Beiträge von Brit


    ich kann nicht mehr... bin völlig fertig mit den nerven...
    .... trotzdem will ich, dass er weis wie viel er mir bedeutet hat ...

    Liebe Ira Jean,
    das Einzige, was für ihn eine Bedeutung hat, ist der Alkohol! Bitte sei dir dessen bewusst. Für IHN bist du unwichtig. Aber bitte sei dir selbst wichtig. DU kannst nichts, aber auch gar nichts für ihn tun....Tu was für dich, sonst geht ihr zusammen unter, willst du das?
    LG
    sorry, doppelt

    Guten Morgen!
    Lieber Dietmar,

    Zitat

    Also ich schreibe hier schon recht lange, und bin sehr zufrieden damit, dass ich abstinent lebe. Noch besser: Ich bin sogar richtig glücklich darüber, dass ich meine Sucht zum Stillstand bringen konnte.


    Natürlich bin ich auch zufrieden damit, dass ich abstinent lebe. Ich bin auch zufrieden mit meinem Leben. Ich bin dankbar und demütig, meine Sucht zum Stillstand gebracht zu haben. Aber darum geht es mir nicht.…Ist es eine „zufriedene Abstinenz?“ Ich denke oft , dass ich mit dem in meinen Anfangszeiten „Genusstrinken“ doch schon hadere. Für mich gab es auch schöne Zeiten mit Alkohol. Ich bin schon manchmal traurig, dass das so "nach hinten" losging.
    Lieber Greenfox,

    Zitat

    Du solltest aufhören, Dir für Alles und jeden querliegenden Pups die Schuld zu geben - manchmal ist es halt so.


    Ja , du hast so Recht, aber DAS ist mein großes Problem: Ich sehe die Schuld immer bei mir, egal was ist. Daran habe ich schon in der Therapie gearbeitet und "muss" auch weiter daran arbeiten. Danke , dass du mich darauf aufmerksam machst. Ich habe einfach nur große Angst, dass ein Rückfall aus einer unbefriedigenden emotinalen Situation heraus „passiert“. Mein falscher Umgang mit den eigenen Gefühlen!!
    Zufriedenheit mit sich selbst und seiner eigenen Lebensführung kann ich meiner Meinung nach nur erreichen, wenn ich bereit bin, mich selbst zeitweilig kritisch zu hinterfragen, jeden Tag an mir zu arbeiten und MICH gegebenenfalls auch zu verändern. Das gilt nicht nur für eine abstinente Lebensweise, sondern auch für andere Lebensbereiche.
    Für mich gilt: Erst wenn ich hier nicht mehr schreibe, verschwende ich keinen Gedanken mehr an Alkohol. Erst dann bin ich zufrieden abstinent.
    Danke für Eure Gedanken


    Liebe Britt - ich bin trocken UND zufrieden damit.
    Darüber habe ich unter der Überschrift "Zufriedene Trockenheit - was bedeutet das für mich?" schon einmal ein paar Zeilen geschrieben. Und die treffen auch heute noch auf mich zu.
    Ich bin zwar nicht mit allem in meinem Leben zufrieden - aber mit meiner Trockenheit/Abstinenz! Ich vermisse nichts. Im Gegenteil: Ich bin nach wie vor froh und glücklich, nicht mehr saufen zu "müssen" :) 44.


    Lieber Greenfox,
    sorry, wenn ich "mit diesem Thema" WIEDER was verkehrt gemacht habe. Ich habe deinen bereits existierenden Thread nicht gelesen.
    Aber noch eine Frage :

    Zitat

    Ich bin nach wie vor froh und glücklich, nicht mehr saufen zu "müssen" :) 44.


    "Musst" du nicht mehr oder "brauchst" du nicht mehr?
    Lieber Gerchla,

    Zitat

    ...Da kann ich meiner Sucht sogar dankbar sein....


    Also, ich bin dankbar, dass ich euch kennen lernen durfte... aber einer Krankheit (egal ob Krebs, Alkoholabusus oder Diabetiker u.s.w) bin ich nicht dankbar, denn die brauche ich nicht....
    Danke und LG


    Guten Morgen,
    leider bin ich noch ganz am Anfang meines Weges, aber ich bin jetzt schon ruhiger geworden.


    Hallo Roberto,
    deine Zitate:

    Zitat

    ...Der Entzug war zwar körperlich nicht notwendig....

    Zitat

    ... Die Gespräche der Suchttherapie haben mir nicht so viel gebracht...

    Zitat

    Glaub das hat auch biologische Gründe,weil der Alkoholkonsum ja Magnesium und B-Vitamine vernichtet, den Stoffwechsel blockiert und die Hormone unterdrückt

    Zitat

    ... Dazu kommt der schlechte Schlaf…. aber das Wetter ist ja auch anstrengend und vielleicht holt sich der Körper jetzt erst mal seine richtige Entspannung…


    ganz ehrlich: ICH bin Alkoholiker, und ich kenne JEDE Ausrede.....aber wichtig ist:

    Zitat

    im Moment bin ich entspannt und motiviert. Heute werde ich keinen Alkohol trinken.


    Das zählt!!!! alles Liebe Dir!


    - und ihm hat diese Ruhe und Kontemplation (Substantiv, feminin [die] 1. bildungssprachlich: konzentriert-beschauliches Nachdenken und geistiges Sichversenken) gut getan.


    Hallo Greenfox,
    warum deine Definition in Großbuchstaben ?? Ich(wir ?!) kennen doch alle Wikipedia C:-) C:-) C:-)
    LG

    Guten Tag!
    Dank dir lieber Greenfox habe ich jetzt mal dieses Thema eröffnet.
    Und meine erste Frage an alle "Trockenen":
    Ist "man" als Alkoholiker wirklich jemals zufrieden trocken/abstinent ?
    Ich bin zwar abstinent, aber wirklich zu jeder Zeit zufrieden? Ich sage ganz klar: Nein, ich bin nicht zufrieden abstinent, denn sonst würde ich hier nicht schreiben!
    LG


    (Habe wunschgemäß den Betreff geändert - Gruß Greenfox)

    Hallo,
    ich habe 2018 noch sehr viel Resturlaub und überlege (dank dir lieber Gerchla) nur für mich ein "Retreat Kursprogramm" in einem Kloster zu besuchen. Ist das sinnvoll oder "Geldschneiderei"?
    Menschen,
    die den Trott mal unterbrechen wollen
    die den Dingen auf den Grund gehen wollen
    die sich gerne überraschen lassen…
    Menschen, die auf der Suche sind
    nach Leben in Fülle
    nach dem Sinn des Lebens
    nach Gott…
    Menschen, die bereit sind,
    sich auf neue Erfahrungen einzulassen
    Glaubens-Experimente zu wagen
    neue Fragen zu stellen (oder alte Fragen neu zu bedenken)…
    „Wer ist der Mensch, der das Leben will und gute Tage zu sehen wünscht? Wenn du das hörst und antwortest: Ich! ...“
    (Aus dem Prolog der Benediktsregel)
    LG

    Guten Morgen,
    also ich denke, der Genusstrinker ist kein Typ Alkoholiker. Er trinkt Alkohol, weil es schmeckt, nicht weil er "nicht Gelerntes" mit Alkohol kompensiert. Für mich sind diese Gedanken über "Sinn oder Unsinn" von Vermeidungsstrategien überlebenswichtig!
    LG


    Lieber Gerchla,

    ich kenne einige trockene Alkoholiker, genau genommen sogar relativ viele, mit deren "Trockenheit" wollte ich beim besten Willen nicht tauschen. Und um der ganzen Wahrheit die Ehre zu geben, ganz ohne bösartig sein wollen, denke ich sogar bei manchem: Du hättest es leichter in deinem Leben, wenn du wieder saufen würdest.

    Ich glaube, einige von uns kennen solche trockene Alkoholiker, die, wie man so schön sagt "mit der geballten Faust in der Tasche trocken sind".


    Lieber Dietmar,
    meinst du diesen Beitrag wirklich ernst?
    Für mich gilt: egal ob mit der geballten Faust in der Tasche oder sonst wie, hauptsache KEIN Alkohol! Und keiner!!! hat es leichter im Leben, wenn er wieder saufen würde, sorry aber ich verstehe nicht....

    Zitat


    ich kenne einige trockene Alkoholiker, genau genommen sogar relativ viele, mit deren "Trockenheit" wollte ich beim besten Willen nicht tauschen


    Aber sie sind trocken...und das zählt....
    LG


    Guten Morgen,
    vielen Dank für die Antworten. Die haben mir sehr geholfen und enthalten natürlich die richtigen Tips für die ersten Schritte.
    .... Danach Suchttherapie und SHG. Hat aber nur vier Wochen gehalten. Der Entzug war zwar körperlich nicht notwendig, aber zur Erholung ganz gut.....und mir wurden immer die gleichen Fragen bezüglich den Gründen und meiner Gefühle beim Trinken gestellt.
    Und wenn ich da die Antworten wüsste.... Deshalb versuch ich jetzt täglich an mir zu arbeiten ... Und das mache ich jetzt. Nur psychisch bin ich noch leicht reizbar. Hoffentlich ändert sich das in den nächsten Tagen. Ist aber nur zeitweise so, im Moment bin ich entspannt und motiviert.


    Lieber Roberto,
    War der körperliche Entzug wirklich nicht notwendig, oder "belügst" du dich selbst? Verbindest du Entzug mit Erholung??? Ich denke du bist nicht so entspannt und motiviert, wie du es uns hier mitteilst. Für mich steht Ehrlichkeit an erster Stelle in meiner Abstinenz!
    Alles Liebe Dir


    Danke Greenfox mit deiner Antwort kann ich sehr gut leben und das werde ich umsetzen. Ganz klar. Ich mache das nicht weiter mit.


    Hallo liebe Fee,
    wie fühlst du dich gerade?
    LG Britt

    Lieber Roberto,

    Zitat

    Ich darf nicht mehr vergessen, was jetzt das
    Wichtigste ist. Mal sehen, wie ich damit zurecht kommen. Hat jemand Tips für die ersten Tage? .....meine Familie und mich zu retten. ....

    Mein Tip für dich:
    Das Wichtigste bist DU! Du musst nicht deine Familie retten, du musst DICH retten.
    Alles Liebe dir und viel Kraft

    Ich weiß nicht, ob das "Cross-posting" erlaubt ist, ich mach es einfach:
    Lieber Gerchla:

    Zitat

    Ein Mönch, den ich dann aufsuchte, half mir in dieser Situation sehr. Das ist jetzt eine längere Geschichte, die ich Dir erspare.


    Diese Geschichte würde ich so gern im Detail hören.
    LG

    Zitat

    ….Ich finde es aber auch immer ganz gut und wichtig, dass im offenen Bereich viele Inhalte zu finden sind, denn da lesen ja sehr viele mit die hier nicht schreiben, trotzdem aber viel für sich selbst daraus ziehen können…


    Ja, so sehe ich das auch und deshalb schreibe ich „hier“ weiter.

    Zitat

    ein sehr kluger Mensch hat mal sinngemäß zu mir gesagt:
    "Verändere dich selbst, arbeite an dir selbst und du wirst merken, wie sich andere dir gegenüber verändern werden".


    Lieber Gerchla.. ich habe in der kurzen Zeit so viel von dir gelernt. Danke!

    Guten Morgen,
    im Moment bin ich "zufrieden" trocken. Das Gespräch mit meinem Mann hat Wirkung gezeigt. Er hört mir zu und ich fühle, dass er mich Ernst nimmt. Das tut unglaublich gut.
    Jedoch weiß ich: Ich kann nur MICH ändern, keinen anderen.

    Alles Liebe Britt

    P.S:

    Zitat

    Vielleicht fällt es Dir ja auch im geschützten Bereich leichter, Dir etwas von der Seele zu schreiben.


    Wie komme ich da hin? "Darf" ich hier weiter schreiben oder "muss" ich einen neuen Thread eröffnen?

    Liebe Sandra,

    Zitat

    ….Ich habe eine unglaubliche innere Unruhe in mir - ständig denke ich, irgendwas machen zu müssen, nur damit keiner auf die Idee kommt, dass ich wieder trinken könnte….
    …..wie viele Menschen habe ich verletzt - enttäuscht und traurig gemacht…..
    ….Ich möchte auch einfach wieder zu mehr Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen kommen - ich hab das irgendwie nicht mehr auf dem Schirm gehabt, dich ICH entscheiden kann, was passiert…..


    Ich kann dich so gut verstehen, aber weißt du was ? Mir geht es nach ganz vielen Jahren Trockenheit immer noch so wie dir. Du kannst mich in der „Vorstellung“ gerne nachlesen. Und ich bin ganz bei Dietmar:

    Zitat

    ….Die wirkliche „Arbeit an und mit Dir selbst“ fängt jetzt erst an!....


    Diese Arbeit hört NIEMALS auf! ICH arbeite jeden Tag! Und ich frage mich: Werde ich wirklich jemals zufrieden trocken?
    Alles Liebe Dir!


    Daher erneut neue Antwort:
    B - ich lebe für mich, kein Briefkasten, keine Post, keine Freunde, keine zwanghaften Partys oder Aufforderungen, keinerlei Einflüsse von außen.
    Halt einsame Insel.


    Hallo Tusnelda,
    vielleicht ist das (D)eine Lösung?

    Zitat

    Dann bin ich "nüchtern". So, und was mache ich denn dann mit mir.
    Da werde ich dann dastehen, mit BRummschädel, ausgenüchtert, und ohne Lust am Leben,


    Kein Brummschädel, nur ein Vorzug der Abstinenz.
    LG

    Zitat

    ...Und auf's schärfste aufzupassen, dass Deine Abstinenz nicht in Gefahr gerät. Sie ist das allerwichtigste in Deinem Leben, das darfst Du nie vergessen .


    Du hast so Recht! Danke