Beiträge von Betty

    Moin Rina,

    herzlich willkommen. Ich bin Betty und seit März 2014 tatsächlich komplett alkoholfrei. Deine „Geschichte“ ist so real wie viele andere auch. Es gibt sie immer und immer wieder. Meine ist sehr ähnlich. Wie schön, dass du nun auf dem richtigen Weg bist. Und noch viel schöner ist, dass deine Familie dich auf diesem Weg begleitet. Ich freue mich für dich. Gib nicht auf und gehe deinen Weg. Ich kann dir nur sagen, dass es sich lohnt. Es lohnt sich so sehr, denn man wird ein anderer Mensch. Das Leben wird angenehm lebenswert und ich habe heute viel Freude, ganz andere Sichtweisen und vor allen Dingen auch eine ganz andere Lebensqualität. Also weiterhin für dich viel Erfolg und auch eine guten Austausch hier bei uns.
    Gruß Betty :sun:

    Moin Stevie,

    ich bin Betty und nun seit über 5 Jahren alkoholfrei. Auch ich bin leider häufig viel zu schnell durchs Leben gerauscht. Lass dir Zeit, dich kennen zu lernen und über das eine und andere nachzudenken. Lies dich hier durchs Forum und stell einfach Fragen, schreibe deine Empfindungen und mach dir einen Plan wie du weiterhin vorgehen willst. Ich habe immer noch einen stressreichen Beruf und trinke heute alkoholfreie Getränke zur Entspannung, mache Sport und all die Dinge, die mir wirklich Spaß machen. Alkohol bringt keinen Spaß, sondern Kummer, wenn er die Macht übernommen hat. Ich wünsch dir viel Erfolg auf dem Weg in dein neues Leben.

    Herzliche Grüße von Betty

    Da hier die Menschen anonym agieren und die meistens der Poster es sicherlich auch so wünschen, entfällt sicher die Frage für eine WhatsApp-Gruppe. Und wie schon erwähnt, sind wir weder Ärzte noch irgendwelche Menschen, die für akute Notfälle Hilfe leisen könnten oder wollen. Wohl gemerkt, ich gehe jetzt von mir aus und jeder, der diese Verantwortung übernehmen möchte, der kann das natürlich gerne tun.

    Gruß Betty

    Moin Moin,

    herzlich willkommen und 44. gut, dass du zum Hausarzt warst. Habt ihr genaue Maßnahmen besprochen? Du solltest vielleicht eine Suchtberatung aufsuchen? Ich bin nicht ganz schlau geworden? Trinkst du nun noch weiter oder gar nicht? Wie greift dein Arzt mit ein? Oder hast du ihm keinen reinen Wein eingeschenkt?

    Ein kalter Entzug ist sehr schwierig, gefährlich und ich rate dir davon ab. Melde dich...

    Es grüß Betty (seit 3/2014 alkoholfrei).

    Moin Thomas

    ja, ich erzähle es dir. Ich hatte 1990 unser Wunschkind zur Welt gebracht und während der Schwangerschaft und Stillzeit voller Überzeugung und glücklich ohne Alkohol gelebt Dann kam dieser total bescheuerte Gedanke, doch mal am Wochenende –wie andere Menschen auch- ein Glas Wein zu trinken. Es blieb nicht bei einem Glas und viele Jahre mit dem ach so vertrauten Genuss- und Suchtmittel folgten. Leider hatte mich der Alkohol sofort wieder in seinen Bann gezogen. Mal mehr und mal weniger. Für mich bezeichne ich es als Disaster, weil ich gerne die vielen Jahre, die mit Alkohol folgten, schon gerne so glücklich wie heute verbracht hätte. Ich hatte viele traurige Tage und Stunden und möchte nie mehr so einsam sein. Ich habe immer funktioniert, immer gearbeitet, immer am öffentlichen Leben teilgenommen. Viel für den Kindergarten (Vorstand), die Schule (Elternsprecher) und überhaupt für mich (Weiterbildung) getan, aber nachdem ich ja leider 2000 durch einen Unfall zur Witwe wurde, habe ich so manches Wochenende mit dem Alkohol verbracht. Heute bin ich wieder seit 2014 endlich die fröhliche und unbeschwerte, gern lachende und positive Frau, die ich früher schon mal war, allerdings ein paar Jahre älter. Macht nichts. Ich bin total fit, gesund und aktiv.

    Ich hoffe, ich habe dir deine Frage beantworten können.

    Der Norden grüßt ganz herzlich und schön weiter machen mit dem Alkoholverzicht.
    Betty :sun:

    Moin,

    schön, dass du dich so entschlossen hast. Ich habe es mal probiert mit dem einen Glas Wein am Wochenende. Es endete in einem Disaster. Die Idee war total bescheuert. Ich empfehle es niemandem.

    Also, einen schönen Tag 15. Mach etwas Schönes.

    LG Betty

    Moin moin,

    die Gedanken von Greenfox haben mich auch den ganzen Tag begleitet. Ich bin eine Frau und sehe es tatsächlich auch so. Der TYP will meines Erachtens Sex und ansonsten scheint ihn dein Leben nicht wirklich zu interessieren. Es gibt Menschen, die so durch ihr ganzes Leben laufen. Andere dabei verletzen und kränken, Gefühle missachten und nur an sich denken...

    Allerdings... es muss das entsprechende Gegenstück geben. Du bist momentan so ein Gegenstück. Er macht mit dir was er will. Du lässt es mit dir machen. Es gibt nur eine Lösung.

    Wenn es dir nicht gefällt, dann ändere es.

    Ich habe als junge Frau eine ähnliche Situation durchlebt. Ich habe die Lösung für mich gefunden. Ich habe die Beziehung beendet. Den Mann kenne ich noch immer. Wir sind auf Augenhöhe nicht gut befreundet, aber ab und an haben wir Kontakt aus Gründen, die sich mit meiner Fotografie beschäftigen. Dann tauschen wir uns aus. Und was denkst du, wie dieser Mann heute lebt? Er findet immer wieder Frauen, die sein Spiel mitspielen.

    Also, du wirst eine Lösung für dich finden müssen. Da kann dir leider KEINER bei helfen.

    LG Betty

    Moin moin Thomas,

    9 Tage sind nicht lächerlich und ich denke, dass dich hier niemand belächelt. Dumme Gedanken. Ich hatte damals auf einmal wahnsinnig viel Zeit und dann kommt auch ein Stück Langeweile. Ich habe mein Leben und meine vorhandene freie Zeit vollkommen neu aufgestellt.

    Mir hat Sport geholfen, viel an die frische Luft gehen, ich habe mich ausgiebig mit meinem Hobby beschäftigt. Prinzipiell geht ja eigentlich alles, was einem Spaß macht und gut tut.

    LG von Betty :sun:

    Moin moin Ina,

    ich bin Betty, 63 Jahre und seit dem 15.04.2014 alkoholfrei. Die Frage Alkoholiker oder nicht oder Missbräuchler waren für mich am Anfang wichtig, jetzt hat sich dieses Thema für mich erledigt und ich finde es nicht mehr wichtig. (Das kurz zu meiner Person als Info).

    Ich habe jetzt hier deine Gedanken in mich aufgenommen und irgendwie habe ich das Gefühl, dass "eigentlich" alles in Ordnung scheint, aber es gibt ja doch Dinge, die dich stören. An deiner Person, weil du "zickig" bist und an anderen Personen, weil sie dich nicht richtig wahrnehmen???

    Ich habe mein ganzes Leben lang getrunken. Mal mehr - mal weniger. Sehr oft mit Überlegung. Während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht. Ich habe mich immer schon gut ernährt und Sport getrieben... (Heute weiß ich, dass ich all diese Dinge gemacht habe, weil ich meine Achtung vor mir selbst nicht verlieren wollte). Nach meinem endgültigen Entschluss, mich von dem Alkohol zu trennen, habe ich mein Leben neu aufgebaut.

    Was will ich und was will ich nicht.
    Was mag ich und was stört mich.
    Was tut mir gut und was geht gar nicht.

    Es war eine langer Prozess und heute bin ich an einem Punkt, der mein Leben glücklich, zufrieden und sehr lebenswert macht.

    Warum bist du ungeduldig? Warum bist du zickig? nixweiss0

    Wenn dein Mann die Schranktür nicht findet, dann mach es nicht zu deinem Problem. Er wird sich daran gewöhnen, wenn du ihm nicht alles abnimmst. Wichtig ist, dass du deine innere Zufriedenheit findest. Ich kann mir vorstellen, dass eben die Umwandlung noch in vollem Gange ist. Es dauert seine Zeit. Ich war während des ersten Jahres manchmal auch sehr ungehalten. Zu Recht oder nicht? Bei manchen Dingen dachte ich, ich dürfte nicht ungehalten sein....

    Aber :) mal im Ernst, wenn ein Mensch vor einem gefüllten Kühlschrank verhungert, weil er die Tür nicht öffnen kann (sinnbildlich) , dann würde mich das auch aufregen. Nimm es mit Humor.

    Mach dir mal Gedanken über deine Wünsche, deine Vorstellungen und dann fang an, das eine oder andere zu ändern.

    LG aus dem Norden von Betty :sun: :sun:

    Hallo Glühwürmchen,

    ich wünsche dir für dein Leben alles Gute. Du hast für dich eine Entscheidung getroffen. 44. Ich empfinde es als richtig. Lauf deinen Weg in die Zukunft. Du wirst ganz sicher neue Perspektiven finden und deinen Schmerz auch verarbeiten. Es gibt Dinge im Leben, die wir erledigen müssen. Warum auch immer. Du hast jetzt eine Erfahrung gemacht und sicher auch etwas daraus mitgenommen. Dir also weiterhin ganz viel Glück, Freude und eine positive Zukunft. :sun:

    Herzliche Grüße von Betty

    Ich habe über viele Jahre seit ich jung war Alkohol getrunken. Zu Anfang auf Feiern, wenn es besondere Anlässe gab, später an den Wochenenden, wenn man unterwegs war usw. usw.

    Zu einem guten Essen gehörte immer ein Glas Wein - ach und wie es so ist. Es wurde über die Jahre zu viel Alkohol. Bewusst war es mir schon immer, aber andere tranken genauso viel oder mehr. Kann so schlimm schon nicht sein etc.

    Während meiner Schwangerschaft habe ich ohne Probleme auf Alkohol verzichtet. Also dachte ich, ich hätte kein Problem. Ich hatte ein Problem. Und letztlich musste ich fast 60 Jahre alt werden, um einen Entschluss zu fassen. "Ich trinke nicht mehr. Das muss aufhören."

    Ich bin ein Mensch, der seine Entschlüsse konsequent durchzieht. Gesagt - getan. Ich habe es in Angriff genommen. Ich habe meinen Weg gefunden. Es geht mir heute ausgezeichnet.

    LG Betty

    Hallo Jolie,

    es ist tatsächlich wohl normal, dass man sich selbst nicht eingesteht, dass man da ist wo man ist. Allerdings denke ich, dass wir alle, die ein Alkoholproblem haben (ob nass oder trocken) dieses Gefühl kennen. Ich kenne niemanden, der nicht dachte, er hätte es im Griff. Die meisten Betroffenen sahen sich nicht als Alkoholabhängige, Kranke oder Süchtige.

    Fast jeder der Betroffenen hat es wohl erfolglos versucht, kontrolliert zu trinken. Du verschenkst kostbare Zeit. Zeit, die du für dich und deinen Sohn dringend benötigst. Ich kann dir nur raten, diesen Fehler nicht zu machen und sich Hilfe zu holen.

    LG Betty

    Hallo Jolie,

    Zitat

    Ich finde den Gedanken, nie wieder Alkohol zu trinken ganz furchtbar. Ich habe wirklich gerne getrunken. Deshalb erstmal die Idee des starken Reduzierens

    Das wird nicht funktionieren. Nachdem du nun etwas genauer beschrieben hast, an welchem Punkt du angekommen bist, kann ich dir aus meiner Erfahrung heraus sagen: DAS GEHT SO EHER NICHT.

    Aber:

    Man kann ganz hervorragend feiern ohne Alkohol. Lustig sein übrigens auch. (Man weiß auch noch wann man warum und worüber gelacht hat). Die Kopfschmerzen und der Kater am Folgetag lassen dich auch in Ruhe. Die halten sich dann bei jemand anderem auf. :)

    Ruhe und Gelassenheit kann man lernen und wirst du ganz sicher auch finden, wenn du erst mal bei dir selbst angekommen bist. Im Moment lebst du ja in dieser ach so schönen Alkoholscheinwelt. Das ist nicht die Realität und vor allen Dingen auch selbstzerstörerisch.

    Du hast einen Sohn, der eine nüchterne und fröhliche und ausgeglichene Mama benötigt. Kinder bekommen das nämlich mit - auch wenn man es anders vermutet -
    Ich bin Mutter einer wunderbaren jungen Frau (heute 29 und stolz auf ihre alkoholfreie Mama), die mir heute erzählen kann, dass sie alles mitbekommen und gelitten hat. Lass es nicht so weit kommen.

    Kein Mensch braucht Alkohol! Ohne ihn lebt es sich sehr viel besser und übrigens auch noch preisgünstiger.

    LG Betty

    Hallo Jolie,

    herzlich willkommen und ich versuche mal, dir einen Tipp zu geben.

    Dieses Gefühl des Wunsches "ich möchte weniger oder kontrolliert Trinken" kenne ich und ich gebe zu, dass es bei mir nicht funktioniert hat. Über viele Jahre konnte ich immer wieder Pausen einlegen, auch über lange Zeiträume wie Schwangerschaft und Stillzeit, aber am Ende wurden die Pausen immer kürzer, komplizierter und es hat nicht funktioniert. Ich habe meinen Mut zusammengenommen und meine Ärztin (auch Psychologin) angesprochen. Das war nicht einfach, aber als ich aus der Praxis ging, war ich erleichtert und beruhigt. Von dem Zeitpunkt an hatte ich einen genauen und konkreten Weg, um mich vom Alkohol zu verabschieden. Ich bin seit März 2014 alkoholfrei und ausgesprochen glücklich. Du bist noch sehr jung und ich wünsche dir den Absprung.

    Mein Tipp: Arzt oder Suchtberatung! Selbsthilfegruppe hilft enorm. Solltest du auf jeden Fall in Erwägung ziehen. Ich wünsch dir viel Erfolg. Melde dich.

    LG Betty

    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser.
    (Sokrates)


    "Es ist viel schwerer, über sich selbst zu richten, als über andere zu urteilen. Wenn du es schaffst, selbst über dich gerecht zu werden, dann bist du ein wahrer Weiser."
    „Der Kleine Prinz“ -