Beiträge von Betty

    Würde, könnte, hätte.... müßig. nixweiss0

    Gar nichts machen ist sch.....

    Aber, und da hast du natürlich vollkommen recht Jake, er will nicht. Die Situation ist ziemlich traurig und schaurig für die Beteiligten. In diesem Fall wird Xena eine Entscheidung treffen müssen.

    :( Hallo Xena,

    ich habe nichts anderes erwartet, als dass dein Mann nicht in die Klinik geht. Und nun? Willst du so weiter machen? Dann kann ich an dieser Stelle nur sagen: "Viel Vergnügen!" Es wird sich nichts bessern. Der Weg kann nur weiter nach unten gehen. Du bist erwachsen. Du entscheidest. Dein Sohn? Was ist damit? Bitte denke darüber nach. ???

    Ich wünsch euch viel Glück, viel Kraft und viel Erfolg, dass ihr eure Situation ändern könnt.

    LG von Betty :sun:

    Guten Morgen,

    Rauchen ja? Rauchen nein? Hierzu gibt es so viele Meinungen wie Sand am Meer.

    Ungesund? Ja, keine Frage.

    Ich bin auch immer noch Raucherin. Ich habe angeregt durch Pinguins Buchempfehlung kurz nachgedacht. Hier nun dazu ein kurzes Statement.

    Ich rauche dann, wenn ich es möchte. Ich rauche nicht während der Arbeitszeit und ich mache auch keine Raucherpausen. Bei Hotelübernachtungen stehe ich nicht draußen vor dem Hotel, um zu rauchen. :lach:

    Ich bin eingeladen? Ich stehe nicht auf der Terrasse oder dem Balkon und rauche. ::)

    Ich rauche dann, wenn es passt. In gemütlicher Runde in einer Raucherbar oder in einem guten Hotel in der Raucherlounge. Ich rauche zu Hause, dann wenn ich möchte.

    Ich habe z. B. um 20:00 am Wochenende keine Zigaretten? - Nein, ich rausche nicht zur Tankstelle. ;)

    Also - ich weiß, dass jede Zigarette ungesund ist, aber ich habe den Knackpunkt noch nicht. Oder vielleicht habe ich mit mir selbst einen Kompromiss geschlossen nixweiss0. Ich habe früher ganz viel geraucht. Ich habe auch schon Jahre des Nichtrauchens hinter mir (speziell während Schwangerschaft und Stillzeit). Aber auch schon einfach so.

    Nun ist es so wie es ist.

    LG Betty :sun:

    Weißkittelsyndrom? Hat er nicht eher Angst, dass er keinen Sprit mehr bekommt?

    Warum wartet ihr so lange. Ihr schiebt und schiebt. Wenn er dir androht, dass er aus dem Fester springt, dann ist das doch ein Notfall. Vielleicht doch die Rettung holen? Die Klinik kann euch doch nicht einfach abweisen, wenn Gefahr im Verzug ist.

    Und deine Engelszungen, die kannst du einpacken. Das ist ihm wohl sch......egal.

    Hey, wach auf. Der geht am Samstag auch nicht freiwillig, weil du ihm gut zuredest.

    Betty

    Hallo Xena,

    ich bin ein wenig nixweiss0

    Wenn du diese Situation objektiv betrachten könntest, dann würdest du sehen was da abläuft. Es tut mir für dich wirklich leid. Allerdings ändert das nichts.

    Du bist mir jetzt hoffentlich nicht böse. Warum wart ihr zu keinem Termin in der Klinik? Hat er geschlafen? War er betrunken? Was hast du gemacht? Dein Mann sieht keinen Änderungsgrund. Warum? Er kann mit dir machen was er will und das tut er auch. Letztendlich gibst du nach, du unterstützt und hilfst ihm. Warum also sollte er sich oder die Situation ändern? Er hat keinen Grund dazu. Deine Hoffnung allein wird das nicht ändern. Da muss schon mehr passieren. Vielleicht gibt es hier Leute, die helfen können. Wer hat noch Tipps und Hilfestellungen? In jedem Fall würde ich noch mal sehen, dass ich "also du" dir wirklich professionelle Hilfe suchst. Du gehst sonst wirklich gnadenlos unter.

    Ich wünsch dir auf deinem Weg alles Gute und ganz viel Kraft.

    LG Betty

    Ich jetzt mal: :klugsch:

    Liebe Regenbogen,

    noch einmal!!! Überdenke dein Handeln und deine Gedanken. Ich kenne deinen Freund nicht, deswegen kann ich dir keinen Rat geben. Wenn dein Freund aber auf "stur" schaltet, dann kannst du die Sache eher noch verschlimmern. Möchtest du das? Wenn sich damals bei mir jemand eingemischt hätte, dann wäre die ganze Sache eher nach hinten losgegangen. Ich lass mir nicht gerne was sagen. Und da stehe ich nicht alleine auf dieser Welt.

    Bitte nicht böse sein, dass ich das so deutlich sage. Ich meine es wirklich nur gut und möchte einen Denkanstoß geben. Im Moment kommen deine Posts leider für mich so rüber, als würdest du dich dort einmischen...

    :sorry:

    LG Betty

    :( Er will nicht.

    Hol dir Hilfe für dich. Geh in eine SHG für Angehörige, schreib hier usw. - Sonst bleibst du irgendwann auf der Strecke.
    Es tut mir echt Leid.
    Das Problem ist, dass er wollen muss, sonst bist du einfach machtlos. So kommt ihr jedenfalls nicht weiter. Hausarzt??? Kann der noch helfen?
    Suchtberatung? nixweiss0

    LG Betty

    Hi Regenbogen,

    :welcome: Ich als ebenfalls Betroffene geb mal meinen Senf dazu. Ich bin jetzt fast 2 Jahre alkoholfrei und kann dir dazu nur sagen: Es ist schön, dass du helfen möchtest. Es ist klar, dass dein Freund sich nicht helfen lassen möchte, denn er scheint davon überzeugt zu sein, dass es ihn nicht betrifft. Ich hätte damals genauso reagiert. Man will es nicht wahrhaben, dass man alkoholkrank ist. Das sind nur andere. ::) Man selbst trinkt ja auch gar nicht so viel usw. usw.

    Und dann kommst du. Du willst helfen, ja. Der Betroffene fühlt sich angegriffen, beleidigt, gekränkt, gedemütigt - auch wenn er weiß, dass es besser wäre weniger oder gar nicht zu trinken. Das will man nicht von anderen Leuten hören. Wie peinlich und furchtbar ist das? Entweder zieht man (der Trinkende) sich dann zurück :-X oder wird böse und aggressiv, weil man sich angegriffen fühlt. ;( >:(

    Ich habe 2 Menschen in meiner nahen Umgebung, die ich seit 40 Jahren kenne und beide sehr liebe. Sie trinken. Aber, sie denken, sie haben es im Griff. Schon lange nicht mehr. :( Ja, sie sind beide funktionierende Alkoholiker. Gepflegt, intelligent, gehen Arbeiten, Menschen mit Niveau... etc.
    Beide ziehen den Hut vor mir, dass ich heute alkoholfrei lebe, aber beide sind auch voller Überzeugung, dass sie diesen Weg nicht gehen müssen. Ich werde mich hüten, ihnen da rein zu reden. Sie wissen beide, weil sie meine allerbesten Freunde sind, dass ich immer und jederzeit helfen werde, wenn sie in Sachen Alkoholfreiheit etwas tun wollen. Wir haben schon ganz andere Sachen durchgestanden. Mehr kann ich da leider im Moment nicht tun. Das ist aber auch wohl ganz normal.

    Überdenke deine Gedanken noch einmal, wenn sie auch noch so gut gemeint und aufrichtig sind... Mit deinen jetzigen Versuchen wird es nicht funktionieren.

    Ganz liebe Grüße von Betty :sun:

    Hi Skinked,

    :welcome: und auf einen guten Austausch. Schön, dass du hier her gefunden hast. Wie du bemerken kannst, s. Greenfox sind wir auch ohne Alkohol ganz amüsant.

    LG Betty

    Schwierige Tage wird es immer mal geben.

    Ich hab mir dann immer vorgestellt und mich gefragt: Was würde sich jetzt verbessern, wenn ich Alkohol tränke? Du weißt die Antwort. Nichts. Aber auch gar nichts. Es würde nichts helfen, es würde die Situation nicht zum Positiven verändern. Es wäre völlig für die Katz.

    Ich habe mich viel und gern beschäftigt. Ich hab das Glück, neben einem kreativen Köpfchen 2 geschickte Hände zu haben. Ich habe mir mein Selbstwertgefühl ganz bewusst und langsam zurück erarbeitet. Ich habe renoviert. Das kostet Zeit und ein tolles Glückserlebnis folgt auch. Ich schneidere recht gern. Also habe ich neue Schnitte entworfen und genäht. Letztlich brauchte ich sowieso neue Kleidung. Die Pfunde purzelten ja nur so dahin. Dann mein großes Hobby "Die Fotografie". Mehrere gute Bücher sind entstanden. 44. Künstler denken ja oft, das ihnen die Ideen ausgehen ohne Drogen. :o Nein, nein ;D Das stimmt nicht.
    Dadurch, dass ich immer etwas zu tun hatte und mich gleichzeitig belohnt habe, wurde ich immer sicherer mit meiner Freiheit durch die Alkoholfreiheit und fing an, mich wieder zu achten und zu mögen.

    Und - mein Spiegel, der hat mich auch belohnt. Die Haut wurde besser, Falten weniger, Augen strahlender usw. usw.

    Darum kam ich gar nicht auf die Idee, Alkohol zu trinken. Es ging und geht mir heute immer noch super. :clap:
    Meine Tochter (25) hat mich immer gelobt, sie ist ganz stolz auf mich. Mein Freund hat mich in meinem Entschluss sehr unterstützt. Manchmal gab es kleine Differenzen, weil er sich zurück gesetzt fühlte. Ich habe viel Zeit mit mir selbst verbracht. Es war wichtig für mich. Und - das ist es immer noch. Ich nehme mir Zeit für mich, denn ich habe gemerkt, dass ich keine Belohnung in Form von Alk brauche, wenn es mir gut geht und ich mich glücklich fühle. Verstehst du, was ich meine?

    Mein Umfeld zieht den Hut vor mir und mein allerbester Freund, den ich jetzt schon über 40 Jahre kenne, der steht so was von hinter mir.... DAS ALLES baut auf.

    Nimm dich wichtig. Du bist es wert. Lebe dein Leben und nicht das von anderen. :sun:

    LG von Betty

    :) Guten Morgen,

    es scheint denn, du bist in der richtigen Spur. 44. Ich bin auch kein Gruppentherapiemensch. Da muss eben auch jeder seinen Weg finden. Wichtig ist, du suchst dir einen Weg und wirklich auch Hilfe. Ich war immer zu stolz und habe es mir damit sehr schwer gemacht.

    Zu diesem Arzt: Wenn er dich so sehr beschämt hat, dann gehört ihm etwas auf die Mütze. :o Ich habe aus beruflichen Gründen ständig mit Ärzten zu tun und so etwas tut man keinem Patienten an. Bedingt durch die freie Arztwahl kannst du aber auch in einem anderen Ort zum Arzt gehen.

    Zitat

    Mir ist bewusst geworden dass ich immer gehofft habe dass sich meine Sucht von alleine auflöst indem ich z.B. mehr meditiere oder Yoga mache (ich bin leicht spirituell und buddhistisch angehaucht :))
    Oder: Wenn ich nur den unbewussten Grund erkenne geht die Sucht von alleine weg :-[
    Jahrelang habe ich mich damit selbst belogen.

    schwitz. Warum kommt mir das so bekannt vor? Es wäre zu schön gewesen. Hat bei mir auch nicht funktioniert. :-[

    Das Schwierigste für mich war eigentlich, vor mir selbst die Wahrheit einzugestehen. Als dieser Punkt erreicht war, ging es los. Ich war auf dem Weg in die Freiheit. Es ist kaum zu glauben, was seitdem alles (positiv, positiv, positiv) passiert ist.

    Also liebe Mimose nur zu. Verlier keine Zeit mehr.

    LG Betty

    Hallo Mimose,

    ich wünsche dir einen guten Morgen und :welcome:

    Ich habe gelesen und lange überlegt, ob ich etwas schreibe. Wie du siehst, ich schreibe.

    Was ist da los mit den Ärzten? Was bitte fand der Arzt "nicht in Ordnung"? Es gibt immer noch die freie Arztwahl. Du solltest es noch einmal überdenken. Ich -wohl gemerkt- ICH würde in jedem Fall die Begleitung eines Arztes vorziehen. Es kann ungeheuerlich wichtig werden. Manchmal ist es schwierig einen guten Arzt zu finden, aber nicht unmöglich. Das schreibe ich aus eigener Erfahrung. Nachdem mein Hausarzt in Pension ging, war ich auch auf der Suche.

    Unterstützung von deinem Mann hast du. 44. Das ist sehr schön.

    Ich beglückwünsche dich zu deinem Entschluss. :) Ich wünsche dir, dass alles funktioniert und du deinen Entschluss verwirklichen kannst.

    Unterschwellig habe ich das Gefühl, du bist dir der Situation noch nicht so ganz bewusst. Kann es sein, dass du erwartest, dass sich (d)ein Problem mehr durch andere als durch dich selbst löst? Vielleicht täusche ich mich ja auch, dann sei mir bitte nicht böse. Ich möchte dir nur helfen. Diesen Punkt -an dem du dich gerade befindest- den kenn ich halt so gut aus meiner Vergangenheit. Ich hab mir immer alle Türen offen gehalten... ::)

    Zitat

    Den Gedanken an eine SHG hatte ich auch schon mal, allerdings wohne ich sehr ländlich, hier kennt jeder jeden und da ich ein Geschäft habe…..

    Dann fährt man in den nächsten Ort oder die nächste größere Stadt. Im Übrigen gehen die Leute aus dem gleichen Grund hin wie du. :klugsch: (Aber, ich verstehe dich. Diese Gedanken kenne ich auch). Als mein Entschluss sich so richtig richtig anfühlte, da kamen diese Gedanken nicht mehr.

    Dieses Forum hat mir sehr geholfen. Das wünsche ich dir auch. Wir können dir den einen oder anderen Tipp für deinen Weg geben, aber laufen musst du dann schon selbst.

    Also noch einmal, ich wollte und will dir nicht zu nahe treten, es ist nur so ein Gefühl. Ich täusche mich hoffentlich und wünsch dir jetzt ganz viel Kraft und vor allen Dingen Erfolg. Es lohnt sich so sehr. Jeder trockene Tag ist ein toller Tag. 44.

    Ganz liebe Grüße von Betty :sun:

    Hallo wikende091

    Für mich ist die Alkoholfreiheit mittlerweile absolute Normalität. Wenn andere Menschen Alkohol trinken, dann ist das für mich ok. Sie sind erwachsen und entscheiden. Ich bin erwachsen und habe mich für "alkoholfrei" entschieden.

    Also, alles im grünen Bereich.

    Vielleicht gehst du mal zu einer Selbsthilfegruppe für Angehörige zur Information? Da kannst du dir bestimmt auch eine Menge Fragen beantworten lassen und einige Zusammenhänge dann besser verstehen.

    LG Betty

    Hallo Guido,

    44. für dich, dass du nicht trinkst. Dass deine Frau dich nicht unterstützt, ist leider nicht so toll. Aber - gut, dass du dich nicht von deinem Weg abbringen lässt. Ich würde dir gerne raten, aber leider habe ich keine Idee. Will sie dir nicht helfen oder macht der Alkohol bei ihr auch seine Spielregeln und nicht ihre?

    Lass dich nicht unterkriegen. Ich wünsch dir weiterhin viel Kraft, Geduld und alles Gute.

    LG Betty