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Autor Thema: Ich bin neu  (Gelesen 15785 mal)

Orangina

  • Gast
Ich bin neu
« am: 03. November 2020, 21:41:00 »

Hallo zusammen
Ich bin weiblich, 48 Jahre alt und hätte niemals gedacht ,dass ich mich eines Tages in einem alkoholforum anmelde.
Warum?
Weil ich erstens niemals den Verdacht hegte, abhängig zu sein,geschweige denn zu werden

Würde ich jemanden davon erzählen, dass ich einen problematischen Umgang mit Alkohol habe,würde mir niemand glauben.
Ich sehe gepflegt aus, bin sehr zuverlässig und funktioniere sehr gut .
Alkohol hat schon immer eine Rolle gespielt.
Meine Eltern tranken jeden Abend eine Flasche Rotwein ,zur Entspannung, zum Einläuten des Feierabends.
Ich bin über die Jahre auch genau da gelandet.
Eine Flasche Wein am Abend schaffte ich manchmal 4 mal die Woche...und vor einem Jahr versuchte ich es ernsthaft anzugehen.
Es war für mich klar,dass ich mich damit kaputt mache,wenn ich so weiter mache.
Der Vorsatz hielt maximal 5 Tage ,mit dem Ergebnis, dass ich dann am 6. Tag wieder eine Flasche entkorkte mit dem Gedanke,dass ich es im Griff habe ,denn sonst hätte ich die 5 Tage nicht geschafft...und: was ist schon dagegen einzuwenden, wenn ich ab und zu mal ein Glas trinke.
Bei dem Glas konnte ich aber nie bleiben.
Im Juni und Juli war ich komplett  abstinent.
Ansonsten kontrollierte ich meinen Konsum.
Der sah so aus:
Im Monat ca 4 Tage Konsum,die restlichen Tage abstinent...
Ich will es ohne Klinik schaffen.
Und nun will ich es wieder versuchen, den Wein ganz wegzulassen.
In den letzten 20 Jahren und schon länger ,war ich immer mit Alkohol in Gesellschaft, es gehörte für mich dazu.
Ich kenne mich quasi nicht ohne und das ist schon erschreckend.
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AmSee13

  • Gast
Re: Ich bin neu
« Antwort #1 am: 03. November 2020, 22:31:46 »

Hallo Orangina,
herzlich Willkommen hier im Forum.  :welcome:
Ich bin selbst erst seit Kurzem dabei und manches von dem, was du über dich schreibst, kommt mir sehr bekannt vor, deshalb antworte ich dir auf deine Vorstellung.
Den ersten wichtigen Schritt hast du gemacht. Du hast dir selbst eingestanden, dass du einen problematischen Umgang mit Alkohol hast.
Wie du schreibst, hast du‘s schon mal mit kontrolliertem Trinken versucht, aber gemerkt, dass das irgendwie nicht funktioniert. Auch das kommt mir bekannt vor.
Einen problematischen Umgang mit Alkohol sieht man vielen nicht an. Auch mir würdest du das nicht ansehen. Es spielt eigentlich auch keine Rolle, dass man es dir (noch) nicht ansieht. Dir selbst ist aufgefallen, dass da etwas nicht richtig ist, und dazu kann ich dich nur beglückwünschen.
Bist du vertraut mit den verschiedenen Trinker-Typen? Typ Alpha, Beta, Gamma usw.? Wo würdest du dich einsortieren?
Du schreibst, du willst es ohne Klinik schaffen. Bedeutet das, dass du noch rechtzeitig die Kurve kriegen willst?
Dein Konsum hört sich so an, wie meiner bis vor einer Woche war, und du schreibst, dass du verzichten kannst. Für mich hört sich das nicht so an, dass du schon so weit bist, einen Entzug in der Klinik machen zu müssen. Noch also kannst du, ohne große körperliche Entzugserscheinungen durchmachen zu müssen, aufhören. Oder habe ich da etwas missverstanden? Ab einem gewissen Grad an körperlicher Abhängigkeit kann es nämlich lebensgefährlich werden, so einen Entzug allein durchzuführen.
Ich selbst hab mich hier viel eingelesen und ich lese zur Zeit auch zwei der hier auf der Literaturliste empfohlenen Bücher. Vielleicht ist das ja auch etwas für dich. Die Auseinandersetzung mit den anderen hier hat mir sehr geholfen, mir über mich selbst und über meinen Alkoholmissbrauch klar zu werden. Mein Bedürfnis nach einem Glas Wein ist erstmal verschwunden. Ich gehe übrigens kleine Schritte, in dem ich mir sage täglich sage: „Heute trinke ich nicht.“
Viele Grüße
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Daun 2020

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  • Beiträge: 118
Re: Ich bin neu
« Antwort #2 am: 04. November 2020, 07:22:57 »

Hallo
Orangina
Willkommen hier
Ja du schreibst :
Eine Flasche Wein am Abend schaffte ich manchmal 4 mal die Woche...und vor einem Jahr versuchte ich es ernsthaft anzugehen.

Du sagst selber das du dich gefährdet Fühlst.
Mach doch maleinen Selbsttest,alle Flaschen mit Alkohol aus dem Haus,ich bin davon überzeugt,das du genügend Vorrat hast,wenn es dann Kommt,bei deiner Jetzigen Einstellung immer noch einen Notfall griffbereit zur Hand zu Haben.
Dann siehst du wie dein Gehirn darauf Reagiert.
Denkst du an Alkohol?
Wie kannst du wenn du eingeladen bist darauf verzichten?
Das musst du für dich mal Klären,und ehrlichzu dir selbst sein.
LG
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Gerchla

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  • Beiträge: 1418
Re: Ich bin neu
« Antwort #3 am: 04. November 2020, 10:42:54 »

Hallo Orangina,

herzlich Willkommen hier im Forum.

Ich bin Alkoholiker und 50 Jahre alt. Ich lebe jetzt schon lange ohne Alkohol, habe aber die Gedanken, das Handeln und die Gefühle meiner Trinkerzeit noch voll im Gedächtnis. Ich denke, das wird auch immer so bleiben. Deshalb habe ich, als ich Deine Vorstellung las, sofort gedacht: das kenne ich alles aus eigener Erfahrung.

Das hier z. B.
Zitat
Würde ich jemanden davon erzählen, dass ich einen problematischen Umgang mit Alkohol habe,würde mir niemand glauben.
Ich sehe gepflegt aus, bin sehr zuverlässig und funktioniere sehr gut .
Hätte ich damals genauso von mir sagen können. Ich weiß nicht wie Dein Trinkverhalten genau aussieht. Ich trank die meiste Zeit meines Alkoholikerdaseins heimlich. Das gelang mir, obwohl ich Familie hatte und man normalerweise davon ausgehen müsste, dass man da irgendwann auffliegt. Zumindest bei den Mengen die ich trank, welche in den letzten Jahren meiner Sucht deutlich über dem lag, was Du von Dir schilderst.

Und auch wenn ich in diesen besagten letzten Jahren dann nicht mehr ganz so toll aussah und sich manch einer dachte "was ist mit dem eigentlich los? ist er krank?", so kam doch niemand auf die Idee das Problem beim Alkohol zu suchen. Denn man sah mich ja nie trinken. Ich funktionierte also bis zum Schluss. Und ganz ehrlich, so ist das bei den allermeisten Alkoholikern. Nur die wenigsten gehören zu jenen, die von der Allgemeinheit auch sofort als solche wahr genommen werden. Der größte Teil funktioniert und es bekommt entweder niemand mit oder eben nur das engere Umfeld welches dann nicht selten dabei "hilft" die Sucht des Anghörigen noch zu vertuschen. Was dann sowohl der Leiden des Trinkers als auch das der Angehörigen verlängert.

Ich finde es jedenfalls sehr gut, dass Du für Dich erkannt hast, dass da etwas nicht stimmt, obwohl Du noch sehr gut funktionierst und äußerlich nichts zu sehen ist.

Zitat
Der Vorsatz hielt maximal 5 Tage ,mit dem Ergebnis, dass ich dann am 6. Tag wieder eine Flasche entkorkte mit dem Gedanke,dass ich es im Griff habe ,denn sonst hätte ich die 5 Tage nicht geschafft...und: was ist schon dagegen einzuwenden, wenn ich ab und zu mal ein Glas trinke.
Bei dem Glas konnte ich aber nie bleiben.
Auch das kenne ich sehr gut. Wahrscheinlich kennt das jeder Alkoholiker. Wir nennen das dann im Nachhinein eine Trinkpause. Meine längste dauerte übrigens fast ein Jahr..... Daran siehst Du, dass diese Sucht nie schläft oder vergeht, wenn man sie einmal entwickelt hat. Als ich diese lange Pause einlegte, trank ich auf relativ niedrigem Niveau aber ich trank regelmäßig, fast täglich. Zwar relativ niedrige Mengen aber eben so gut wie jeden Tag. Nach fast einem Jahr war es ein Biermischgetränk, ein einziges welches vielleicht einen Alkoholanteil von irgendwas um die 2 % hatte, das mich zurück in die Spur brachte. Von da an ging es dann immer weiter bergab und auch deutlich beschleunigt. Es schien, als ob ich das nachholen wollte, was ich in diesem Jahr "verpasst" hatte.

Später waren meine Trinkpausen, wo bei nicht wenigen eigentlich der Vorsatz war nie mehr zu trinken, deutlich kürzer. Einige Wochen und je länger die Sucht dauerte dann einige Tage. Bis maximal 14 Tage ging relativ lange wobei oft nach spätestens einer Woche Schluss war. Mit genau den Gedanken, die Du von Dir auch geschildert hast. Ich hatte mir ja "bewiesen", dass ich gar kein Problem haben kann. Sonst hätte ich jetzt ja nicht soooo lange verzichten können. Dazu kamen dann auch Gedanken, dass ich das ja jederzeit wieder machen könnte, also eine Pause einlegen.

Das alles sind Gedanken, die einem das Suchthirn so einspielt. So funktioniert diese Sucht und das macht sie auch so gefährlich. Das ist der Grund dafür, dass es nur so wenige schaffen sie dauerhaft zu überwinden. Sie hat so gute "Argumente", sie kennt denjenigen den sie befallen hat, in und auswendig, kennt alle Stärken und Schwächen und hebelt die Stärken aus um die Schwächen dann zu nutzen. Klingt jetzt vielleicht ein wenig komisch, weil man ja selbst der Süchtige ist und es ja die eigenen Gedanken sind. Aber so könnte ich das im Nachhinein von mir beschreiben.

Und wenn Du mich jetzt fragen würdest, warum ich glaube das mein letzter Ausstiegsversuch dann funktioniert hat und die vielen anderen immer nur in Trinkpausen geendet haben, dann würde ich Dir Folgendes sagen:

Bei allen Trinkpausen die ich gemacht habe, hatte ich IMMER ein Hintertürchen offen. Ein Hintertürchen, durch das die Sucht wieder herein schleichen konnte. Das sah in der Regel so aus, dass ich als heimlicher Trinker der Meinung war, ich könnte auch heimlich damit aufhören. Somit sozusagen eine WIN-WIN-Situation schaffen. Ich bin das Saufen los und ich muss niemanden beichten das ich eigentlich Alkoholiker bin. Keine unangenehmen Fragen, kein beichten von Dingen die während dieser Zeit verzapft hatte, einfach still und leise raus aus der Sucht und schön mein tolles Leben als toller Papa, Partner, Vorgesetzter, Freund, etc. weiter leben. Alles prima, keine Aufregung und fertig.

Das genau funktioniert nicht, also zumindest bei mir nicht und meine jetzige Erfahrung mit anderen Alkoholikern legt den Verdacht nahe, dass es sogut wie nie funktioniert "einfach so nebenher" aus der Sucht auszusteigen. Denn immer wieder sind sie dann da, diese Gedanken: So schlimm kann es ja nicht sein, ein Glas kannst Du doch trinken, es bekommt ja keiner was mit, du kannst ja jederzeit wieder aufhören, etc. etc.

Da Du offensichtlich etwas Angst vor einer Klinik, vielleicht auch von einer klassischen Therapie hast (so interpretiere ich Deine Zeilen jetzt mal), möchte ich Dir sagen, dass ich beides nicht in Anspruch nahm. Aber trotzdem seit vielen Jahren nicht mehr trinke. ABER: das bedeutet nicht, dass ich still und heimlich und ohne Hilfe aufgöhrt habe. Als ich meine letzte, bis heute andauernde Trinkpause begann, war alles anders als die vielen Male vorher. Meine Trinkpause begann mit dem Satz: Ich bin Alkoholiker! Welchen ich zu meiner damaligen Frau sagte und damit ihr Leben aus den Angeln hob. Mit diesem Satz und mit der Tatsache, dass ich ihr anschließend all meine Geheimverstecke, randvoll mit Alkohol, zeigte und das Zeug auch gleich wegschüttete, begann mein Suchtausstieg. Und mit diesem Satz habe ich auch mein erstes Hintertürchen vernagelt. Aber es ging natürlich weiter. Auch meine Kinder mussten es erfahren, meine Eltern, meine Geschwister, meine verbliebenen engeren Freunde. Überall machte ich reinen Tisch und überall brachen Welten zusammen.

Dann war es bei mir so, dass ich die letzten Jahre meiner Sucht ein Doppelleben geführt hatte. Das so weit fortgeschritten war und derart viele Leichen im Keller hatte, dass es nicht möglich gewesen wäre, dieses ohne massives Lügen zu verheimlichen. Und wenn ich eines nicht mehr wollte, war es lügen. Denn das belastete mich extrem und ich konnte das eben nur durch den Alkoholkonsum überhaupt aushalten. Also gab es nur eine Möglichkeit für mich, nämlich alles auf den Tisch zu legen. Und ich sage Dir, da habe ich Dinge gebeichtet die Du nicht wissen willst.... Das nächste Hintertürchen, das ich zugenagelt habe. Denn dieser Druck war dann auch weg. Zwar mit erst mal katastrophalen Folgen für mich aber eben ohne weiteren Langzeitdruck.

Und dann war mir klar, ich muss mit Menschen in Kontakt kommen, die was von dieser Krankheit verstehen. Und zu allererst kam mir da natürlich eine SHG in den Kopf. Und schon nach den ersten 24 h ohne Alkohol besuchte ich eine SHG, welche mir dann erst mal so die Basisinfos lieferte. Diese SHG war für mich in den ersten Monaten mit die wichtigste Anlaufstelle. Und so entwickelt sich das dann. Ich war dann der Meinung ich brauche auch psychologische Hilfe und habe mir diese auch geholt. Und als ich der Meinung war, der Psychologe passt nicht zu mir bzw. versteht mein Problem nicht, habe ich mir anderweitig Hilfe gesucht. Und so ergab eines das andere und je länger man von dem Zeug weg ist, desto unterschiedlicher können auch Hilfen werden, die man sich holt. Sehr individuell das ganze. Ich bin mir aber sicher, und da kann ich natürlich nur für mich sprechen, dass ich es ganz ohne Hilfe wohl nicht geschafft hätte.

Das wollte ich Dir jetzt einfach mal schreiben. Ich weiß zu wenig von Dir um speziell auf Deine Situation eingehen zu können. Wenn Du magst, dann beschreibe uns hier doch noch ein wenig mehr, wie die Situation bei Dir genau aussieht. Es geht gar nicht so sehr um Trinkmengen oder so. Sondern was Dich umtreibt, wie Dein Umfeld aussieht, ob z.B. Dein Partner (falls Du in Partnerschaft lebst) Bescheid weiß, welche Ängste Du genau hast oder wovor Du generell Angst hast. Vielleicht können wir Dir dann auch bessere Argumente liefern, mehr aus unsere eigenen Erfahrung berichten.

Auf jeden Fall finde ich es sehr gut, dass Du Dein Trinkverhalten hinterfragst und ich wünsche Dir viele interessante und vor allem hilfreiche Anregungen hier aus dem Forum.

LG
gerchla
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Orangina

  • Gast
Re: Ich bin neu
« Antwort #4 am: 04. November 2020, 16:58:34 »

Hallo zusammen
ich muss mich hier erst mal zurecht finden, das Einloggen klappt nihct immer. UNd ich weiß jetzt auch nicht,ob ich in der richtigen Sparte antworte-
ich habe mich sehr über eure Beiträge gefreut und ich danke Euch sehr. Ich hätte nicht gedacht, was das für eine positive Wirkung auf mich hat und ich bin sehr froh, dass ich mich angemeldet habe. Ich bin sehr dankbar, dass Ihr geschrieben habt und ich eure Erfharungen lesen durfte, darin spiegelte ich mich und das Bewusstsein , dass ich in der Tat ein Problem habe, wurde deutlicher.
Ich will es einfach ohne Klinik schaffen, weil ich denke, dass ich es auch ohne hinkriege, auch wenn ich doch immer wieder mein Vorhaben gebrochen habe.
Mit Exmann hat mir immer wieder gesagt, dass er meinen Konsum bedenklich findet. Wir haben oft am Abend eine Flasche Wein getrunken, dabei konnte er es bei eine Glas belassen, ich hingegen konnte das nie verstehen. Einmal angefangen, fühlte ich mich gleich leichter, nicht mehr so belastet vom Alltag.
Ich habe erkannt, auch wenn ich es lange leugnete, dass ich den Wein lieben lernte, um zu entspannen, meine Ängste zu reduzieren, die ich seit Jahren habe und die ehrlicherweise durch meinen Alkoholkonsum größer wurden.
Es wurde ein richtiger Teufelskreislauf, in dem ich aber auch wohlfühlte und mich darin versteckte.. ich ging kaum noch raus, unter Menschen bin ich kaum gegangen. Manchmal hatte ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich wieder eine Flasche öffnete und mein Ex mich wieder so anschaute, mit dem BLick, warum schon wieder ?
Ich hab natürlich heftig reagiert und alles abgestritten und fand ihn spießig. Was ist schon dabei, einen Wein am Abend zu trinken ?
Oft, tausende male bin ich morgens noch mit Restalk zur Arbeit gefahren, mit einem Schamgefühl und trotzdem der Gewissheit, alles im Griff zu haben, Solang ich noch arbeite und funktioniere, hab ich kein Problem.
Im Sommer hatte ich 2 komplette Abstinenzmonate, die mir sehr gut taten und ich war mir dann auch sicher, dass ich hin und wieder am Wochenende wieder mal ein Glas trinken könnte. Aber ich war schnell in der Schleife drin, bald täglich gab es eine Ausnahme, und einen GRund wieder zu trinken.
Ich hasste mich dafür. Dann trickste ich herum. ...nur noch 2 Gläser am Abend, anstatt 3 (also eine ganze Rotweinflasche ) und leerte schon mal das eine Viertel in den Aufguss und markierte wieder im Kalender mein Kreuzchen, das mir sagte, da hab ich wieder getrunken. Vergangenen Monat waren es dann zusammengerechnet 8 Liter Rotwein auf den ganzen Monat verteilt. Das hat mich erschreckt. NUn bin ich seit dem 31. 10 nüchtern und will es auch dabei belassen... ich weiß, es wird wieder schön werden , nüchtern zu sein, aber im Kopf hab ich immer ein Hintertürchen offen, ...und das ist das, das mir gefährlich werden kann.
Durch Eure Beiträge fühle ich mich sehr gestützt und gestärkt.
Ich schicke das jeztz mal ab und melde mich wieder etwas ausfühlicher. Danke an euch!!
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Orangina

  • Gast
Re: Ich bin neu
« Antwort #5 am: 04. November 2020, 16:59:28 »

Oh, schön, es hat also doch geklappt mit dem Antworten...
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Orangina

  • Gast
Re: Ich bin neu
« Antwort #6 am: 04. November 2020, 17:03:49 »

Ja, ich denke oft an Alkohol und freu mich manchmal tagsüber aus dem Nichts auf den Abend, auf ein Glas Wein und dann zucke ich zusammen...
WEnn ich einige Tage abstinent war (was ehrlich gesagt selten vorkam bis auf wenige Ausnahmen), dann war ich stolz und zufrieden. Ich finde es hilfreich, dass man sich vor Augen hält, was man für einen Gewinn hat, wenn man nicht trinkt, ...es ist im Prinzip kein Verzicht, sondern ein Gewinn, aber das ist noch nicht richtig in meinem Kopf angekommen, da ich ja süchtig bin.
Hilfreich war auch dieser Satz : "Heute trinke ich nicht!" Danke, dass du das @amSee13 geschrieben hast. Diesen Satz hörte ich schon mal und er hat mich damals schon sehr angesprochen.
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Orangina

  • Gast
Re: Ich bin neu
« Antwort #7 am: 04. November 2020, 17:09:23 »

Es ist für mich sehr wohltuend zu erfahren, welche Geschihten Ihr mitbringt und freue mich über weitere Beiträge.
Ich bin wirklich beeindruckt, welche Wege ihr gegangen seid und ihr könnt echt sehr stolz auf euch sein.
Welche positiven Veränderungen habt ihr an euch festgestellt, dadurch ,dass ihr keinen Alk mehr trinkt?
Übrigens, ich habe keinen Tropfen WEin mehr im Haus.
Wenn dann hab ich mir nur meine Tagesration geholt: Eine Flasche und mehr nicht.
Schön, wie man sich selbst austricksen kann (kleine Ironie am Rande)
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AmSee13

  • Gast
Re: Ich bin neu
« Antwort #8 am: 04. November 2020, 17:30:47 »

Hallo Orangina,
das liest sich hoffnungsvoll für dich.
Je mehr du über dich erzählst, umso mehr finde ich mich selbst in dem wieder, was du geschrieben hast.
Ich hab für mich schon länger befürchtet, ein Problem mit dem Alkohol zu haben, aber irgendwie hab ich mich dann immer wieder beruhigt und das Ganze verdrängt. Ich hab online diese Selbsttests gemacht, recherchiert, woran man einen Alkoholiker erkennt, das für mich immer ausschließen können, zwischendurch verzichtet usw. Vor einer guten Woche setzte sich in meinem Kopf der Gedanke fest, dass ich nun doch ernsthaft ein Problem haben könnte. Da ich mit einem Forum für ehemalige Raucher bzw. solche, die es werden wollen, sehr gute Erfahrungen gemacht hatte, suchte ich nach einem entsprechenden Forum für Alkoholiker, fand dieses, meldete mich an und stellte mich vor. Vielleicht hast du mein Thema schon gelesen?
Im Laufe einer Woche durch die Auseinandersetzung mit den Nachrichten derer, die mir antworteten, durch Anwenden dessen, was ich vom Rauchausstieg kannte, und durch die Lektüre zweier guter Bücher zu diesem Thema, veränderte sich endlich etwas in meinem Kopf.
Meine Hintertürchen habe ich nach und nach zu gemacht. Ich bin nicht so weit gegangen, wie Gerchla, d.h. meiner angeheirateten Familie habe ich (noch?) nichts gesagt, aber mein Mann, mein Arzt und dieses Forum wissen Bescheid.
Dieses „Heute trinke ich nicht.“ kenne ich aus dem Raucherforum und dort habe nicht nur ich es erfolgreich angewandt. Ich weiß auch, dass ich gleich das erste Glas stehen lassen bzw. ablehnen muss, denn ich weiß, was passiert, wenn ich dieses erste Glas trinke.
Ein Hintertürchen habe ich mir noch offen gelassen, ich kann für mich noch nicht sagen, dass ich nie mehr trinken werde, aber ich bin gewarnt und mir ist u.a. auch durch das, was Gerchla über seine Erfahrung erzählt hat, sehr viel bewusster geworden, auf was ich mich einlasse, wenn ich ein Glas Wein o.ä. trinke. Beim Rauchen habe ich diese Erfahrung mehr als ein Mal gemacht und, bis ich dann wieder aussteigen konnte, hab ich ne Weile gebraucht. Rauchen werde ich gewiss nie wieder, der Schalter ist bei mir endlich endgültig umgelegt. Die Lust auf ein Glas Wein o.ä. ist mir zur Zeit gründlich vergangen und ich habe vor, mir das, was ich hier im Forum lese, immer wieder eine Warnung sein zu lassen.
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Orangina

  • Gast
Re: Ich bin neu
« Antwort #9 am: 04. November 2020, 17:57:01 »

Hallo AmSee13
ja, ich habe deinen Beitrag hier als erstes gelesen und mich in deinem Erleben sehr entdecken können. Das war mir alles sehr vertraut, bzw ist mir vertraut, was du geschildert hast.
Es tut mir gut, Gleichgesinnte um mich zu haben, so wie diese vielen Beiträge hier.
Der eine oder andere Beitrag ist mir näher als der andere, aber alles haben wir gemeinsam: Wir haben ein Problem mit dem Alkohol (gehabt) und ganz gleich wie unterschiedlich die Geschichten sind, jeder wurschtelt sich durch diese Sucht, durch die Qual, durch Hoffnung, Selbstleugnung.
Ich habe übrigens mit noch niemanden darüber geredet. Ich habe es nach wie vor nach außen im Griff und noch keinem anvetraut, dass es so ist, wie es ist: Dass ich ein Problem habe.
Es ist das erste mal, dass ich hier so offen sein kann.
Im Kopf wissen wir es alle, dass wir nicht trinken sollten, schließlich gibt es genügend Horrorgeschichten darüber, Krankheiten und so weiter. Aber diese andere Ebene: Die Gefühlsebene muss auch soweit sein, dass es von innnen raus heißt : Ich mag keinen Alkohol mehr trinken.
Ich war übrigens seit meinem 13. Lebensjahr starke Raucherin, aufgehört habe ich mit 35. Das heißt ich bin seit 14 Jahren Nichtraucherin. Es war ein langer Weg zum endgültigen Aufhören.
Dann habe ich einen ernsten Entschluss gefasst und es bis heute sein lassen.
Die ersten 15 Monate waren nicht leicht, aber heute bin ich dankbar und überglücklich, dass mich eine Zigarette nicht mal mehr in den Sinn kommt und inzwischen habe ich einen riesigen Ekel vor Zigaretten. Da bin ich geheilt und das gleiche wünsche ich mir auch für den Rotwein!
Übrigens: in den zwei Monaten Abstinenz vom Wein wurde mir das erste mal richtig bewusst, wie viel ich getrunken hab.
das war, wie wenn ein Vorhang aufgeht und ich das das erste mal betrachten konnte wie es ist: Widerlich!
Aber dann wurde ich irgendwann wieder neugierig und schwach und war mir sicher, wenn ich ein Glas trinke, wird mir das nichts ausmachen.
Das war mir wohl auch noch mal eine Lehre, dass ich die Finger davon lasse. Für mich war es vielleicht auch wichtig zu erlebe, wie schnell ich wieder in meinem alten Fahrwasser drin war.. Es gibt mir auch Hoffnung, es wirklich endgültig zu lassen und meinen Fokus darauf richte, was mich im Leben entspannt, sei es Sport oder sonstiges.
Das sollte doch möglich sein!?
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AmSee13

  • Gast
Re: Ich bin neu
« Antwort #10 am: 04. November 2020, 18:10:51 »

Hallo Orangina,
Das sollte doch möglich sein!?

Klar ist das möglich. Und du siehst es ja auch beim Nicht-mehr-Rauchen, was möglich ist.
Wenn du Fragen hast oder dich ein Gedanke besonders beschäftigt, nur heraus damit.
Viele Grüße
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Orangina

  • Gast
Re: Ich bin neu
« Antwort #11 am: 04. November 2020, 19:22:24 »

Hallo Gerchla
Deinen langen Bericht hab ich noch mal gelesen und ich danke auch dir für deine Zeilen und ausführliche Beschreibung.
Ich führe seit 3 Jahren ein Doppelleben oder eines das ich nicht mehr will und den Ausstieg nicht schaffe.
Ich kann davon nicht berichten,zu groß ist die Angst ,dass es raus kommt.
Im Prinzip belüge ich mich seit Jahren selbst und tu Dinge,die ich nicht will und ich weiß was ich tun sollte schaffe es aber nicht ,mich selbst an die Hand zu nehmen und die Wahrheit auszusprechen. Sicher ist das auch in meiner Psyche eine stark verwurzelte Angst  , die auch zum Alkkonsum führte.
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Orangina

  • Gast
Re: Ich bin neu
« Antwort #12 am: 04. November 2020, 19:27:29 »

..ich habe mir durch mein Handeln mein aufgebautes Leben ,das meines war und das mir gut tat, selbst vermasselt. Selbstvorwürfe, Schuld und Scham sind große Themen.
Mir ist klar geworden, dass der Alkohol mich umbringt,wenn ich nicht aufhöre.
Jetzt versuche ich ,nach und nach mein Leben wiederherzustellen..erst mal Finger weg vom Alkohol und den Geist klar kriegen.
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Greenfox

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Re: Ich bin neu
« Antwort #13 am: 05. November 2020, 10:39:16 »

Hallo, Organina!

Auch von mir ein (verspätetes) HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum  :welcome:

Ganz kurz zu mir: Ich bin m, 57, Alkoholiker, nach mehreren Anläufen nun seit etwas über 12 Jahren trocken und seit ca. 10 Jahren in der Suchtselbsthilfe unterwegs.


Jetzt versuche ich ,nach und nach mein Leben wiederherzustellen..erst mal Finger weg vom Alkohol und den Geist klar kriegen.


Ich führe seit 3 Jahren ein Doppelleben oder eines das ich nicht mehr will und den Ausstieg nicht schaffe.
Ich kann davon nicht berichten,zu groß ist die Angst ,dass es raus kommt.
Im Prinzip belüge ich mich seit Jahren selbst und tu Dinge,die ich nicht will und ich weiß was ich tun sollte schaffe es aber nicht ,mich selbst an die Hand zu nehmen und die Wahrheit auszusprechen. Sicher ist das auch in meiner Psyche eine stark verwurzelte Angst  , die auch zum Alkkonsum führte.


Ich habe im Laufe der Zeit gelernt bzw. für mich selbst festgestellt, dass das A und O auf dem Weg aus der Sucht ist, mit dem Selbstbetrug aufzuhören. Man muss aufhören, sich selbst zu belügen - erst dann kann man auch aufhören, sein Umfeld ständig zu betrügen. Denn ich habe damals festgestellt, dass ich meistens die Lügen, die ich meinem Umfeld auftischte, mehr oder weniger selbst glaubte, glauben wollte. Obwohl ich es ja eigentlich besser wusste.
Und ich habe mir auch immer wieder eingeredet, dass ich es schon alleine schaffen würde - was natürlich absoluter Mumpitz war.


Würde ich jemanden davon erzählen, dass ich einen problematischen Umgang mit Alkohol habe,würde mir niemand glauben.


Vielleicht würdest Du Dich auch wundern. Vielleicht würde auch der Eine oder die Andere aus Deinem Umfeld sagen "Na endlich - ich wusste einfach nicht, wie ich Dich darauf ansprechen soll!"?!
Was meinst Du, wieviel die Menschen mitbekommen - und nur nichts sagaen, weil sie unsicher sind?
Wie oft habe ich gehört: "Mein/e Kind/er hat aber nie etwas mitbekommen!" So ähnlich habe ich auch gedacht. Bis ich von meiner damals 4jährigen Tochter den Hammer schlechthin vor den Kopf geknallt bekommen habe: "Ich will nicht mit Papa kuscheln - der stinkt und is besoffen!:o :( Bumm - das hat gesessen! Und trotzdem habe ich noch über ein Jahr gebraucht, bevor ich eine Therapie gemacht habe ...

Mit dem Belügen der Umwelt hilfst Du niemandem - Du schadest nur Dir selbst!

Gruß
Greenfox
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Es rettet uns kein höh’res Wesen,
kein Gott, kein Kaiser noch Tribun
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können wir nur selber tun!

Gerchla

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Re: Ich bin neu
« Antwort #14 am: 05. November 2020, 15:44:44 »

Hallo Orangina,

Zitat
Ich führe seit 3 Jahren ein Doppelleben oder eines das ich nicht mehr will und den Ausstieg nicht schaffe.
Ich kann davon nicht berichten,zu groß ist die Angst ,dass es raus kommt.
Im Prinzip belüge ich mich seit Jahren selbst und tu Dinge,die ich nicht will und ich weiß was ich tun sollte schaffe es aber nicht ,mich selbst an die Hand zu nehmen und die Wahrheit auszusprechen. Sicher ist das auch in meiner Psyche eine stark verwurzelte Angst  , die auch zum Alkkonsum führte.

Da ich leider ein Doppellebenspezialist bin, muss ich Dir dazu einfach etwas schreiben. Ich verstehe GENAU was Du sagen willst. Ganz genau. Ich hatte mein Doppelleben in den letzten Jahren meiner Sucht und ich war auf der einen Seite der liebevolle Familienmensch, der Erfolgreiche im Beruf und der, bei dem immer alles so läuft wie es soll. Und auf der anderen Seite, da war eine Parallelwelt, da machte ich Dienstreisen die es gar nicht gab, da jettete ich um die Welt und war doch nur um die Ecke, da ließ ich meine Mama fast sterben obwohl sie sich bester Gesundheit erfreute. Um dieses Doppelleben aufrecht erhalten zu können, und es war ein RICHTIGES Doppelleben, musste ich Lügen was das Zeug hielt. Lügen bauten sich auf wieder neuen Lügen auf und nicht selten wusste ich selbst manchmal nicht mehr, was ich eigentlich gesagt hatte und was nicht. Und manchmal glaube ich meine Lügen aus selbst, je häufiger ich sie "anwendete". Das ist schwer zu erklären führt aber natürlich dazu, dass man ein absolut überzeugender Lüger sein kann. Wenn man selbst glaube was man da sagt bzw. lügt.

Auch ich habe mir NIEMALS vorstellen können, dieses Doppelleben offen zu legen. Unvorstellbar....

Doch leider muss ich Dir sagen: Das ist der einzige Weg um da raus kommen zu können. Eine wichtige Voraussetzung um aus der Sucht heraus kommen zu können ist es, die Trinkgründe zu beseitigen. Da gibt es ganz fiese, versteckte Gründe, wo man erst mal richtig in seine Suchtgeschichte einsteigen muss um die überhaupt finden zu können. An die muss man ran aber das kann man gut im Rahmen einer Aufarbeitung der eigenen Suchtgeschichte machen. Im Rahmen eines Prozesses der meist etwas länger dauert.

Aber es gibt eben oft auch ganz offensichtliche Gründe, die so akut sind, dass sie unbedingt erst mal weg müssen um überhaupt erst mal den Alkohol weglassen zu können. So wie z.B. so ein Doppelleben. Das ist etwas, das extremst belastend ist, zumindest war es bei mir so. Das alles aufrecht zu erhalten hat mir all meine Energie geraubt und ich konnte das überhaupt nur so lange aushalten weil ich getrunken habe. Natürlich wäre es dazu erst gar nicht gekommen wenn ich nicht in die Sucht gerutscht wäre. Aber Einstieg in dieses Doppelleben hat dann meine Sucht noch manifestiert und extrem verschlimmert. All mein Lügen, all mein Betrügen, all das hat mich so belastet, dass ich (als bereits Süchtiger) natürlich das getan habe, was ein Süchtiger eben so tut: Dosis soweit erhöhen, dass man mal wieder ein paar Stunden an nichts mehr denken muss. Eine Spirale in den Abgrund, aus dem man nicht aussteigen kann. Man kann sie nur stoppen in dem man ihr die Grundlage entzieht.

Und damit meine ich reinen Tisch machen. Einmal mit einem lauten Knall nach dem Motto: lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Ein platter Spruch der hier aber voll zutrifft.
Und wenn ich damals versucht hätte mit dem Trinken aufzuhören, mein Doppelleben aber weiter geführt hätte, es wäre unmöglich gewesen das zu schaffen. Niemals. Ich hätte es auch nicht "nebenher" auslaufen lassen können. Zu viel war passiert, zu viele Leichen im Keller, und zu viel hing ich auch emotional da mit drin. Nein, es gibt nur eine Alternative: REINEN TISCH.

Reinen Tisch machen, die Basis eines jeden Alkoholausstiegs!

Ich wünsche Dir, dass Du den Mut hast da reinen Tisch zu machen. Ich will nichts schönreden. Es war schlimm bei mir, sehr schlimm. Es war eine Katastrophe, ich werde nie vergessen wie ich z. B. meiner Frau alles erzählt habe..... Aber, ich wäre heute kein so zufriedener und glücklicher Mensch wenn ich diesen Schritt damals nicht getan hätte.

Alles alles Gute für Dich!

LG
gerchla
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