Beiträge von Betty

    Hallo Yavanna,

    erst einmal :welcome:

    Es wird schwierig, eine Lösung zu finden, ohne etwas zu tun. Deinem Mann war es ja schon aufgefallen. Ich kann mir schwer vorstellen, dass er nicht merkt, dass du doch noch "heimlich" trinkst. Eine Beratungsstelle solltest du in jedem Fall aufsuchen. Es ist dein Leben, deine Gesundheit, dein Seelenfrieden usw.

    Finde heraus, warum du trinkst. Lass dir helfen. Geh zur Beratung, vielleicht auch dein Arzt, eine SHG ist wirklich hilfreich. Es nützt dir ja nichts, wenn du nur den Alkohol weglässt. Du musst dein Leben ändern. Du musst Ruhe finden und Spaß am Leben haben ohne Alkohol. Ohne ständig daran zu denken, dass der Alkohol wichtig für dich ist. Ich habe ganz zu Anfang das Buch "ALK" gelesen. Mittlerweile sogar schon mehrfach. Ich finde es sehr gut. Informiere dich doch noch mal.

    Fang an, aufzuhören. 44. Es lohnt sich so sehr.
    LG Betty :sun:

    Ja ja Dietmar,

    es hätte mich schwer gewundert, wenn du nicht etwas Besseres gewusst hättest.

    Ja, Apfelsaft hat auch einen verschwindend geringen Anteil an Alkohol.

    Ich habe doch ganz deutlich geschrieben, dass es sich um nicht entalkoholsisierten Secco handelt wie es eben teilweise bei Wein ist und/oder bei Secco der vom Alkohol getrennt wird. Aber... es gibt eben immer Menschen, die alles besser wissen (müssen).

    "Nur die besten Früchte aus frischer Ernte sind für den Apfel Secco gut genug. 100% reiner Apfelsaft sorgt für den unvergleichlichen Geschmack. Säure und Süße sind durch die Frü̈hlese harmonisch ausgeglichen. Veredelt in traditioneller Handarbeit und fein verperlt nach Secco-Art wird daraus ein einzigartiger Gourmet-Genuss, der auf eine kleine Auflage im Jahr begrenzt ist.

    •Prickelnder Genuss braucht 0,00% Alkohol
    •Apfelsaft-Direktsaft
    •Direkt mit natürlicher Kohlensäure verperlt"

    Vielleicht informierst du dich einfach einmal und stellst dann fest, dass es ein Verfahren gibt, bei welchem die Früchte mit verperltem Wasser angereichert werden und somit ein Secco dabei herauskommt.

    Vielen Dank, aber manchmal kann man einfach auch auf irgendwelche Kommentare verzichten.

    Erlaubt ist alles das, was ich mir erlaube.

    Die Frage ist für mich also anders: Erlaube ich mir alkoholfreies Bier zu trinken? Nein, denn ich mag kein Bier. Weder mit noch ohne Alkohol. :)

    Ich trinke allerdings aller paar Monate gerne einmal einen Traubensecco. Keinen alkoholfreien Wein oder Secco - also nicht entalkoholisiert, sondern tatsächlich einen Secco aus Trauben oder Apfel, der nie mit Alkohol in Verbindung gekommen ist. Ja, und er schmeckt mir dann. Genauso eben wie ich mir manchmal ein Eis gönne, obwohl ich versuche, zuckerfrei zu leben. ;)

    Einen schönen Tag.

    LG Betty

    Hi, ich bin Betty und nun seit März 2014 alkoholfrei.

    Die Abende sind lang. Ich habe damals auch festgestellt, dass ich auf einmal sehr viel mehr Zeit hatte. Ich hab mir Beschäftigungen gesucht. Es gibt ja viele Dinge. Sport in sämtlichen Richtungen. Oder nur ein Spaziergang jeden Abend. Fördert die Gesundheit. Lesen. Es gibt ja immer noch Bücher. Hast du andere Hobbies? Du solltest dir einen Plan machen für deine Zeit und Dinge tun, die dir Freude bereiten. Es ist ja wichtig, sich wohl zu fühlen und das ohne Alkohol. Bei mir hat es ganz gut funktioniert.
    Oder schreib hier fürs Erste.
    Viel Erfolg für dich.
    LG Betty

    Hi,
    ich gehörte immer zu der Fraktion "Ungeduld"! Mittlerweile bin ich viel gelassener. Ich denke, dass es auch daran liegt, dass ich nicht mehr trinke. Ich bin viel ruhiger, klarer und besonnener geworden. Ich Stelle fest, dass einige Dinge mit Ruhe und langsamer gemacht, dann am Ende tatsächlich schneller gehen.
    Du bist auf einem guten Weg und du kannst es schaffen sie viele andere auch. Alles Gute von Betty

    Moin,

    mach langsam. Du fängst an, dein Leben zu analysieren und das ist auch gut, aber alles auf einmal zu ändern wird kompliziert. Komm erst einmal zur Ruhe und mach dir Gedanken, was du wirklich möchtest. Erst einmal: nüchtern sein und dann ist es super, dass du zur Suchtberatung gehen willst. Perfekt. SHG!!! Sehr gut. Dort kannst du mit Menschen sprechen und auch zuhören. Ich denke, es ist eine große Hilfe. Das Buch "Alk" habe ich im Laufe meiner Trockenheit schon 3 Mal gelesen. Ich persönlich finde es ausgesprochen gut.

    Für dich weiterhin alles Gute.

    LG Betty

    Hallo Britt,
    das hört sich ja gut an. Ich bin mit Tieren groß geworden. Alle Sorten. Hunde, Katzen, Vögel, Pferde und noch eine Menge mehr. Man lernt eine Menge dabei. Ich selbst habe für mein Leben festgestellt, dass Katzen die richtigen Partner für mich sind. Sie begleiten mich seit ich 20 Jahre alt bin. Immer als Kitten ins Haus gekommen und bis zum Ende bei mir geblieben. Ich lebe jetzt seit 2010 bei einem Kater. ;)
    Ein Waldkater, der tatsächlich gut 5 Jahre gebraucht hat, um sich an Menschen zu gewöhnen. Ein wunderbares Tier, das mittlerweile gerne schmust und ständig meine Nähe sucht. Einfach schön. Er war von Anfang an (ab der 12. Woche) von der Mutter weg bei mir. Er ist im Hause meiner Tochter geboren, somit weiß ich, dass er immer gut behandelt wurde, aber er war von Anfang an sehr zurückhalten. Immer in meiner Nähe, aber niemals schmusebereit oder gar auf dem Sofa etc. Er war ein Fußbodenkater, weil er es so wollte. Heute ist das alles ganz anders. Eine erstaunliche Geschichte und Wandlung. Ich habe auch viel von ihm gelernt.
    Was will ich dir damit vermitteln? Ich wünsch dir ganz viel Freude und eine schöne Beziehung, eine tolle Freundschaft zu deinem wundervollen Tier und beobachte weiterhin diese wunderbare Gelassenheit. Wir sind nicht dafür geboren, um ständig alles zu durchdenken und analysieren. Wir sollten tatsächlich einfach leben und uns auf uns besinnen. Alles Gute…
    LG Betty

    Hallo Lars,

    herzlich willkommen und auf einen guten Austausch. Kommunikation in Sachen Alkohol und Alkoholprobleme kann man immer gut gebrauchen, damit man bei seiner Trockenheit bleiben kann.

    LG Betty

    Zitat

    ...Und dass das Ganze anfing, weil ich "der Welt" gefallen wollte, es ALLEN recht machen wollte - und mich dabei hoffnungslos übernommen hatte. Und das dann mit Alkohol versuchte zu kompensieren ...


    Das erinnert mich sehr. Und wenn ich darüber nachdenke, dass ich jetzt einige Jahre ohne Alkohol super lebe, dann bin ich dankbar, froh, glücklich und noch eine ganze Menge mehr. Der Weg hat sich gelohnt. Manchmal steinig, manchmal arg bergauf, aber am Ende kommt man bei sich selbst an und dann hat man ein tolles Gefühl.

    Ich wünsche euch, dass es voran geht und ihr es schafft. Viel Erfolg.

    LG Betty

    Im Moment bist du irgendwie bei:

    Wasch mich, aber mach mich nicht nass?

    Andere Menschen werden dein Problem nicht lösen können. Das musst du selbst machen.
    Es ist bei jedem Menschen anders, der Eine braucht länger, der Andere nicht.
    Du darfst dich nicht aufgeben. Bei mir hat es relativ lange gedauert bis der Groschen gefallen ist.

    Ich habe es aber trotzdem geschafft. Und - jeder kann das.

    LG Betty

    Hallo licerin?

    Ich finde es immer ganz schön, wenn ich weiß männlich oder weiblich? Vielleicht schreibst du es uns? Wirr? Was ist schon wirr? Deine Gedanken sind vielleicht momentan nicht ganz geordnet. Ich versuche, dir einen Rat zu geben. Egal was auch immer du schon unternommen hast, geh noch einmal zu einer Suchtberatung. Hol dir Hilfe. Hausarzt ist auch immer eine gute Anlaufstelle. Selbsthilfegruppen sind ein guter Einstieg und sie helfen, weil dort Menschen mit Sauferfahrung sind. Versuch es nicht alleine. Es kann tatsächlich gefährlich werden. Kalter Entzug ist nicht gut. Viel zu schnell kommt es zu Krampfanfällen, die dir schlimmste Probleme bereiten können. Gefährliche Probleme.

    Also... erst einmal Suchtberatung? Oder hast du einen guten Hausarzt, der sich mit Suchtproblemen auskennt? Es ist am Anfang nicht so einfach, darüber zu sprechen, aber ich habe festgestellt, dass es ausgesprochen gut tut. Ich bin seit Anfang 2014 alkoholfrei. Ich lebe ganz hervorragend und ich kann heute auch auf Hochzeiten und ohne Alkohol richtig gut feiern und auch albern sein. Dazu benötigt man keinen Alkohol. Kinder sind von Natur aus fröhlich und lachen und haben Spaß ohne Alkohol. Wir können das auch.

    LG Betty

    Hallo Himbeere,

    bei mir hat es sich irgendwie automatisch ergeben, dass sich mit dem Verzicht auf Alkohol auch die Menschen und der Umgang änderte. Ich hatte keinen Spaß mehr an manchen Menschen und sie auch nicht an mir. Die Gespräche sind dann doch sehr viel anders. Überdenke deine Situation, schau in dein neues Leben und ändere manche Dinge und auch den Umgang. Mit der Zeit wurde es bei mir zu einem Selbstläufer. Heute habe ich fast nur noch Nichttrinkende Menschen um sich. Eventuell mal Jemand, der in der Lage ist, ein Glas zu trinken und das zweite Glas stehen zu lassen. Ich fühle mich mit diesen Menschen sehr wohl.

    Weiterhin also...

    LG Betty

    Hallo Stevie,

    erst einmal herzlich willkommen. Du gehst zum Neurologen und dann eventuell zu einem Arzt deines Vertrauens, um einmal etwas Ordnung in deine Gedanken zu bringen, damit du dann entscheiden kannst, was zu tu ist. Auf jeden Fall kann ich dir nur dazu gratulieren, dass du dich damit auseinandersetzt, dass es so nicht weitergehen kann. Ein Gedanke ist gefasst und nun musst du Taten folgen lassen. Ich kann dir nur sagen, dass es sich lohnt. Ich bin heute um VIELES glücklicher als noch vor 5 Jahren. Ich habe meinen Entschluss nie bereut. Es war der beste Gedanke, den ich je hatte.

    Auf einen guten Austausch.

    LG Betty

    Kalter Entzug? Du solltest einen Arzt, eine Suchtberatung oder dringend andere Hilfestellung aufsuchen. Deine Aktion könnte recht gefährlich werden. Bei akutem Alkoholverzicht kann es leider recht schnell zu Krampanfällen kommen. Bis du alleine oder kann dir jemand helfen? Ich würde dir raten einen Arzt aufzusuchen. Erst einmal.

    LG Betty

    Hallo Himbeere,

    ich bin Betty und jetzt seit März 2014 ohne Alkohol auf dieser Welt. Du bist auf einem guten Weg für dich. Ich habe auch ganz lange nach mir und nach dem Sinn des Lebens wie auch nach dem Zweck der Existenz gesucht. Schritt für Schritt bin ich immer ein Stückchen weiter gekommen. Mir geht es heute sehr gut. Ich kann lachen, Spaß haben, feiern und auch albern sein ganz ohne Alkohol. Alle geht und ich verzichte auf nichts.

    Die beiden "Jungs" haben dir ja schon ein paar Zeilen zu deinem Weg geschrieben. 44. Das Buch ALK habe ich mehrfach gelesen. 44. Allerdings auch noch einige Bücher mehr. Ich wünsch dir viel Erfolg bei deinem Gespräch. Und - schön dran bleiben.

    Auf einen guten Austausch hier.

    LG Betty :sun:

    [quote
    Ja ich versuche auch mich durch laufen mit dem Hund oder draußen sitzen auf dem Balkon dann immer aus der Situation zu entziehen, was oft gar nicht einfach ist. Und in diesen Momenten ist dann der Wunsch endlich einfachseine Ruhe zu haben dann wieder unendlich groß, ich nehme mir dann jedes mal vor das nichtmehr an mich ran zu lassen und mich selbst zu beruhigen das ich die Situation ja nicht herauf beschworen habe, sondern seine alkoholisierte, vollkommen verzerrte Wahrnehmung daran schuld ist aber irgendwie ärgert man sich trotzdem wieder darüber wie jemand so sein kann, das man den punkt wieder nicht rechtzeitig erkennt und vorher die situation schon verlässt ... Und eigentlich ärgert man sich darüber, dass man sich ärgert