Beiträge von Brit
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Die Schlagzeilen über Impf-Vordrängler häufen sich.
Lauter Leute, die von sich behaupten, sie hätten sich nur den Rest gegeben.
Eine Schande. Ethisch: fragwürdig. Politisch: vertrauensschädigend. -
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Moin Orangina,
ich bin ja vorbelastet, was das Auseinanderklamüsern von „Vorgängen“ angeht.
Bitte sieh es mir bitte nach, wenn ich mal meine Gedanken zu deinen zwiespältigen Posts laut aufschreibe:ZitatZitat von: Orangina
war ich immer mit Alkohol in Gesellschaft, es gehörte für mich dazu.
Ich kann mich doch nicht komplett abschirmen und ich glaube es ist auch wichtig, weiterhin am Leben teilzunehmen und dann auch festzustellen, wie freimütig in der Gesellschaft mit Alkohol umgegangen wird.
Dann aber:Zitatich bin ...eher ein ich verkriech mich unter einen Baum im Garten-Typ-
Meine Gedanken:
was denn nun, ein GesellschaftsTyp oder ein Verkriech mich-Typ? Ist Sie ehrlich zu sich selbst?ZitatZitat von: Orangina
Es war die richtige Entscheidung, weil ich mich das erste mal geoutet habe und Preis gegeben habe ,dass ich ein Sucht Problem habe…. während ich eine neue Beziehung hab. Wir wohnen nicht zusammen.
Mit ihm hab ich übrigens auch gerne getrunken. Er findet meine Entscheidung gut, dass ich nicht mehr trinke. Er sieht meine Probleme damit aber nicht wirklich als Problem, weil er immer sagt , dass ich ja nicht körperlich abhängig war vom Alkohol, und deswegen meint er ich hätte keine richtige Abhängigkeit. Sein Alkohlkonsum ist auch bedenklich, finde ich-aus meiner Sicht und das sehe ich schon länger. Auch er sagt, dass das stimmt. Trotzdem unternimmt er nichts dagegen.
Meine Gedanken:
Warum hat sie DAS Ihrem Partner erzählt, dessen Alkoholkonsum selbst bedenklich ist? Der alleine wohnt u.U. ungestört trinkt und kein Problem erkennt ? Was erhofft sie sich?ZitatZitat von: Orangina
Über eines aber stolpere ich immer wieder und das ist die Bezeichnung " ich bin Alkoholiker"... finde ich interessant und doch habe ich eine andere Meinung.
Dann wiederrum :ZitatDas Kontrollierte Trinken frustrierte mich extrem,auch weil ich spürte,wie abhängig ich bin.
Meine Gedanken: Warum fällt es Ihr so schwer, es auszusprechen? Will sie sich vielleicht doch –wie früher auch-ZitatTrotzdem war es auch so, dass ich mir bis dahin , trotz Abstinenz tatsächlich immer ein Hintertürchen offen hielt
ein Hintertürchen offen halten?ZitatZitat von: Orangina
Ich selbst hab jahrelang Verhaltenstherapie gemacht und war auch sonst immer wieder mit der Psyche beschäftigt (Kurse, Therapien)..aber ich war zu diesen Zeiten nie "trocken" .
Meine Gedanken:
Besoffen in Therapie? Das kann ja nicht funktionieren…ZitatZitat von: Orangina
Trotzdem glaube ich, dass ich da nie rauskomm aus diesen Mustern....Auch da hab ich das Wissen in der Theorie
Mein Gedanke:
Warum schreibt sie ständig theoretisch ??
Und dann kam aber noch das Highlight:ZitatZitat von: Orangina
Ich bin auch überzeugt, dass es wichtig ist ,Dinge zu tun, zu üben ...in die Handlung zu kommen..
Meine Gedanken:
JAA, liebe Orangina. DAS ist es! Genau DAS!Komm in Handlung, es lohnt sich!
Lieben Gruß BrittPS: Es sind MEINE Gedanken, auf die du natürlich nicht reagieren musst.
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NOch ein kleines PS Brit...
Trotzdem glaube ich, dass ich da nie ganz rauskomm aus diesen Mustern.
LG
Orangina
Orangina,
warum glaubst du so negativ? Es ist nicht eine Frage des Glaubens oder des Aufwandes, den eine Verhaltensänderung zwangsläufig nach sich zieht, es ist eine Frage des Preises, den Du eventuell zu zahlen hast, wenn du nichts änderst.
Ich war ja fast mein ganzes Leben lang eine JA-Sagerin. Und soll ich dir was sagen?
Ich kann heute NEIN sagen. Diese kleine Veränderung hat mich enorm weitergebracht.LG Britt
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Hallo zusammen.
P.S. Ja, es interessiert mich, was jemand getan hat, die Kurve zu kriegen, der nach ca 4 Monaten oder nach Jahren wieder einen Rückfall hatte. Das stelle ich mir besonders schlimm vor.
Moin Orangina,
ich weiß jetzt nicht, ob du meine Geschichte schon gelesen hast. Ich fasse sie mal kurz zusammen: 2014 stationäre Entgiftung, anschließend die qualifizierte (Käseglocke) und in der Nachsorge meine 1. Ambulante Therapie. Jahrelang ging alles (vermeintlich) gut. Mitte 2018 kehrte ich in alte Verhaltensmuster zurück (trockener Rückfall) und das führte dann zum Ende des Jahres zu einem Trinkvorfall. Beim Einkaufen griff ich beim Warten an der Kasse wie ferngesteuert (für den ersten Gedanken kann ich nichts) nach einem Flachmann und soff ihn sofort in einer hintersten Hausecke aus. Ich schreibe bewusst von Trinkvorfall, denn ich reflektierte sofort, was ich da getan hatte. Für den zweiten Gedanken bin ich aber selbst verantwortlich: Zuhause erzählte ich es sofort meinem Mann, rief die Notfalltelefonnummer der „Käseglocke“ an und ließ mich stationär aufnehmen. Im Anschluss dann meine 2. Ambulante Therapie. Bis heute bin ich in engem Kontakt zu meiner Therapeutin und der Gruppe. Für mich ist Alkoholismus eine Krankheit der Gefühle. (Verdrängte) Gefühle und Gedanken haben mich krank gemacht.
Ich bin Alkoholikerin, bis der Sargdeckel zuklappt. Aber und da schließe ich meinen Vorschreibern an: Solange ich noch atme, steht meine Abstinenz über alles und Jedem.
Jetzt weiß ich gar nicht mehr, was ich dir schreiben wollte ..
Ach ja, eins noch:ZitatIch will es einfach ohne Klinik schaffen...…Ich habe es nach wie vor nach außen im Griff und noch keinem anvetraut, Ich kann davon nicht berichten,zu groß ist die Angst ,dass es raus kommt.Reicht es nicht ,wenn ich das für mich alleine weiß?
Diesbezüglich hab ich manchmal noch nicht den richtigen Einblick und bin auch noch nicht ganz klar ,warum Alkoholismus eine psychische Erkrankung ist...Wer spürt, dass er nicht mehr in der Lage ist, eine Sache zu bewältigen, sollte das im "wirklichen" Leben kommunizieren. Die eigenen Gedanken können sonst ungeteilt weiter krank machen, weil sich keine Lösung ergibt. Andere Menschen können dabei helfen, Situationen zu erleichtern. Sich Hilfe und Unterstützung zu holen ist kein Zeichen von Schwäche. Kennst du das Gedicht?
Wenn du einem Trinker begegnest,
dann begegnest du einem Helden.
Es lauert in ihm der Todfeind.
Es bleibt behaftet mit seiner Schwäche
und setzt seinen Weg fort,
durch eine Welt der Trinkunsitten.
In einer Umgebung,
die ihn versteht,
in einer Gesellschaft
die sich berechtigt hält,
in jämmerlichen Unwissenheit
auf ihn herabsehen,
als auf einen Menschen zweiter Klasse.
Weil er wagt gegen den Alkoholstrom
zu schwimmen.
Du solltest wissen:
Er ist ein Mensch erster Klasse!Friedrich von Bodelschwingh
Heute 93 Tage? Klasse, bleib weiter dran. Es lohnt sich.
Lieben Gruß Britt -
Liebe ichso,
ich mag Menschen, die sagen, was sie denken.
Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.
Schade, dass du dich abgemeldet hast.Bleib oder werde gesund.
Lieben Gruß und vielleicht bis bald mal wieder
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Hallo Hermann,
hey, das ist doch schon mal toll, seit Weihnachten kein Alkohol 44..
Wenn „man“ möchte, dass du willst, ändert das ja nichts an deiner Entschlossenheit, jetzt keinen Alkohol zu trinken.
Zielstrebigkeit hat viele Namen. Wichtig ist, sich eigene! und wenn nötig auch kleine Ziele zu setzen, diese konsequent zu verfolgen und schließlich zu erreichen.
Auch kleine Ziele machen Erfolg sichtbar. Es ist immer Jetzt!Bleib dran.
LG Britt -
Da fällt mir noch was ein:
Um dem Virus und der Pandemie zu entkommen, hat man ja nunmehr viele AN ins Homeoffice verbannt. Dieses Konzept ist so neu, dass wir dafür mal wieder gar keinen neuen Ausdruck kennen, sondern hierfür das englische "Homeoffice" nutzen. Und nun sitzen viele da an ihrem Küchentisch mit aufgeklappten Laptop und machen im Grunde genommen eine Tür auf für eine ganz andere Art von Viren. Das unbedarfte Klicken auf Dateianhänge beispielsweise kann nicht nur den eigenen Rechner verschlüsseln, sondern auch das gesamte am Netz hängende System dahinter. Es breitet sich also von Nutzer zu Nutzer aus und kann dadurch zur virtuellen Pandemie werden. Das Einfallstor für Schadsoftware, die ganze Netze lahmlegen kann, ist aber nicht der Computer selbst, sondern der Nutzer, der davor sitzt. Um sich davor sinnvoll zu schützen hilft nur ein gesunder Menschenverstand. Ein aufgeklärter Nutzer ist der beste Virenscanner. Also in diesem Sinne:Bleibt gesund und virenfrei.
Britt -
Moin,
der Weg zu einer freundlicheren Welt fängt bei mir selbst an.
Heute bekam ich Post (von der Bundesregierung). Inhalt 2 Berechtigungsscheine für insgesamt 15 FFP2 Schutzmasken kostenlos zur Abholung bei einer Apotheke.
Zeit zum Innehalten:
Ich bin finanziell gut aufgestellt..brauche ich die Gutscheine ? Ich kann mir bei Bedarf jederzeit welche kaufen. "Bunkern" kommt für mich nicht in Frage. Also was tun?
Kurzum, ich fuhr zur Apotheke, löste den ersten Gutschein ein, klingelte bei meiner Nachbarin, von der ich weiß, dass sie mit ihrer Rente gerade so über die Runden kommt und schenkte ihr die Masken. Ihre Freude und ihre Dankbarkeit darüber berührten mich sehr.
Freude schenken tut auch mir gut.Bleibt oder werdet gesund!
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Danke Risu für deine Frage.
Ich erinnere mich noch sehr gut, wie ich mich damals fühlte, als ich hier aufschlug. Damals waren es u.a Gerchla, Caroline und Dietmar (liebe Grüße an euch, falls ihr das lest), die mich virtuell in den Arm genommen haben. Genau das bauchte ich und das möchte ich auch weitergeben. Eine virtuelle Umarmung. Ich weiß, dass ich keinem helfen kann, aber wenn jemand um Meinung fragend postet, dann bin ich gerne unterstützend dabei. Gegenseitige emotionale Unterstützung und Motivation machen meiner Meinung nach eine gute SHG aus. So erfahre ich das auch in meiner SHG/Brustkrebs.
Ich bin nach wie vor gerne hier, weil ich auch für mich immer etwas mitnehme.
Lieben Gruß
Britt -
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Moin,
lieber Gerhard, jetzt bist du zum Thema geworden, ich hoffe, es ist i.O. für dich.
Hallo Britt,
... dass es da sehr viel bringt, wenn man sich jemandem zum Vorbild nimmt und möglicherweise so werden möchte, wie derjenige (z.B Gerchla) ist. Da kannst Du Dich extrem drüber frusten, dass Du so sein möchtest, es aber eben nicht bist und auch nicht werden wirst.
Gruß Susanne
Susanne ich denke, ich weiß was du mir sagen willst.
Wenn ich an Vorbilder denke , so denke ich immer an „moralisch gute“ Menschen.
Jetzt fragst du sicher, was ist denn bitte ein „moralisch schlechter“ Mensch? Wenn ich jemanden für einen schlechten Menschen halte, dann sehe ich deren Charaktereigenschaften auf keinen Fall als vorbildlich.
Nach außen getragene Intelligenz (und da nehme ich mich selbst nicht aus) erfahre ich schon mal als selbsterhöhende Nabelschau, Überheblichkeit und Arroganz.
Streben nach „Macht“ zu Gier, Besessenheit und Rhetorik führt m.Mng. nach dazu, andere manipulieren zu wollen.
Bei meiner Wahl eines Vorbildes überzeugt mich dessen von mir wahrgenommene Ähnlichkeit, was Haltung, Einstellungen, Ziele, Betrachtungsweisen o.ä. betrifft. Für mich hat ein Vorbild positive Auswirkungen auf meine Selbstwirksamkeitsüberzeugung.
Lernen am Vorbild.
Lieben Gruß
Britt -
Hallo liebe Rina,
ja du hast Recht, aushalten ist schlecht gewählt. Hat irgendetwas von "mit der Faust in der Tasche".
Annehmen und weiter gehen oder wie Gerchla sagt: vorbei ziehen lassen. Das passt.Danke.
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Danke lieber Gerchla,
du bist mir ein großes Vorbild, was Kommunikation auf Augenhöhe angeht.Manche „Gespräche“ finde ich sinnvoll, manche nicht, manchmal ärgert mich was, manchmal freut mich was. Aber so ist es eben – das ist eben das, was ICH in einer Gemeinschaft aushalten muss.
Dieses Aushalten – anderer Entscheidungen, anderer Lebensweisen, anderer Einschätzungen und Sichtweisen – das ist der springende Punkt.
Polemik und das Sezieren von Beiträgen bringen mich nicht weiter.Lieben Gruß
Britt -
Moin,
Resilienz, ein „Modewort“ (nur in Coronazeiten) ?
Seit Tagen schwirren mir Gedanken zu diesem Thema im Kopf herum. Ich bedauere, dass ich nie wirklich gelernt habe, wie ich mir ein „dickes Fell“ anlege.
Wie eigne ich mir bessere Nerven an, die manche von Geburt an haben?? Kann ich Widerstandsfähigkeit überhaupt lernen?
Meine Therapeutin sagte mir, Resilienz sei eine Charaktereigenschaft, die man nur bedingt beeinflussen kann. Was ich aber sicher lernen kann, seien bestimmte Bewältigungsstrategien durch Verhaltensänderung.
Aber führen meine erlernten Bewältigungsstrategien nicht zu Resilienz? Ich weiß es nicht.
Ein Anfang könnte sein: nur noch einmal pro Monat hier reinschauen…Bleibt oder werdet gesund!
Britt -
Halb·wis·sen = Kompositum aus dem Adjektiv ''halb'' und dem Substantiv ''Wissen''. Hat nichts mit Blödsinn zu tun.
Ich möchte nicht, dass hier der Eindruck entsteht, dass jemand, der sich anhand einer moralischen Lüge schneller + freiwillig in den stationären Entzug begibt, automatisch einem Richter vorgeführt wird. Dein Link ist m.E. ohne jeden Bezug auf die Fragestellung des TE.
Gruß Britt -
Reko,
solange ich nicht die Hintergründe der Zwangseinweisung kenne, betrachte ich
Dein Post als gefährliches Halbwissen.
Nur soviel: Eine Zwangseinweisung in ein Krankenhaus kann nicht einfach nur bei psychisch auffälligen Personen erlassen werden. Vielmehr muss die erkrankte Person " in erheblichem Maß" ihr eigenes Leben oder die öffentliche Sicherheit gefährden. Nach ! Suizidversuchen kann die erkrankte Person auch gegen ihren Willen in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen werden.
Vielleicht bekommen wir ja noch eine Antwort.
LG Britt -
Daun,
ICH wurde keinem Richter vorgeführt. Deshalb meine Frage an Miho.
LG Britt -
Irgendein Hirsel hat den letzten Kaffee ausgesoffen und keinen neuen aufgesetzt >:( >:( >:(….Das gibt Mecker… >:D Eigentlich bin ich ja die Ruhe und Liebensgewürzigkeit in Person.
Aber wenn hier jemand den letzten Kaffee aussäuft :o :o :o….dann gibt`s so dermaßen Mecker…DAMIT DAS KLAR IST ! ;DSo, geht gleich besser


