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Autor Thema: Rückfälle, Rückfälle, Rückfälle  (Gelesen 17741 mal)

Susanne68

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Re: Rückfälle, Rückfälle, Rückfälle
« Antwort #75 am: 27. August 2020, 15:56:37 »

Mit der Abstinenz klappt es so semi. Keine 10 Minuten nachdem ich von der Klinik weg gefahren war, hatte ich einen kleinen Nervenzusammenbruch. Es war einfach ein scheiß Gefühl wieder "versagt" zu haben. Konnte mich auf der 6 sündigen Fahrt zwar etwas beruhigen, habe in meinem Kopf aber schon klar gemacht, dass ich trinken werde wenn ich zuhause ankommen bin. Der Rückfall ging vier Tage. War dann wieder 10 Tage abstinent. Die letzten zwei Abende hatte ich wieder getrunken. Heute aber nicht mehr.

Du eierst ganz schön rum, Schnisskettchen. Du machst bestenfalls mal (kurze) Trinkpausen. Du weisst zwar, dass Du ein Problem hast, und kannst auch ganz nett drüber schreiben, aber von einer Lösung des Problems oder wenigstens einer konsequenten Herangehensweise bist Du nach meinem Dafürhalten Lichtjahre entfernt.

Deine ganzen Erklärungen, warum Du das machst, kannst Du in die Tonne treten, denn sie bringen Dich nicht weiter. Ich bin versucht, Wetten darüber abzuschliessen, dass eine Umschulung in Deinem Verhalten nichts ändern wird.

Da hast Du halt Saufdruck. Hilfts Dir irgendwie weiter, wenn Du dann deswegen trinkst? Wird er davon weniger - und wie lange? Macht Dich das irgendwie glücklicher, dann zu trinken? Du schreibst zwar irgendwie, das ist doch nicht so schlimm, dann hast Du halt Rückfälle, und das musst Du natürlich mit Dir selbst ausmachen, aber ich denke, so wird das eine unendliche Geschichte bleiben. Da musst Du vor mir nicht rechtfertigen, aber ist das wirklich das, was Du willst? Jedenfalls TUST Du es ja. Du greifst zum Glas, denn das "passiert" ja nicht, ohne das Du etwas machst.

Du bist doch mitten im Hamsterrad. Trinkst Du, leidest Du, trinkst Du nicht, leidest Du auch, aber wie es da rausgeht, hast Du noch absolut nicht begriffen. Mach Dir nichts vor, das kann noch 20 Jahre so weitergehen und dann bist Du genau da, wo Du nicht hinwillst. Von wegen, bei Dir ist es nicht so schlimm. Es ist definitv so schlimm, dass Du bislang nicht aufhören kannst. Du bist so abhängig wie nur irgendwer. Und Dein ganzes Denken ist davon durchdrungen. Auf Entgiftungsstationen hängen auch immer Leute herum, die können Dir bis ins letzte Detail erklären, warum das so und so ist und was sie alles tun müssten und werden, aber aufhören können sie deswegen nicht. Zwei Wochen später sind sie wieder da. Ich war zwar selber nie Patient da, aber ich habs mir angeguckt.
Und wo bist Du denn weiter als vor ein paar Jahren? Gestern stand ich am Abgrund, heute bin ich einen Schritt weiter? Du steckst doch noch mittendrin und es geht weiter abwärts. Bei jedem Rückfall hast Du zu tun, dass Du wieder rauskommst, und Du wärst ja nun so ziemlich die erste, bei der das nicht mit der Zeit schwieriger wird.

Du schaffst Dinge, die andere nicht schaffen? Na dann mach mal. Bis jetzt schaffst Du sie jedenfalls nicht. Ich glaube, Du möchtest das zwar gerne glauben, aber das würde dann schon anders aussehen.

Aufhören muss man halt machen, das erledigt Reden nicht oder Schreiben nicht. Es ist ganz simpel, man muss nur erst das Glas stehen lassen, und das unter wirklich allen Umständen. Es gibt keine Ausreden und keine wirklichen Gründe, um zu trinken. Auch wenn die Welt um einen herum untergeht, das habe ich mir damals geschworen, das ist mir schnuppe. Egal was kommt, es ist alles nüchtern aushaltbar. Alles andere ist Rumeiern. Es liegt nur an mir - oder Dir - ob das klappt.
Und "es ist schwer" ist kein Argument, wenn man sich mal anguckt wie nasse Alkoholiker oft enden. Damit möchte ich auf gar keinen Fall tauschen, aber Du ja vielleicht. Bis jetzt benimmst Du Dich ja so, wie wenn das nur ein Spielchen wäre...ja, aber eins mit dem Leben. Mit DEINEM Leben. DAS ist schwer und es wird noch viel schwerer, dagegen ist Aufhören eine der leichtesten Übungen.

Triff mal die richtige Entscheidung, und zwar dann wenn es schwer fällt. Bislang gibst Du dem Druck doch einfach nach. Und wenn du dann mal ein, zwei, fünf Jahre trocken bist, dann kannst Du drüber nachdenken und mal gucken was im Rückblick von Deinen ganzen Erklärungen überhaupt stimmt und was Du Dir nur vorgemacht hast, Damit Du Dir damit die Erlaubnis zum Weitertrinken selbst erteilen konntest.

Mich gehts eigentlich gar nichts an, aber ich glaube das nasse Geschwätz von Dir muss hier auch nicht unkommentiert bleiben. Wenn wir uns auf solche "Begründungen" einlassen würden, wie Du sie bringst, wäre hier niemand trocken geworden.

Versteh mich nicht ganz falsch, ich wünsche Dir wirklich, dass es mal "klick" macht. Momentan siehts für mich einfach nicht danach aus. Aber so was kann sich ja ändern.

Gruß Susanne
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Gerchla

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Re: Rückfälle, Rückfälle, Rückfälle
« Antwort #76 am: 28. August 2020, 09:30:25 »

Hallo Schnisskettchen,

der sehr dirkte Beitrag von Susanne animiert mich jetzt tatsächlich dazu Dir auch mal ein paar Zeilen zu schreiben. Ansich "ticken" Susanne und ich ziemlich unterschiedlich. Inhaltlich, wenn es also um die Sache an sich geht, bin aber der Meinung das wir uns komplett einig ist und ich respektiere ihre Meinung. Es ist der Weg heraus aus der Sucht und auch der Weg den wir nach dem erfolgreichen Ausstieg gegangen sind und noch gehen, der sehr unterschiedlich ist.

Ich habe mittlerweile gelernt, dass es hier keine allgemeingültige Wahrheit gibt. Nicht mein Weg ist der einzig Richtige und auch nicht ihrer oder der von sonst irgend jemanden der es geschafft hat. Wenn man von dem Zeug weg will, dann besteht die Aufgabe eben genau darin einen eigenen Weg für sich selbst zu finden. Und ich denke, Du hast den Deinigen noch nicht gefunden.

Deshalb denke ich, dass Du vielleicht auch mal ein umdenken, ein Ändern Deiner Vorgehensweise in Betracht ziehen solltest.

Wenn ich das hier z. B. lese:

Zitat
Ich habe jeden Tag Suchtdruck obwohl ich viel mache den Tag über. Ich mache Sport um mich auszupowern. Ich gehe jeden Tag in den Tierpark, geh spazieren, wandern, treff mich mit Freunden und mach Dinge die mir Spaß machen. Trotzdem habe ich jeden Abend Suchtdruck.

Warum tust Du das dann? Wenn es doch nicht zu dem führt was Du eigentlich möchtest? Ich kann immer nur von mir sprechen und deshalb möchte ich Dir sagen was ich damals gemacht habe.

Ich bin die ersten Monate jeden Tag spazieren gegangen, mit ganz wenigen Ausnahmen. Oft alleine, ab und an mit Begleitung. Alleine ging ich bewusst um die Zeit für mich zu haben und um dabei über MICH, meine Sucht, mein Leben und das was ich eigentlich möchte, nachzudenken. Nur deshalb habe das gemacht, ich nahm mir diese Zeit bewusst genau dafür weil ich im normalen Alltag, den ich ja auch noch hatte (Arbeit, etc.) keine Gelegenheit dazu hatte. Wenn ich Begleitung hatte bei diesen Spaziergängen, dann habe ich mit diesen Menschen immer über mich, meine Sucht, mein Leben und alles was mich diesbezüglich eben bewegt hat, gesprochen. Es waren immer Menschen die Bescheid wussten, die eingweiht waren und dich ich als Hilfe betrachtete.

Was ich von Dir lese klingt für mich nach Ablenkung.Es klingt nach Ablenkung um eben nicht über diese Dinge nachdenken zu müssen. Man könnte auch verdrängen dazu sagen. Tatsächlich habe ich damals auch mit diesen Gedanken gespielt. Ich dachte auch darüber nach mir "Gutes zu tun" um mich abzulenken. Ich dachte vor allem auch darüber nach, mich wieder beim Sport auszupowern, weil ich aus meiner Vergangenheit wusste, wie gut mir das getan hatte und wie viel Energie ich daraus ziehen konnte. Ich tat es bewusst nicht, ich ließ es bewusst bleiben. Denn es wäre für mich nur eine Verdrängung meiner akuten Probleme gewesen und das hätte mir beim Lösen der selbigen nicht geholfen.

So, mehr will ich gar nicht schreiben.

Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du weiter kommst und die Sucht hinter Dir lassen kannst!

LG
gerchla
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Greenfox

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Re: Rückfälle, Rückfälle, Rückfälle
« Antwort #77 am: 28. August 2020, 11:20:18 »

Ein Rückfall gehört wohl dazu das stimmt aber ich denke trotzdem dass ich was tun muss.

Das ist der größte Bullshit und der größte Selbstbetrug aller Zeiten! Damit kann man sich schön bequem zurücklehnen und sagen: "Was wollt Ihr denn? Ich MUSSTE doch einen Rückfall haben - der gehört doch dazu!"

Natürlich gehören Rückfälle zum Krankheitsbild - aber nicht zwangsläufig! Es gibt sehr viele Menschen, die haben es auch OHNE Rückfälle geschafft.
Ich gehöre leider nicht zu diesen Menschen. Aber ich habe immer mein Möglichstes getan, dass es NICHT zu einem Rückfall kommt.

Also ruht Euch nicht darauf aus!
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Elly

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Re: Rückfälle, Rückfälle, Rückfälle
« Antwort #78 am: 28. August 2020, 12:19:55 »

Ich habe an Therapien und Hilfsangeboten alles durch. Suchtberatung AWO, Suchtberatung Caritas, ambulante Therapie, sämtliche SHG im Umkreis von 70 Km, Psychotherapie, stationäre Therapie und jetzt wieder SHG und Caritas. Und irgendwann muss es ja auch mal gut sein. Ich will die SHG jetzt wirklich mal durchziehen und ansonsten mal die Dinge angehen die ich für mich wichtig finde. Unabhängig davon was jemand anderes darüber denkt. Wenn jemand sagt, das ist unmöglich, sind das doch nur die Grenzen des anderen, es bedeutet nicht, das es für mich unmöglich ist.

Hallo Schnisskettchen,

leider schliesse ich mich den Vorschreibern an! Du eierst rum & beschönigst Deine Sauferei!

Dann setze doch das um, was Du schon alles erfahren und erlebt hast. Niemand führt Dir
das Glas zum Mund, nur Du selbst!

Ich wünsche Dir, dass Du es mit Hilfe der SHG es schaffst, trocken zu werden und zu bleiben.
(Aber willst Du das auch wirklich?)

Setze das um, was Du gelernt hast und nimm es ernst!

Elly

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Elisabet

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Re: Rückfälle, Rückfälle, Rückfälle
« Antwort #79 am: 28. August 2020, 16:54:29 »

Hallo Schnisskettchen und Hallo an die anderen

Die Essstörung habe ich nur wegbekommen mit einem 6 monatigen Aufenthalt in einer speziell hierfür ausgerichteten Klinik. In meinem Augen ist das von alleine nicht in den Griff zu bekommen. Ich habe es alleine versucht, müsste dann aber wie du viele Lebensmittel meiden und obwohl ich nicht erbrochen habe, hat sich mein Alltag trotzdem nur ums Essen gedreht. Einkaufen, kochen, Essen war immer begleitet von kcal Gedanken etc.. ich bin genau wie du eine vermeidumgsstrategie gefahren. Exzessiv Sport getrieben was auch nicht gesunt war. Das bin ich durch die Therapie losgeworden und habe einen gesunden Umgang mit dem theamngelernt.
Ist es bei dir nun wieder Presenter oder ist es bei dem einen mal geblieben?

Ich habe mich mitlerweile dafür entschieden eine weitere Therapie zu machen.
Ich habe auch schon viel gelernt, allerdings kann ich es nicht umsetzen wenn es drauf ankommt. Die Trennung,Stress im Job oder im privaten Umfeld wird mir immer wieder begenen, davor kann ich mich nicht schützen. Ich muss endlich lernen auch in solchen Situationen klar zu kommen und nicht direkt zu trinken. So viele andere Menschen schaffen ihr Leben mit allen Schwierigkeiten ohne alkohol. Das will ich auch. Äußere Dinge gibt es leider immer. Die Fragen nicht, ob wir die gerade gebrauchen können und ob das gerade passt.

Seit der Entschluss feststeht trinke ich keinen Alkohol mehr. In meinem Kopf ist etwas Ruhe eingekehrt sodass es mir bis jetzt recht gut gelingt.

Wie klappt das bei dir? Wieviel trinkst du aktuell? Wäre ein erneuter therapieversuch für dich denkbar?

Was den Job angeht das ist selbstverständlich wichtig. Keine Perspektive und eine Aufgabe zu haben. Ich für meinem Teil muss mich jetzt erst um meine Baustellen kümmern und das würde ich dir auch raten. Ich kann aus Erfahrung sagen, das ein neuer Job dich nicht gesund macht und das der Job nicht schuld daran ist rückfällig zu sein. Der Grund ist wie ich das bei mir sehe die sucht...Ich habe mir auch oft ausreden und Rechtfertigung gesucht warum ich wieder getrunken habe. Damit habe ich mich aber selbst betrogen zu denken  "die trennung, der jon, die Eltern kein Wunder das Ich wieder trinke". Das war sozusagen der freifahrtschein...

Alles Erkenntnisse der letzten Tage...der Weg ist lange und schwer aber das muss jetzt nochmal sein.

Ich hatte den Aufenthalt in der Klinik und Psychotherapie in Langzeit was ich für mich auch richtig und gut finde.
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Schnisskettchen

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Re: Rückfälle, Rückfälle, Rückfälle
« Antwort #80 am: 28. August 2020, 17:02:27 »

Hallo Zusammen,

den Beitrag von Susanne möchte ich gar nicht kommentieren, da ich ihn rotzfrech finde. Auch wenn Susanne es für nötig hält, mein "nasses Geschwätz" zu kommentieren. Soweit ich weiß, ist dieses Forum nicht nur für trockene Alkoholiker, sondern ein Ort, an dem sich vor allem nasse Alkoholiker Hilfe suchen. Da finde ich so eine herablassend Art von langjährig Trockenen total daneben und wenig hilfreich.

Elisabet hat sich für meine Geschichte interessiert und ich habe ihr versucht ehrlich von meinen Erfahrungen zu berichten. Ich find es tatsächlich super, dass viele hier im Forum schon so lange trocken sind und das auch teilweise auf Anhieb geschafft haben. Nur ist das eben nicht die Regel und umso schwieriger, wenn man mehrfach abhängig ist und/oder noch andere Diagnosen mit sich rumschleppt. Was ja auch ein Problem von Elisabet ist.

Und Gerchla, warum ich das alles tue? Ganz einfach, damit ich was zu tun habe und bekanntlich soll sowas ja auch gegen Suchtdruck helfen. Wäre es besser wenn ich den ganzen Tag auf der Couch liegen würde? Wie gesagt, ich bin arbeitslos und bevor mir Zuhause die Decke auf den Kopf fällt, mach ich was. Natürlich ist das manchmal auch Ablenkung. Aber was spricht gegen Ablenkung? Ich bin seit Anfang des Jahres arbeitslos. Am Anfang war das auch echt nice nicht arbeiten zu müssen aber auf Dauer macht das nicht glücklich. Im Gegenteil.
Deswegen kuck ich, dass ich meinen Tag mit anderen Dingen Fülle. Mit Verdrängung hat das nichts zu tun. Ich mach mir mehr als genug Gedanken um mich und meine Probleme, und rede auch mit meinen Freunden darüber.

Und Elly, ja das versuch ich und ich werde das auch schaffen, unabhängig davon was irgendjemand hier denkt.

Liebe Grüße




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Gerchla

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Re: Rückfälle, Rückfälle, Rückfälle
« Antwort #81 am: 28. August 2020, 17:24:26 »

Hallo Schnisskettchen,

weißt Du, aus meiner Sicht spricht gar nichts gegen Ablenkung. Wenn sie Dir hilft Deine Sucht zu überwinden. Was Du jedoch schreibst hört sich so an, als wäre es zwar Deine Hoffnung sie würde Dir helfen, jedoch tut sie das nicht. Was anderes kann ich da nicht raus lesen.

Und ja, wenn es Dir helfen würde den ganzen Tag auf der Couch zu liegen und über Dich und Dein Leben und Deine Ziele nachzudenken um so vielleicht Deinen Weg zur Überwindung Deiner Sucht zu finden, dann wäre das tatsächlich eine gute Idee.

Ich kenne Menschen die gelernt haben, ganz bewusst gelernt haben mit sich und ihren Gedanken und Gefühlen alleine zu sein. Über einen längeren Zeitraum. Um überhaupt in die Lage versetzt zu werden ihr Leben zu verstehen und zu ordnen. Diese Menschen waren alle in einer Lebenskrise, hatten psychische Probleme. Ihnen hat es geholfen und zu einer habe ich noch Kontakt. Sie nimmt sich immer noch jedes Jahr mehrere Wochen für sich obwohl sie längst gefestigt im Leben steht.

Die Couch könnte also durchaus ein Anfang sein. Aber am Ende kannst nur Du selbst herausfinden was Dir hilft. Ich hätte auch nie gedacht, dass ausgerechnet ein Mönch mich damals völlig ungläubigen Menschen wieder zurück ins Leben führt. Das wenn mir jemand gesagt hätte als ich noch trank hätte wahrscheinlich einfach nur „Amen und prost“ gesagt und mir gedacht der hat sie nicht mehr alle.

Offen sein für neue Wege kann hilfreich sein, vor allem dann wenn die bereits gegangenen Wege sich als nicht zielführend erwiesen haben.

Mehr wollte ich mit meinem Post eigentlich gar nicht sagen.

Alles Gute

LG
Gerchla
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Schnisskettchen

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Re: Rückfälle, Rückfälle, Rückfälle
« Antwort #82 am: 28. August 2020, 17:52:03 »

Hallo Elisabet,

was du da beschreibst kenn ich nur zu gut. So sah das bei mir früher auch aus wenn ich versucht habe die Bulimie in den Griff zu bekommen. Alles drehte sich um Ernährung, einkaufen, Kalorien. Ich hatte nichts anderes im Kopf. Ich habe verschiedene Ernährungsformen ausprobiert. War Veganer, Vegetarier und was es sonst noch so alles gibt. Exzessiv Sport habe ich auch getrieben.
Wirklich lange abstinent vom kotzen war ich dadurch aber nicht. Immer nur ein paar Tage und dann gings wieder los.
Mittlerweile ess ich eigentlich alles. Auch Lebensmittel die früher "verboten" waren, wie Sahne, Zucker, Butter, Brot... Ich denke auch nicht mehr großartig über kcal nach. Ich ess einfach was mir schmeckt. Natürlich habe ich dadurch auch zugenommen, aber ich mag mich trotzdem. Mein Selbstwert hängt nicht mehr an meinem Gewicht. Dadurch habe ich ein riesen großes Stück Lebensqualität gewonnen.
Bei dem einem Mal kotzen ist es geblieben.

Schön dass du dich für eine Therapie entschieden hast und seit dem auch nichts mehr getrunken hast. Weißt du schon was es für eine Therapie sein soll?
Ich hatte zuletzt vor ein paar Tagen ca 1 1/2 Flaschen Wein getrunken.

Du magst wohl recht haben, dass mich ein anderer Job nicht gesund macht aber Fakt ist, dass mich mein alter Job krank macht. 60 Stunden die Woche zu buckeln, phasenweise waren das auch schon 80 Stunden, aber nur 37,5 bezahlt zu bekommen. Keine Pausen, unrealistische Zeitvorgaben, Personalmangel und und und.
Da muss man nicht mal sonderlich labil um das nicht auszuhalten. Ich hatte das ganze 1,5 Jahre abstinent durchgehalten, dann aber angefangen zu trinken weil ich mir morgens am Bahnhof ernsthaft überlegt hatte: Steig ich in den Zug ein oder stürzt ich mich davor. Der Alkohol hatte die Arbeit für mich wieder erträglich gemacht. Die naheliegendste Lösung wäre gewesen zu kündigen aber das habe ich mich zu dem Zeitpunkt nicht getraut. Mitarbeiter werden in dieser Branche Systematisch verheizt und dafür ist sie auch bekannt.

Mir ist klar dass ich in anderen Berufen auch mit Problemen konfrontiert aber nicht in einem solchen Maße.

Eine Therapie kommt für mich nicht mehr in Frage. Zumindest im Moment.

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Britt

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Re: Rückfälle, Rückfälle, Rückfälle
« Antwort #83 am: 28. August 2020, 20:09:28 »

Hallo Schnisskettchen,
danke, dass du so ehrlich geschrieben hast. Es ist der vollkommen falsche Weg, deine Rückfälle tot zu schweigen. Leider hast du mit dem Alkoholismus und der Bulimie gleich zwei Rückfallkrankheiten. Ich ebenso, neben dem Alkoholismus habe ich den scheiß Krebs. Die Angst vor einem Rezidiv sitzt mir ständig im Nacken. Alle chronischen Krankheiten haben unterschiedliche Rückfallwahrscheinlichkeiten und bei praktisch allen Suchterkrankungen gehört die Möglichkeit eines Rückfalls zum spezifischen Krankheitsbild. Mir hat dieses Wissen sehr geholfen. Es ist quasi der „Stachel“ , der mich jeden Tag dazu antreibt, noch effektiver in meiner Trockenarbeit zu werden. Ich bleibe wachsam.
Ich wünsche dir, dass du in der SHG mehr Hilfe erfährst. Berichte doch mal.
LG Britt
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~ bevör ik mi nu opregen deed, is dat mi lever egaal ~

Schnisskettchen

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Re: Rückfälle, Rückfälle, Rückfälle
« Antwort #84 am: 28. August 2020, 21:51:14 »

Hallo Gerchla, Hallo Britt,

also tatsächlich hat mir die ganze Beschäftigung vor gar nicht all zu langer Zeit noch sehr geholfen. Ich bin ja eigentlich erst seit Mai wieder so regelmäßig am trinken. Davor war ich ja mehr oder weniger Abstinent. In der Zeit hatte ich in diesen ganzen Beschäftigungen die ultimative Entspannung gefunden. Beim Malen konnte ich so richtig abschalten und habe total die Zeit vergessen. Mich beim Sport ordentlich auszupowern hat mich so schön sediert wie eine Flasche Wein.
Und spazieren gehen und all die anderen Aktivitäten haben mich einfach zufrieden gemacht. Da kamen keine Gedanken an Alkohol. Suchtdruck hatte ich seit der Kündigung nur noch selten. Das war tatsächlich eine Zeit, von der ich behaupten würde, dass es die beste abstinente Zeit ever war.

Das hätte ich gerne zurück. Und was vor ein paar Monaten noch richtig war, kann doch jetzt nicht so verkehrt sein. Sicher, seit dem ist viel passiert, aber ich denke, dass das alles wieder kommt. Ich mache die ganzen Sachen einfach weiter, ich hab ja auch die Zeit dazu. Leider verschwindet der Suchtdruck nicht. Die Trennung von meinem Freund macht mir jetzt nach 2 Monaten doch irgendwie zu schaffen. Konnte das ganze anfangs gut bei Seite schieben, aber ich merke, dass mich das jetzt langsam einholt. Ich vermisse Ihn und mich macht das ganze traurig. Aber was soll ich tun? Wieder zu ihm zurück?! Auf keinen Fall.

Ja und der Rückfall am Montag war nach der SHG. Ich hatte während der SHG schon extremen Suchtdruck. Ich sitz dann in der Gruppe und während jemand anderes von seiner Kokainsucht erzählt, Schweife ich gedanklich ab und denke über Kokain nach "ja, so ein bisschen Koka wäre jetzt nett". Das gleiche während jemand über Gras berichtet. Nach der Gruppe hatte ich dann kurzerhand entschieden ins Nachbarland zu fahren und mir CBD Gras kaufen zu gehen. Ist ne legale Variante von normalen Marijuana, was quasi keine Wirkung hat. Aber ich hab gedacht, vielleicht hilft es mir gegen den Suchtdruck. War nicht so, und im Anschluss habe ich dann doch getrunken.
Ich hatte mir während der Selbsthilfegruppe auch viel Raum verschafft und viel über mich erzählt. Dennoch hatte ich Suchtdruck. Ich finde es einfach extrem mühselig diesem enormen Verlangen ständig zu widerstehen. Jeden Tag. Und es wird einfach nicht besser. Und in einem schwachen Moment geb ich dem Verlangen einfach nach.

Tatsächlich wollte ich euch hier auch nicht mein Leid klagen, sondern einfach nur Elisabet auf ihre Frage antworten. Nett, dass ihr euch die Zeit nimmt und mir Feedback gebt. Aber ich weiß was ich tun muss. Es geht nicht von heute auf morgen aber ich bleib am Ball. Auch wenn dem ein oder anderen das hier so vorkommt, möchte ich meine Rückfälle auf keinen Fall schön reden, aber soll ich deswegen jetzt komplett in Panik verfallen? Das hilft mir auch nicht weiter.

Ich habe mir zwei SHG raus gesucht. Fühle mich in beiden sehr wohl und in beiden Gruppen sind ehemalige Mitpatienten aus früheren Therapien. Das schafft direkt etwas Vertrauen. Was mir wirklich sehr aus der stationären Therapie fehlt sind meine Mitpatienten. Da konnte ich immer ich selbst sein und musste nie aufpassen was ich sage. Jeder wusste von was ich rede und ich musste mich nicht lange erklären. Das ist hier daheim etwas anderes. Ich habe zwar auch sehr gute Freunde mit denen ich über alles reden kann, trotzdem finde ich es oft mühselig über mache Dinge zu reden, weil ich zu viel erklären muss. Das ist mit Leidensgenossen was anderes. Deshalb bin ich froh die SHG gefunden zu haben.

Ich weiß, dass ich das alles schaffen werde!

Liebe Grüße
Schnisskettchen
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Susanne68

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Re: Rückfälle, Rückfälle, Rückfälle
« Antwort #85 am: 29. August 2020, 11:11:15 »

Davor war ich ja mehr oder weniger Abstinent

das erscheint Dir vieleicht rotzfrech, was ich schreibe, aber wegen genau solche Sätzen bin nach wie vor überzeugt, dass es nach wie vor im wesentlichen hinkommt, was ich Dir geschrieben habe. Vielleicht nicht jedes Detail, aber das Prinzip schon.

Dein Suchtdruck kann gar nicht weniger werden, so lange Du das so inkonsequent (mehr oder weniger) angehst. Der lebt davon, dass Du ihn fütterst.

Und wie gesagt, Du musst das vor mir nicht rechtfertigen und Du darfst gerne glauben, dass Du das schaffst. Ich glaubs trotzdem nicht, wenn Du so weitermachst wie bisher, aber ich wünsche Dir nach wie vor ernsthaft, dass es bei Dir mal schnackelt.

Und ich muss ja auch nicht mit den Konsequenten Deinens Handels leben. Kann mir im Grunde also auch egal sein. Du solltest nur nicht glauben, das Langzeittrockene keine Ahnung haben. Ich hab schon ne ganze Menge gesehen und auch gemacht, meine Meinung kommt nicht ganz von ungefähr. Trotzdem hast Du jede Freiheit, es anders zu machen. Du musst mit dem leben, was Du machst.

Gruß Susanne
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Susanne68

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Re: Rückfälle, Rückfälle, Rückfälle
« Antwort #86 am: 29. August 2020, 12:32:50 »

Ein letztes noch.

Du könntest das als freundlichen Hinweis lesen, nicht nur als schräge Anmache.

Mich haben eigentlich immer eher die Hinweise weitergebracht, die mir aufgezeigt haben, wo ich aufpassen muss. Denn mein eigenes Denken war offensichtilch insofern falsch, das ich mich damit in den Schlamassel gebracht habe und auch nicht mehr rauskam. Also brauchte ich Input, denn so schlau wie ich dachte (und wie Du von Dir offensichtlich auch denkst) war ich ja irgendwie nicht ganz, sonst hätte ich keine Hilfe gebraucht. Und Verständnis für meine Situation und Selbstmitleid  (ich arme Sau, alles so schwer), hatte ich selbst genug, das brachte mich nicht weiter.

Was vormachen konnte ich mir auch selbst. Dafür brauchte ich ebenfalls niemanden. Ich wollte mich nicht mit "Ja-Sagern" umgeben, um nur eine Bestätigung für meine eigene Denke zu erhalten, sondern es sollte ja anders werden. Dafür brachte ich klare Ansagen, jemanden der Tacheles redet.

Und ich vermute mal, Deine Überschrift soll ja in 10 Jahren auch nicht mehr "Rückfälle, Rückfälle, Rückfälle" heissen. Also bei allem Verständnis, das Du erwartest, solls ja wohl trotzdem nicht so bleiben. Verständnis für Nasse würde für mich heissen, da kannst Du an die Kneipentheke gehen, da kriegst Du das Verständnis. Dafür bin ich nicht hier.
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Greenfox

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Re: Rückfälle, Rückfälle, Rückfälle
« Antwort #87 am: 29. August 2020, 13:33:42 »

Hallo Zusammen,

den Beitrag von Susanne möchte ich gar nicht kommentieren, da ich ihn rotzfrech finde. Auch wenn Susanne es für nötig hält, mein "nasses Geschwätz" zu kommentieren. Soweit ich weiß, ist dieses Forum nicht nur für trockene Alkoholiker, sondern ein Ort, an dem sich vor allem nasse Alkoholiker Hilfe suchen. Da finde ich so eine herablassend Art von langjährig Trockenen total daneben und wenig hilfreich.

Weißt Du, als ich noch getrunken habe, habe ich ALLES - jeden kleinsten und noch so lieb gemeinten Hinweis auf mein Trinkverhalten und bzw auch gerade in Bezug auf meine "Argumentationen", warum ich denn trinke, obwohl ich weiß, dass es nicht gut für mich und meine Familie ist und blablabla - als persönlichen Angriff gewertet!
Was haben sich diese eigentlich arroganten Armleuchter eingebildet, mir unter die Nase reiben zu müssen?!?

Es war die WAHRHEIT! Sie haben mir einfach versucht, die Wahrheit zu sagen! Erst haben sie es auf "diplomatischem" Wege versucht, durch die Blume - eigentlich durch so viele Blumen, dass man gar nicht mehr sehen konnte, was die eigentliche  Botschaft war.

Aber das Einzige, was zählt und wichtig ist, ist die Wahrheit, die UNGESCHMINKTE Wahrheit. Und dass die bei Dir - bzw. jedem Betroffenen - nunmal nicht gleich als "wunderschön" empfunden wird ... Tel Aviv, wie die Franzosen sagen.

Mit dem Werfen von Wattebäuschen gewinnt man nunmal keinen Boxkampf. Also stell Dich der Wahrheit! Hör auf, Dir alles schön zu reden!

Kennst Du die Geschichte von der Maus, der Kuh und der Katze?
Und genau so, wie nicht jeder, der Dich bescheisst, Dein Feind ist, so ist auch hier nicht jeder, der Dir die Wahrheit sagt, Dein Feind!
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Daun 2020

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Re: Rückfälle, Rückfälle, Rückfälle
« Antwort #88 am: 26. Dezember 2020, 17:47:44 »

Hallo Schmisskettchen
Ich habe mir deinen Thed mal durchgelesen,und Komme zu dem Schluss wie einige andere auch,das du bei dir anfangen mußt und sagen,jetzt ist Schluss mit lustig.
Warum hast du die letzte Therapie geschmissen?
Es wäre doch eine Neue Option gewesen,um dort wieder neu anzufangen,neue Erfahrungen zu Sammeln zu suchen bei sich selber wo sind denn nun meine Fehler?
Einfach hinschmeissen ist zu einfach,und sich dann einen hinter die Binde Kippen ist doch auch nicht die Lösung.
Die Probleme Bleiben.
Du Schreibst du wartest auf eine Umschulung,aber denkst du selbst wenn du diese machst wird es einfacher?
Nein da werden auch Probleme auftauchen,die du Heute Vielleicht noch gar nicht Kennst.
Mach doch mal eine Zwichenrechnung?
Dein Freund der dich runtergezogen hat ist nicht mehr da,ist ja schon mal Positiv finde ich zumindest,das du dem Nachtrauerst kann ich verstehen,muss es aber nicht nixweiss0
Warum.... Ich muss Heute nicht mehr alles Verstehen,und wenn es mir nicht gut tut schon gar nicht.
Du schreibst,das du mit den Leuten wo du schon mal in Therapie warst dich gut austauschen Kannst,warum hast du dann die Therapie abgebrochen ?
Mir hat die Therapie geholfen und ich Arbeite daran einem Rückfall vorzubeugen bevor es erst dazu Kommen Kann.
Das was du Schreibst kennen viele hier zwar nicht Bullemie aber Alkohol schon.
Sucht ist Sucht schwitz.
Oder Nicht?
Bei der Bullemie vielleicht anders,aber Sucht ist Sucht.
Stimmt ja Essen muss man sonst geht man elend zu Grunde Verhungern....
Beim Alkohol ist das schon einfacher,Alkohol braucht man niclkoholprobleme hat,und sich damit auseinandersetzt hat bei sich festgestellt,das wenn er wieder anfängt das Suchtgedächniss direkt wieder Aktiv ist.
Deswegen kann ich dir nur Raten,mache einen Katt und Stopp,so schwer es auch fällt.
Selbst jetzt über die Tage gibt es Hilfe,wie ich gelesen habe bei dir hilft dir Reden,dann mach das doch zur Not gibt es Deutschlandweit den Suchtnotruf,der 24 STD besetzt ist,selbst über die Feiertage.
Das wäre mal was was du testen Könntest,und diese Leute sind mit dem Thema vertraut.
ABER DU MUSST DAS MACHEN;UND KEIN ANDERER KANN DIR DABEI HELFEN
Ich wünsche dir das du das doch noch Schaffst.
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Der Weg ist das Ziel
Konfuzius (551–479 v. Chr.

Daun 2020

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Re: Rückfälle, Rückfälle, Rückfälle
« Antwort #89 am: 28. Dezember 2020, 09:46:10 »

Alternative Alkohol und Drogentherapie
Unter Selbsthilfe und Therapie

Ich habe nicht nur für dich mal das hier Hereingestellt vielleicht kannst du ja für dich was damit anfangen.
Alle die dir hier geschrieben haben wollen dir bestimmt nichts Böses,aber bei der Sucht ist es nun mal so es gibt Kein einziges Mittel,viele Wege führen nach Rom und das ist das Fatale bei der Sucht.
Wenn man allerdings gewillt ist,und das ist die Voraussetzung dann sollte man auch alle Wege Probieren,wenn man sie dann zu Nutzen weis.
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Der Weg ist das Ziel
Konfuzius (551–479 v. Chr.