Beiträge von Betty

    Lass dir Zeit. Lies alles in Ruhe durch und dann kannst du Entscheidungen treffen. Prinzipiell wollen wir dir nur helfen und dir eine Hilfestellung zur Bewältigung deiner Probleme geben. Wir haben ja das "Theater" auch kennen gelernt. Wir sind ja irgendwie alle den selben Weg gegangen nur zu einer anderen Zeit.

    Ich verstehe ich sehr gut. Ich wollte alles aber auch wirklich alles alleine machen. Der Stolz? Oder eben vielleicht falsch verstandener Ehrgeiz? Ich würde es heute anders machen...
    Ich wünsche dir, dass du deinen speziellen Weg findest. Und für Fragen und Unsicherheiten schreibst du einfach hier. 44.
    Ich hoffe, du hast das richtig verstanden. Keine Kritik - nur Anregungen.

    Du machst das Beste draus.

    LG Betty

    Ehrgeiz ist etwas sehr Gutes. An dieser Stelle wohl eher nicht. Es geht um dich und du möchtest etwas erreichen. Da kann man jede Hilfe gebrauchen. Es ist nämlich nicht nur Kopfarbeit sich mit einer Sucht auseinanderzusetzen.

    Das wäre dann so: Ich will nicht mehr trinken, dann trink ich eben nicht mehr.

    Funktioniert ja leider nicht wirklich. Du verschenkst viel Zeit.

    Und meine Versuche, ab und zu dann doch mal ein Glas zu trinken? Ich mag nicht mehr darüber nachdenken. Was will ich dir sagen? Wenn ich mir hätte helfen lassen und nicht diesen mühsamen Alleingang gewählt hätte, dann wäre ich sicher viel viel schneller ans Ziel gekommen. nixweiss0 Hinterher ist man immer schlauer.

    LG Betty

    Moin Stolzi,
    erst einmal herzlich willkommen. Ich bin Betty, 62 Jahre alt oder nein mittlerweile eher jung und seit 5 Jahren alkoholfrei. Ich habe einen ähnlichen Weg hinter mir wie du. Immer wieder habe ich versucht, weniger zu trinken. Diese Versuche haben mich Jahre lang unendliche vertane Zeit gekostet. Es ist mir nicht gelungen. Ich habe dann den Entschluss gefasst, anzufangen mit dem Trinken aufzuhören.
    Du suchst nach Möglichkeiten? Geh zu deinem Arzt/Ärztin des Vertrauens und erzähle deine Geschichte. Du wirst ein offenes Ohr und Hilfe bekommen. Eine Suchtberatungsstelle hilft dir auch. Versuche nicht, alles mit dir selbst abzumachen und keine Hilfe in Anspruch zu nehmen. Du machst es dir nur unnütz schwer. Ich habe bis auf meine Ärztin alles nicht in Anspruch genommen. Heute wäre ich um einiges klüger und würde aber wirklich jede Hilfe in Anspruch nehmen. Also – viel Erfolg. Schreib weiter und wenn ich kann, dann gerne immer einen Rat oder eine Idee von mir.

    LG Betty

    Moin Stolzi,

    was treibt dich an, dir nicht helfen zu lassen? Ich Frage aus bestimmten Gründen. Ich hab mir auch nicht helfen lassen und habe es mir nicht unbedingt leichter dadurch gemacht. Ganz davon abgesehen ist es nicht ungefährlich. Du hast eine. Termin beim Arzt? Dann sprich doch wenigstens dort das Thema an. Meine Ärztin hat mir zugehört und mich unterstützt.
    Sie war mir eine große Hilfe.
    Ich war nicht zur Entgiftung. Das muss man nicht, denn der Körper entgiftet sich, wenn du keinen Alkohol trinken. Man kann aber die Nebenwirkungen nicht einschätzen. Ich bin auch kein Arzt. Es ist einfacher und bestimmt auch viel klüger, sich an Fachleute zu wenden. Ich habe bin mittlerweile schlauer und würde mir helfen lassen.
    Denk noch Mal darüber nach. Trotzalledem wünsche ich dir Erfolg. Es ist fantastisch, wenn man irgendwann alkoholfrei ist.
    llG Betty

    Ich hab grad nicht so viel Zeit, aber ich wollte dir mal sagen, dass ich es ganz toll finde, dass du deinen Weg verfolgst. Mach weiter es lohnt sich. Ich hab fast 5 Jahre voll. Ich fühle mich von Tag zu Tag von Monat zu Monat besser. Nüchtern ist schön. Ich wünsch dir alles Gute.

    LG Betty :sun:

    Hallo Sylvia,
    als ich heute Mittag deine Zeilen gelesen habe, fühlte ich mich um Jahre zurück versetzt. Ja, das kenne ich. Ich habe lange versucht, den Alkohol zu überlisten. Es ist mir nicht gelungen. Der ist tatsächlich viel schlauer. Ein Glas, ja ein Glas geht. Nein, geht eben nicht. Dein Mann macht das im Moment nicht seinetwegen sondern deinetwegen. Kann nicht gut gehen. Er sucht Bestätigung, dass er es so richtig macht, wenn er nicht trinkt. Aber das stimmt ja nicht. Er trinkt und es wird nicht halten, dieses eine Glas.
    Ihr redet nicht sondern wartet. Worauf? Holt euch Hilfe. Suchtberatung, Hausarzt und/oder.
    Ich wünsche euch alles Gute und vor allen Dingen Erfolg. Wenn dein Mann aufhören will, dann kann er es schaffen. Ich habe Jahr um Jahr getrunken. Mal mehr – mal weniger. Jetzt trinke ich seit 5 Jahren nicht mehr. Ich bin stolz, ich bin glücklich, ich bin gesund. Und – mich interessiert es auch nicht mehr. Ich feiere heute genauso ausgelassen und lustig wie früher mit Alkohol. Heute macht es nur viel mehr Spaß.

    LG von Betty

    Guten Morgen Patrick und :welcome:

    ich hatte über ganz viele Probleme mit Alkohol. Seit März 2014 trinke ich nicht mehr. Ein Weg, der sich gelohnt hat.

    Wir kann man dich unterstützen? Vielleicht magst du mehr von deinen Problemen erzählen?

    Es grüßt Betty :sun:

    Wenn Sterne bunt den Himmel säumen,
    ist einer auch für euch dabei.
    Zum Jahreswechsel darf man träumen
    und glauben an die Zauberei.

    An alle Mitglieder schicke ich Grüße und wünsche allen von ganzen Herzen ein besinnliches und ruhiges Weihnachtsfest. Gleichzeitig hoffe ich für jeden, dass seine Vorhaben und Wünsche für 2019 in Erfüllung gehen. Alles Gute.
    LG Betty


    Nach etwas Fremden, Unbekannten.
    Vielleicht süchtiges suchen nach der Eigenliebe.?

    Ja vielleicht. Eigenliebe hört sich immer so egoistisch an, aber ich musste feststellen, dass es ganz wichtig ist, dass man sich selbst mag (liebt) und für nett und freundlich befindet wie auch liebenswert, um von der Außenwelt ebenfalls so wahrgenommen zu werden.

    Auf jeden Fall ein Thema zum (Nach)Denken! Ich kann das immer ganz gut bei Waldspaziergängen oder am Meer. Die Natur hilft mir, authentisch zu sein und immer dazu zu lernen.

    LG Betty :sun:

    Hallo Siegfried,

    streckenweise erkenne ich mich wieder. Du hast eine sehr gute Art, deine Geschichte zu vermitteln. Sehr ehrlich und nachvollziehbar mit nicht so angenehmen Momenten. Um so schöner, dass du deinen Weg gefunden hast. Manchmal braucht man eben etwas länger bis es soweit ist. Ich werde in diesem Monat 62 und bin auch noch nicht so lange bei mir angekommen, aber ich bin auf einem wunderbaren Weg, auf einem alkoholfreien Weg seit einigen Jahren. Ich bin überwältigt von meinen Gefühlen und meinen Reaktionen sowie auch von den Reaktionen meines Umfeldes. Es hat sich ganz viel geändert und ich lerne mich kennen. Ich finde mich ganz nett.

    Ich freu mich, weiterhin von dir zu lesen.

    Gruß Betty

    Hallo Sandra,

    herzlich willkommen auch von mir. Ich denke auch, dass du neu starten kannst. Wie heißt es so schön: Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weiter laufen. Was ist passiert? Magst du ein wenig mehr erzählen? Ja, wo sind denn deine Kinder? Wie alt sind sie? Und... wo ist dein Mann?

    LG von Betty

    Herzlich willkommen.

    Vielleicht schreibst du mal, was dir am Herzen liegt, dann können wir dir auch antworten. Du hast ja sicher Gründe, dass du dich hier meldest.

    LG Betty

    Hi Alex,

    die Situation ist für euch alle nicht schön. Deiner Frau geht es anscheinend nicht besser wie dir. Sie möchte von dem Alkohol weg und schafft es nicht. Das kenne ich auch. Jahrelang hatte ich diese Gedanken in mir. Ich habe getrunken. Ich habe nicht getrunken. In verschiedenen Abständen. Oft lange Zeit nicht, aber es gab auch Zeitabschnitte, da habe ich jedes Wochenende getrunken. Manchmal konnte ich es bremsen, manchmal überhaupt nicht. Die Situation ist mehr als sch…

    Wie auch immer ich war irgendwann so verzweifelt, dass ich endlich einen Schlussstrich ziehen wollte. Ich habe mich meiner Ärztin anvertraut und dann nahm alles seinen Lauf. Wir haben eine Lösung für mich gefunden. Ich denke, diese Lösung sollte sehr individuell sein. Meine Lösung hat funktioniert. Ich bin seit 4 ½ Jahren komplett trocken und ein glücklicher Mensch geworden. Ich würde es immer wieder machen.
    Die Depressionen deiner Frau haben sicher auch mit dem Alkohol zu tun.
    Suche keine Ausreden für deine Frau. Mein Job war sehr stressig, mein Mann ist tödlich verunfallt, meine Kollegen waren auch nicht immer die besten Freunde, ich habe unsere Tochter alleine groß gezogen, weil mein Mann starb. ABER auch andere Menschen haben Sorgen und trinken nicht. Meine Sorgen wären mit wie ohne Alkohol da gewesen. Ohne Alkohol hat man bessere Lösungen. Ich fühlte mich bei meiner Ärztin gut aufgehoben, weil sie mich unterstützt hat und ich mich verstanden fühlte. Sie ist gleichzeitig als Psychotherapeutin ausgebildet, so dass der Weg ein guter Weg war.
    Ich wünsch euch alles Gute und wagt einen Anfang. Lasst euch beraten bei einer Selbsthilfegruppe oder einem Arzt oder einer Suchtberatung. Möglichkeiten gibt es viele, man muss sie nur annehmen.

    LG Betty

    Hallo liebe Girlfriend,

    Achtung! Gerchla hat dir etwas sehr Wahres geschrieben. Tu deinem Kind einen ganz großen Gefallen und geh. Nimm dein Kind und verschaffe euch beiden eine gute und zufriedene Zukunft. Ich bin mittlerweile fast 62 Jahre und heute ein glücklicher Mensch, weil ich keinen Alkohol mehr trinke. Mein Leben und speziell meine Kindheit hat mit leider keinen guten Start gegeben. Meine Mutti hat getrunken (nicht so, dass man von Sucht sprechen kann), aber oft und oft auch viel zu viel. Ich habe furchtbar darunter gelitten. Mit Ende 15 habe ich mein Elternhaus (Mutter mit Stiefvater) verlassen und mich auf meinen Weg gemacht. Halt hatte ich während meiner Kinderzeit nicht. Meinem Vater habe ich erst viele Jahre später von der ganzen Katastrophe erzählt. Ich habe meine Mutti geschützt und mich selbst dabei vergessen. Tu es deinem Kind nicht an. Es gehört nicht in eine solche Lebenssituation. Lass dich beraten und geh deinen Weg. Ich wünsch dir alles Gute.

    LG Betty