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Autor Thema: Aus Mokkili wird mokka  (Gelesen 10906 mal)

mokka

  • Gast
Aus Mokkili wird mokka
« am: 09. September 2013, 21:19:00 »

Ich heiße Monika, Baujahr 60 und habe drei erwachsene Kinder. Meinen ersten Vollrausch hatte ich mit 10 oder 11, allerdings war der noch nicht beabsichtigt, den hatte mein Stiefvater mir eingeflößt.
Mit 12 habe ich angefangen zu trinken, anfangs natürlich noch nicht regelmäßig, aber meist bis zum Vollrausch. Mit 18 war ich das erste Mal wegen Alkohol/Tabletten 3 Monate in einem LKH, mit 21 weitere 6 Monate. Sucht war in diesen Therapien nie das Thema - eher Depressionen, Suizidversuche oder Persönlichkeitsstörung.
Tabletten, Aufputscher, Koks waren nur ganz kurze Begleiter, geblieben ist der Alkohol, mal mehr, mal weniger, in den Schwangerschaften Trinkpausen. Dann mit 36 Entgiftung, Suchtberatung, ambulante, später stationäre Therapie, 10 Jahre Abstinenz, meist sogar zufrieden. Dann aus Leichtsinn schleichend mal wieder hier und da ein Glas, auf Feiern, Messen etc, anfangs heimlich, später wieder offen, täglich, in gesundheitsgefährdender Menge - und schamauslösend.
Am 25.08.2013 habe ich wieder aufgehört zu trinken und muss mir jetzt den Unterbau dazu schaffen, dass dies ein neuer Schritt in eine zufriedene Abstinenz wird.
« Letzte Änderung: 09. September 2013, 21:21:03 von mokka »
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Pinguin

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Re: Aus Mokkili wird mokka
« Antwort #1 am: 10. September 2013, 07:00:25 »


Liebe Monika,

ich finde Deine Namensänderung schön. Vor allem, weil ich persönlich Deinen Namen hier im Forum manchmal mit einem anderen verwechselte.  :-[

Danke, dass Du Deine Biografie kurz zusammengefasst hast. Es ist gerade sehr gut, dass sich - gerade auch die Bekannten - noch einmal kurz vorstellen. Denn vieles wusste man dann doch nicht (mehr).

Ich hoffe sehr, dass Du nun endlich wieder einen Weg in die gesunde Nüchternheit findest. Du hast es Dir verdient.

Liebe Grüße
Pinguin  :)
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„Erfolg ist nicht auf Erfolg aufgebaut. Er ist auf Fehlern aufgebaut. Er ist auf Frustration aufgebaut. Manchmal ist er auf Katastrophen aufgebaut.“