Beiträge von proky

    Meine persönliche Standardantwort:

    „Dankeschön, für mich nicht!“

    Und wer es dann genauer wissen möchte:

    „Du kennst doch Obelix? Der ist als kleines Kind in den Zaubertrank gefallen und seitdem darf er nicht mehr.

    Nun, ich bin genauso wie Obelix. Nur bin ich in einen Bierbottich gefallen und seitdem darf ich nicht mehr...“


    Die Menschen finden es lustig...

    Hallo liebe Sonnenblume,

    kurz und knapp, ich sehe da noch folgende Möglichkeit:

    Wenn es ihm wieder richtig dreckig geht bzw er voll bis Oberkante Unterkiefer ist:

    Rettungsdienst/Notarzt anrufen und ihn in die Klinik (Entgiftung) einweisen lassen.


    Sobald er dann wieder ansprechbar und geistig aufnahmefähig ist, nochmal das Ultimatum wiederholen. Er soll sich um eine Langzeittherapie und eine Selbsthilfegruppe kümmern.


    Läuft das Ultimatum ab, ohne dass es greifbare Ergebnisse gibt, sprich, vorab schon eine SHG besuchen, eine Langzeittherapie beantragen...

    ...dann weißt Du/dann solltest Du wissen, dass es Zeit ist zu gehen!

    Gerchla hat ja schon einiges angeregt in seinem Post zu einer Trennung.


    Was da Ultimatum angeht: Sein knallhart - auch zu Dir selber!!!! Nicht erweichen lassen, egal was er hoch und heilig unter Tränen Dir verspricht oder schlimmer noch: wenn emotionale Erpressung ins Spiel kommt!

    Wenn das Ultimatum abgelaufen ist ohne greifbare Ergebnisse, dann gibt es für Dich keinen Weg mehr zurück!

    Sei Dir darüber bewusst. Denn wenn Du umfällst und nachgibst, wird er sich nie ändern. Und was noch viel schlimmer ist: Er wird dann Deine Drohungen und Ultimaten nicht Ernst nehmen!


    Rede auch mit Seiner/Eurer Ärztin darüber, ist grundsätzlich nie verkehrt!
    Kannst Du auch mit anderen Verwandten darüber reden? Seinen Eltern z.B.?

    Suche Dir auch Hilfe in einer Selbsthilfegruppe für Angehörige. Das kann hier im Forum sein und/oder eine SHG vor Ort. (Adressen findest Du in unserer Linksammlung oder über Deinen Arzt oder Internet)

    Streck schon mal deine Fühler aus für einen Rechtsanwalt in Sachen Scheidungsrecht...


    Und last but not least, gegen das schlechte Gewissen:

    Ein jeder Mensch, auch in einer Ehe, ist für sein Leben selbst verantwortlich!

    Ehe heißt gegenseitige Liebe, aber nicht Selbstaufopferung!

    Wenn Du nicht standhaft bleibst, reisst er Dich mit seiner Sauferei ins soziale und finanzielle Aus!

    Viel Glück Sonnenblume!


    P.S.

    Ich persönlich empfinde kein Mitleid mit Deinen Mann, weil ich bin selbst trockener Alkoholiker, war lange genug selbst in der Alkoholprävention bei den Guttemplern tätig um genügend nasse Alkoholiker gesehen zu haben, die alle haargenau wissen, dass sie was tun müssen, aber komischerweise nichts tun wollen!

    Ein jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich = Ein jeder ist sich seines Glückes Schmied...

    Lieber Thomas,

    Danke Dir für Deine Antwort.

    Durch Deine Antwort, wie auch schon durch Deine Beschreibung davor, wird desweiteren deutlich, wie abhängig Deine Freundin bereits ist - nämlich schwer abhängig. Und um da raus zu kommen bedarf es zwei Dinge:

    1. Als Grundvoraussetzung ihr eigener Wille mit dem Alkohol aufhören zu wollen! Und zwar für immer!

    2. Hilfe von außen in Form einer Therapie und SHG (Selbsthilfegruppe).

    Sachlich einfach gesagt bzw geschrieben...


    Das Problem - ich umschreibe es mit einer anderen Sucht:

    Sag einem Raucher, er soll zum rauchen aufhören...(Trifft der Satz? Kannst Du was damit anfangen?)


    Und jetzt lieber Thomas, sind wir an einem ganz entschiedenen Punkt angekommen: Nämlich Du!

    Warum?

    Weil Du erstmal akzeptieren solltest, dass Du Deiner Freundin nicht helfen kannst, weil sie die Hilfe verweigert, weil sie in ihren Augen kein Problem hat!

    Dieses Akzeptanz lieber Thomas ist entscheidend, weil diese Akzeptanz den Druck von Dir nimmt!

    Jeder Mensch, sobald er volljährig ist, ist erstmal für sich selbst verantwortlich! Das gilt auch für eine Ehe, Partnerschaft o.ä.

    Du hast Deine Appelle an Deine Freundin gerichtet. Mehr kannst Du nicht tun! Alles weitere obliegt nun im Verantwortungsbereich Deiner Freundin!

    Desweiteren, solltest Du wissen und akzeptieren, dass...

    ...aufgrund der Alkoholkrankheit Deine Freundin den Alkohol mehr liebt als Dich!

    ...der Alkohol Wesensverändernd ist, d.h. die Frau die sie früher einmal war als Du sie kennenlerntest und dich verliebt hattest, dieses Frau, diese Wesensart existiert nicht mehr oder besser gesagt, diese Wesensart ruht, solange sie weiter säuft und sich nicht therapieren lässt. Warum das so ist? Das kann ich auf Wunsch Dir separat erläutern...

    ...ihre Abhängigkeit, Dich ins soziale Abseits führen wird. Überleg mal, kannst Du jetzt noch mit Deiner Freundin ausgehen? Möchtest Du überhaupt noch mit ihr ausgehen? Kannst Du/Möchtest Du noch Besuch empfangen?

    Falls Ausgehen/Besuch empfangen derzeit noch irgendwie möglich ist, weil sich Deine Freundin noch etwas zusammenreißen kann, Bedenke dabei - und das sage ich Dir als trockener Alkoholiker - : Deine Freundin wird weiter in die Abhängigkeit sinken und irgendwann entgegen aller gesellschaftlicher Normen, sich jederzeit und überall betrinken und jedes Mal immer ein Stück mehr ihre Haltung/ihre Selbstbeherrschung verlieren. Mit anderen Worten: Sie wird sich, Dich, Euch (öffentlich) blamieren!

    Genau aus diesem Grund halten Co-Abhängige (mit allen möglichen Ausreden) den/die Betroffene(-n) von der Öffentlichkeit fern. Besorgen Alkohol, damit er/sie daheim bleibt - und auch um ihn/sie ruhig zu stellen (Stichwort: Gewalt - physische wie auch psychische!)


    Lieber Thomas, wenn Du das akzeptiert hast, können wir uns nun um den Menschen kümmern der etwas in Deinem Leben verändern kann - und dieser Mensch bist Du selbst!!!


    Du liebst Deine Freundin, dass bezweifelt hier niemand! Und nebenbei gesagt:

    Was wären wir für Menschen, was wären wir für eine Gesellschaft, wenn wir nicht für unsere Liebe Verantwortung, Hoffnung, Loyalität, Kampfgeist an den Tag legen würden?

    Gerne stelle ich aber auch die Frage: Beinhaltet diese Liebe auch, Selbstaufopferung und Selbstzerstörung? Ich sage entschieden: Nein!

    Bildlich gesprochen lieber Thomas: Du stehst am Scheideweg!

    Nach rechts führt der Weg den Du alleine, ohne Deine Freundin gehen wirst. Ja, Du hast Recht, sie wird aller Voraussicht nach ohne Dich untergehen! Wobei immer noch die Chance besteht, dass dies ein Weckruf für sie ist...

    Ja, es wird Dir weh tun, ja, es wird Dir das Herz zerreisen... Was wären wir auch für Menschen wenn wir derartige Gefühle nicht hätten...?

    ...Aber Du wärst frei... Was meine ich damit? Schauen wir uns mal den linken Weg an...

    Der linke Weg, der mit Deiner Freundin gemeinsam gehen...

    ...freilich, er beinhaltet die Chance das Deine Freundin aufwacht und ihre Sucht beendet (beim rechten Weg zum Vergleich allerdings hört sie vielleicht den "Knall").

    Wie groß ist allerdings die Chance, dass dies passieren wird? Oder anders formuliert: Was muss noch alles passieren, damit sie etwas unternimmt?

    Als trockener, besser gesagt, als ehemaliger Alkoholiker weiß ich, dass fortlaufendes trinken den Betroffenen sozial, finanziell, medizinisch, psychisch immer tiefer abgleiten lässt. Es ist ein langsamer Abstieg, der Jahre dauern kann. Aber irgendwann ist ein Punkt erreicht, wo man sich, wo andere den Betroffenen nie dort gesehen hatt/hätte. Das kann die Gosse sein oder als Drehtürpatient auf der Entgiftungsstation...

    Was ich damit sagen will: Solange Deine Freundin weiter trinkt geht ihr sozialer/finanzieller/psychischer Weg unaufhaltsam nach unten! Und glaube mir lieber Thomas: du magst Dich noch so sehr dagegen stemmen, Du wirst diesen Weg, diesen Niedergang nicht stoppen können! Das kann nur Deine Freundin!
    Wenn sie das aber nicht will, kannst Du diesen Niedergang bestenfalls verlangsamen - aber aufhalten wirst Du ihn nicht! Und schlimmer noch:
    Du wirst mit in diesen Abgrund gezogen werden!!!!

    Weiter oben schrieb ich etwas von ausgehen und Besuch empfangen...dass ist der Anfang...

    Du selbst hast geschrieben, dass Deine Freundin aggressiv ist. Wie willst Du dem auf Dauer begegnen? Glaube bloß nicht, dass sie irgendwann mal damit aufhört, ganz im Gegenteil, es wird schlimmer werden! Zuerst sind es nur simple Beschimpfungen im Rausch, die sich immer mehr steigern und sogar in körperlicher Gewalt enden können. Sogar emotionale Erpressung ("Wenn Du mich liebst, dann.../ Du liebst mich ja gar nicht mehr, denn wenn Du mich lieben würdest, dann...)wird und kommt ins Spiel! (Die Kunst dabei so etwas zu überstehen ist standhaft zu bleiben und zu seinen Überzeugungen (Du bist krank) Forderungen (Mach was) oder Entschlüssen (ich trenne mich von Dir; oder: Mach was oder ich trenne mich von Dir) zu stehen!


    Nun seid ihr schon zwei Jahre zusammen Thomas, aber hat die aktuelle Situation noch immer etwas mit der Situation von damals zu tun als ihr Euch kennengelernt habt? Du schreibst, sie hat damals schon getrunken. Und es wurde nicht weniger in zwei Jahren, sondern schlimmer. Wie wird dann wohl die Prognose für die nächsten zwei Jahre sein?

    Ist eine Liebe immer noch gerechtfertigt, wenn der Parther ein selbstzerstörerisches Verhalten an den Tag legt?
    Ist eine Liebe immer noch gerechtfertigt wenn der Partner keine Einsicht über sein Verhalten zeigt?
    Ist eine Liebe noch gerechtfertigt wenn es für alle Beteiligten in jeglicher Hinsicht nur noch Bergab geht?
    Ist eine Liebe noch gerechtfertigt wenn in der Beziehung Gewalt eingezogen ist? Und damit meine ich in erster Linie psychische Gewalt...(bei physischer Gewalt, da sollte sich jeglicher Kommentar erübrigen...)
    Ist eine Liebe noch gerechtfertigt wenn man keinen Sex mehr hat, weil man sich vor dem Partner ekelt?


    Ist das alle noch Liebe?

    Sozialer und Finanzieller Niedergang, psychische und physische Gewalt... Ist es das alles Wert um vielleicht(!!!) eine Beziehung zu retten? Treue bis zum sprichwörtlichen Tod?

    Wo ist die Chance größer das Deine Freundin den Knall hört? Links oder Rechts?


    Lieber Thomas, ich weiß dass ich sehr viel und sehr direkt geschrieben habe. Ich kann Dir versichern, dass das die Realität ist. Ich habe es als Säufer so erlebt, ich habe meinen Ex so erlebt nachdem ich aufgehört habe, und die vielen Geschichten die ich mitbekommen habe bei meiner Tätigkeit in der Suchtprävention, sei es bei den Guttemplern wo ich 13 Jahre lang aktiv dabei war und 11 Jahre lang die Entgiftungsstation unseres Krankenhauses mit betreut habe oder eben auch hier im Forum...

    Lass es alles sich erstmal setzten lieber Thomas, rede nicht nur mit mir und Gerchla, rede mit Ärzten, Freunden, SHG vor Ort oder Umkreis... Hole Dir selbst soviel Hilfe als möglich und achte auf Dich!

    Weine wenn Dir danach ist - Trauer ist allemal besser als Zorn! Und schreibe hier wenn Dir danach ist, auch wir sind da!


    Vielleicht magst ja schreiben was Dir aktuell durch den Kopf geht...?

    Hallo lieber Thomas,

    ich darf mich Dir zunächst kurz vorstellen:

    Peter, 41 Jahre alt, trockener Alkoholiker seit nunmehr über 14 Jahren.

    Willkommen bei uns im Forum und vielen Dank für Deine offenherzige Erläuterung.

    Dein von Dir beschriebenes Schicksal, die Sucht Deiner Freundin, Deine Liebe zu Ihr, Deine Hoffnungen, das Verhalten Deiner Freundin im Rausch, dass ist alles kein Einzelfall bei Angehörigen. Du befindest Dich quasi in guter Gesellschaft.

    Und genau darin, liegt Dein Vorteil: Du kannst auf unzählige Erfahrungen und Hilfe anderer zugreifen. Wie das geht, dazu gleich mehr...

    Die schlechte Nachricht für Dich:

    Nur Deine Freundin alleine, kann ihre Sucht beenden. Nur sie alleine kann den Schalter umlegen. Nur sie kann "Wollen".

    Du hingegen bist bis zu diesem Zeitpunkt, mehr oder weniger zum Zuschauen verdammt. Du kannst Deine Freundin erst unterstützen, wenn sie ihre Sucht wirklich beenden möchte...


    Nun komm ich zu den Möglichkeiten und der Hilfe von der ich oben geschrieben habe:

    Zunächst einmal solltest Du Dir bewusst werden, dass Du über kurz oder lang nicht herum kommen wirst Deine Freundin vor die Wahl zu stellen: Entweder der Alkohol oder ich - entscheide Dich!
    Irgendwann ist nämlich Deine Frusttrationsgrenze derartig überschritten, dass Du von selbst diesen Schritt gehen wirst, vielleicht sogar gehen musst - um nicht an einer alkoholkranken Frau zu zerbrechen!

    Desweiteren stelle ich gar nicht in Abrede, dass Du Deine Freundin liebst und sie Dich. Aber ich bitte zu bedenken:
    Der Lebensmittelpunkt Deiner Freundin bist nicht (mehr) Du, sondern es ist (krankheitsbedingt) der Alkohol!

    Du hast Dich hier im Forum angemeldet, das war schon mal richtig und wichtig! Hier können wir Dir nämlich unsere Erfahrungen berichten und Dir Deine Fragen beantworten. Hier bekommst Du schon mal einen Teil der Hilfe...

    Einen weiteren Teil, dazu rate ich Dir, kannst Du von einer Alkohol-Selbsthilfegruppe in deinem Wohnort oder der Umgebung holen - schau mal in unsere Linksammlung.


    Du fragst wie wir bzw ich die Situation einschätze und ob es Hoffnung gibt?

    Ganz ehrlich und unverblümt:

    Du bist mit einer Säuferin zusammen die nur noch für den Alkohol lebt und sich mit ihrer Sauferei primär selbst und sekundär Eure Beziehung zerstört! Hoffnung gibt es, aber nur wenn Deine Freundin die prikäre Situation selbst erkennt und einsieht, dass es nur einen Ausweg gibt: nämlich die dauerhafte Abstinenz!

    Und wie gesagt, weiter oben steht der Satz über was Du über kurz oder lang nicht herumkommen wirst...

    Deine Freundin...

    ...arbeitet sie (noch)?
    ...hat Kontakt zu Eltern/Freunden?
    ...wie denkt sie über ihre Situation?

    Was sagt Dein Umfeld zu Eurer Beziehung?


    Was sind Deine Wünsche und Deine Hoffnungen Thomas?


    Freue mich auf Deine Antwort...

    LG

    Peter

    Allerdings lieber Matthias, erkenne ich natürlich Dein Problem:

    Du bist nun eine geraume Zeit beschäftigt, eine neue Tätigkeit/Hobby zu finden, welche Dir Spaß und Freude bringt und die nicht mit Alkohol und Zigaretten in Verbindung steht...


    Das ist Deine aktuelle Situation - schwierig, aber lösbar mit Geduld! Du packst das, auch ohne Alk und Zigaretten! Später wirst Du verdammt stolz auf Dich sein...

    Meinen Glückwunsch für eine weitere Woche ohne Suchtmittel 44.

    Als überzeugter Nichtraucher möchte ich Dich beglückwünschen zu Deinem Entschluss auch das Rauchen aufgegeben zu haben 44.

    Dein Körper wird es Dir danken...

    ...und wenn Du es zulässt, sogar Dein Geist... ;)


    Was mich motiviert keinen Alkohol zu trinken:

    - ich blicke zurück auf die Zeit wo ich getrunken habe...
    - ich rufe mir ins Bewusstsein, dass Alkohol ein (Zell-) Gift ist, für Körper und Geist...
    - ich schaue mir auf der Straße Penner an (unauffällig versteht sich)...
    - oder lese hier im Forum was Angehörige für ein trauriges Schicksal mit alkoholabhängigen Angehörigen haben...

    und last but not least, schaue ich mir Menschen an die, aus welchen Gründen auch immer, keinen oder nur sehr wenig Alkohol trinken...

    und das alles zusammen genommen, dann frage ich mich:

    Will ich wirklich trinken? Möchte ich wirklich riskieren wieder dahin zu kommen wo ich mal war? Schlimmer noch, zu riskieren weiter und tiefer abzustürzen? Will ich wirklich riskieren körperlich, seelisch und sozial mich zu ruinieren? Ist es mir dieses Risiko wert nur um Alkohol zu trinken?

    Nein! Das Risiko ist es mir nicht wert! Darum trinke ich nicht und tue mir körperlich und seelisch (und sozial) etwas Gutes!

    So mach ich das...

    Lieber Matthias,

    meinen Glückwunsch für eine weitere Woche trocken sein! Sei stolz auf diese Leistung und motiviert weiterhin abstinent zu bleiben.

    Du machst Dir viele Gedanken und auch Sorgen um Deine derzeitige Situation.
    Das ist gut, denn das zeigt dir, dass Du Dein bisheriges Leben kritisch hinterfragst und bereit bist Änderungen vorzunehmen und zu akzeptieren!

    Ich bin leider bzw aus meiner Sicht, zum Glück, zu wenig Rückfallerfahren um Dir Tipps zu geben...

    ...aber,

    meine Vorschreiber helfen Dir ja schon

    Und du bleibst ja hier weiterhin im Forum, dass ist schon mehr als die Hälfte der Miete!

    Lieber Matthias,

    eigentlich wollte ich schon viel früher geschrieben haben und soeben stelle ich fest, dass schon wieder Montag ist...

    Ich hoffe Du hast die Woche angenehm und trocken verbracht? (Falls nicht trocken, bitte habe keine Scheu es hier zu schreiben, niemand wird Dich deswegen verurteilen!)


    Zu dem was ich eigentlich schon längst hätte schreiben wollen:

    Es ist kein Wunder und ich habe dafür vollstes Verständnis, dass Dir der Abschied vom Alkohol bzw die Abstinenz schwer fällt. Denn man muss den Tatsachen ins Auge blicken:

    - der Alkohol ist in unserer Gesellschaft ein Synonym für Lebensfreude und (leider auch muss man schreiben) Männlichkeit/Stärke...
    - in vielen Regionen gilt er als Lebensmittel
    - und er ist als einzige Wesensveränderte Droge in unserer Gesellschaft akzeptiert

    Hinzu kommt noch die Gewohnheit des jahrelangen Konsums.

    Und jetzt auf einmal sieht man sich, aus welchen Gründen auch immer, dazu genötigt keinen Alkohol mehr zu konsumieren.

    Mit anderen Worten:

    Eine Handlung aufgeben die man jahrelang gewohnt war und die dabei (zumindest erstmal) viele Fragen aufwirft, nämlich:

    - Wie reagiert und denkt mein Umfeld darüber und über mich?
    - Verliere ich den Genuss?
    - Verliere ich nun Lebensfreude (und Männlichkeit)?


    Treffe ich damit den Nagel auf den Kopf lieber Matthias?

    Das sind mögliche Gedanken die einen Treffen wenn man mit der Krankheit konfrontiert wird und deswegen u.U. mit Trauer oder Angst und damit auch mit Rückfällen reagiert.

    Übrigens, Antworten auf diese Fragen gibt es durchaus. Und ein freudvolles Leben ist auch ohne Alkohol möglich.

    Ich will jetzt aber nicht vorweg greifen, ich möchte erstmal wissen ob ich mich mit meinen Aussagen in die richtige Richtung bewege?

    Hey Matthias,

    meinen Glückwunsch für diese Woche ohne Alkohol!

    Dann frisch auf ans Werk für eine erneute Woche ohne Alkohol.
    Diesbezüglich lesen wir uns wieder am Montag...

    Auf deinen letzten Beitrag, werde ich die Tage eingehen, muss das erstmal sacken lassen...

    Hallo Matthias,

    danke für Deine ausführliche Antwort. Ich finde es super, dass Du Dich offen für unsere Vorschläge, und natürlich auch meinen ;D, zeigst.


    Aufgefallen ist mir ganz besonders:

    Bei mir ist es so, dass ich - wenn ich trocken bin - mich unkaputtbar fühle und dann wieder der Gedanke kommt, einmal müsste ja gehen.

    Ein Gedanke und ein Wunsch den glaube ich jeder Alkoholiker kennt! Von daher nichts besonders.

    Aber was bedeuten dieser Gedanke und dieser Wunsch?

    Zum einen ist es der Wunsch gesund zu sein... (einmal muss es ja klappen)

    ...zum anderen die Selbstüberschätzung (unkaputtbar)

    Im wahrsten Sinne des Wortes nüchtern betrachtet heißt das aber:

    Der Wunsch gesund zu sein / einmal muss es ja (wieder) klappen = Ich akzeptiere nicht das ich krank bin!

    unkapputbar = Dein Suchtgedächtnis bzw Dein von Alkohol psychisch alkoholabhängiger Geist/Kopf will den Alkohol! Und das Suchtgedächtnis bzw Dein psychisch alkoholabhängiger Kopf will Dir weiß machen, dass alles in Ordnung ist und Du wieder trinken kannst!

    Und beides zusammen, der Wunsch und die Selbstüberschätzung lösen jedes Mal aufs Neue den Rückfall aus!


    Theoretisch ist die Lösung einfach:

    1. Akzeptiere einfach das Du Alkoholkrank bist. Und aus diesem Grund keinen Alkohol mehr trinken darfst/sollst, Idealfall, keinen mehr willst!

    2. Erkenne Dein Suchtgedächtnis anhand Deiner inneren Stimme, wenn sie zu Dir spricht:

    Du bist stark, Du kannst wieder Alkohol trinken, jetzt schaffst Du das etc...

    Dann muss/sollte Deine Antwort lauten:

    NEIN! Ich habe es gefühlte tausend Male schon so gemacht und probiert und jedes Mal habe ich die Kontrolle verloren. Also werde ich mir nichts vormachen lassen nur um dann wieder die Kontrolle zu verlieren. ICH TRINKE KEINEN ALKOHOL!

    Und ich denke an das:

    ...und dann geht es mir wieder schlecht, ich habe Angst um meine Gesundheit, meine Familie zu verlieren und am Ende völlig den Bach runter zu gehen.

    ICH WILL AUS DIESEM TEUFELSKREIS AUSBRECHEN UND MEIN LEBEN WIEDER NEU UND OHNE ALKOHOL GENIEßEN KÖNNEN!


    Vielleicht hilft Dir das lieber Matthias, ich habe es extra so groß geschrieben, damit es deutlicher zum tragen kommt ;)

    Nebenbei:

    Exakt so habe ich genau den gleichen Teufelskreis durchbrochen, den Du beschrieben hast...

    Viel Glück und wir lesen uns spätestens am Montag lieber Matthias

    Grüß Dich Trptzpeter,

    Danke Dir erstmal, dass Du Dich uns so öffnest. Leicht ist das nicht und das verdient Respekt! 44.

    Von der Sache her, haben meine Vorschreiber schon alles geschrieben.

    Den Schalter im Kopf kann Dir niemand umlegen, außer Du selbst!

    Um Deine Frage zu beantworten wie ich es geschafft habe...

    ...ich hatte die die Einsicht, dass es so nicht mehr weitergehen kann, mit dem sinnlosen Besaufen, dem Selbstmitleid, der Aggression...

    ...ich hatte Angst davor weiter, tiefer in die Abhängigkeit zu rutschen und immer mehr die Selbstkontrolle und mein (soziales) Leben zu verlieren.

    Und ich habe einen Dickschädel. Wenn ich Nein sage, dann meine ich auch Nein! Und ebenso das Bewusstsein, dass ein erneuter Konsum mich psychisch belasten wird und der Teufelskreislauf von vorne beginnt.

    Wichtig für Dich ist:


    - Gib Dich nicht auf! Egal wie oft Du "scheiterst" beginne mit der Abstinenz von Neuen. Irgendwann wirst Du selbst von diesen Rückfällen die Schnauze voll haben!

    - Bleibe hier im Forum in Kontakt. Schreibe jede Woche. Und wenn Du Saufdruck hast, schreibe hier erst Recht!

    - Besuche auch eine Abstinenzgruppe an Deinem Wohnort

    Tipp und Frage von mir:

    Heute ist Montag. Bleib bis nächsten Montag trocken und dann schreibst Du wieder und berichtest uns wie es Dir ergeht bzw ergangen ist.

    Falls Du zwischenzeitlich Saufdruck verspüren solltest, Rekonvaleszent und Rina, haben Dir schon hierzu nützliche Tipps gegeben, von mir bekommst Du noch den Tipp: Schreibe hier im Forum über Deinen Zustand!

    Versuche es mal... 44.

    Auch von mir vielen Dank für Deinen Beitrag Hubby 44.


    Es ist, so möchte ich schreiben, eine typische Geschichte.


    Ich frage mich, auch aus eigener Erfahrung, inwiefern fördert dieses "falsche" Männerbild - "schwache" Gefühle unterdrücken - eine Sucht im allgemeinen und der Alkoholsucht im Besonderen?

    Und: Wann denkt die Gesellschaft um?


    Offene Fragen...

    Ich fand diesen Zeitungsartikel ganz interessant, weil er doch m.E. sehr gut in unser Forum passt. Gerade die Aussage des Pfarres spricht doch Bände - deswegen habe ich diese gesondert hervorgehoben.

    Wie Alkohol doch einen Menschen zerstören kann, dass ist die eigentliche Moral dieser (Zeitungs-) Geschichte...


    Die juristische Sache, ob die Frau nun Schuldfähig ist oder nicht, müssen andere Menschen klären. Unabhängig davon, ist die Judikative nun mal verpflichtet Ermittlungen zu einer - in diesewm Fall sogar zwei - Straftat(-en) aufzunehmen.

    Für uns jedenfalls sollte aber nicht die juristische Entscheidung über die Schuldfähigkeit zur Debatte stehen, sondern die Zerstörung eines Menschen durch Alkohol.

    Das wollte ich mit diesem Artikel aufzeigen...

    Heute gesehen:

    https://www.nordbayern.de/region/treucht…dacht-1.9687027

    Nachfolgend die Kopie des Berichtes, die für uns wichtigste Stelle habe ich gesondert hervorgehoben... ;)


    "Teufelsanbeterin" sprengt in Auernheim Andacht

    Aggressive Kirchengegnerin beleidigt und bedroht an Silvester Pfarrer und Gemeinde - 02.01.2020 06:04 Uhr

    AUERNHEIM - Eine selbsternannte Teufelsanbeterin hat stark betrunken den Silvestergottesdienst in Auernheim ruiniert. Der Pfarrer reagierte souverän. Eine schräge, brenzlige und auch ein wenig tragische Neujahrsgeschichte...
    Zwischen Kabarett und Straftat: In der Auernheimer Georgskirche spielten sich am Silvesterabend hanebüchene Szenen ab.

    Zwischen Kabarett und Straftat: In der Auernheimer Georgskirche spielten sich am Silvesterabend hanebüchene Szenen ab. © TK-Archiv

    Wenn sich die Auernheimer Kirchgänger von diesem Silvesterabend nicht noch in Jahren aufgeregt erzählen, müsste das schon mit dem Teufel zugehen. Das tut es allerdings tatsächlich irgendwie. Und mit Alkohol, viel Alkohol. Und mit einem geduldigen Pfarrer, der für den schrägen Vorfall offenbar mehr Gelassenheit und Humor mitbringt als Gemeinde, Polizei oder sonst wer.

    "Eine amtsbekannte Neueinwohnerin von Auernheim störte den Gottesdienst derart, dass dieser unterbrochen werden musste." Was sich im Pressebericht der Treuchtlinger Polizei so nüchtern liest, schildert Ortspfarrer Rüdiger Schild auf die ihm eigene, augenzwinkernde Art. Eines allerdings vorweg: "Seit über 30 Jahren bin ich Pfarrer, aber das ist mir noch nicht passiert."
    Pfarrer Rüdiger Schild blieb angesichts der Entgleisungen der betrunkenen "Kirchenkritikerin" gelassen und versuchte, den Gottesdienst fortzusetzen - mit mäßigem Erfolg.

    Pfarrer Rüdiger Schild blieb angesichts der Entgleisungen der betrunkenen "Kirchenkritikerin" gelassen und versuchte, den Gottesdienst fortzusetzen - mit mäßigem Erfolg. © TK-Archiv

    Nach dem Silvestergottesdienst in Windischhausen trifft Schild am Dienstagabend kurz vor halb sieben zum Gottesdienst in Auernheim ein. Schon vor der Georgskirche kommt die Mesnerin auf ihn zugelaufen und ruft: "Herr Pfarrer, ich bin angegriffen worden!" Eine betrunkene Frau habe sie attackiert, nur durch das beherzte Eingreifen zweier weiterer Gottesdienstbesucher habe sich die Situation beruhigen lassen. Die Angreiferin sitze nun in der ersten Kirchenbank und wolle "den Pfarrer sprechen".
    "Sie glaube an den Teufel"

    Der stellt sich dem Störenfried. "Die Frau war sturzbetrunken und hat mir zunächst erklärt, dass die Kirche ja öffentlich sei. Sie sei zwar noch nie in der Kirche gewesen, aber heute gehe sie hin", erinnert sich Rüdiger Schild. Doch dabei belässt es die Mittvierzigerin nicht, die, wie sich später herausstellt, auch an ihrem früheren Wohnort in Heidenheim schon mehrfach unangenehm aufgefallen ist. "Jesus sei ja nur eine Erfindung, hat sie mir gesagt", erzählt Schild. "Sie selbst sei katholisch, glaube aber an den Teufel."

    Immer mehr redet sich die Frau in Rage. "Ich spucke auf Jesus! Ich spucke auf Euren Glauben!", wirft sie Pfarrer und Gemeinde an den Kopf. Und als ersterer noch diplomatisch versucht, sie aus dem Gotteshaus zu komplimentieren, droht sie: "Ich hau’ Dir gleich den Hut vom Kopf!"

    "Ein Gemeindemitglied hatte zu diesem Zeitpunkt schon die Polizei gerufen, aber es hieß, die habe gerade einen Einsatz in Pappenheim und es könne etwas dauern, bis sie hier ist", berichtet Rüdiger Schild. Was also tun? "Ich habe dann einfach mit dem Gottesdienst begonnen, die Gemeinde wurde schon unruhig."
    Pfarrer und Posaunisten verhöhnt

    Die Geduld des Geistlichen zahlt sich jedoch nicht aus. "Ist Euch schon die Puste ausgegangen?", ätzt der ungebetene Gast nach dem Vorspiel des Posaunenchors. Die Frau denkt gar nicht daran, die Menschen ihre Andacht feiern zu lassen – und wenn man sie rauswerfe, "komme ich wieder". Pfarrer und Mesnerin gegenüber wird die Frau immer aggressiver und beleidigender – vor allem als sich Schild demonstrativ an die Gemeinde wendet: "Da sehen Sie, was der Alkohol aus einem Menschen machen kann." Es wird laut.

    "Das war über weite Strecken Life-Kabarett, was da lief", blickt Rüdiger Schild kopfschüttelnd zurück. "Die Gemeinde war aber nicht so ruhig und vor allem viele ältere Gottesdienstbesucher waren schockiert."

    Glücklicherweise trifft dann doch schon nach einer knappen Viertelstunde die Polizei ein. Von den Beamten lässt sich die selbsternannte "Teufelsanbeterin" widerstandslos nach draußen bringen – scheinbar weiß sie, was sie erwartet. Das sind immerhin zwei Strafanzeigen, eine wegen Beleidigung und eine wegen "Störung der Religionsausübung".
    Ein seltener Straftatbestand

    "Ich wusste bis dahin gar nicht, dass das eine Straftat ist", räumt Rüdiger Schild verwundert ein. Er selbst habe den peinlichen Auftritt der Störerin eher ruhig beobachtet, doch "der Gemeinde hat sie den Silvestergottesdienst ganz schön verdorben".

    Ganz zu Ende ist die Geschichte damit freilich noch nicht. Denn seit dem Neujahrsmorgen erhält der Geistliche nun im Halbstundentakt Telefonanrufe von der Nummer der aggressiven "Kirchenkritikerin". Nimmt er ab, herrscht jedoch Schweigen. "Die Nummer wird jetzt auf den Anrufbeantworter weitergeleitet", hat Schild auch dafür eine Lösung gefunden.

    Und wenn die Frau bei ihm persönlich auftauchen würde, vielleicht sogar, um sich zu entschuldigen? "Dann würde ich auch mit ihr reden", so der Pfarrer. Denn ein Hausverbot in Gottes Haus sei wirklich nur das allerletzte Mittel. Das hat lediglich einer: der, an den die unhöfliche Besucherin nach eigenen Worten glaubt

    Liebe Honeybee,

    es ist immer schön mit zu bekommen wenn ein Mensch sich dazu entschließt auf seine körperliche wie psychische Gesundheit zu achten und den toxischen Alkoholkosnum zu beenden! 44. Egal aus welchen Gründen, egal wie viele Anläufe er dazu braucht!


    Ich bin nicht mehr bereit, den Preis (Kater) für den Rausch zu bezahlen.

    Wenn es nur der Kater wäre... ;)

    Aber es steckt ja noch mehr dahinter:

    - der körperliche Schaden, vor allem die inneren Organe und damit meine ich nicht nur die Leber, sondern meine u.a. auch den Magen, die Nieren, das Herz, die Aterien, die Speiseröhre...

    All diese (und noch mehr) Organe nehmen bei dauerhaften Alkoholkonsum Schaden...

    - die psychische Belastung; Schuld, Scham durch den Konsum; nicht bewältigte psychische Altlasten die der Alkohol zu Tage fördert... das Gefühl versagt zu haben und "anders als die anderen zu sein"...

    - die sozialen Lasten; je länger Du trinkst, umso mehr nimmt Dein Konsum zu, umso mehr verlierst Du die Selbstbeherrschung über Dich. Das ist ein Prozess der schleichend von sich geht. Und so merkt der Betroffene oftmals nicht wie er sich von Freunden und der Familie abwendet oder auch umgekehrt, wie er geschnitten wird.

    Der Preis ist also schon ein wenig höher, als "nur der kleine Kater" ;)

    Wenn Du bislang aber "nur" den Kater hattest, sei nicht nur froh darüber Honigbiene, bedenke bitte auch an den von mir aufgezählten Punkten, welches Schicksal Dir durch die Abstinenz erspart bleibt!

    Da Du aber schreibst, dass Du schon über Jahre hinweg versucht trocken zu werden Schlussfolgere ich, dass Du tiefer in der Krankheit und deren Folgen steckst, als Deine ersten zwei Posts vermuten lassen...


    Und mir ist bewusst, dass ich wenn ich trinke, zuviel trinke.

    Eine wichtige Erkenntnis 44. Und dagegen hilft nur die Abstinenz!
    Und dafür bist Du hier bei uns und dafür wollen wir Dich unterstützen!

    Fragen:

    - hast Du schon mal mit Deinem Hausarzt über Deinen Konsum gesprochen?

    - Warst Du schon mal in einer, wir hier im Forum sagen, "analogen Selbsthilfegruppe"? Wie Anonyme Alkoholiker, Guttempler, Kreuzbund, Blaues Kreuz, Freundeskreise?

    - Deine Freundin, sie trinkt? Würde sie Deine Abstinenz bedingungslos unterstützen?

    - Rekonvaleszent fragte ja schon nach Silvester...

    Lieber Ralf,

    auch ich möchte Dich nicht verurteilen. Wenn Du Deinen Konsum so händeln kannst wie Du es beschreibst, dann lass Dich nicht aufhalten... 44.


    Aber bitte bedenke dabei und habe es stets im Hinterkopf:

    Das kann eine Zeit gut gehen. Sogar eine lange Zeit. Vielleicht so gar ein Leben lang (jedenfalls wünsche ich Dir das).

    Nichtsdestotrotz kann aber ein starkes positives oder negatives emotionales Ereignis Dich aus der Bahn werfen

    oder sogar etwas viel harmloseres - nämlich SELBSTÜBERSCHÄTZUNG!


    Bitte behalte das stets im Hinterkopf.

    Und auch dies:

    Falls Du doch erneut die Kontrolle verlieren solltest...

    ...dann schreibe bitte hier oder suche Dir bei einer vergleichbaren Organisation Hilfe. Niemand wird Dich verurteilen deswegen!


    Gerne darfst Du aber auch hier regelmäßig schreiben wie es Dir ergeht.

    Viel Erfolg!