Als Erstes ein HERZLICHES WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:
Es ist sehr gut, dass Du Dir Gedanken über Dein Verhältnis zum Alkohol machst. Insbesondere, wenn es Dir egal ist, WAS Du trinkst - hauptsache, es knallt:
Die Menge recht unterschiedlich. Sorten ebenfalls.
Angefangen von Wein, Bier bis hin zu Wodka und Rum.
Du scheinst aber ein etwas einfach gestricktes Bild von einem Alkoholiker zu haben (wie leider ein Großteil der Menschen).
ich seh zwar nicht nach Alkoholiker aus und Pflege mich.
Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und behaupte, dass der kleinste Teil der Alkoholiker den ganzen Tag auf der Parkbank bzw. vor dem Supermarkt/Bahnhof/... zubringt.
Nur: das könnte dann die Endstation werden, wenn man nicht irgendwie die Kurve kriegt (Wobei auch Menschen aus diesem Milieu den Sucht-Ausstieg geschafft haben sollen).
Was Deine Frage bezüglich Arzt/Klinik/Entzug angeht, kann ich Dir nur empfehlen, Deinen Hausarzt "einzuweihen". Denn zum Einen kann er Dich dann mal ordentlich durchchecken und bei der Entgiftung für die nächsten Tage medizinisch begleiten. Denn z.Bsp. ein Krampfanfall kündigt sich nicht vorher an - der ist von Jetzt auf Gleich da! Von daher sollte er/sie schon Bescheid wissen und Dich gegebenenfalls medizinisch/medikamentös unterstützen kann.
Gerade für die Unterstützung der Leber können Medikamente wie z.Bsp. Silymarin sehr hilfreich sein ...
Wenn die Entzugserscheinungen so gering bleiben wie von Dir beschrieben - freu Dich! Aber nach 1,5 Tage bist Du noch lange nicht durch.
Im Übrigen schließe ich mich Björn in Bezug auf Unterstützung (Suchtberatung, und/oder SHG) vorbehaltslos an. Und solltest Du Bedenken haben, weil Du ja in einem "großen Dorf" wohnst und Dich da ja jemand sehen könnte - dann frag Dich mal, warum der-/diejenige ebenfalls dort ist 
Jedenfalls drück ich Dir alle Daumen, dass Du Dein Vorhaben auch dauerhaft in die Realität umsetzen kannst!
Gruß
Greenfox