Beiträge von Betty

    Hallo Ilka,

    dann gib gut auf die acht und gutes Gelingen. Wenn du merkst, dass es dir nicht gut geht, bitte Hilfe annehmen.
    Du schreibst hier weiter, wenn du magst und ich bin gerne da, um dir zu antworten. Allerdings nicht nur ich. Hier sind ganz tolle Menschen im Forum, die ja alle das Problem kennen.

    Gruß Betty

    Es ist ein Risiko. Es muss gar nichts passieren. Es kann aber leider gefährlich werden. Bist du alleine oder ist jemand bei dir?
    Denk noch einmal darüber nach, ob ein Arztbesuch nicht besser wäre.

    Gruß Betty

    Moin P.

    Zitat

    Was meint ihr, drücke ich da gerade zu sehr auf Gaspedal, oder würdet ihr das, beträfe es Euch, als hilfreich empfinden?

    es ist dir hoch anzurechnen, dass du den Weg mit deiner Frau gehen willst. Es ist eine Entscheidung, einen Start in ein neues Leben zu gehen. ABER... es müsste die Entscheidung deiner Frau sein. Sie sollte Gas geben. Es kann immer nur der die Entscheidungen treffen, den es betrifft. Sie trinkt. Sie will nicht mehr trinken. Es muss von ihr aus kommen. Wenn du jetzt alles in die Hand nimmst, dann nimmst du ihr die Entscheidungen ab. Keine gute Idee.

    Vorräte wegschließen? Ich kann das verstehen, denn auch ich komme aus dieser Gegenration des nicht Wegwerfens. Ich halte das grundsätzlich auch für gut. Beim Alkohol in dem Fall??? Eher nicht. Die Gedanken könnten sich dann doch schnell um den Alkoholvorrat drehen. Vielleicht einfach verschenken?

    Gutes Gelingen.

    Gruß Betty

    Hier ganz viele Tipps

    https://alkoholforum.de//index.php?board=10.0

    Hast du schon überlegt, mit deinem Arzt zu sprechen? Als ich den Schritt zu meiner Ärztin machte, fühlte ich mich sehr schlecht. Ich bin sehr erleichtert und sehr entspannt dort wieder hinaus gegangen, denn endlich hat mir jemand zugehört und mir Hilfe gegeben. Ich kann dir nur dazu raten, dass du dir schnell professionelle Hilfe holst. Das ist der erste Schritt in deine neue Zukunft.

    Guten Morgen Ilka,

    wenn ich das so lese, dann kommen mir sehr starke Erinnerungen hoch. Ich kenne das nur zu gut. Was hast du nun vor? Du trinkst noch oder machst du einen kalten Entzug? Dann nimm dir einen Rat zu Herzen. "Bitte geh zum Arzt". Ein kalter Entzug kann leider sehr gefährlich werden. Rufe eine Suchtberatung an und informiere dich über gute und eben auch anonyme Möglichkeiten. Scheu dich nicht davor. Die Menschen kennen genau dein Problem, denn sie machen das beruflich und sie wissen wie man dir helfen kann.

    Ich habe mir damals ein Buch gekauft. "ALK"

    Sehr gut zu lesen und sehr wahrhaftig für mich. Ich habe einen sehr großen Nutzen daraus gezogen.

    Ich wünsche dir einen guten Anlauf für das neue Jahr. Schreib zurück und erzähl.

    Liebe Grüße von Betty

    Erst einmal herzlich willkommen und einen guten Austausch hier bei uns.

    Ich bin Betty, 63 und jetzt seit März 2014 alkoholfrei. Wenn du magst, dann erzähl ein wenig von dir.

    LG Betty

    Das war jetzt sehr nett und hat mir geholfen. Ich hab nicht gerne Vorurteile, aber ich bin dankbar für jede Erklärung. Das hilft mir.

    Ich kann jetzt nur für euch hoffen, dass ihr einen Weg findet. Deiner Frau ginge es besser und allen Beteiligten auch. Das Leben ist eben nicht immer einfach und dann macht man Dinge, die einem nicht helfen.

    Ich habe nach dem Unfalltod meines Mannes, zurück geblieben mit unserer 9jährifen Tochter, viel zu oft zu viel getrunken. Ich wusste, dass es mir nicht hilft, aber es war trotzdem so. Sie ist heute die, die ganz stolz auf mich ist. Wir hatten eine wunderbare Beziehung, dann Komplikationsphase wegen Alkohol, heute wieder wunderbar. Sehr schön. Es hat sich gelohnt, mit dem Alkohol aufzuhören. Also - alles Gute.
    Grüße aus dem kalten Norden von Betty

    Moin P.,

    seit Tagen denke ich über deine Worte nach. Es macht mich einerseits sehr betroffen und andererseits sehr unsicher. Voraus, damit keine Unklarheiten entstehen, ich habe von dem Thema ADHS etc. keine Erfahrungen im besonderen. Es gab lediglich in meinem früheren Bekanntenkreis einen kranken Jungen von alkoholkranken Eltern. Ich weiß, dass dort mit Medikamenten gearbeitet wurde, aber ich habe seit Jahren keinen Kontakt mehr. Was beschäftigt mich? Ich habe das Gefühl, dass diese Krankheiten in den letzten Jahren vermehrt auftreten und mich irritiert das sehr. Was ist passiert? Welche Hintergründe gibt es? Es kann ja auch nicht nur pure Einbildung sein. Unsere Lebensumstände sind vielleicht nicht optimal? Unser Gesundheitssystem ist es leider auch nicht. In vielen Bereichen wird ja leider nur noch für den Profit gearbeitet. Da habe ich nun einige Erfahrungen über Jahre machen müssen, da ich in der Steuerbranche mit Fachbereich Medizin tätig bin. Allerdings möchte ich nicht über diese Krankheit urteilen oder irgendwelche Statements abgeben. Ich hoffe, du verstehst mich richtig. Es fällt mir schwer, mich auszudrücken.
    Seitdem ich „clean“ bin, hat sich mein Leben sehr verändert. Ich bin jetzt 63 Jahre, 158 cm mit 52 – 53 kg, sportlich aktiv und kerngesund. Ich benötige keine Medikamente. Ich schlafe und lebe sehr gut. Ich bin froh gelaunt und denke positiv. Ich bin sehr naturverbunden und achte ausgesprochen gut auf meine Ernährung. Seit ganz vielen Jahren habe ich sämtliche Zusatzstoffe aus meiner Küche verbannt. Ich koche und esse wie in alten Zeiten. Viel Gemüse und Obst, frisch zubereitete Speisen, so gut wie nie Fleisch und wenn, dann ganz ausgesucht. Ich kaufe dort, wo Tiere noch friedlich leben und gutes Futter bekommen. Das leiste ich mir selten, aber ich merke, dass es mir gut tut und es schmeckt auch viel besser. Zucker in raffinierter Form gibt es bei mir auch nicht mehr.  Ich esse sehr gern und sehr gut. Nicht, das hier ein falscher Eindruck entsteht. Ich habe auch vor mit einer vernünftigen Lebensart, alt zu werden. Meine Eltern wurden beide über 90 Jahre alt und bedurften keiner Pflege. Meine Mutti ganz zum Schluss. Mein Vater war immer fit und hat mit 92 immer noch seine Arbeiten erledigt und seine Hunde gezüchtet. Er war immer neugierig auf das Leben und immer in Bewegung. Jetzt komme ich zu dem Punkt, dass du schreibst, dass deine Schwiegereltern in ein Alter der Betreuung kommen. Wann kommt man in dieses Alter? Ich erkenne es nicht so wirklich. Es gibt mittlerweile doch ganz viele „alte“ Menschen, die nicht auf Hilfe angewiesen sind. Es gibt auch Hilfsbedürftige, aber ich habe so das Gefühl, dass auch eine Menge Menschen zu Hilfsbedürftigen gemacht werden und sich dazu machen lassen. Ist es denn nicht so, dass wir selbst einen großen, wenn nicht sogar den größten Teil dazu beitragen müssen und können, um gesund und fit ins Alter zu gehen? Ernährung, Bewegung, Neugier usw. ??? Vielleicht bin ich auch einfach nur ein Klugschnacker. Das Thema Kommunikation in deiner Familie ist leider nicht selten. Das war bei uns auch nicht anders. Eine Lösung habe ich da auch nie gefunden. Mein Vater war der Meinung, dass es Alkoholkrankheit nicht gibt. Wenn man nicht trinken will, dann lässt man es eben. Er hat seitdem er so ca. 40 war, weder getrunken noch geraucht. Einfach aufgehört. Basta. Das kann jeder. Ok, da konnte man auch nicht mit ihm reden. Ich habe es gelassen. Oft war ich mit meinen Sorgen und meinem Schicksal alleine und sehr traurig. Heute sehe ich das anders.

    Für euch wäre eine Änderung ja tatsächlich wichtig. Für alle Beteiligten. Irgendwie leidet ihr ja alle. Deine Frau, eure Kinder, du und eure Eltern reden vielleicht nicht gerne über die Situation, aber das irgendetwas nicht stimmt, spüren sie doch sicher auch.

    Ich hoffe sehr, ich bin dir jetzt nicht auf die Nerven gegangen. Und - manchmal verletzt meine trockene Art. Ich versuche, sehr sachlich und freundlich zu sein, aber es gelingt mir nicht immer. Auf jeden Fall will ich niemals verletzten oder ungerecht sein. Das meine ich ganz ehrlich.

    Ich hoffe, ihr findet wirklich eine Lösung. Dauert manchmal eben etwas länger im Leben.

    Liebe Grüße von Betty

    Moin P.

    :welcome: und meine allerbesten Wünsche für ein neues Jahr. Du kannst es sicher gebrauchen. Was sind denn bei dir gewisse Erfahrungen. Beruflicher Natur? Wenn ja, dann wäre mein Rat jetzt eher zu simpel, aber ich denke immer noch der richtige Weg. Wenn denn der Wille da ist, dann solltet ihr euch Hilfe holen. Arzt, Suchtberatung und dann auch eine reale SHG.

    Ich habe mich nach Jahren der Eigenversuche meiner Ärztin anvertraut. Es hat mich erlöst. Allein schon der Gang dorthin... Ich hatte endlich jemanden gefunden, der mich verstand. Ich habe es auf diesem Wege geschafft. Ich bin seit März 2014 alkoholfrei.

    Komm erst einmal hier an, lies dich ein wenig durch die Profile. Vielleicht bei den Angehörigen...

    Und dann hoffe ich, dass es auch für euch eine Lösung gibt und du hier einen guten Austausch haben wirst.

    LG von Betty

    Moin und ein frohes neues Jahr.

    Hier ist das kalt. Immer noch ist alles gefroren, der Nebel hat sich langsam gelichtet. Es war schon ein wunderbares Schauspiel heute morgen mit dem dichten Nebel. Ich warte auf die angekündigte Sonne. Dann geht es raus und vielleicht kann ich schon ein paar Motive für Neujahrsfotos finden.

    Schön, dass du den gestrigen Abend so gut hinter dich gebracht hast und ins neue Jahr gekommen bist. Lego? Cool. Das ist eine tolle Idee. Ich habe diese Steine als Kind geliebt. Das war schon eine schöne Sache. Ich habe allerdings gerne und immer wieder die tollsten Hauskonstrukte entworfen. Später gab es dann ja diese fertigen Bausatzkästen. Das war nicht so meins.

    Kirche? Ja, ich mag Kirchen. Am liebsten mag ich große Kirchen und Kathedralen. Die Ruhe bringt mich immer ganz nah zu mir selbst. Dieses Jahr in Irland habe ich sehr viele Kirchen besucht. Es ist sehr schön dort. Morgens gibt es sehr häufig für eine gewisse Zeit einen "Service" mit Tee und Gebäck für alle Menschen, die es wollen. Ich bin dort immer sehr nett empfangen worden.

    Ich wünsche dir auf deinem Weg alles Gute. Es wird ganz bestimmt ein sehr schönes und ereignisreiches Jahr für dich. Ich freue mich, mehr von dir zu lesen.

    LG Betty :sun:

    P.S.: Ich trau mich ne ganze Menge.... ;)

    Moin ichso,

    ich bin Betty und 63 Jahre alt. Noch voll berufstätig und zusätzlich freiberufliche Fotografin. Ich bin seit März 2014 alkoholfrei unterwegs. Es geht mir blendend damit. In diesem Jahr habe ich mir ganz viel Zeit und Ruhe über die Weihnachtstage und die Zeit zwischen den Jahren genommen. Eigentlich bin ich noch dabei. Zeit für mich, Zeit zum Lesen, Zeit meine Wünsche und alte Bräuche zu leben. Wir haben ja die Zeit der Rauhnächte. Nebenbei bin ich dabei, mein Gästebad zu renovieren. Jeden Tag (meistens vormittags nach einem guten Frühstück) arbeite ich ein paar Stunden und freu mich dann. Heute mach ich noch ein paar Dinge und dann werde ich mir ein gutes Essen kochen und den Abend in Ruhe mit guter Musik vor dem Fernsehprogramm verbringen. Ich freu mich auf 2020. Es wird ein spannendes Jahr.

    Dir alles Gute und freundliche Gedanken für das neue Jahr. Glaub an dich und genieße den Übergang ins neue Jahr.

    Liebe Grüße für das neue Jahr aus dem Norden von Betty

    Moin Honeybee,

    ich kann dich gut verstehen. Mit meiner Familie hätte ich auch Probleme gehabt. Mein Vater hat noch miterlebt, dass ich nicht mehr trinke. Er hat allerdings eben immer gewusst, dass ich einen starken Willen habe und somit war sein Konzept: wenn man nicht trinken will, dann hört man eben auf. Basta. Meine Mutter dachte ähnlich. Allerdings mochte sie leider auch viel zu gerne einen Schluck trinken. Ja, eine Generation, die Alkoholkrankheit nicht wahrnehmen wollte. Egal. Ich war und bin allein verantwortlich und somit ist es gut.
    Meine Tochter ist stolz und glücklich, dass ich heute ohne Alkohol lebe. Mit ihr kann ich reden und zwar auch sehr angenehm.

    Für dich ist gut, dass du einen Hausarzt hast, der dir helfen kann. Ich habe eine Hausärztin, die gleichzeitig auch Psychotherapeutin ist und somit hatte ich Hilfe. Ich bin jetzt seit März 2014 alkoholfrei unterwegs. Ich bin glücklich und stolz, dass es nach langer Zeit doch noch funktioniert hat. Viele Jahre habe ich immer wieder versucht, einen Weg zu finden, aber es hat recht lange gedauert.

    Ich kann mittlerweile sehr gut auch richtig feiern "ohne Alkohol". Lachen, Spaß haben und tanzen, genießen. Es geht sehr gut, wenn man nüchtern ist und macht viel mehr Spaß, denn am nächsten Morgen hat man keinen Kater, kein schlechtes Gewissen und einen tollen Tag vor sich.

    Ich wünsche dir für das Jahr 2020 alles Gute, gutes Gelingen für dein alkoholfreies Leben, beste Gesundheit und natürlich die Erfüllung all deiner Wünsche.

    Grüße aus dem Norden von Betty :sun: :blumen3:

    Hallo und herzlich willkommen. Glückwunsch, dass du gestern nicht getrunken hast. Ich bin bei diesem Gefühl immer raus an die Luft gegangen. Egal welches Wetter. Es hat mir geholfen. Und Wasser trinken ist immer super. Ich wünsche dir guten Austausch hier.
    LG Betty

    2 Nächte noch, dann ist Weihnachtsabend. Ich wünsche allen Menschen eine besinnliche, sehr schöne Zeit mit ihren lieben Menschen und Friede, Freude und Zusammenhalt. Lasst es euch gut gehen und freut euch, dass ihr euch habt und würdigt es. Verbringt Zeit miteinander, lacht, erzählt er euch schöne Dinge und genießt die Zeit. Zeit ist unser schönstes Geschenk überhaupt. Liebe Grüße an alle von Betty aus dem Norden