hier im Forum rumtreibe, mich mit dem Thema beschäftige: Damit ich nicht vergesse, wie heimtückisch mein ehemaliger "Freund" sein kann!

    Ich bin glücklich und zufrieden mit meiner Abstinenz - und mir fehlt Nichts, ich verzichte auf nichts. Aber damit nicht eben dieser kleine Gedanke "Ach, EINS geht doch zur Feier des Tages!" überhaupt erst hoch kommt ... siehe oben.

    Du hast vollkommen Recht: Deine Frau muss wollen, was Du willst, ist ihr egal. Aber ich wünsche Dir trotzdem viel Kraft auf dem Weg!

    Gruß
    Greenfox

    Hi, Lunaa!

    Ich möchte Dir auch unser Bord Selbsthilfe/Therapie ans Herz legen: da findest Du u.a. auch unsere Linksammlung, wo Du z.Bsp. Links findest, wenn Du eine Beratungsstelle, eine SHG oder etwas anderes suchst.

    Wie geht's Dir?

    Gruß
    Greenfox

    Hallo und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Yepp - hier bist Du richtig :)

    Wenn ich lese

    ich hab schon einige Male versucht aufzuhören

    vermute ich, dass Du es ALLEINE versucht hast.

    Oder hast Du schon mal eine Selbsthilfegruppe (SHG) anzuschauen, mit den Menschen dort zu sprechen? Oder eine Suchtberatungsstelle aufgesucht - dass ist anonym. Und die Jungs/Mädels dort können Dir auch erklären, welche Möglichkeiten Du hast.

    Jetzt bist Du ja erstmal hier. Und hier kannst Du auch etliche Wege lesen, die wir hier gegangen sind - mit und ohne SHG, mit und ohne Therapie etc.

    Lies Dich erstmal ein.

    Ich wünsche Dir und uns einen guten Austausch!

    LG
    Greenfox

    Ich habe gerade "Der Medicus von Saragossa" beim Wickel. Die Bücher von Noah Gordon sind einfach super geschrieben. Egal, ob es nun "Der Medicus", "Der Schamane", "Die Erben des Medicus", "Die Klinik" oder ... ist.

    Bei mir ist es ja so, dass ich beim Lesen sozusagen in die beschriebene Welt "abtauche" - da kann ich alles um mich rum vergessen. Und darum bin ich meist auch enttäuscht, wenn ich mir DANACH dann den Film dazu anschaue. Umgekehrt geht's besser.

    Die einen tauchen im Meer - ich in die Bücher (vielmehr die Geschichten) ;D

    Ich wünsche Allen ein schönes und entspanntes Wochenende :sun:

    Es liegt auch an dem Gedanken was ist wenn mein Umfeld davon erfährt

    Tja, leider habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht wie Bassmann:


    Und plötzlich lag mir daran, meinem Umfeld mitzuteilen, dass ich jahrelang dem Suff verfallen war.

    Doch damit sagte ich meinen Leuten nichts Neues. Das hatten sie selbst schon längst herausgefunden.

    Und auch in meiner SHG berichteten Viele ähnliches ...

    Solltest Du in einer SHG Jemanden aus Deinem Umfeld treffen, wird er kaum wegen Dir dort sein.
    Und solltest Du Dich irgendwann outen, wirst Du vermutlich erstaunliche Reaktionen erleben. Und selten habe ich dabei von negativen Reaktionen gehört.
    Das Negativste ist meiner eigenen Erfahrung nach das eigene "Kopfkino" ...

    Gruß
    Greenfox

    Man muss ja auch nicht unbedingt gleich zum Doc (Therapeut, Hausarzt oder, oder ...).
    Aber versuch es vielleicht einfach mal "nur" mit einer SHG - das sind die unprofessionellsten Profis überhaupt ;)

    LG
    Greenfox

    Hallo und HRZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Es ist gut, dass Du Dir Gedanken über Dein Verhältnis zum Alkohol machst. Und nicht sagst, "es sind doch nur 2 Bier am Abend".

    Du schreibst

    Ich habe schon oft versucht vom Alkohol weg zukommen, habe es aber nie geschafft

    Ich glaube, hier liegt die Betonung auf "Ich". Meine persönliche Erfahrung ist, dass es gemeinsam besser gelingt. Mit gemeinsam meine ich, sich z.Bsp. hier im Forum mit anderen auszutauschen oder (was meiner Erfahrung noch besser ist) in einer realen Selbsthilfegruppe.
    Dabei merkt man zum Einen, dass man nicht der Einzige ist, der diese Probleme hat/hatte und zum Anderen kann man sich anhören, wie Andere mit diesen Problemen umgegangen sind, welche Lösungen sie gefunden haben. Und wenn es gut läuft, findet man so auch Lösungen, die für einen selbst passen.
    Und bei schlechten, eigenen Erfahrungen kann man darüber berichten, sich das Herz erleichtern - und eventuell andere vor den selben Fehlern warnen/bewahren.

    Auf jeden Fall wünsche ich Dir (und uns) hier einen guten Austausch!

    Gruß
    Greenfox

    Komisch - auch bei mir hat sich beim Lesen von LiS Beitrag bei dem Stichwort "Qualifizierter Entzug" soetwas wie Widerspruch geregt:

    Natürlich fängt alles oft mit dem Besuch beim Hausarzt an.
    Aber ich kenne eigentlich nur 3 Arten: den "kalten" Entzug, die medizinisch begleitete (ambulante oder stationäre) Entgiftung und eben den "qualifizierten Entzug".

    Den Kalten habe ich nie ausprobiert, die "normale" Entgiftung habe ich mehrfach gemacht :( .
    Und der letzte Entzug war eben ein "qualifizierter Entzug": vom 2. Tag an mit voller therapeutischer Begleitung. Und (bei mir) hat das geholfen, bis heute.

    Natürlich MUSS man nicht mit allem einverstanden sein, was in den "Sendungen" des Suchthilfe-TV angesprochen wird. Genauso wenig, wie man mit allem einverstanden sein muss, was hier im Forum geschrieben wird. Jeder hat seine eigenen Sichtweisen, Meinungen - und Erfahrungen.
    Aber man kann es als Hilfestellung und/oder Denkanstoß nutzen.
    Ich kann z.Bsp. mit etlichen Aussagen von Bassmann nichts anfangen (ausser zu versuchen, darüber nachzudenken). Na und - auch wenn ich manchmal nicht verstehe, was er überhaupt meint, aber: ihm hat es geholfen, er hat seine Sucht überwunden. Andererseits gibt es bestimmt etliche Aussagen von mir, mit denen er nix anfangen kann.

    Ich möchte aus meinem Leben und aus meiner eigenen persönlichen Erfahrung allerdings schon mal anmerken, dass in den vielen Jahren meiner Sucht solche "Erkenntnisse" dass Sucht anscheinend per se unheilbar sei, und dass sie einen auch nach dem Ausstieg dann noch ein Leben lang beschäftigt, und so weiter… MICH eher immer wieder abgeschreckt haben. Und in mir ein stark ablehnendes, sehr blockierendes Bild erzeugt haben, von etwas anscheinend übermächtigen und wohl unüberwindbarem.

    Nun, MICH hat es nicht abgeschreckt. ICH habe es vielmehr als so gegeben akzeptiert und mich dementsprechend versucht, abstinent einzurichten. Und als übermächtig und unüberwindbar erschien mir die Sucht nicht - denn ich habe ja viele trockene Alkoholiker getroffen, die es jahre-/jahrzehntelang geschafft haben. Aber ich habe die Sucht als mächtig und schwer überwindbar kennengelernt - aus eigenem Erleben (Rückfall, der 4 Jahre dauerte) und auch aus den Erzählungen anderer, die teilweise nach über 10 Jahren Trockenheit einen Rückfall hatten, dessen Verlauf genauso rasant wie meiner und sogar noch schneller ablief. Und für mich hat das die Aussage, dass die Sucht nicht heilbar, aber zu stoppen ist, bestätigt.
    Und selbst wenn die Aussage falsch sein könnte - ich sehe keine Veranlassung, das auszuprobieren und unter Umständen wieder auf der Schnauze/in der Gosse zu landen. Ich bin froh und zufrieden, dass ich nicht mehr trinken muss und vermisse auch NICHTS mehr.

    Ich finde, in den Sendungen werden einige Sachen angesprochen, die aus meiner Sicht wichtig sind und einem helfen können, sich ein Bild von dem Weg zu machen. Aber auch Angehörige, Freunde und Interessierte, die (noch) nicht selbst den Weg in eine SHG wagen wollen, können hier wertvolle Informationen bekommen. Und darum empfehle ich sie.

    Und was die "neuesten" Erkenntnisse anbelangt ... Nicht nur der Dr. Redecker in den Beiträgen, auch andere Suchtmediziner wie z.Bsp. Dr. Loos sagen ja nicht, dass dieser Weg der alleinige Weg, der "Heilige Gral" ist.
    Viele neue Erkenntnisse stellen sich oft als Eintagsfliegen heraus oder kommen alle Jahre wieder - in gleicher Form, nur mit einem anderen Namen.

    Das ist doch das Schöne hier im Forum - jeder kann von seinem Weg, von seinen Erfahrungen berichten. Und die, die noch in der Findungsphase sind, können das Lesen, sich für einen Weg entscheiden - und dann selber feststellen, ob es der für ihn/sie richtige war.

    Gruß
    Greenfox

    Schön, dass Du schon bei Tag 5 bist. Nicht so schön, dass Dich die MD-Seuche erwischt hat - ich hoffe, ihr habt sie hinter Euch gelassen.

    Ich kann Bassmann nur zustimmen - das Denken an den Alkohol(-konsum) hört m.E. nicht auf. Aber das WIE ändert sich.
    Bei mir hat es sich Bedauern und Anstrengung zu Freude und Erleichterung gewandelt. Aber auch zu Respekt.

    Damit meine ich, dass ich (nun schon lange) nicht mehr bedauere, nichts mehr trinken zu können/dürfen/wollen. Nein mittlerweile freue ich mich, nicht mehr trinken zu müssen. Und manchmal bin ich auch erleichtert, dass dem so ist - z.Bsp. in ekligen Situationen (bin gerade in einer Scheidung mit Rosenkrieg).
    Und mit Respekt meine ich, dass ich mir immer wieder darüber bewusst bin (aus eigener Erfahrung), wie schnell es wieder abwärts gehen kann/geht, sollte ich meine Abstinenzentscheidung doch mal in Frage stellen - warum auch immer (Frust, Unvorsichtigkeit, Leichtsinn etc).

    Ich möchte Dir aber keine Angst machen - es ist beileibe nicht so, dass meine Gedanken jetzt nur noch um den Alkohol bzw. die Abstinenz kreisen und ich Mantras murmelnd durch die Gegend laufe. Es ist einfach mittlerweile alles zur Normalität geworden. Auch, dass ich mir immer wieder ins Bewusstsein rufe, ein Alkoholproblem zu haben: indem ich regelmäßig zu "meiner" SHG gehe, mich im Rahmen meiner Möglichkeiten im Verein engagiere und in Krankenhäuser gehe, um diesen vorzustellen, hier im Forum lese und schreibe ...

    Und eins hast du ja bereits in den fünf Tagen ohne Alkohol erfahren: Die Welt ist nicht untergegangen, sondern sie scheint schöner zu werden.

    Und das ist kein Schein, der trügt.

    Es braucht etwas Geduld das wieder umzustellen, aber es lohnt sich, sehr!

    Willkommen auf dem Weg, liebe Asta 44.

    So ist/sei es 44.

    Ich bin mir unsicher und hab Respekt und Angst vor diesem Schritt.

    Für Deine Entscheidungsfindung/-stärkung kann ich Dir u.a. auch die Beiträge des Suchthilfe-TV empfehlen. Auch für Deinen Mann könnte es interessant sein.

    LG
    Greenfox

    Hallo und ein herzliches :welcome: auch von mir!

    Schön, dass Du Dir Gedanken über Dich und Dein Verhältnis zum Alkohol machst und auch schon den ersten Schritt für eine Änderung dieses Verhältnisses gemacht hast (indem Du hier nicht nur gelesen, sondern Dich hier auch angemeldet hast).

    Ich bin auch Alkoholiker und seit voriger Woche 8 Jahre trocken. Der Weg bis hierher war zumindest am Anfang nicht leicht (mehr dazu kannst Du, wenn Du magst, hier lesen) - aber eins kann ich Dir ehrlich sagen: es hat sich gelohnt!

    Alkohol ist für mich eine Belohnung und eine Flucht vor Gefühlen. ... Ich schlafe dann schlecht bin unkonzentriert bei meinem job und sehr schnell gereitzt. Es kommt mir vor wie eine Selbstverletzung die ich nicht kontrollieren kann. Wenn ich mal weggehe wird es noch schlimmer. Ich bekomme die Kurve nicht und bin froh wenn ich irgendwie gesund und vollständig zuhause angekommen bin.
    Es ist belastend ...

    Komisch - eine Belohnung fühlt sich doch eigentlich nicht derart negativ an, oder!? Aber bei einer Flucht nimmt man schon Unangenehmes in Kauf, Nur - man überlegt dann nicht mehr richtig ...

    Nur zum Verständnis eins vorweg: Vielleicht wirst Du in dem einen oder anderen Post eventuell das Gefühl haben, dass man Dich persönlich wegen irgendeiner Verhaltensweise oder etwas anderem angreift. Aber ich denke, ich kann hier für alle sprechen: dem ist nicht so!
    Hier will keiner den anderen angreifen. Wir berichten von unseren Erfahrungen. Und gerade am Beginn des Ausstiegs, wenn einem der "Seelentröster" fehlt, ist man doch ziemlich dünnhäutig und bezieht Vieles auf sich selbst, was so gar nicht gemeint war ...

    Wir haben aber auch gelernt, dass für einen erfolgreichen Ausstieg aus der Sucht absolute Ehrlichkeit sich selbst gegenüber der Kasus Knacktus ist.
    Ich habe zum Beispiel früher bei irgendwelchen Selbsttests, bei denen man feststellen können sollte, ob man schon alkoholabhängig ist oder nur gefährdet oder eben "normal", die Angaben zu meinem Konsum immer kräftig nach unten korrigiert. Und wenn dann als Ergebnis eben doch "stark gefährdet" herauskam, war ich sauer und habe mich selbst beruhigt, dass ja eh nur Effekthascherei und Schwachsinn sei. Damit habe ich mich nur selbst belogen und verarscht - und meinen Suff vor mir selbst versucht zu legitimieren ...

    Auch ich kann Dir nur empfehlen, Dir Hilfe zu suchen: Suchtberatungsstelle (ist anonym!), Entgiftung (auf keinen Fall einen sogenannten "kalten" Entzug machen - der kann lebensgefährlich sein), Psychologe, Selbsthilfegruppe ...
    Manch einer schafft es auch alleine. Aber mit Hilfe ist es einfacher und die Erfolgschancen ... nicht schlechter.

    Danke für die Erfahrungen von euch. Ich glaube körperlich wird es gehen hab auch schon über ärztliche Begleitung nachgedacht und würde es gern ohne probieren.

    Na klar - es geht auch ohne ärztliche Betreuung. Aber das kann mächtig nach hinten losgehen - mit den Entzugserscheinungen (insbesondere beim "kalten" Entzug) ist nicht unbedingt zu spaßen!

    Zum Schluß möchte ich Dir auch noch unsere Linksammlung empfehlen (falls Du sie noch nicht gefunden haben solltest ;) ) - da findest Du noch viele nützliche und weiterführende Seiten.

    Und jetzt wünsche ich Dir und uns erst mal einen guten Austausch!

    Gruß
    Greenfox

    Ich bin beeindruckt, dass Du den Mut hattest, Dich hier so "nackig" zu machen. Und - dass Du das "besch...eidene" Gefühl (abhängig zu sein) in Wut als Antrieb nutzen willst!

    Mein Leben hat mich stark gemacht, ich war komplett selbständig und nie hab ich mich so zum Trottel gemacht. Der Alkohol hat das geändert! Jetzt hol ich mir das zurück! Alles was ich bin, habe ich mir selbst zu verdanken und ich ende nicht als Gelegenheitsarbeiterin und Säuferin!!

    44.

    Gut so - hol Dir die Freiheit zurück!

    Nur eins muß ich kurz erwähnen: Ich hatte eine gute Kindheit und nie größere Probleme. Und trotzdem bin ich Trinker geworden :(

    Gruß
    Greenfox

    Hallo, Nitram!

    Hatte mich schon gefragt, ob es Dich "noch gibt" ...

    Ich kann mich keppler nur anschließen in Bezug auf professionelle Hilfe "suchen und annehmen".
    Leider geht es mir momentan gesundheitlich nicht so prickelnd, dass ich so schreiben könnte wie ich wollte. Darum fasse ich mich kurz:

    Zieh die Reißleine - zumal Du ja schon selbst erkennst, dass der Alkohol Dich schon fest im Griff hat. Lieber jetzt - als zu warten, bis er mit Dir "verwachsen" ist.

    Es lohnt sich!

    Gruß
    Greenfox

    Die Frage wäre auch, ob ein Süchtiger, der noch trinkt, überhaupt ehrlich antworten "könnte".

    Ist schon interessant - als ich vorhin meine Antwort schrieb, ging mir auch mein früheres Antwort-Verhalten bei Alkoholkonsum betreffenden (Um-)Fragen/Selbsttests durch den Kopf: Immer schön Schön-Reden, bagatellisieren, nur ja nicht den wirklichen Konsum angeben ...
    Geschrieben habe ich es allerdings nicht nixweiss0

    Und obwohl ich mittlerweile seit 8 Jahren trocken und zufrieden damit bin - da "muss" eine Angehörige kommen und das hier mal so auf den Punkt bringen 44.

    Hallo und Herzlich Willkommen!

    Ich habe ja schon Deinen Thread mit der Umfrage gefunden und dort etwas geschrieben.

    An Deiner Vorstellung fiel mir sofort etwas ins Auge ( :o )

    Dieses Semester betreiben wir mehrere Punkte zum Thema Alkohol, speziell im Bereich Marktforschung und Werbung.

    Da fallen mir einige Sachen ein:
    - Wer ordentlich säuft, rettet den Regenwald (Krombacher) >:(
    - Alkohol fördert die Sportlichkeit/Fitness (Alk-Werbung zu/vor/während fast jeder Sportsendung: Hasseröder, Jägermeister & Co) ???

    Das geht nicht gegen Dich - bewahre. Aber diese Art der Werbung finde ich derart hinterfotzig.

    Merkwürdig finde ich aber auch, wie man sich mit diesem Thema (Marktforschung und Werbung für Alkohol) ausgerechnet in einem Forum anmeldet, wo Menschen, die von dem Zeug Alkohol versuchen wegzukommen/wegzubleiben und Menschen, die über ihre Angehörigen durch dieses Zeug großes Leid erfahren (haben) sich austauschen - das ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel!
    Wollt Ihr von UNS Tipps, wie man Alk-Werbung besser und effizienter macht, haben??

    Oder wie soll ich das verstehen?

    Gruß
    Greenfox

    Hallo, Davesn!

    Ich habe mir die Umfrage angeschaut, nachdem ich LiS Ausführungen gelesen hatte - war also "vorgewarnt".
    Und ich muss Dir sagen, dass ich zwar drei Anläufe genommen habe, die Fragen zu beantworten, aber noch vor dem Ende der ersten Seite abgebrochen habe - ich kann keine der Fragen ehrlich beantworten.
    Zum Einen ist es so wie LiS schon schrieb: Es wird Einem von vornherein "unterstellt", dass er Alkohol konsumiert.
    Und selbst wenn ich versuchen würde, die Fragen unter dem Aspekt der Gründe von damals zu beantworten, fühlt es sich für mich falsch und äußerst unangenehm an! Also habe ich es gelassen.

    Vielleicht liesse sich aber diese Umfrage ein wenig umpfriemeln:

    Trinken/konsumieren Sie (gelegentlich) Alkohol? Ja - Nein
    Wenn Ja - weiter im Text.
    Wenn Nein: Haben Sie früher Alkohol konsumiert? Ja - Nein
    Wenn Ja - Umfrage so wie gehabt, nur die Fragen ein kleinwenig anders formuliert ...

    Und wenn man irgendwie noch den Bogen kriegt für eine Frage, warum jemand nicht mehr konsumiert und auch die Möglichkeit der Suchterkrankung gegeben ist, dann könnte man evtl. auch gute Ergebnisse kriegen ...

    Aber wie gesagt - ich bin nicht über die erste Seite ninausgekommen, weiss also nicht, welche Art Fragen da noch auftauchen ...

    Ich wünsche Dir trotzdem viel Erfolg!

    Greenfox