Ich bin im März 5 Jahre alkoholfrei. 44. :heartBalloon:
Ja lesen kannst du unter "Vorstellungen - Ich stell mich vor - von Betty"
Da kannst du den Anfang lesen.
LG Betty :sun:
Ich bin im März 5 Jahre alkoholfrei. 44. :heartBalloon:
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LG Betty :sun:
:lach:
Moin Kookie,
ja, da kann ich mich jetzt hineinversetzten. Ähnlich war es bei mir auch, wenn allerdings nach längerer Zeit nun doch in meinem Fall eine Distanz entstanden ist, die ich nicht erwartet hatte. Denn tatsächlich haben meine Freundschaften, eine bestimmte dauert nun schon über 40 Jahre, meiner Alkoholfreiheit auch nicht Stand gehalten. Ich mache heute einfach andere Dinge in meiner Freizeit. Wir sind noch befreundet und sicher können wir uns immer noch aufeinander verlassen, dennoch sind die Aktivitäten meines besten Freundes und seiner Frau eben leider immer doch in Verbindung mit Alkohol angesiedelt und ich finde es heute sehr viel schöner, befriedigender und auch lustiger, wenn ich mit nüchternen Menschen mein Leben und meine Freizeit gestalte. Es hat sich einfach so ergeben im Laufe der Zeit.
ZitatKennt ihr das, dass ihr morgens öfters aufwacht und euer Hirn euch kurz Katersymptome suggeriert, ihr dann aber merkt dass es euch ja gut geht, da keine Kopfschmerzen sind, kein Durstgefühl, keine Übelkeit und auch nicht das Empfinden einen Hamster gefressen zu haben???
So geht es mir immer mal wieder...weird...aber doch auch schön!
Ja, ganz zu Anfang hatte ich das manchmal. Das ist wohl die Gewohnheit, dass das Gehirn morgens vorm richtigen Wachwerden so reagieren kann. nixweiss0
Es ist aber schon ganz lange vorbei.
LG Betty :sun:
Hallo Britt,
wikende091 DANKE.
Wie heißt es immer so schön? "Alles wird gut"
Bei uns ist es am Ende alles gut gewesen. Darum ist es in Ordnung wie es ist. Meine Mama ist ja immerhin 91 Jahre alt geworden und ganz ruhig gegangen.
Für dich aber weiterhin alles Gute und kommt euch näher, wenn ihr könnt. Es macht Manches bis Vieles einfacher.
Schönes Wochenende
LG Betty :sun:
ZitatMein Tipp: Fang mit dem Borowiak an. Ist herrlich geschrieben.
Guter Tipp. 44.
Und dann noch zu der Lebensänderung. Ich habe auch meinen kompletten "Freundes"Kreis geändert. Erst da ist mir dann aufgefallen, dass eine Menge Leute keine Freunde sondern lediglich Saufkumpane waren. Änder dein Leben und du wirst merken, dass es einfach wird, keinen Alk zu trinken und das "Wichtigste" in deinem Leben zu sein.
Triff dich mit Menschen, die ohne Alk leben und auch feiern. Das geht nämlich wirklich gut.
LG Betty :sun:
Guten Morgen Luise,
:welcome:
ich freue mich für dich. Du hast einen guten Entschluss gefasst. Wie geht es dir ohne Alkohol im allgemeinen. Psychisch und physisch ok? Warst du mal zwischenzeitlich bei einer/m Ärztin/Arzt oder hast du alles im Alleingang unternommen? Wie ist es mit einer SHG oder lieber nicht? Mich würde es mal interessieren, wie du zurecht kommst. Auf jeden Fall hast du einen neuen Weg in deinem Leben für ein neues Leben gefunden. Ich kann dir nur sagen: Lauf ihn beständig weiter. Es lohnt sich. Ich bin jetzt seit knapp 5 Jahren auf der Wanderschaft und ich bin sehr glücklich und zufrieden. Ich würde mich freuen, mehr von dir zu hören.
LG Betty :sun:
Moin, moin :sun:
@corax
Vielleicht hat es hier das eine oder andere Missverständnis gegeben. Die Wortwahl ist an manchmal mit dem geschriebenen Wort auch nicht ganz so einfach. Es fehlt eben einfach der Gesichtsausdruck dazu. Wie fühlt sich die angeschriebene Person gerade? Es gibt da dann doch einige Möglichkeiten...
Die Worte: "Ich empfehle dir..." sind eben doch geschrieben worden und anders verstanden als gemeint worden.
Aber nichtsdestotrotz fände ich es ganz toll, wenn man hier nun das Wochenende einläutet und auf einer ruhigen und angenehmen Basis eine Kommunikation führt. Ich wünsche allen einen schönen und ausgeglichen Tag und ein ebenso gutes Wochenende. 44.
Gruß Betty :sun:
Liebe Britt,
44. Was soll ich sagen? Das ist für dich eine große Erfahrung und für deinen Vater ja wohl auch. Nun gibt es eine Menge aufzuarbeiten und sicher hilft es euch allen für ein gutes Verständnis und eine gute Beziehung zueinander. Ich wäre froh gewesen, wenn ich mit meiner Mutter solch eine Aufarbeitung hätte machen können. Sie hat in ihrem Leben auch mit dem Alkohol ein zwiespältiges Verhältnis gehabt. Im Alter hat sie dann nicht mehr getrunken, aber unserer Beziehung insgesamt hat der Alkohol sehr geschadet. Sie ist nun im Dezember 2018 auf ihre letzte Reise gegangen. Wir haben zumindest seit vielen Jahren einen "Waffenstillstand" gehalten und ich hatte ihr die Vergangenheit verziehen. Man kann die Vergangenheit ja nicht mehr ändern. Somit konnten wir in Ruhe Abschied nehmen.
Umso schöner für dich, dass sich bei euch eine solche Chance ergibt, sich noch besser kennenzulernen. Weiterhin viel Erfolg. 44. :sun:
LG Betty
Liebe Phobie,
wie kann ich dir Mut machen? Ich würde gerne Wunder vollbringen, kann ich aber nicht. Gibt es denn nicht vielleicht eine Möglichkeit, dass du dir Hilfe holst? Hast du eine Hausärztin oder Arzt, wo du ein Gespräch führen könntest. Gibt es eine Beratungsstelle für Angehörige? Dein Freund erwartet ja wohl eher das Wunder, dass andere etwas dafür tun, dass er nicht mehr trinkt. … die Rückfallquote ist zu hoch… usw.
Weißt du, man muss das schon wirklich wollen. Aber was schreibe ich, du weißt das selbst. Du machst dir nen Kopf? Du machst dir Schuldgefühle? Du übernimmst die Verantwortung? Warum? Du flößt ihm den Alkohol nicht ein. Er trinkt ihn schon selbst.
Gründe zum Trinken gibt es nie. Gründe sucht man als Entschuldigung und zur eigenen Beruhigung. Wir haben alle mal Sorgen, Kummer, Ärger, Freude usw. usw.
Dann kann man trinken, muss man aber nicht. Es sind nämlich keine Gründe. Ich weiß wovon ich schreibe, ich habe Jahre (viele Jahre) getrunken. Gründe habe ich immer gefunden. Ich bin immer noch ein Mensch. Heute glücklich. Gefühle habe ich auch immer noch. Gründe zum Trinken habe ich keine. Also…. Du weißt, was ich dir damit sagen will.
Ich kann dir nur sagen: Sei nicht so naiv. Informier dich, ob es irgendwo Hilfe gibt in deiner Umgebung. Ich wünsche dir das Allerbeste.
LG Betty
44. Hi, das ist ja eine tolle Sache. Ich beglückwünsche dich zu diesem Vater. Wunderbar.
Vielleicht erzählst du uns ja mal mehr. Viel Erfolg.
LG Betty :sun:
Einfache Frage - als Antwort eine mir unerklärliche Reaktion, aber jeder, wie er mag. Es ist doch okay.
Hallo Jutta,
bei mir sind die Gedanken an Alkohol nach und nach immer weniger geworden. Ich habe mein komplettes Leben geändert. Ich merkte nach relativ kurzer Zeit, dass es mir viel besser ging. Psychisch und auch physisch. Ich könnte sehr gut schlafen, bin morgens froh gelaunt aufgestanden. Die Arbeit viel mir viel leichter. Meine Stimmung wurde immer besser. Ich habe mir Ausgleich geschaffen. Ich habe mehr Sport gemacht, besser gegessen, meine Hobbies gepflegt. Meine Freundschaften habe ich sehr überrascht und aufgeräumt. Leute gingen und neue Menschen kamen in mein Leben. Für mich zum Glück und zum Vorteil. Heute nach 5 Jahren kann ich mir nicht mehr vorstellen, dieses Gift (für mich) in meinen Körper zu lassen. Ich vermisse nichts. Mir geht es einfach nur gut und ich bin stolz, dass ich es geschafft habe und dankbar, dass es Menschen gibt, die mich unterstützt haben. Ich bin den richtigen Weg gegangen.
Wenn du Fragen hast, dann gerne.
LG Betty
Liebe Phobie,
herzlich willkommen hier. Leider muss ich dir auch sagen, dass dein Freund nicht den Anschein macht, als würde er dem Alkohol "Adieu" sagen wollen. Er versucht, dich zu beruhigen und auch ich denke, dass er sicher noch lange so weiter machen wird. Ihm scheint es ja ganz gut dabei zu gehen. In erster Linie stört dich ja der Alkohol. Wie auch immer es ist, er steckt in der Sucht und somit sieht er weder die Gefahr noch die Notwendigkeit aufzuhören. Somit solltest du sehr genau darüber nachdenken, ob du dir dein Leben so vorstellst. Es ist nicht angenehm mit einem trinkendem Menschen zusammenzuleben. Du wirst in ständiger Ungewissheit leben. Was könntest du tun? Du wirst ihn nicht stoppen können, das kann nur er selbst. Du kannst dich nur entscheiden, ein anderes ein glückliches Leben zu führen. Allerdings wird die Konsequenz daraus sein, dass du das dann ohne ihn tun musst.
Ich hoffe, du wirst eine gute Entscheidung für dich finden.
Liebe Grüße Betty :sun:
Hallo Sunrise,
es ist wunderbar, dass du langsam mit Hilfe deiner Psychologin auf dem Weg zu dir bist. Du machst genau das Richtige. Es ist völlig uninteressant, was andere Menschen sagen und denken… Du bist wichtig. Lass dich nicht beirren und mach weiter so, damit du ein glückliches Leben führen kannst. Vorwürfe sollten dir andere Leute nicht macht und du dir schon lange nicht. Du hast ja schließlich lange Zeit versucht, deinem Exfreund zu helfen. Mehr geht nicht.
Ich wünsche dir alles Glück und sei sicher, du bist auf dem richtigen Weg.
Ganz herzliche Grüße von Betty
...es ist glaube ich es ist einfacher nicht zu trinken, als kontrolliert. Das fiel mir immer sehr schwer.
Hallo Jutta,
das kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich habe Jahre damit zugebracht, immer wieder zu probieren, ob es nicht irgendwann mall klappt, kontrolliert zu trinken. Ich habe arg an mir selbst gezweifelt. Irgendwann habe ich angefangen, nichts mehr zu trinken. 44. ![]()
Es hat funktioniert. Ich brauchte Zeit, mich daran zu gewöhnen und heute ist es so, dass ich mir ein Leben mit Alkohol nicht mehr vorstellen möchte und ich auch keinen Bedarf sehe.
Viel Erfolg weiterhin für dich.
LG Betty :sun:
ich weiß... aber es nimmt mir kurzfristig mal ein bisschen Druck von meiner Seele.
Und das ist auch gut so. Schreib, wenn es dir dann besser geht. Hier wird auch geantwortet. Ich wollte dir nur damit sagen, dass dein Mann sich leider dadurch nicht ändert, weil er krank ist. Es wird erst etwas geschehen, wenn er dazu bereit ist. Für dich ist es ja absolut keine gute Situation. Aber mit Diskussionen werden keine Wunder ausgelöst. Ich habe erst etwas geändert, als ich es begriffen hatte, dass ich dem Alkohol Adieu sagen muss.
Alles Gute für dich.
LG Betty
Hi Lena,
super. Erzähl von dir, wenn du magst.
LG Betty
Hallo,
ja, ich würde das jetzt auch mal so sehen...
Das hilft dir aber nicht weiter. Ihr dreht euch im Kreis von der Sucht eingefangen. Er ändert nichts, du änderst nichts. Es hilft nicht weiter, wenn ihr diskutiert. Es gibt keine Lösung, wenn du meinst, dass du ihm das Trinken verbieten willst. Das funktioniert nämlich nicht.
Schreib wann immer du möchtest (auch als Tagebuchfunktion), aber das wird letztlich nicht euer Problem lösen. Es bedarf da dann doch einer aktiven Handlung.
Alles Gute für dich :blumen2:
LG Betty
Oh.... Erinnerung. Ja, das ist mir ganz am Anfang mal passiert. Es war ein Alptraum. Ich bin völlig fertig wach geworden. :-\ Das war aber auch nur ein einziges Mal.
Gruß Betty
Hallo Nicole,
ich lese deine Worte und ich denke an einen Satz meiner erwachsenen Tochter: Mama, du kannst dir gar nicht vorstellen wie schön es ist, dass du keinen Alkohol mehr trinkst. Du warst schon immer eine tolle Frau, aber jetzt bist du einfach klasse.
Ich habe immer versucht, nicht betrunken vor meine Tochter zu treten. Sie wusste viel viel mehr als ich mir vorgestellt habe. Als ich 2014 die Karten auf den Tisch legte, hat sie mich unterstützt wo sie konnte. Sie hat mich gelobt, sie hat mir gezeigt, dass es ihr Spaß macht, dass ich nicht mehr trinke. Wir haben ganz viele Dinge unternommen...
Es hat unserer Beziehung sehr gut getan. Sie ist sehr stolz auf mich und sie sagt und zeigt es mir.
Das dazu, dass Kinder sehr viel mehr wissen als wir denken.
Schön, dass du nun mit deinem Kind eine Kur machen kannst. Vertrau dich den Ärzten an. Sie können dir sicher helfen. Die Situation kann ja so nicht weitergehen. Es muss eine Lösung her, damit ihr ein ruhiges und schönes Leben leben könnt. Das wird mit deinem Mann eher nicht gehen. Er muss den Willen haben, mit dem Alkohol aufzuhören... dann irgendwann würde es funktionieren. Denk gut über dich und dein Kind nach. Ich wünsch euch alles Gute.
LG Betty
44. Sprich mit deiner Ärztin. Eine sehr gute Idee.
Viel Erfolg dir.
LG Betty