Oja, Flammkuchen finde ich auch sehr lecker. Leider kenne ich fast nur den von Dr. O... Und auf einem Volksfest gab's zwar auch welchen, lecker, aber sauteuer (und mein hohler Zahn ist nicht mal satt geworden - geschweige denn ich
).
Beiträge von Greenfox
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Hallo, Heiderose und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:
Schön, dass Du Dich hier angemeldet hast. Aber noch viel schöner ist es, dass selbst, von Dir aus etwas entnommen hast und es Dir jetzt gut geht.
Obwohl mir die Haare zu Berge standen, als ich gelesen habe, WIE Du es gemacht hast - das hätte böse ins Auge gehen können. Aber vielleicht ist dieser Horrortrip ja auch so eine Art Hemmschwelle, wieder zu trinken.Wenn Du nichts dagegen hast, würde ich aber Deine Vorstellung etc. hier abtrennen und in eine eigene Vorstellung verschieben ...
Ich wünsche Dir viel Erfolg und uns allen einen guten Austausch!
Gruß
GreenfoxWenn Dir die Überschrift nicht zusagt - einfach Bescheid geben.
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Heute gibt es bei mir (auf Bestellung meiner Schwägerin und Nichte) Schmorgurken nach Berliner Art. Schmeckt seeeehr lecker und ist trotzdem leicht.
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Edit/PS: Und ja, m.M.n. darf man es als Schmuh bezeichnen, um die Eingangsfrage zu beantworten.
Sorry, sehe ich anders, weil ich denke, dass es dem Ernst der Angelegenheit widerspricht:
Alles anzeigen
Naja, ich weiß jetzt nicht, welchen Schmu oder Schmuh Du meinst.
Zu ersterem schreibt der Duden:Schmu
1. Augenwischerei, Bauernfängerei, Betrug, Betrügerei, Bluff, Fälschung, Gaunerei, Hintergehung, Irreführung, Lüge, Prellerei, Scharlatanerie, Schwindel, Täuschung, Trick;
(ugs.): Fake, Mogelei, Schummel, Schummelei, Verschaukelung;
(österr. ugs.): Pflanz;
(ugs., oft abwertend): Tour;
(salopp): Beschiss;
(abwertend): Schwindelei;
(ugs. abwertend): Bims, fauler Zauber, Humbug;
(landsch.): Beschub, Fickfackerei.
2. Nonsens, Unfug, Unsinn;
(ugs.): Kokolores, Larifari;
(salopp): Bockmist, Koks;
(ugs. abwertend): Blech, Blödsinn, Firlefanz, Humbug, Käse, Kiki, Kohl, Mist, Mumpitz, Schmarren, Schwachsinn, Stuss, Tinnef;
(ugs., oft abwertend): dummes Zeug;
(salopp abwertend): Quark, Quatsch, Scheiß, Zinnober;
(derb abwertend): Scheiße;
(west[m]d.): Kappes.
© Duden - Das Synonymwörterbuch
Siehst du, genau weil ich jemanden persönlich kenne, der wegen des Holzweges nach 23 Jahren rückfällig wurde, darum sind 20 Jahre ein guter Anfang. Da Alkoholismus nicht geheilt, sondern nur zum Stillstand gebracht werden kann, da bleibt es auch immer nur ein guter Anfang. Ob der Weg endgültig funktioniert hat weiß man erst, wenn der Deckel über dem Betroffenen geschlossen wird.
Trotzdem finde auch ich diese Formulierung mehr als unglücklich! Ich finde, es ist für jeden ein guter Anfang - wenn er sich auf den Weg macht und 4 Tage, 4 Wochen, 4 Monate geschafft hat. Wenn aber jemand (round about) 5 Jahre geschafft hat, dann ist er auf einem guten Weg. Und wer dann einen Rückfall hat/baut/erleidet, der fängt ja (nach MEINEM Verständnis) schließlich nicht wieder bei Null an - er kann auf die Erfahrungen der letzten, trockenen Jahre zurückgreifen. Und eventuell einiges/etwas anders machen.
Orginalzitat des mehr als 40 Jahren erfahrenen Oberarztes: Alkoholismus ist eine Rückfallkrankheit.
Yepp! Und diesen Satz benutze ich auch bei meinen Krankenhausvorstellungen - und ergänze ihn:
"Alkoholismus ist bekanntermaßen eine Rückfallkrankheit. Aber WIR benutzen dies nicht als Alibi, um 14tägig einen Rückfall zu haben, sondern tun alles dafür, um KEINEN Rückfall zu haben."
Ich selbst habe bei recht vielen Abhängigen erlebt, dass allein schon das Angebot "bei einem Rückfall jederzeit herzlich willkommen zu sein", es ihnen ermöglicht hat, ihre Rückfallzeit deutlich zu verkürzen.
Das macht schon einen Unterschied. Ob da einer kommt, der x-Wochen gesoffen hat, oder ob er bereits nach 14 Tagen eintrudelt.Wenn Du mit "Rückfallzeit" die Dauer des Rückfalles und nicht die Zeit zwischen den Rückfällen meinst, dann kann ich dies aus eigener Erfahrung nur bestätigen! Vor allem, das Menschen sich auch nicht scheuen, während eines Rückfalls bei der Gruppe um Hilfe zu bitten!
Nu konnte ich mich doch nicht zurückhalten

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Nach meiner Kenntnis wird das Wort "Schmuh" im Sinne von "Betrug", "Schummel" verwendet ...
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Und der wäre?
Ich werde mal berichten was ich diesbezüglich in einer Suchtberatungsstelle erlebt habe.Dort wollte man bei meinen Vorgesetzten anrufen und sie auf die Gefahr die von mir ausgeht hinweisen.......das konnte ich durch einen Beraterwechsel zum Glück noch umschiffen.
Allerdings hab ich dem nächsten, vor lauter Angst dann nur noch das erzählt, was er hören wollte und ich war nach 4 Sitzungen "geheilt" auf seinem Papier.
Um aufzuhören bzw. eine Entgiftung zu machen solltest Du - unabhängig vom Psychologen - zu Deinem Hausarzt gehen und Dir eine Überweisung geben lassen. Dazu müsstest Du ihm/ihr allerdings auch reinen "Wein" einschenken ... was aber auch nicht verkehrt ist für die weitere medizinische Betreuung (Medikamentendosierung, medikamentöse Begleitung - z.Bsp. Silimarin für die Leberregeneration etc).
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Das verstehe ich jetzt nicht. Wie kann Dein Weg, den Du für Dich gehst, Gehirnwäsche sein?
Nur soviel: es wurde geschrieben, dass die Menschen in SHG einer Gehirnwäsche unterzogen werden, wamit sie daraun "glauben", für immer abhängig zu sein ...
So, für MICH ist die Diskussion hier (in diesem Thread) beendet - ich habe meine Meinung geschrieben und bevor ich mich weiter echauffiere ...
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Bevor ich auf dieses Forum stiess, ging ich davon aus, dass mein Weg (irgendwie) der einzig wahre sei. Nachdem ich mich aber hier eingelesen habe, erkannte ich, dass es auch anders gehen kann. Und bei meinen Krankenhausvorstellungen sage ich den Leuten auch, dass ich ihnen von einem, MEINEM Weg erzähle.
Um so trauriger finde ich es, wenn dieser, mein Weg hier als "Gehirnwäsche" verunglimpft wurde (ist schon ein Weilchen her - trotzdem), wenn von Einem, der angeblich langjährig erfolgreichen "Aussteiger" die Beschäftigung mit dem Alkoholismus/der Alkoholkrankheit/dem Alkoholproblem (wie auch immer man es bezeichnet, als "Schmuh" tituliert wird und die Leute als gedankenlose Menschen, die nur so vor sich hindümpeln wollen bezeichnet werden (nicht wörtlich! aber sinngemäß).
Wenn man nicht nur die Sonnenseite des zukünftigen Lebens ohne Alkohol propagiert, sondern auch auf das Schattendasein der Noch-Trinkenden und die möglichen Folgen - also auf BEIDE Seiten der Medaille hinweist, dann ist das "plakativ".
Ich bleibe dabei, ich fühle mich von so was nach wie vor weder irgendwo persönlich angesprochen, noch bringt es mich irgendwie weiter.
nixweiss0 Komisch? nixweiss0
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also 3 Stunden umsonst , ich habe das junge Mädchen gefragt warum sie nicht am Telefon fragt oder der Patient noch Berufstätig ist oder nicht
Ärgerlich. Aber solche Dummies hat man leider überall ...
Ich finde es gut, dass Du es nicht hast dabei bewenden lassen, sondern weiter aktiv warst. Und bis Mittwoch drück ich Dir alle Daumen, die ich hab
Hast Du die Klinik empfohlen bekommen oder im Internet (z.Bsp. hier) rausgesucht?
Nochmal: Schön, dass Du aktiv geworden bist und Dich nicht hast treiben lassen!Gruß
Greenfox (53,5
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Sollte jemand Beiträge aus diesem Thread vermissen: Das Thema wurde geteilt, um die entstandene Diskussion zum Einen losgelöst von diesem Thread zu führen und zum Anderen ihn nicht zu zerstören.
Die Diskussion findet ihr hier -
So, ich habe die Diskussion mal abgetrennt und hierher verschoben - dann kann Brant seinen Thread auch weiterführen. Ich finde beide gut.
Zu dem hiesigen Thema:
Na klar kann man die Augen vor den negativen Seiten verschliessen und sich ausschließlich auf den positiven Aspekt konzentrieren.
Aber es ist schon komisch, dass die Leute, die nie eine Entgiftung in einer Klinik mitgemacht haben, so dagegen sind, auch diese Seite anzusprechen.Ich war 4 Mal in einer Entgiftung, weiß, wie ICH mich gefühlt habe, weiß, wie sich die Mitpatienten gefühlt haben bzw. sich die "Drehtürpatienten" (die, die sich nur mal wieder aufpäppeln lassen wollen) aufgeführt haben. Und nun bin ich seit mittlerweile 4 Jahren 2 Mal im Monat auf einer Entgiftungsstation - und sehe dabei oft in immer wieder dieselben Gesichter.
Und ich halte es für eine Frechheit, die ganze Sache als "Schmuh" zu bagatellisieren und allen hier in dem Forum oder anderen Foren zu unterstellen, sie wollten nur leben, ohne sich um "den Schmuh" zu kümmern.
Bevor ihr so einen Scheiß von Euch gebt, geht auf die Entgiftungsstationen und schaut Euch die Gestalten dort an! Darunter sind auch etliche, die rauswollen aus dieser Spirale - und es nicht schaffen. Vielleicht weil sie nicht den Willen haben, ihre Sucht zu erkennen, die positiven Seiten eines Ausstiegs zu sehen? Bullshit - denn sonst versuchen sie nicht immer wieder, den Ausstieg zu schaffen. Ich habe es auch erst nach dem 4. Anlauf geschafft.Ihr habt es (mehr oder weniger) allein geschafft, bis heute Eure Selbstständigkeit wiedererlangt zu haben. Schön für Euch! Aber es gibt auch Menschen, die es nicht so "einfach" hatten (wobei ich nicht meine, dass es unbedingt leicht für Euch war - hoffe, Ihr versteht, was ich meine).
Ich könnte auch hier ein paar Namen nennen, bei denen ich denke, dass sie hier nicht nur vor sich hindümpeln wollen und sich "nicht weiter um den ganzen Schmuh kümmern" wollen.Ich denke aber, dass es den meisten Abhängigen tatsächlich ziemlich schnuppe ist, wie sie sich bezeichnen können, sollen oder müssen. Irgendwann wollen sie nur noch eins: Raus aus ihrer Sucht.
Sehe ich genauso, Bassmann.
Ich brauchte den positiven Blick nach vorn, um einen Schritt aus der Sucht heraus in eine unbekannte Freiheit zu wagen. Und auch heute stärkt mich eher der Blick auf die positiven Seiten meiner Unabhängigkeit von Suchtmitteln als die Angst vor einem Rückfall
Und das halte ich für äußerst einseitig. "Folgt mir ins Gelobte Land" ... sehr schön.
Aber bevor man dort hin kommt, muss man auch Hindernisse überwinden. Und wenn man die vorher kennt, könnte es sein, dass man mit weniger Blessuren ankommt ...Greenfox
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Hi, Sunny!
Keine schönen Nachrichten. Nur: nach allem, was ich in den letzten Jahren erlebt, erfahren, gehört und gelesen habe, ist es für mich nicht überraschend.
Gibt jetzt nur noch zwei Möglichkeiten : 1. Pflegeheim in Stuttgart (Nachteil ich kann nur am Wochenende dort hin)
Oder 2. Pflegeheim bei mir in der Nähe. (Nachteil Transport)Ich kann Dir - in Deinem Interesse - nur raten, ihn NICHT in Deine Nähe zu holen. Denn es stimmt: u.U. kann es mit Deinem Vater noch eine ganze Weile so gehen. Und wenn er in Deiner Nähe ist, dann hast Du plötzlich 3 Jobs: Arbeit, Familie, Vater - und das macht Dich kaputt.
Ich habe in meiner SHG mehrere Leute, die sich auch um Familienangehörige und deren Pflege kümmern. Und die laufen am Limit.
In einem Pflegeheim ist Dein Vater in professionellen Händen (ich will jetzt keine Diskussion um die Qualität von Pflegeheim XY und YZ und überhaupt). Das Pflegeheim ist für die Pflege und Behandlung von Menschen wie Deinem Vater ausgerüstet und die Leute ausgebildet - Du nicht.
Und wenn Du u.U. jeden Tag (oder jeden zweiten Tag) zu ihm fährst, dann erreichst Du nur eins: Du machst Dich selber fertig, kommst nicht mehr zur Ruhe, es wird auch zu schlechter Stimmung zwischen Dir und Deinem Mann kommen. Deinem Vater ist das egal - er macht sowieso das, was ER will. Dass dem so ist, hast Du ja in den letzten Monaten, Jahren ja erlebt.Also kümmere Dich hauptsächlich um DICH. Du bist nicht für SEIN Tun und Handeln verantwortlich.
Das ist jedenfalls MEINE Sicht ...
Gruß
Greenfox -
@ gamma draconis
Ich denke mal das du dir hier mit Texten die wie eine Belehrung wirken einen unnötig schweren Stand schaffst. Gewiss mag die Bestimmung von Begriffen auf Podiumsdiskussionen oder ähnlich kopforientierten Veranstaltungen einen gewissen Wert darstellen. Für Foren gilt das m. E. nur bedingt. Nach ca. fünfjähriger Erfahrung glaube ich fast sagen zu können das es den meisten Usern in entsprechenden Foren piepe ist ob sie als Alkoholiker, Knalloholiker oder Balkoholiker bezeichnet werden. Die Essenz ist bei vielen meistens ganz einfach ... ich lebe ohne mich gross um den ganzen Schmuh kümmern zu müssen.Stilles Wasser : Ich persönlich finde Deine Bemerkung äußerst respektlos und frage mich, wer Du bist, jemanden derart für seine Meinung/Überzeugung (die ich im Übrigen teile, aber das spielt hier keine Rolle) ... belehren zu wollen.
Und ich glaube nicht, dass sich hier keiner "gross um den Schmuh kümmern" will. Dieser "grosse Schmuh" bestimmt immerhin mehr oder weniger stark unser Leben und unsere Lebensqualität.Sorry @all, aber das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen. Dafür ist mir das Thema zu wichtig, um es lapidar als "grossen Schmuh" abzutun. Hier versuchen etliche verzweifelt, ihre Sucht in den Griff zu kriegen und tauschen sich darum hier mit Menschen aus, die es mit mehr oder weniger Erfolg bereits geschafft haben ...
Ich glaube, den Rest meiner Gedanken verkneife ich mir jetzt lieber >:(Natürlich würde die Einschätzung/Bemerkung von Gamma draconis besser in den Bereich "Allgemeines - Diskussionen rund um den Alkohol" passen, aber manchmal kommen einem eben beim Lesen in einem anderen Thread entsprechende Gedanken hoch ...
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Björn hat recht: Unsere/meine SHG z.Bsp. ist auch offen für Angehörige/Freunde und wir hatten schon oft welche da, die ihre betroffenen Angehörige/Freunde begleiteten. Allerdings haben diese sich nach einiger Zeit eine andere Gruppe gesucht - aber auf unser Anraten hin. Denn wie soll jemand offen über sein Problem reden können, wenn es neben ihm sitzt? Und es gibt auch Probleme, die man nicht gerne in Gegenwart des/der Angehörigen/Freundin/Freundes besprechen will/kann.
Wenn ein/e Angehörige/r "alleine" kommt, ist dies natürlich kein Problem. Bei uns in Berlin ist aber die Vielfalt der SHG sehr groß, da gibt es auch etliche nur für Angehörige.
Hat man diese Möglichkeiten aber nicht, kann ein Angehöriger auch eine SHG für Betroffene besuchen. Wir/meine Gruppen finden jedenfalls, dass das sehr gut und für beide Seiten sehr informativ und hilfreich ist. Aber wenn beide dieselbe Gruppe besuchen, könnte es problematisch werden. -
Hallo und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum auch von mir!
Ich selbst bin - wie Dein Sohn - Betroffener, allerdings bin ich seit 8 Jahren trocken.
Wie Gerchla schon schrieb: Du hast keine "Schuld" daran, dass Dein Sohn trinkt und bist auch für sein Tun nicht verantwortlich!
Auch ich kann Dir nur raten, Dir eine Selbsthilfegruppe für Angehörige zu suchen und zu besuchen.weis auch nicht wo ich Unterforum Selbsthilfe finde.
Das Unterforum findest Du direkt auf der Startseite - einfach anklicken. Und hier findest Du auch unsere Linksammlung, die ich Dir wärmstens ans Herz lege, da Du hier auch viele Links für Angehörige findest, z.Bsp. diesen oder diesen.
Einfach die hervorgehobenen Worte anklicken ...Alles Gute!
Greenfox -
Alles anzeigen
warum ich mich aufgerafft habe und zum Arzt gegangen bin ist:
weil ich Familie habe
weil ich wieder so ein Leben führen möchte wie früher
weil ich Nacht aufwache, über mich nachdenke warum mache ich das
weil ich extrem schwitzte
weil ich wenn ich betrunken bin Dinge mache oder sage die ich als nüchterner nicht machen oder sagen würde
weil ich ein paar Leute kenne die einen Schlaganfall bekommen haben und Pflegefälle waren bzw sindich weiß das es sehr schwer wird das durchzustehen ,aber ich habe eine Frau die zu mir hält die mir hilft
Ich finde es ganz super, dass Du 1. von Dir aus 2. aktiv geworden bist 44. Das sind zwei Sachen, die Viele nicht schaffen.
Das es nicht einfach wird ... hast Du ja schon selbst erkannt.
Aber Du musst Dir auch klar machen, dass ohne Alkohol nicht alles unbedingt besser wird: auch ohne das Zeug kann man krank werden, arbeitslos werden, seinen Ehepartner verlieren (bin jetzt 8 Jahre trocken, meine Frau stand zu mir und trotzdem leben wir jetzt in Scheidung - es beruhigt mich zwar nur wenig, dass es nicht wegen dem Alk ist, aber immerhin).Und trotzdem: der Ausstieg aus der Sucht lohnt sich - aber sowas von!
Mal ne andere Frage: Hast Du noch eine Beschäftigung und/oder ein Hobby, um Deine Freizeit sinnvoll auszufüllen? Und nicht irgendwann wieder aus lauter Langeweile oder so anzufangen zu trinken?
Gruß
Greenfox -
Hallo, Wolfgang!
Habe ein wenig mit mir gerungen, ob ich mich dazu äußere oder nicht, denn ich habe nicht vor, Dich zu belehren o.ä..
ich bin nie in ein Gasthaus gegangen um zu trinken immer nur zu Hause
Es spielt absolut keine Rolle, ob jemand nur zu Hause, nur in der Kneipe, nur auf der Parkbank mit anderen oder nur im Wald alleine getrunken hat. Fakt ist, es gibt keine guten und keine schlechten Alkoholiker. Nur solche, die etwas ändern möchten und aus der Sucht aussteigen wollen und solche, denen es (warum auch immer) egal ist und die nichts ändern wollen.
Und Alkoholiker sind nicht nur die "Penner auf der Parkbank" ... es gibt auch die, die nur die besten und teuersten Weine, Wiskhys/Wiskheys, Schampüsser, kurz: Alkoholika in sich reinschütten. Und trotzdem sind auch diese Leute Alkoholiker, Abhängige.Es besteht also kein Grund für Dich (oder irgend jemanden sonst), sich deshalb zu schämen, weil Du die Situation erkannt hast und da raus willst, etwas unternehmen wilsst, um die Suchtspirale zu durchbrechen.
am morgen brauche ich keinen Alkohol erst gegen mittag oder nachmittag
Ich hab auch mal "nur am Abend" getrunken. Aber der Abend begann dann komischer Weise immer früher. Bis es so war, dass ich morgens nur deshalb nichts getrunken habe, weil ich zur Arbeit musste (Den Job habe ich glücklicherweise nicht verloren, der hat mir wenigstens noch Halt gegeben).
Ich finde es gut, dass Du keinen "kalten Entzug" machst, sondern einen ambulanten (hoffe, Du hast zwischenzeitlich meinen Link gefunden).
Aber Du solltest Dir auch etwas überlegen, wie Du Dein Leben weiter gestaltest, was Du nach der Entgiftung machst.
Einfach nur den Alk weglassen, sein Leben ansonsten aber genau so weiterleben wie bisher - das hat bei mir (und vielen anderen) nicht funktioniert.Schon mal über eine Selbsthilfegruppe nachgedacht, über eine Therapie (egal, ob nun stationär oder ambulant)? Hast Du schon mal mit Deinem Arzt, dem Neurologen/Psychologen darüber gesprochen?
Gruß
Greenfox -
Auch von mir ein HERZLICHES WILLKOMMEN hier im Forum!
Kurz zu mir: Ich bin Betroffener und seit ca. 8 Jahren trocken.
Es ist nicht wichtig, ob man nun Schnaps, Bier, Wein oder Weinschorle trinkt:
... aber die Menge an Alkohol macht es leider aus
Da hast Du völlig recht. Und wenn man auf sein Quantum nicht verzichten kann, sondern es Einem schon bei der Reduzierung der Menge so schlecht geht wie Dir, dann deutet alles sehr stark auf eine Abhängigkeit hin und Deine Symptome auf Entzugserscheinungen.
Ich kann Dir nur empfehlen, mit Deinem Arzt mal darüber zu sprechen und Dir eine Überweisung für eine Entgiftung in einer Klinik (dauert ca. 7-10 Tage) zu holen. Denn von einem "kalten Entzug" kann ich nur dringend abraten.
Schau doch auch mal in unsere [u=https://alkoholforum.de//index.php?topic=238.0]Linksammlung[/u] - da findest Du auch noch eine Menge nützliche und weiterführende Links.Hier wirst Du eine Menge unterschiedliche Erfahrungen und Tipps zu lesen bekommen - also lies Dich in Ruhe ein. Viele Deiner Fragen werden dabei beantwortet werden. Und wenn sich dann neue auftun: stell sie!
Gruß
Greenfox -
Ich nehme also an, dass Du für diese Funktion noch gar nicht freigeschaltet bist.
Hat sich gerade erledigt
- hab sie freigeschaltet.Ansonsten möchte ich Dir nur noch einmal unsere Linksammlung wärmstens empfehlen: hier findest Du viele nützliche und weiterführende Links, so wie z.Bsp. diesen hier.
Hier findest Du Suchtberatungsstellen in Deiner Nähe, aber auch Selbsthilfegruppen - die ICH Dir sehr ans Herz lege. Denn hier kannst Du mit Menschen reden, die dieselben bzw. ähnliche Erfahrungen wie Du gemacht haben und die den Weg schon ein Stück weit gegangen sind, die schon einen oder mehrere Schritte weiter sind (Jede große Reise beginnt mit einem ersten Schritt!) und somit von ihren Erfahrungen berichten können.Gruß
Greenfox -
Auch von mir ein HERZLICHES WILLKOMMEN hier im Forum.
Natürlich bin auch ich sofort über Deine Absicht, kalt zu entziehen, gestolpert. Schlechte Erfahrungen mit einer Suchtberatung sind ja schön und gut, aber dafür sein Leben auf's Spiel zu setzen. Soweit mir bekannt ist (jedenfalls lief es so bei mir und den Meisten, die ich kenne und die eine Entgiftung gemacht haben) lässt man sich von seinem Hausarzt eine Überweisung für eine Klinik ausstellen und macht dann mit der Klinik alles klar ... Jedenfalls hoffe ich, dass Du wirklich WEISST, worauf Du Dich da einlässt!
Der 2. Punkt, der mir aufgefallen ist, ist der:
Heute soll nun Tag 1 sein. Ich weiß das die ersten 3 Tage wirklich nicht grade schön sind, doch wenn ich die geschafft habe geht es mir meist sehr viel besser. Mein großes Problem ist dann immer das Wochenende und die vielen sommerlichen Einladungen.
So richtig weiß ich nicht, wie ich das deuten soll - hast Du so etwas schon öfter durchgezogen??
Abgesehen davon bringt es aus meiner eigenen Erfahrung her äußerst wenig, nur den Alk wegzulassen und sein Leben ansonsten wie zuvor weiterführen. Auf die Dauer geht das nicht gut. Ich jedenfalls bin auf die Art drei Mal wieder auf die Schnauze gefallen, bevor ich dann nicht nur eine Entgiftung gemacht habe, sondern auch sonst sehr viel in meinem Leben geändert habe. Dazu gehörte u.a., mir eine SHG zu suchen und diese regelmäßig zu besuchen, mich gegenüber meiner Umgebung zu outen (wobei Einige der Meinung waren, dass dieses "Outing" überfällig war - d.h., dass sie es längst wussten! Und glaub ja nicht, dass Deine Kinder nix mitgekriegt haben!) und, und, und ....Hast Du Dir auch schon etwas für die Zeit nach dem Entzug überlegt? Oder geht's dann gleich munter "weiter" von einem Sommerfest zum nächsten - nur eben diesmal mit dem Vorsatz, keinen Alkohol zu trinken?
Entschuldige, wenn es etwas grob klingt/rüberkommt, aber drumherumreden hilft uns nix. Und ich weiß auch, wovon ich rede - schließlich habe ich auch jahrelang gesoffen und weiß, wie schwer der Ausstieg fällt/fallen kann.
Nichtsdestotrotz wünsche ich Dir alles Gute, Erfolg - und keine Komplikationen!
Greenfox