Ich fand dieses Gelesene schön, weil ich es wichtig finde ehrlich zu sein:
Ich bin krank...Ich habe Krebs...Ich brauche Hilfe...Ich will es überleben...Ich will reden...
Ich bin krank....Ich bin Alkoholikerin....Ich brauche Hilfe.....Ich will überleben...Ich will reden...
Ich will keinem tolles Wohlbefinden vorgaukeln (auch wenn ich das möchte), denn es ist nicht so.
Ich trinke heute nicht.
Lg
Beiträge von Brit
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Immer wenn ich dich, lieber Gerchla lese muss ich weinen.
Lg britt -
Habe ich heute gelesen:
Jede Krankheit ist so schlimm wie die Wahrheit...
Lg britt -
Lieber Dietmar,
Danke für die neu eingestellten Themen. SHG ist für mich ein sehr wichtiges Thema.
Ich lese euch sehr gerne. Ich trinke heute nicht.
Lg britt -
Liebe(r)Outdoorfan,
Mir ist der Glaube auch egal. Jedes Modell passt, hauptsache abstinent, denn das zählt.
Lg britt -
Lieber Dietmar,
warum einen separaten Thraed?
Deine Erfahrungen läse ich sehr gerne hier.
LG -
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Hallo Sylvia,
erstmal von mir ein Dankeschön, dass Du Dich uns öffnest.
Ich möchte mich meinen Vorrednern anschließen, in der Tat ist es ein Segen das Dein Mann Dir gegenüber nicht entgleist ist, in keinerlei Form. Nichtsdestotrotz, es sollte bzw er sollte was geschehen/etwas unternehmen.
Die Geburtstagsfeier bzw die Feuerprobe heute Abend halte ich persönlich,wie Britt, für fatal! Denn:
... dreimal darfst Du raten was Dein Mann machen wird wenn er ein paar Tage später, von mir aus auch eine Woche später, wieder an der Kasse im Supermarkt stehen wird...
Und seine Selbstvorwürfe und die Scham werden von Mal zu Mal schlimmer - gut, die beiden letzteren Gefühle kann er vor Dir verheimlichen, aber sein Alkoholproblem nicht mehr.
Liebe Sylvia, bitte gib Dich wegen heute Abend keinen Illusionen hin. Eine der beiden Möglichkeiten wird eintreffen...
den Problem mit offenen Augen ins Angesicht. Dein Mann verschließt zwar noch seine Augen, auch das ist normal und gehört zur Krankheit dazu, aber Du hast Deine Augen offen!
Aber zunächst muss Dein Mann seine Augen öffnen und erkennen das er vor einer Krankheit steht und Hilfe braucht!
Aber bevor er Hilfe in Anspruch nehmen kann, muss er seine Augen öffnen und erkennen das er erstmal machtlos ist.
Du kannst ihn dabei unterstützen indem Du, so wie bislang auch, ruhig mit ihm sprichst - keine Vorwürfe, dass ist sehr wichtig!
spreche in der Ich-Form:
Sage ihm, dass es Dich schmerzt ihn so zu sehen, weil er leidet.
Ich hoffe ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen?
Ich finde - top dein Beitrag!
LG Britt -
.....heute hat er eine Feuerprobe, Geburtstagsfeier bei Freunden, bei denen auch gerne Alkohol getrunken wird. Er will sich dem stellen, um herauszufinden wie schwer es ihm fällt nein zu sagen. Ich lass ihn mal, bin ja dabei und hab ihn im Auge....
... ihr seid wirklich ein tolles Team hier.
LG Sylvia
Hallo Sylvia,
aus Erfahrung kann ich dir sagen, das wird heut Abend nicht funktionieren. Schnapp deinen Mann und macht zusammen was Schönes, wo Alkohol keine Rolle spielt.
LG von Britt -
Ich freue mich JEDEN TAG, dass ich Einkaufen darf, ohne irgendwelche Regale für billigen Nachschub scannen zu müssen , welche Angestellte an der Kasse sitzt und dass ich den Altglascontainer ganz entspannt befüllen darf.
Schönes Wochenende wünscht Britt -
Danke Bassmann,
Diese(deine) Gedanken helfen.
Lg -
Ja, dann werde ich wohl niemals zufrieden trocken.
Ich trinke jetzt nicht
Lg -
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Hallo Britt,
ich hab deinen Thread jetzt von Anfang an gelesen.
In einigem fühle ich mich an meine frühere Situation erinnert (z.B. In Bezug auf deinen Mann), an anderen Stellen habe ich ein paar Fragezeichen.
Du schreibst viel vom nicht zufrieden sein. (...Ich weiß, du schreibst von „nicht zufrieden trocken“, aber ich bleib mal bei dem „nicht zufrieden“)
Was müsste anders sein, damit du zufrieden wärst?
Hast du in den fünf Jahren, die du, wie du schreibst, trocken bist, öfter mal Rückfälle gehabt, so wie neulich? Oder war das dein erster Rückfall in den fünf Jahren?
Denkst du, deine Beziehung zu deinem Mann tut dir - alles in allem - gut?
..aber auf konkrete Fragen eher wenig eingehst...
Ich kann dir zum einen sagen, dass ich wirklich an den Antworten interessiert bin, und zum anderen, dass ich dir ganz viel Mut wünsche, deinen Weg zu suchen, zu finden und ihn dann auch zu gehen. Ich habe selber, wie ich schon schrieb, in einer unguten narzisstisch geprägten Beziehung gesteckt, und ich weiß, wie schwer es ist, sich daraus zu befreien.
Hast du noch andere enge Bezugspersonen in deinem Umfeld?
Aber jetzt genug gefragt. Ich wünsch dir einen schönen Adventssonntag.
Camina
W, 49, 5 Jahre trocken
Hallo Camina,
ich habe deinen Beitrag oft gelesen. Danke für deine Fragen. Doch ich gehe auf konkrete Fragen ein, aber ich weiß nicht, ob es so gut ist "öffentlich" zu antworten.
Zufrieden trocken sein bedeutet für mich: keine Gedanken an Alkohol! Und das ist bei mir leider nicht der Fall . Ich hörte mal von einem "trockenen Rückfall". Diese Formulierung passt für mich.
Ich denke schon, dass ich in einer narzisstisch geprägten Beziehung (auch mein Vater hat diese Züge)lebe. Aber ich merke gerade eben im Alleinsein, dass mein Mann mir sehr viel Halt und Sicherheit gibt. Ich trinke jetzt nicht.ZitatDu schreibst viel vom nicht zufrieden sein. (...Ich weiß, du schreibst von „nicht zufrieden trocken“, aber ich bleib mal bei dem „nicht zufrieden“)
Nicht zufrieden sein und nicht zufrieden trocken ..für mich ein ganz großer Unterschied und nicht miteinander zu vergleichen: Ich will auch nicht zufrieden zufrieden ohne (Gedanken) an Alkohol leben.
LG Britt -
Liebe Britt,
Du hattest einen tollen Urlaub. Den hatte ich im September auch. Und habe - wie so oft schon - gedacht: "jetzt haben wir es geschafft. Alles wird endlich gut" Umso schlimmer war die wiederholte Erkenntnis, dass gar nix gut ist und um so tiefer mein Absturz.
Ich habe mich inzwischen intensiv mit dem Thema beschäftigt und ja auch am eigenen Leib erfahren, dass die Sucht eine Krankheit ist. Traurig, dass man sich dafür so schämt und noch mehr für einen Rückfall. Nicht nur vor anderen sondern auch vun allem vor sich selbst. Mit "man" meine ich eigentlich ""mich" und scheinbar geht es dir ja genauso. Kein Mensch schämt sich für eine Grippe.
Ich bewundere dich, wie du Tag für Tag kämpfst. Ich habe nie gelernt zu kämpfen. Ich habe immer nachgegeben. Auch im Kampf gegen die Flasche.Ich drücke dir die Daumen!! Ich hoffe ich kann auch irgendwann mal schreiben obwohl es mir scheisse geht habe ich nicht getrunken.
Ich zolle jedem hier grossen Respekt und bin froh, dass ich mich hier angemeldet habe!
Liebe Grüße,
Juscha
Liebe Juscha,
ich will jetzt nochmal auf deinen Beitrag antworten:Zitatwie so oft schon - gedacht: "jetzt haben wir es geschafft. Alles wird endlich gut" Umso schlimmer war die wiederholte Erkenntnis, dass gar nix gut ist und um so tiefer mein Absturz.
Ich denke, es ist gar nichts gut, da hast du vollkommen Recht. Ich bin krank, mein Leben lang und ich muss/will jeden Tag an mir arbeiten. Ich gebe nicht auf...ich kämpfe...jeden Tag aufs Neue!
Es ist wie es ist..ich trinke jetzt nicht!
LG -
Mein Mann kommt erst in ein paar Tagen wieder. Ich bin stolz auf ihn . Er begleitet einen Sterbenden. Ich habe trotz des dassen Denkens nichts getrunken, darauf bin ich stolz.
Lg -
Liebe Camina,
Ich bin im März 2019 5 Jahre trocken, na ja ein Stolperstein gerade kürzlich. Es ist wie es ist. Ich kann nicht ändern, was gerade um mich herum passiert. Ihr und meine SHG helfen mir . Danke
Ich trinke heute nicht ! -
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Liebe Britt,Nachdem du vorhin kurz bei mir gepostet hast, habe ich ein bisschen bei Dir gelesen.
Du hattest einen tollen Urlaub. Den hatte ich im September auch. Und habe - wie so oft schon - gedacht: "jetzt haben wir es geschafft. Alles wird endlich gut" Umso schlimmer war die wiederholte Erkenntnis, dass gar nix gut ist und um so tiefer mein Absturz.
Was die Ehrlichkeit betrifft: würde es dir denn helfen, wenn du beichtest? Oder würde dich eine eventuell herablassende Antwort nicht noch tiefer runterziehen?
Ich habe mich inzwischen intensiv mit dem Thema beschäftigt und ja auch am eigenen Leib erfahren, dass die Sucht eine Krankheit ist. Traurig, dass man sich dafür so schämt und noch mehr für einen Rückfall. Nicht nur vor anderen sondern auch vun allem vor sich selbst. Mit "man" meine ich eigentlich ""mich" und scheinbar geht es dir ja genauso. Kein Mensch schämt sich für eine Grippe.
Ich bewundere dich, wie du Tag für Tag kämpfst. Ich habe nie gelernt zu kämpfen. Ich habe immer nachgegeben. Auch im Kampf gegen die Flasche.
Ich drücke dir die Daumen!! Ich hoffe ich kann auch irgendwann mal schreiben obwohl es mir scheisse geht habe ich nicht getrunken.
Ich zolle jedem hier grossen Respekt und bin froh, dass ich mich hier angemeldet habe!
Liebe Grüße,
Juscha -
Ich denke schon, dass ich alle bewundern darf, die zufrieden trocken sind. Ihr spornt mich an, heute alleine und trocken schlafen zu gehen.
Danke ihr seid mir gerade sehr wichtig
Lg -
Liebe Camina,
Danke auch für deinen Beitrag.
Ich werde mich dazu morgen ausführlich dazu melden.
Lg britt -
Vielen lieben Dank changemaker
Lg -
Viele von euch fragen sich vielleicht, warum ich gerade so viel schreibe...Ich brauche euch um trocken zu bleiben..es ist wie es ist.
Lg