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Autor Thema: Sich selbst den Weg frei machen  (Gelesen 7502 mal)

AmSee13

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Re: Sich selbst den Weg frei machen
« Antwort #105 am: 20. August 2021, 14:29:43 »

Ich kann Flugmodus, grins...

da flattern ja die Hühner, ebenfalls grins...oder wars Drachensteigen? Sch..-Steilvorlagen ;D 8)

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Susanne68

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Re: Sich selbst den Weg frei machen
« Antwort #106 am: 20. August 2021, 14:29:54 »

Wem‘s wirklich ernst ist, der ist grundsätzlich in der Lage, sich hier UND anderswo Hilfe zu holen und es geschieht ja auch. Natürlich tut das gut, wenn man hier zügig eine Antwort erhält, aber das hier ist keine solche Suchtberatung, wie sie ja durchaus vor Ort aufgesucht werden kann und wo tatsächlich jemand mit entsprechender Ausbildung stundenweise vor Ort ist. Ich sehe die Verantwortung daher nicht bei mir und erfülle sie deshalb auch nicht, sondern ich antworte, wenn ich dazu gerade Zeit habe, mich angesprochen fühle, mir etwas dazu einfällt und ich mich grundsätzlich dazu in der Lage fühle.

Wovon ich rede, war auch ein Forum, ähnlich ambitioniert wie das "Andere". Wenn ich mich nicht ganz täusche, dann war der spätere Gründer des Anderen sogar anfangs da, aber da war er noch zu selbstmitleidig. Das blieb ihm irgendwie auch. Aber ich bin mir nicht sicher, da gabs Ähnlichkeiten. Und Werbung rundherum. Und Leute, die sich über Abzocke bei uns aufgeregt haben. Daher bin ich dem kritisch gegenüber gestanden, hat sich auch etwas geändert dort.

In dem Ganz-Anderen waren sehr viele Leute, da wurde Tag und Nacht geschrieben, und bei mir gabs nicht mal private Nachrichten, da habe ich mich nie darauf eingelassen. Und mit Einzelpersonen  konnte ich die Zeiten regeln. Ich hatte schon ein Gespür dafür, bei was ich selbst auf dem Zahnfleisch gehen würde, ich wusste immer, wer zusammenbricht, hilft niemandem mehr, und sich selbst schon gar nicht. Aber ich bin deutlich näher an meine Grenzen gegangen, ich musste auch wissen, was ich nüchtern noch aushalte, was ich einstecken konnte...auch Selbsthilfe.

Heute würde ich  das eh nicht mehr machen, danke der Nachfrage. Ich habe bereits mitgenommen, was es für mich mitzunehmen gab, jedenfalls "dort". Hier, mal gucken, muss ich nicht heute entscheiden. Gibt genug "Nachwachsende", denen darf ich die positive Erfahrung ja auch gönnen. Wenn das hier so ist, dann ist das so, und schön, dass Du das auch so siehst. Auf der anderen Seite , hätten wir dann diesen Spaß heute? Na ja, das, was ich gerade mache, ist wohl auch so eine Art "In Liebe loslassen"

Gruß Susanne
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AmSee13

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Re: Sich selbst den Weg frei machen
« Antwort #107 am: 20. August 2021, 14:39:49 »

Auf der anderen Seite , hätten wir dann diesen Spaß heute?

Vielleicht, vielleicht auch nicht.
Hat ja auch ne Weile gebraucht, bis wir da hin gekommen sind.

Zitat
Na ja, das, was ich gerade mache, ist wohl auch so eine Art "In Liebe loslassen"

Wenn’s dafür die Zeit ist, dann ist das so. Und ich meine, es ist dann auch ok so.
Hauptsache, es fühlt sich irgendwie gut und stimmig an.

Nein, entscheiden musst du heute gar nichts. Es wird sich gewiss etwas ergeben, so oder so, und das passt dann hoffentlich auch.
Der Spruch „Alles hat seine Zeit.“ hat sich in meinem Leben immer wieder bewahrheitet und ich habe schon vor einer Weile angefangen, einfach darauf zu vertrauen.

Grüße
AmSee
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Susanne68

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Re: Sich selbst den Weg frei machen
« Antwort #108 am: 20. August 2021, 15:52:27 »

Hat ja auch ne Weile gebraucht, bis wir da hin gekommen sind.

Hähä, meine Ratgeber-Alpträume, wenn mich im realen Leben mal jemand fragt (es haben mich schon welche gefragt, wenn ich so drauf war. Und es gab auch schon Leute, bei denen war das "Trockenlegen" mühelos, plötzlich kam eine Meldung (mehrere) "Jetzt lese ich ein halbes Jahr Deine Beiträge, und das hat mich so umgehauen, dass ich jetzt" Textbaustein, in die Entgiftung gehe, ein Jahr trocken bin, Drop-Down-Box zum auswählen..., um die musste ich mich sonst gar nicht weiter kümmern, das waren die Energieriegel...aber ich kenne schon auch die zähe Arbeit mit Leuten, die 100 Entgiftungen machen. Und ich bin eine böse Spötterin, aber manche Leute wissen, wohers kommt, die anderen können auch machen, was sie wollen, gibt eben auch andere Möglichkeiten, sollen sie den Arsch bewegen, und mich entlastet der Humor), wie man dermassen gut drauf kommen kann, dass ich den Eindrucke erwecke, als ob mich Gott geküsst hätte. Das gibts natürlich nur selten, aber kommt vor.

Mein Ratgeber-Alptraum:
also erst mal so ca. 150 Filmrisse
Viele Stunden Kotzen
Todesängste vom Feinsten und am Besten noch eine Nahtod-Erfahrung, das brennt die Depressionen raus.
viel streiten, bis Du damit durch bist
usw usf,

ich glaube, Du kannst Dir vorstellen, auf was das rausläuft. Ohne meine Vorgeschichte wäre ich ja nicht da, wo ich jetzt bin. Und ich bin mehrmals nur durch Zufall dem Tod entkommen, das kannst Du wirklich niemandem als Vorbild empfehlen. Du musst andere Möglichkeiten kennen, auch wenn Du sie selbst nicht angewendet hast. Ich hab mal fast ne Doktorarbeit für mich selbst geschrieben, völlig unleserlich wie jede Doktorarbeit, um das ganze Zeug, was mir begennet war und was ich in meinen langen Texten zum Teil rüberzubringen versucht hatte, für mich selbst greifbar zu machen. Viel zu viel für ein Forum. Aber da kommt diese sogenannte Fachkenntnis her, mit praktischen Erfahrungen gewürzt, was man da sonst noch machen kann. Und einfach, man kann nicht immer von sich auf Andere schliessen und muss im Auge behalten, der eigene Weg passt nicht für alle.

So wie ich selbst aufgehört habe, hätte ich in dem Anderen Forum auch keine Chance gehabt, die hätten so eine eigensinnige Person wohl nicht reingelassen. Und ich bin das Risiko des kalten Enzugs bewusst eingegangen, ich habs mir ausgerechnet, wie die Wahrscheinlichkeiten sind, da Restrisiko habe ich ausgesessen.
Ich hatte auch einen absoluten Aber gegen Gruppen, kam überhaupt nicht für mich in Frage. Reizte mich zum Widerspruch, meiner zentralen Eigenschaft damals, Letztlich bin ich durch Streiterei nach einer Einzelfrage (von mir) hängen geblieben, aber erst nach ca. eine Jahr Trockenheit, vorher war ich im eigenen Saft, wusste dann aber schon, das ich ohne Hilfe nicht gleich umkippe, erzähl mir keien Blödsinn, durch meine Rechthaberei, und dann kamen auch schon die ersten "das hat mir geholfen"...hatte ich gar nicht auf dem Schirm, ich war platt.

Und Du musst natürlich wissen, dass ich auch weiss, wie das bei mir war, und es bei dem ganzen Wissen zuallererst um meine eigene Rückfallprävention ging. Sonst wäre mir das schon lange schnuppe gewesen.

Und ich bin da, wo ich bin. Ohne jede Reue.

Gruß Susanne

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AmSee13

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Re: Sich selbst den Weg frei machen
« Antwort #109 am: 20. August 2021, 16:04:58 »

Ich meinte damit eigentlich, dass wir alle, die wir uns hier in diesem Faden derzeit miteinander austauschen, uns im Laufe der letzten Monate verändert haben.
Wir sind nach meinem Eindruck entspannter, gelassener, offener (?)

.....und vielleicht auch ein kleines Bisschen weiser geworden.
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Susanne68

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Re: Sich selbst den Weg frei machen
« Antwort #110 am: 20. August 2021, 16:19:26 »

.....und vielleicht auch ein kleines Bisschen weiser geworden.
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AmSee13

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Re: Sich selbst den Weg frei machen
« Antwort #111 am: 20. August 2021, 16:28:11 »

Kann ich total nachvollziehen, was du schreibst.

Kenne diese Aufs und Abs selbst ganz gut, auch wenn die sich bei mir etwas anders äußern als bei dir.
Und ich weiß auch, dass Manches Jahre dauert....

Brauchst also mir gegenüber kein „Sorry“, ich denke, ich weiß, was du meinst...

Ist doch angenehm, dass es im Moment so ist, wie es grad ist. Genießen wir das einfach und gut iss...
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Susanne68

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Re: Sich selbst den Weg frei machen
« Antwort #112 am: 20. August 2021, 17:02:13 »

Brauchst also mir gegenüber kein „Sorry“, ich denke, ich weiß, was du meinst...

Ist doch angenehm, dass es im Moment so ist, wie es grad ist. Genießen wir das einfach und gut iss...

ich will sicher gehen, dass ich Dir und uns nicht den Tag verderbe. Und meine nächsten 20 Jahre aus Leichtsinn auch nicht, ist ja grad alles so schön bunt hier, tralala.

Aber/und dass ich das Andere irgendwo im Hinterkopf habe, führte zu 20 + x Jahren Trockenheit. Und aber auch die Tatsache, ja das ist natürlich so, dass ich da im Normalfall nicht drüber nachdenken muss, weil es viel zu schön ist, es ist absolut abwesend, aber der Teufel ist ein Eichhörnchen, sagt man hier. Ich weiss z.B, wenn ich mit meinem Partner schon Streits hatte, die bis zum Anschlag gingen, und wir kamen da nicht raus, wenn ich mich also total in die Enge gedrängt fühle und keinen Ausweg sehe, dann kommt ein extremer Fluchtimpuls, und gelernt ist gelernt, der Gedanke an Alk ist da völlig unvermeidlich (oder der Sprung aus dem Fenster), auch wenn ich dann sofort weiss, das bringts dann erst recht nicht und ihn sofort wieder verwerfe.
Oder auch, wenn ich vor lauter Euphorie nicht mehr runterkomme. Klar, ich bin Profi in Bezug auf mich selbst, ich weiss was ich mache, aber auch Profis retten nicht alle.

Dass ich da nicht wirklich Angst davor habe, liegt dran, dass ich bis jetzt keinen einzigen Rückfall hatte, aber ich weiss, das ich tief drinnen Grund dazu habe, es nie soweit kommen zu laassen.

Bei mir, Therapeut meiner sagte, kann sein, dass ich womöglich schon mal Borderliner oder auch ansatzweise bipolar war, nie behandelt hatte ja die Drogen, wo ist Henne wo ist Ei, jedenfalls auch schwere Deprischübe und Euphorie, auch wenn nicht ganz so verrückt und realitätsverlustig wie ich es schon gesehen habe, aber ziemlich, jedenfalls gibts da schon noch Spuren, dass ich mal voll drauf war, auch wenn ich heute die meiste Zeit wie der normalste Mensch der Welt rumlaufe. Und entschlossen bin, auch so weiterzumachen, denn auf diese Weise habe ich ja auch gelebt, ich hab schon auch das Gefühl, das Leben absolut voll ausgekostet zu haben, in alle Richtungen.

Ich weiss genau, wenn ich jetzt hier erst mal kein temporäres Ende finde, dann wird es umschlagen. Deswegen gehe ich jetzt Drachensteigen..nö. Berge. Bergebesteigender Drache? Was Anderes sehen. In dem Punkt auch locker werden.

Und es ist mein erklärter Wunsch, dass jetzt nicht 20 machs gut oder bis bald kämen, denn ich brauch das Gefühl, hier mal wieder völlig weg zu sein und auch die Beziehungen zu verlassen. Denn ehrlich gesagt, letzte Woche, bevor ich hier wieder eingestiegen bin, hab ich mich innerlich freier gefühlt, und irgendwie will ich das irgendwann zusammenbringen.

Gruß Susanne


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AmSee13

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Re: Sich selbst den Weg frei machen
« Antwort #113 am: 20. August 2021, 22:17:29 »

Ich weiss genau, wenn ich jetzt hier erst mal kein temporäres Ende finde, dann wird es umschlagen. Deswegen gehe ich jetzt Drachensteigen..nö. Berge. Bergebesteigender Drache? Was Anderes sehen. In dem Punkt auch locker werden.

Darauf kommt es doch an, dass du das für dich klar hast und entsprechend für dich sorgst.
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Re: Sich selbst den Weg frei machen
« Antwort #114 am: 20. August 2021, 22:41:18 »

Finde ich auch richtig wichtig.

Wir können ja auch mal eine Weile ohne Susanne hier fachsimpeln, höhöhö ;)

Ich bin morgen auch wieder etwas dabei, hatte heute einiges erledigt wegen Karlchen, meiner Tochter einen Brief nach Brasilien geschickt, Wohnung klingelfein, so Sachen.

Netten Gruß, ichso - das alte Drachenhuhn lol
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Re: Sich selbst den Weg frei machen
« Antwort #115 am: 21. August 2021, 09:38:28 »

Moin.

Drachenhuhn? Ach nee, doch nich. Weder Drache noch Huhn. Bei mir ist ist auch gerade etwas die Luft raus. Wollte erst gern noch was zu den Kontrollsätzen schreiben, die als "Emphatie" verkleidet sind. Seltsam, dass meine Mutter erst damit begann als ich erwachsen war, vorher hatte ich fast täglich zu hören bekommen, ich bin ein "Sargnagel" oder ein unnützer Fresser und so Sachen. Ach nee, das ist mir jetzt auch zu hartes Brot.

Im Hier und Jetzt werde ich wohl Montag oder Dienstag mein neues Winzauto abholen dürfen, hatte ich schon erwähnt, dass er Karlchen heißt? Grins... Und Mittwoch kommen zwei neue Möbelstücke, für die ich ziemlich umräumen will. Sozusagen statt Umzug. Bin 26 mal umgezogen, jetzt im Alter besser "nur" mal Möbel umstellen. Ist billiger und gelenkschonender ;)

Den "Stützstrümpfe-Thread" habe ich wieder gelöscht. Merkte schon beim erstellen, dass ich mich nicht so entblößen mag. Da ist wohl auch eine Wandlung passiert über die Jahre: Seelischer Striptease scheint mir gut zu tun. Über körperliche Gebrechen zu schreiben macht mich traurig und ist mir auch eher peinlich.

Naja, whatever... Hatte gestern in der Stadt noch einen Teilnehmer aus meiner alten Suchthilfegruppe getroffen und schon mal meine Besuche angekündigt, wenn Karlchen bereit ist, mich zu fahren <3 Da freue ich mich drauf :)

Werde aber auf jeden Fall hier weiterlesen und -schreiben. Manchmal mehr, manchmal weniger.

Lieben Gruß, ichso
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Re: Sich selbst den Weg frei machen
« Antwort #116 am: 21. August 2021, 10:14:19 »

Bei mir ist ist auch gerade etwas die Luft raus.

Moin ichso,
wie ich Susanne schon geschrieben hatte, ich vertraue inzwischen darauf, dass einfach Alles irgendwie seine Zeit hat.
Ich denke nicht, dass hier (und je nach den Umständen auch anderswo) auf Biegen und Brechen etwas unternommen oder aufrechterhalten werden muss, wenn’s gerade nicht passt, nicht „fließt“.

Ich schreibe inzwischen eigentlich nur noch, wenn’s gerade „fließt“, wenn bei mir sozusagen die Worte einfach da sind und mir danach ist. Alles andere habe ich als Krampf kennengelernt, der mir überhaupt nicht gut getan hat. Da bei mir mit Druck auf mich selbst nichts mehr zu erreichen ist und ich, wenn ich es doch versuche, in eine Art innere Verkrampfung und Erstarrung verfalle, versuche ich tunlichst solchen „Druck“ zu vermeiden. Und siehe da, es „fließt“ öfter mal ganz von selbst.

Mein Auto hat übrigens auch einen Namen. Grins. Viel Vergnügen mit dem neuen Auto und beim Umräumen.
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Orangina13

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Re: Sich selbst den Weg frei machen
« Antwort #117 am: 21. August 2021, 13:20:09 »

Hallo miteinander.
Es freut mich ,von euch zu lesen.
Susanne ist jetzt raus ,wie ich lese.
Ich kann das gut nachvollziehen, was Ihre Beweggründe waren ,wieder einen Stop zu machen.
Was mich betrifft : ich weiß, dass es mir schwer fällt,Maßzu halten.
Ich möchte nicht dauernd am PC hängen und Nachrichten verfolgen und doch schau ich regelmäßig hier rein.
Bei mir verwischen schnell Grenzen und dann kippt das Ganze und ich muss aufhören.
Das war auch ein Grund von zwei weiteren ,dass ich hier aufgehört habe zu schreiben (im Februar). Das war der richtige Schritt zu dieser Zeit und mir ging es gut damit ,mit dem Cut.
Mal sehen ,wie lang ich dran bleibe.
Das wird sich entwickeln,jedenfalls fand ich die letzten Diskussionen und auch unsere Themen hier in den letzten 2 Wochen sehr bewegend und sie haben mir gut getan.
Ich lese gern von euch.
Orangina13
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Orangina13

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Re: Sich selbst den Weg frei machen
« Antwort #118 am: 21. August 2021, 13:22:33 »

P.s. über meine körperlichen Veränderungen mag ich lieber nicht so gern schreiben...
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