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Autor Thema: Schuldumkehr  (Gelesen 1866 mal)

Risu

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Schuldumkehr
« am: 03. Juni 2022, 12:25:41 »

Man kommt ja nicht vorbei an dem Spektakel zwischen Johnny D. und Amber H.

Diese Szene hat mich nachhaltig beschäftigt, weil sie ein Paradebeispiel für Schuldumkehr ist.
Wenn man die dazugehörige Szene sieht, sieht man, dass er mit den Küchenschranktüren knallt, sich dann ein großes Glas Alkohol einschenkt während Frau H. erst geduldig mit ihm ist, dann genervt fragt ob er die halbe Flasche schon getrunken hat.

So reagiert er vor Gericht darauf:

https://www.youtube.com/watch?v=BbjoiAoEotE

Er macht sich über eine Formulierung lustig, spielt alles runter und ergänzt am Schluss noch, dass er es für notwendig befunden hat, sich dieses große Glas einzuschenken.

Sehr geschickt, denn man denkt sofort weiter: ... ah ja, der Arme musste ja trinken, da seine Frau so nervig ist.

Meiner Meinung nach ein perfektes Beispiel für Täter Opfer Umkehr und Johnny wird im Netz dafür gefeiert.

Das finde ich unglaublich.

Ich war eigentlich immer Johnny D. Fan, aber was ich von dem Prozess gesehen habe, lässt meine Begeisterung stark schwinden.

Versteht mich nicht falsch, ich habe nicht genug Einblick in die ganze Geschichte um sagen zu können, wer wann was gemacht hat.

Aber diese Szene finde ich unglaublich!!!!!
Gespeichert
Viele Grüße,
Risu

AmSee13

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  • Beiträge: 793
Re: Schuldumkehr
« Antwort #1 am: 03. Juni 2022, 19:01:10 »

Ich hab das bislang überhaupt nicht verfolgt. Öffentliche Schlammschlachten sind sowieso nicht meins.

Zwar zeigt Mr. D. ein Verhalten, wie wir das von „nassen“ Alkoholikern kennen, aber in diesem speziellen Fall spielt gewiss AUCH eine Rolle, sich entsprechend darzustellen. Da wird öffentlich ein „Rosenkrieg“ ausgetragen und beide Schauspieler und auch diejenigen, die diese Schauspieler in Zukunft weiterhin erfolgreich vermarkten wollen, haben ein großes Interesse daran, sich publikumswirksam positiv darzustellen.

Wer in diesem „Rosenkrieg“ nun wirklich der „Böse“ ist, scheint sich schwer ermitteln zu lassen.

Die Reaktion im Netz deutet darauf hin, dass dieser Auftritt Mr. D’s eher nicht negativ aufgefasst worden ist.
Ziel erreicht, würde ich sagen.  nixweiss0
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