Beiträge von Greenfox

    Hallo und erst einmal HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum!

    Hmm, ich werd mich erstmal hier umsehen, habt ihr Tipps?

    Gute Idee, Dich hier erst einmal umzuschauen. Schon alleine dadurch wirst Du eine Menge Tipps finden. Zum Beispiel in der Rubrik "Selbsthilfe/Therapie":
    "Ich will mit dem Trinken aufhören. Was tun? Wer hilft mir?" oder unsere Linksammlung

    Früher ging es bei mir auch nicht ohne. Dachte ich. Mit Unterstützung meiner SHG habe ich aber gemerkt: Quatsch! Es geht sehr wohl ohne Alk - und zwar wesentlich besser.
    Such Dir Unterstützung, damit Du den Weg nicht alleine gehen musst. Ich bin Befürworter von SHG ...

    Lies Dich erstmal ein. Und dann feuer Deine Fragen ab - oder berichte einfach nur, wie es Dir geht, welche Erfolge Du machst, welche Probleme Du hast ...

    Gruß
    Greenfox

    Mein Puls war mit knapp 130 recht hoch. Da sind wir uns aber nicht sicher gewesen, ob es einfach nur die Aufregung gewesen ist.

    Ich kann nur für mich reden - aber da war es definitiv der Entzug ...

    Den Vorschlag von Dietmar kann ich nur befürworten: Autogenes Training und dann noch "Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen" haben mir sehr zur "Beruhigung" - vor allem des Gedankenkarussels - geholfen.
    Heute mache ich nur noch ab und an - trotzdem ...

    Letztens gefunden und für gut befunden ;D

    Ein sicheres Zeichen für das Alter eines Mannes ist,
    wenn er vergisst seinen Hosenschlitz zu schliessen.

    Die richtigen Probleme beginnen aber erst,
    wenn er vergisst, ihn zu öffnen.

    Ephraim Kishon

    Heut zum Nachtdienst und morgen hab ich dann schon die erste Woche trocken geschafft.

    44.

    Ab und an gehen meine Gedanken in die Richtung ..ach das geht so logger ..du bist doch gar nicht süchtig ..also schadets nix ab und an ne Fl Rum etc ...

    Tja, noch bist Du "erst" eine Woche trocken - aber wart mal ab, wenn Du erst 1-2 Monate trocken bist. Dann können solche Gedanken schon viel ... ich sag mal: "verlockender" sein.
    Und da kann so eine Checkliste sehr hilfreich sein. Wobei es schade ist, dass Du "darüber quatschen" ans Ende Deiner Liste gestellt hast. Man sollte das "darüber reden" nicht unterbewerten!

    Gruß
    Greenfox


    In meinem Umfeld weiss niemand, dass ich viel Trinke.
    ... Könnte ja weniger auffallen.
    ... Dummer Gedanke eigentlich.

    Yepp ;)

    Eine Selbsthilfegruppe (SHG) hat aber nix mit Therapie zu tun!

    Da ist dann natürlich eine Therapiegruppe Praktisch. Da werd ich mich mal Informieren, wo es hier in der Nähe sowas gibt.

    Manchen ersetzt die SHG zwar eine Therapie, aber trotzdem ...
    Hier kann man "nur" über seine Probleme quatschen und sich anhören, wie andere, die ähnlich oder gleiche Probleme haben/hatten, damit umgehen/umgegangen sind ...

    Ich persönlich bin absoluter Befürworter von SHG, da ich damit sehr, sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Allerdings sollte man sich mehrere Gruppen anschauen, damit man die passende findet - meine Meinung dazu findest Du hier.

    Um eine Gruppe/Suchtberatung zu finden, kannst Du ja mal hier reinschauen.

    Gruß
    Greenfox

    Als Erstes ein HERZLICHES WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Es ist sehr gut, dass Du Dir Gedanken über Dein Verhältnis zum Alkohol machst. Insbesondere, wenn es Dir egal ist, WAS Du trinkst - hauptsache, es knallt:

    Die Menge recht unterschiedlich. Sorten ebenfalls.
    Angefangen von Wein, Bier bis hin zu Wodka und Rum.

    Du scheinst aber ein etwas einfach gestricktes Bild von einem Alkoholiker zu haben (wie leider ein Großteil der Menschen).

    ich seh zwar nicht nach Alkoholiker aus und Pflege mich.

    Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und behaupte, dass der kleinste Teil der Alkoholiker den ganzen Tag auf der Parkbank bzw. vor dem Supermarkt/Bahnhof/... zubringt.
    Nur: das könnte dann die Endstation werden, wenn man nicht irgendwie die Kurve kriegt (Wobei auch Menschen aus diesem Milieu den Sucht-Ausstieg geschafft haben sollen).

    Was Deine Frage bezüglich Arzt/Klinik/Entzug angeht, kann ich Dir nur empfehlen, Deinen Hausarzt "einzuweihen". Denn zum Einen kann er Dich dann mal ordentlich durchchecken und bei der Entgiftung für die nächsten Tage medizinisch begleiten. Denn z.Bsp. ein Krampfanfall kündigt sich nicht vorher an - der ist von Jetzt auf Gleich da! Von daher sollte er/sie schon Bescheid wissen und Dich gegebenenfalls medizinisch/medikamentös unterstützen kann.
    Gerade für die Unterstützung der Leber können Medikamente wie z.Bsp. Silymarin sehr hilfreich sein ...

    Wenn die Entzugserscheinungen so gering bleiben wie von Dir beschrieben - freu Dich! Aber nach 1,5 Tage bist Du noch lange nicht durch.

    Im Übrigen schließe ich mich Björn in Bezug auf Unterstützung (Suchtberatung, und/oder SHG) vorbehaltslos an. Und solltest Du Bedenken haben, weil Du ja in einem "großen Dorf" wohnst und Dich da ja jemand sehen könnte - dann frag Dich mal, warum der-/diejenige ebenfalls dort ist ;)

    Jedenfalls drück ich Dir alle Daumen, dass Du Dein Vorhaben auch dauerhaft in die Realität umsetzen kannst!

    Gruß
    Greenfox

    Ich möchte mich Gerchla anschließen: Oft ist es nur das Kopfkino, das uns von einem entscheidenden Schritt abhält. Und deshalb ist es auch mein Hauptanliegen, in den Krankenhausvorstellungen hauptsächlich davon zu erzählen, wie unsere SHG abläuft, was da überhaupt passiert, um dieses Kopfkino abzuschalten.

    Ich freue mich, dass es Dir dann doch gefallen hat und hoffe, dass es Dir auch etwas/viel bringt!

    Gruß
    Greenfox

    Also ich handhabe es so, dass es bei mir keinen Alkohol gibt. Alle meine Freunde, Bekannte und Verwandte wissen Bescheid. Als ich noch mit meiner Frau zusammen gewohnt habe, konnte ich (bzw. sie) auch mal einen Schluck Wein anbieten. Das hat mir nicht viel ausgemacht, weil es sich wirklich im Rahmen hielt. Und die Feier an sich war für mich auch nicht das Problem - das kam bzw hat sich erst danach angedeutet. Und dann ist es gut, wenn erst gar nichts im Hause ist. Auch keine Reste.

    Entscheiden musst Du allein. Aber für mich ist auch das ein Argument für ein Outing: man muss sich nicht laufend neu erklären.

    Gruß
    Greenfox

    Herzlich willkommen hier im Forum!

    Ja, es kostet schon Überwindung und Mut, nicht nur sich, sondern auch anderen gegenüber einzugestehen, ein Alkohol-"Problem" zu haben bzw. abhängig zu sein.

    Zitat

    Ich bin hier angekommen um ggf andere Leute zu finden die auch so einen Mist machen und daher tolerant sind

    Was meinst Du damit, "tolerant" zu sein?? Wenn Du damit meinst, dass wir es gutheissen und Tipps geben, dann bist Du hier falsch.
    Solltest Du aber hoffen, dass wir wissen, wie es Dir damit geht, immer wieder "zu versagen", Dein Ziel, nicht zu trinken bzw. eben "normal" zu trinken, es einfach nicht zu schaffen, aufzuhören, Hilfestellung zu kriegen, um es doch zu schaffen - dann bist Du hier vollkommen richtig!

    ich möchte aufhören und mir Mut anlesen

    Hierfür kann ich Dir u.a. im Bereich "Selbsthilfe/Therapie" u.a. unsere Linksammlung empfehlen. Hier findest Du eine Menge hilfreicher Tipps und Links.
    Oder Du liest Dich hier ein und unsere Geschichten - alle unterschiedlich ... und doch so gleich/ähnlich.
    Und selbst aus den Geschichten der Angehörigen kann man m.E. eine Menge Infos und Motivation ziehen.

    Komm erstmal an. Und wenn Du magst, kannst Du ja mehr schreiben.

    Gruß
    Greenfox

    Sorry, wenn ich mal Mario Barth zitiere (und etliche andere):

    Nicht quatschen - machen!

    Denn wie heisst es schon in Goethes "Faust":

    Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.

    Geh zu einer Suchtberatung! Lass Dich beraten. Und bei Deiner "Tiefenpsychologischen Therapie" solltest Du auch das Thema Alkohol ansprechen! Es bringt nichts, ständig immer nur irgendwelche kleinen Probleme einzeln für sich zu behandeln versuchen.

    Du hast schon vor einem halben Jahr angedeutet, dass Du vielleicht, eventuell, unter Umständen ... lass den Worten Taten folgen!

    Und dann:

    Glückwunsch. Dies wird rückblickend eine der besten Entscheidungen sein die du je getroffen hast.

    Gruß
    Greenfox

    Hallo, Trine, und Herzlich Willkommen hier im Forum!

    Leider gehört diese Uneinsichtigkeit bei Alkoholikern mit dazu. Da zählt jede Ausrede, nur um nicht mit dem Saufen aufhören zu müssen. Und dazu zählt auch dieses

    Er will dort nicht an Entzugserscheinungen leiden.

    Denn genau in einer Klinik werden ja für den Entzug Medikamente verabreicht, um Entzugserscheinungen zu mindern.

    Wenn die Situation aber so lebensbedrohlich für Deinen Mann ist, dann frage ich mich, warum er ihn nicht - auch gegen seinen Willen - gemäß PsychKG wegen akuter Eigengefährdung einweisen lässt.

    Es tut mir leid, Dir keine konstruktiveren Tipps geben zu können.


    Hört sich wahrscheinlich paranoid an, einerseits ist es mir zuviel, andererseits fehlt er mir.
    ...
    Da wir beide zusammen in das Boot gestiegen sind, kann ich ihn jetzt weder über Bord werfen, noch kann ich ihn allein auf hoher See lassen.
    Er hat einfach zuviel um die Ohren, müßte mal aussteigen können, das was ich gerade geschafft habe
    .

    Eins nach dem anderen, ich werde für mich erst einmal einen Weg finden um ihn dann unter zu haken.

    Ich weiß das er auf meine Liebe und Hilfe angewiesen ist, sonst würde er sogar mit zwei Rettungsringen und Beiboot unter gehen.

    Unser Leben ist nicht wirklich kompliziert, nur bin ich eine Übermutter, die sich für jeden und alles Zuständig fühlt und er ist ein Arbeitstier, was sich für jegliche Arbeit in der Familie zuständig fühlt. Außerdem sind (bzw. ich ja nicht mehr) wir beide selbstständig.

    Wir haben uns gesucht und gefunden. whip2_

    Weisst Du, was mir dabei zu diesem Thema einfällt? Schon mal etwas von Co-Abhängigkeit gehört?

    Abgesehen von Deinem eigenen Alkohol-Problem hast Du anscheinend (zumindest stellt es sich so für mich dar) noch ein etwas anderes ...

    Vielleicht solltest doch mal zu einer SHG gehen - natürlich zu einer anderen als der, mit welcher Du so schlechte Erfahrungen gemacht hast. Oder zu einer Suchtberatungsstelle - die können dich sowohl als Betroffene als auch Angehörige beraten.

    Boa was für ein sch.......wenn ich das jetzt lese wird mir schlecht. >:(

    Ja, geht mir mit meinen Erinnerungen an mein Verhalten in meiner nassen Zeit auch so ... auch nach über 8 Jahren Trockenheit.

    Was ist eigentlich mit getrennten Schlafzimmern/Schlafmöglichkeiten?? Wenn er denn weitertrinken will, kann er ja in einem eigenen Raum Schlafen und seine Fahrne vor sich hinschwenken ...

    Hi, Summi!

    Zunächst einmal 44., dass Du die Sitruation von gestern so gut gemeistert hast. Das ist übrigens auch so ein Rat, den ich in den SHG bekommen - und für sehr gut befunden habe: Wenn Du in einer Situation bist, die Dich zu Trinken bringen könnte - entweder sie verlassen oder, falls das nicht möglich ist, mit jemandem darüber reden.
    Und das hast Du ja gestern gemacht, indem Du hier geschrieben hast und (zum Glück) Betty es gelesen und Dir geantwortet hat.

    Aus diesem Grund habe ich auch diverse Telefonnummern von meinen SH-Gruppenfreunden im Handy UND noch als kleine Papierliste (als Maskottchen) ständig bei mir. Und es hat mir schon mehrfach geholfen. Und ich habe auch schon etliche Anrufe von Gruppenfreunden erhalten ...

    Weiter so!

    Gruß
    Greenfox

    Hi, Cocoon!

    Erst einmal doppelten Glückwunsch zu den 7 Wochen :blumen:

    Bis hierhin liest es sich doch gut, was in der letzten Zeit passiert ist.

    Aber wenn ich das hier lese:

    Und so leid es mir tut... ich fürchte, wenn es zu Komplikationen käme - ihr wisst schon, was ich meine, möchte es in dieser Phase nicht aussprechen ;) - dann würde ich wahrscheinlich wieder zur alten "Medizin" zurückkehren. Ich bin noch nicht gefestigt genug.

    dann fällt mir spontan nur ein Wort ein. HINTERTÜR >:(

    Denn wenn es doch zu irgendwelchen Komplikationen (die nicht einmal etwas mit der Schwangerschaft zu tun haben müssen) kommt, dann könntest Du Dich ja u.U. zurücklehnen und sagen "Ich musste ja trinken - ich war doch noch nicht gefestigt genug!"

    Wie löst man Probleme am Besten? Mit einem klaren Kopf! Das sollte man sich genauso klar machen wie die Tatsache, dass es immer irgendwelche Probleme geben wird - egal ob mit oder ohne Alkohol.
    Also mach Dich nicht schon von vornherein klein und schwach. Du hast jetzt schon 7 Wochen ohne Alkohol "geschafft" - wobei Du selbst sagst, dass es nicht schwierig war, weil Du nichts vermisst. Nun musst Du Dir nur immer wieder mal vergegenwärtigen, wohin Dich der Alkohol wieder führen kann.
    Und dass er Probleme nicht löst, sondern verstärkt, vergrössert.

    Kurz: Stärke Dein Selbstwertgefühl, Dein Selbstvertrauen!

    Deshalb will ich das Thema nun in nächster Zeit wieder aufrollen und reflektieren, damit ich vielleicht auch mal nur für mich ganz persönlich sagen kann: Alkohol? Brauch ich nicht und schadet mir nur!

    Gute Idee! Mein Tipp hierfür wäre, einen Therapeuten mit ins Boot/zu Hilfe zu nehmen, jemanden, der "von außen" auf Dich und Deine Probleme schaut und Dich bei der Selbstreflektion unterstützt und lenken kann.

    Gruß
    Greenfox

    Will sagen, dass es eine der besten Projekte war, mein Leben 2.0 ohne Alkohol zu führen.

    Na, da stimme ich Dir aber sowas von zu 44. Im Rückblick frage ich mich manchmal "Warum nicht früher?", muss dann aber leicht korrigieren "Warum hat's früher nicht bzw. nicht früher geklappt?", denn probiert hatte ich es ja.
    Egal - jatzt hat es geklappt (Toi, toi, toi!)

    ... und noch 74 Tage bis Heiligabend.

    :( Ich mag Weihnachten nicht ...

    Gruß
    Greenfox

    Fettig, deftig oder süß - ich schnabuliere abends entweder Schokolade oder Käse und/oder Salami. Naja, sollte ich vielleicht irgendwann mal lassen ...

    Heute gibt es jedenfalls bei mir Königsberger Klopse mit Kartoffeln ... Hat sich meine kleine Tochter gewünscht.