Beiträge von Betty

    Sicher wollte der Arzt nicht, dass sie alkoholabhängig wird, aber es hätte sicher einen besseren Rat gegeben.
    Zur Trauerbewältigung gibt es viele Möglichkeiten. Bin selbst mit 43 (viel zu früh) Witwe geworden mit 9jähriger Tochter. Habe allerdings nicht mit Alkohol getrauert. Mein Arzt hat uns zu einer Therapie geschickt. Und ein gutes Forum im Internet habe ich damals auch gefunden.

    LG Betty

    Hallo Markus,

    nicht falsch verstehen bitte...aber

    - nicht ALLE fangen an mit 20 zu trinken (oder saufen). Das geht auch noch mit 40 oder 50......
    - nicht jeder oder viele mit 60 denken, dass sie nur noch 5 oder 10 Jahre haben

    und das mit dem Internet ist so auch nicht ganz richtig. Es wurde nur vor 20 Jahren nicht in dem Umfang genutzt. Im Jahre 2000 waren es aber schon über 50 %.

    Ich meine das weder böse noch sonst irgend etwas, aber wenn "man" selbst noch nicht die 60 erreicht hat, dann kann man es wohl eher nicht beurteilen, oder?

    Dir nun noch einmal: Herzlichen Glückwunsch für das, was du schon erreicht hast. 44. Weiter so auf dem Weg in die Freiheit.

    LG Betty

    Guten Morgen Markus,

    :welcome:

    schön, dass du uns gefunden hast. Du bist hier bestimmt gut aufgehoben. Ich (heute 100 Tage trocken) fühle mich hier wohl. Es sind Leute hier wie du und ich. Man bekommt Verständnis und auch Hilfe. Ich wünsche dir, dass du vielleicht auch ganz ohne Alkohol auskommen kannst, wenn du es wirklich möchtest. 44.

    Viel Erfolg und liebe Grüße von Betty.

    Hallo, :)

    bei mir gibt es heute:

    neue Kartoffeln (von unserer Bäuerin nebenan)
    Tomaten-Gurken-Salat mit selbst gezogenen Kräutern aus meine Garten. In diesem Fall Kresse, Basilikum und glatte Petersilie angemacht mit einer Vinaigrette.
    Geflügelbratwurst.

    Schönen Sonntag.

    LG Betty

    ich könnte jetzt warnend und mahnend meine Stimme erheben und verkünden, dass der Alkoholismus eine chronische und tödlich verlaufende Krankheit ist, bei der man sich nie sicher fühlen und immer auf der Hut sein sollte.

    Ich bin nur hierauf eingegangen. Falsch verstanden??? Muss wohl. Vielleicht reden wir eben doch aneinander vorbei Katro und ich.

    LG Betty

    Wir reden bzw. schreiben aneinander vorbei. nixweiss0

    Du zerpflückst meine Sätze wohin du sie haben willst. Ich weiß sehr wohl, dass ich keinen Alkohol mehr trinken werde. Trotzdem darf ich jeden Tag auf diesem Weg genießen und mich dabei wohl fühlen. So ist es. Gern kannst du meine Worte für deine Meinung interpretieren, verunsichern wirst du mich damit nicht. :)

    Gruß Betty

    Hallo Katro,

    Lachend und gelöst und befreit der Sonne entgegen. Tag für Tag.
    (Das sollte eigentlich zeigen, dass ich mich nicht sicher fühle, aber jeden Tag einen Tag weiter komme). Ich bin manchmal evtl. etwas wortkarg.

    Danke für deine Antwort.

    Gruß Betty


    Entschluss – Erfahrung – Erkenntnis

    Entschluss
    Der Entschluss war auf einmal da. Keinen Alkohol mehr. Es ist genug. Es ist ausreichend Alkohol durch meine Adern und meinen Körper geflossen. Das Maß ist voll. Nun musste ich zur Umsetzung starten. Ich als Planerin habe hierfür keinen Plan aufgestellt. Dieser Entschluss wurde sofort in die Tat umgesetzt. Warum entstand dieser Entschluss? Ich bin ein Mensch, der gerne plant, der gerne alle Dinge zu 150 % erledigt. Ich achte auf meine Ernährung (koche gerne und angeblich auch sehr gut); also gesund und nicht zu viel fett. Ich bewege mich gerne. Meine Figur ist also in Ordnung. 158 cm mit durchschnittlich 58 kg. Ich habe Eltern mit fast 90 Jahren (fit und agil) und ich bin dabei mich langsam zu ermorden???
    SCHLUSS

    Erfahrung
    Nach nun 95 Tagen ohne Alkohol fühle ich mich nicht gut sondern suuuuuuuuupergut. Ich schlafe hervorragend. Bin fit. Mein Spiegel zeigt grünes Licht. Mein Leben ist nicht mehr so kompliziert. Ich habe viel mehr Zeit. Ich muss weniger planen. Meine „Restaurierungsarbeiten“, um gut auszusehen, fit zu sein (was ja auch sehr viel Schlaf und Ruhe bedeutete) usw. rauben mir nicht mehr so viel Zeit. Ich mag mich wieder leiden. Nicht nur äußerlich; nein viel mehr innerlich. Ich strahle wieder. Meine Augen funkeln ohne Augentropfen. Ich habe wieder Energie, die sprüht. Meine Hobbies machen wieder so richtig Spaß. UND – ich habe kein schlechtes Gewissen mehr. Ich mochte mich ja selbst nicht mehr leiden. Nun kann ich es wieder.
    EIN GUTER ENTSCHLUSS

    Erkenntnis
    Es kann passieren, dass man selbst erst recht spät merkt –bewusst oder unbewusst- dass der Alkohol die Regie übernommen hat. Wie dann doch irgendwann aus einer netten Feierabendgewohnheit. „Trinken wir mal ein Glas Wein“ eine Gewohnheit wird, die dann auf einmal die Herrschaft übernimmt. Wollte ich es wissen? Nein! Bei mir nicht! Doch bei mir doch. Es hat gedauert bis ich es gemerkt und mir zugestanden habe. Ich habe es begriffen. Ich genieße meine Freiheit, mein Leben und ich werde daran festhalten. Ich möchte gerne alt werden. So wie mein wunderbarer Vater, der mit 88 Jahren immer noch topfit ist und mit mir lachen kann. Ich möchte das auch einmal mit meiner Tochter. Also gehe ich den Weg ohne Alkohol. Ich habe sehr schöne andere Getränke für mich entdeckt. Ich bin auf dem richtigen Weg. Und der Weg ist das Ziel. Also: Weiter machen.
    Lachend und gelöst und befreit der Sonne entgegen. Tag für Tag.

    In diesem Sinne möchte ich mich hier bedanken, dass ich so nett aufgenommen wurde. Ihr helft mir alle sehr und unterstreicht meinen Entschluss. Ein nettes Forum, das ich für mich als sehr hilfreich empfinde. Bin gerne hier. Ich fühle mich verstanden.
    GLG Betty

    Hallo Helga,

    erst einmal "Herzlich willkommen". Ich würde dir von Herzen gerne einen Rat geben... Kann ich leider nicht. Wichtig ist, dass du keinen Alkohol mehr willst. Bist du dort angekommen, dann gibt es Möglichkeiten, dass du dir Hilfe suchst. Hier bist du ja schon mal angekommen. Selbsthilfegruppe, Hausarzt? Kannst und willst du dich jemandem anvertrauen?

    Für mich war der eigene Entschluss "KEINEN Alkohol mehr" wichtig. Allerdings musste ich das für mich selbst entscheiden. Ich hoffe, du bekommst hier ein paar bessere und hilfreichere Antworten als von mir. Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Erfolg damit, dem Alkohol "NEIN" zu sagen.

    LG Betty

    Hallo Kunstblume,

    es gibt gar keine blöden Fragen, es gibt nur dumme Antworten. Das erst einmal. Ich (jetzt 94 Tage trocken) habe eine Menge Veränderungen festgestellt. Mein Spiegel verrät es mir. Allerdings ist das nun sehr individuell.
    Kein Alkohol!!! 44. Ernährung? Bewegung? usw. usw. Warte mal ab was sich bei dir tut. Negativ kann es nicht sein.

    Weiterhin viel Erfolg und weiter machen.

    LG Betty