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Autor Thema: Wie verhalten sich Angehörige richtig ?  (Gelesen 18800 mal)

Pyrophoric

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Re: Wie verhalten sich Angehörige richtig ?
« Antwort #60 am: 02. März 2020, 09:29:19 »

Lass doch endlich los! Überlass ihn sich selbst, seiner eigenen Verantwortung - und tu endlich was für Dich selbst und Dein eigenes Selbstbewusstsein!

Auch auf die Gefahr hin, dass Du jetzt sauer auf MICH wirst, aber man kann es auch noch deutlicher sagen:

Du hast den Schuß anscheinend immer noch nicht gehört, noch immer nicht verstanden, was wir Betroffenen (ich bin selbst Alkoholiker!) und die Angehörigen hier Dir die ganze Zeit schon schreiben:

Lass ihn endlich fallen! Er muss die Konsequenzen seines Handelns selbst und deutlichst spüren - einschließlich des Verlassenwerdens und schlimmstenfalls in der Gosse landen!

Ich bin nicht sauer, sind harte Worte aber ich versteh, dass du mich wach rütteln willst.
Ich glaube, dass ihm sehr wohl bewusst ist, dass ich ihn fallen gelassen habe.
Ich such nen neuen Job, wir wohnen getrennt und ich habe kein Kontakt mit ihm gehabt.

Daraufhin hat er das mit der Überdosis geschrieben.
Weil er nicht wahrhaben will, dass er mir egal ist.

Ich denke schon, dass ihm klar geworden ist, dass ich mein eigenes Leben ohne ihn leben kann..
Und ja ich hätte sicher nicht hingehen sollen. Aber nen Notarzt wollte ich auch nicht rufen.
Ich verstehe deine radikale Art aber auch wenn du es nicht siehst, ich habe enorme Fortschritte gemacht.
Ich war auch bei den AA, zwar nur zum zuhören und es tat mir gut.

Mein Mann hat gestern ein Brief bei mir eingeworfen, dass er für immer mit dem Alkohol und Drogen aufhören möchte. Er möchte zu den AA und gegen seine Gewohnheiten kämpfen.
Ich hätte recht gehabt, dass er nie ganz aufhören will.
Aber dass er nun einsieht, dass auch ein Glas zu Spaghetti oder zur Belohnung ihn wieder zurück katapultieren kann. Ich hätte recht, dass das mit dem Rauchen auch nur funktioniert hat, weil er es komplett gelassen hat. Beim Alkohol gilt das gleiche.

Klingt für Euch wenig Fortschrittlich aber er wollte noch NIE ganz aufhören.

Und er sagt er braucht die Beratung für die Momente in denen er schwach wird.
Weil er wissen muss wie man sich da dann verhält.
Er hätte sich eine Freundeskreis Gruppe gesucht wo Angehörige mit können und ob ich mitkomme.
Und dass er den Kontakt zu den Leuten abbricht, die mit ihm koks nahmen und viel Alkohol trinken. Aber das es sicher trotzdem Leute geben wird, die in seiner Gesellschaft Alkohol irgendwo trinken würden und das auch kein Problem für ihn wäre.

Ich muss das erst mal sacken lassen. Bin aber froh zum ersten Mal solche Worte zu hören.






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Gerchla

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Re: Wie verhalten sich Angehörige richtig ?
« Antwort #61 am: 02. März 2020, 13:42:31 »

Hallo Pyrophoric,

Zitat
Ich muss das erst mal sacken lassen. Bin aber froh zum ersten Mal solche Worte zu hören.
Das kann ich gut verstehen. Also beides meine ich. Einmal, dass Du das erst mal sacken lassen musst und auch, dass Du froh darüber bist solche Worte von ihm zu hören. Denn das gibt Dir ja sicher etwas Hoffnung, ein kleiner Schimmer, dass er vielleicht ja doch....

Aus meiner Erfahrung: Erst mal sind es nur Worte. Worte sind etwas, mit dem ein nasser Alkoholiker gerne spielt. Unbewusst manchmal, manchmal auch ganz bewusst um die für ihn erhoffte Reaktion zu provozieren, oft sagt er aber auch Dinge, die er in diesem Moment auch so meint, die aber auf längere Sicht bedeutungslos sind, weil ihn dann die Realität der Sucht wieder eingeholt hat.

Ich möche Deinem Mann gar nicht unterstellen, dass er es in dem Momant, wo er diesen Brief an Dich geschrieben hat, nicht auch so gemeint hat. Ich weiß das von mir selbst. Ich war mir oft "ganz sicher", dass ich es ab jetzt ganz anders machen werde..... Ich weiß nicht, wie oft ich diese Situationen hatte. Nur ein einziges Mal habe ich es dann wirklich anders gemacht. Das war an dem Tag, an dem ich den bisher letzten Tropfen Alkohol meines Lebens getrunken habe.

Wichtig ist aus meiner Sicht, wie Du jetzt mit diesem Brief, dieser Aussage von ihm, umgehst. Wäre ich an Deiner Stelle, so würde ich ihm sagen, dass es schön ist und Dich freut, dass er jetzt etwas unternehmen möchte. Und dass er das jetzt doch auch einfach erst mal tun soll. Ich sage Dir ehrlich: Ich würde mich est mal nicht in seine SHG setzen. Ich würde ihm sagen, dass das jetzt erst mal sein Ding ist, seine Sucht die er da bekämpft, gegen die er etwas unternimmt. Ich würde es offen lassen, ob Du zu einem späteren Zeitpunkt einmal bereit bist mit in die Gruppe zu gehen. Du kannst ihm ja sagen, dass Du bereits eine eigenen Gruppe hast und das Du diese weiterhin besuchen möchtest.

Ich würde mich sehr deutlch abgrenzen, nach wie vor. Damit lässt Du ihn keneinesfalls im Stich sondern "sorgst" nur dafür, dass er diesen Prozess eigenverantwortlich an geht. Und das halte ich für sehr wichtig, denn, ich schrieb es häufiger hier im Forum, er ist für sich selbst verantwortlich. Idealerweise wird ihm klar, dass er diese Sucht für sich überwindet und nicht für Dich. Denn wenn er es "nur" für Dich tut, dann wäre jede Vestimmung, jeder Streit, jede Auseinandersetzung die ihr in Eurer weiteren Beziehung habt (und sicher wie ganz normale andere Paare auch haben würdet) ein hochgradiger Anlass wieder zu trinken. Nach dem Motto: "Nur wegen Dir habe ich mit dem Saufen aufgehört und jetzt kommst Du mir mit xyz".

Bitte verstehe es auch nicht falsch, wenn ich Dir schreibe, dass ich sehr skeptisch bin was seine tatsächlichen Ambitionen bzw. das tatsächliche Umsetzen seiner Ankündigungen betrifft. Auch wenn Du das so zum ersten Mal hörst. Es gehört auch "zur Kunst" des Alkoholikers, den dramaturgischen Bogen langsam immer mehr zu spannen. Ich hab' auch nicht all mein Pulver auf einmal verschossen. Ich habe wohldosiert immer noch eines drauf gesetzt. Ich hab z. B. meine Mama mal bei einem Verkehrsunfall fast sterben lassen, nur um die Dinge zu erreichen, die ich eben erreichen wollte. Dabei war es Anfangs nur ein kleiner Unfall, dann kamen Komplikationen dazu und dann gings irgendwann dem Ende entgegen. Ach so: Meine Mama hatte übrigens nie einen Verkehrsunfall. Ich habe alles von vorne bis hinten frei erfunden. In den Zeiten wo ich z. B. in die Spezialklinik nach xy zu Besuch gefahren bin (mit Übernachtung weil der Weg ja so weit war) konnte ich ungestöhrt trinken. Nichts anderes wollte ich doch und meine Scheinwelt noch ein wenig weiter aufrecht erhalten. Irgendwie Zeit gewinnen. Ich weiß gar nicht mehr wieviele Herzinfarkte meine Mama dann in diesem krankenhaus noch hatte und immer knapp überlebte. Diese ganze Schmierengeschichte von mir zog sich über Monate. Monate, in denen sie nur dazu diente mir Trinkzeiten zu ermöglichen und, was viel wichtiger war, mich in die Rolle des armen, bemittleidenswerten und aufopferungsvollen Sohnes zu bringen. Denn wer so mit solch einer enormen Geschichte belastet ist, für den hat man Veständnis, den lässt man in Ruhe, den kommt man jetzt nicht mit anderen Dingen. Und den spricht man auch nicht darauf an, was einem gerade nicht passt. Denn der ist ja gerade in so eine Ausnahmesituation. Nichts andere wollte ich mit dieser gigantischen Lügengeschichte erreichen und nichts anderes habe ich erreicht. Es war die letzte große Lügengeschichte meiner Karriere, die bis zum Tag x, also dem Tag meines Ausstiegs, andauerte.

Ich kann es nur nochmal sagen: Worte sind nur Worte. Bei einem nassen Alkoholiker zählen ausschließlich Taten. Und das dann auch über einen längeren Zeitraum, nicht nur ein paar Wochen oder Monate.

Zitat
ber das es sicher trotzdem Leute geben wird, die in seiner Gesellschaft Alkohol irgendwo trinken würden und das auch kein Problem für ihn wäre.
Dieser Satz hier ist z. B. einer, der mir die Nackenhaare aufstehen lässt. Als ich wirklich aufgehört hatte, also in den ersten Tagen und Wochen ohne Alkohol, war genau das etwas, worüber ich mir u. a. ganz viele Gedanken machte: Die Angst, dass andere in meiner Gegenwart trinken, die Angst, dass diese mich animieren doch mitzutrinken, die Angst, dass diese mich fragen, warum ich nicht trinke, die Angst, dass mir jemand sagt: eines kannst doch trinken. NIEMALS hätte ich von mir gesagt oder auch nur gedacht, dass das kein Problem für mich wäre.

In dem Moment als mir bewusst wurde, dass ich weg will von dieser Sucht wurde mir auch klar, wie mächtig und gefährlich sie ist. Ich hatte mehr als nur Respekt, ich hatte richtig Angst, dass ich es vielleicht doch nicht schaffen könnte. Obwohl ich bereit war ALLES dafür zu tun, also auch Therapie, Psychologe etc. Trotzdem hatte ich anfangs regelrecht Angst, war verunsichert. Niemals hätte ich sagen können, das es kein Problem für mich ist, wenn in meiner Gegenwart Alkohol getrunken wird. Im Gegenteil, ich habe die ersten 2 Jahre Veranstaltungen /Situationen in den ich vermutete, dass getrunken wird vermieden so gut es ging. Tut mir leid, aber so eine Aussage seinerseits lässt mich stark daran zweifeln, dass er den Schuss wirklich gehört hat.

Dennoch will ich Dir Deine Hoffnung nicht nehmen. Die Frage, die nur Du Dir beantworten kannst ist, wieviel Raum Du dieser Hoffnung in Deinem Leben geben möchtest. Klar, die Hoffnung, sie stirbt ja zuletzt. Hält man aber zulange an ihr fest, kann es auch gut sein, dass man vor ihr stirbt (in diesem Fall meine ich das im übertragenen und nicht im wörtlichen Sinne).

Alles alles Gute wünsche ich Dir.

LG
gerchla
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Pyrophoric

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Re: Wie verhalten sich Angehörige richtig ?
« Antwort #62 am: 02. März 2020, 15:01:45 »

Ja genau das was du sagst finde ich als sehr bedenklich.
Das Leute um ihn herum aktuell trinken, ihm das aber nichts ausmachen würde.
Ich denke er redet sich immer noch ein, dass es wie bei der Pause war.
Er wäre stark genug..,
Da haben auch alle getrunken und er hat dann mit anderen auch wieder angefangen !

Ich denke auch, dass du recht hast, dass er da alleine hin muss.
Eine Beziehung kommt für mich auch nur all der Worte noch nicht in Betracht.

Wie du sagst, es müssen erst mal Taten folgen.
In dem Brief schrieb er, dass er mit all den Lügen aufhören möchte und ich ihn alles fragen kann - zum Koksen wann mit wem und wie oft und er den Kontakt abbrechen möchte mit den Koksern.
Dass er sich ein Leben ohne Alkohol wünscht und er weiß, das wäre der einzige Weg.
Aber Worte sind eben nur Worte.

Woher soll ich auch wissen wie ernst er es meint?

Aber ich wette das alles ist aktuell nicht passiert. Also bisher ist doch eh alles beim Alten.
Er hat die Nummern im Handy und über 3. Personen, die nichts nehmen sowieso  immer die Möglichkeit doch wieder daran zu kommen. Und vom Vertrauen bin ich gerade weit entfernt, falls ich das je noch kann.
Und er hat sicher auch noch nicht die Eier in der Hose und ist bei einer Therapie.
Daher bin ich alleine ganz gut besser mit mir selbst aufgehoben!

Ich danke dir für Deine Worte !
Bestärkt mich auf jeden Fall in meinen Gedanken.
Er sagt zwar, er sagt das alles nicht um mich zurück zu bekommen - aber weiß man es ?
Ich will ihm nicht unterstellen, dass er manipulativ ist, aber ich kann es auch nicht ausschließen.
Ich werde ja sehen was die Zeit mit sich bringt.

Wenn er in paar Monaten immer noch „trocken“ ist, kann ich immer noch überlegen ihn zu begleiten.
Ich muss mich jetzt auf mich fokussieren.

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Rina

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Re: Wie verhalten sich Angehörige richtig ?
« Antwort #63 am: 02. März 2020, 15:16:59 »

@Gerchla
Vielen Dank dir für diese ehrlichen Worte...sie haben mich bewegt. Hut ab vor deiner Aufrichtigkeit. Trockenheit kann nur mit 100%-iger Ehrlichkeit von Dauer sein...Ich bin tief in meinem Inneren davon überzeugt und du unterstreichst das.

@Pyrophoric
Das liest sich für mich gut wie du es angehen willst...lass erst mal Taten folgen und ...Zeit ! Als Alkoholikerin weiss ich von mir dass ich dann auch sofort alles wieder haben wollte: Vertrauen eingeschlossen. Zeit ist aber das einzige Mittel an dem sich seine Ehrlichkeit und Entschlossenheit messen lässt,geht er gerade x 1 Monat zur Gruppe oder zur Therapie dann vertraue darauf dass kein wirklicher Wille da ist.
Und ich kann das mit dem Trinken anderer nur bestätigen: Ich hüte mich vor Trinkanlässen,endlosen Aperitifen,BBQ-Nachmittagen mit früheren Trinkfreunden etc...Ich würde mich und meine Abstinenz nicht solchen Risiko-Veranstaltungen aussetzten zu sehr habe ich noch Angst vor einem Rückfall!!
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Gerchla

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Re: Wie verhalten sich Angehörige richtig ?
« Antwort #64 am: 02. März 2020, 16:01:18 »

@Rina
Es gibt so viele schlimme Geschichen aus meiner Alkoholikerzeit. Für mich war es ganz wichtig, diese als Teil meines Lebens anzunehmen. Das Lügen war, im Nachhinein betrachtet, das zentrale Element meiner Alkoholikerzeit. Das Lügen dominierte wirklich alles. Angefangen bei kleinen, relativ harmlosen Lügen bis hin so solchen regelrecht unglaubwürdigen und unfassbaren Geschichten wie die von meiner Mama. Gefühlt lügte ich ab einem bestimmten Zeitpunkt meiner Sucht quasi ständig. Viele Lügen bauten auf vorangegangenen auf, so dass ich irgendwann selbst ich (der Urheber) Mühe hatte, Wahrheit von Lüge zu unterscheiden.

Nachdem ich trocken wurde habe ich mir geschworen immer ehrlich zu sein. Das ist nicht immer so einfach, aber enorm wichtig für mich. Ich glaube das Du mit Deiner Überzeugung komplett richtig liegst.

@Pyrophoric
Zitat
Er sagt zwar, er sagt das alles nicht um mich zurück zu bekommen - aber weiß man es ?
Warum schreibt er Dir denn das alles und  macht nicht einfach? Manipulieren gehört zum kleinen Einmaleins des Alkoholikers. Lass das bei Dir nicht zu. Schau Dir das ganze aus der Ferne an. Natürlich will er Dich beeinflussen, hätte am liebsten, dass Du wieder zurück kommst.  Ich glaube, ich muss das leider so sagen, es wird sich nicht viel tun bei ihm. Ich glaube nicht, dass er seinen Worten auch entsprechend nachhaltige Taten folgen lassen wird. Aber wie gesagt, dass sollte nicht Dein Ding sein. Es ist seins.
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Greenfox

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Re: Wie verhalten sich Angehörige richtig ?
« Antwort #65 am: 03. März 2020, 10:44:01 »

Mein Mann hat gestern ein Brief bei mir eingeworfen, dass er für immer mit dem Alkohol und Drogen aufhören möchte. Er möchte zu den AA und gegen seine Gewohnheiten kämpfen.
Ich hätte recht gehabt, dass er nie ganz aufhören will.
Aber dass er nun einsieht, dass auch ein Glas zu Spaghetti oder zur Belohnung ihn wieder zurück katapultieren kann. Ich hätte recht, dass das mit dem Rauchen auch nur funktioniert hat, weil er es komplett gelassen hat. Beim Alkohol gilt das gleiche.

Ist doch schön, dass er etwas MÖCHTE - MACHT er es auch? Höchstwahrscheinlich NICHT (Meine höchstpersönliche Vermutung!).
Und wenn er Dir schreibt, dass Du recht hast, dass er nie ganz aufhören WILL … schlecht, denn das ist Gegenwart, nicht Vergangenheit. Außerdem wusstest Du das ja sowieso schon - ist also nur "Honig um's Maul zur Beruhigung".

Warum schreibt er Dir denn das alles und  macht nicht einfach? Manipulieren gehört zum kleinen Einmaleins des Alkoholikers. Lass das bei Dir nicht zu. Schau Dir das ganze aus der Ferne an. Natürlich will er Dich beeinflussen, hätte am liebsten, dass Du wieder zurück kommst.  Ich glaube, ich muss das leider so sagen, es wird sich nicht viel tun bei ihm. Ich glaube nicht, dass er seinen Worten auch entsprechend nachhaltige Taten folgen lassen wird. Aber wie gesagt, dass sollte nicht Dein Ding sein. Es ist seins.

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Pyrophoric

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Re: Wie verhalten sich Angehörige richtig ?
« Antwort #66 am: 03. März 2020, 14:19:10 »

Hi Greenfox

Ich bin der gleichen Ansicht wie ihr...
Solange er kein Therapeut etc alles sucht und auch die alten Kontakte (Koksdealer) nicht löscht etc... und so viel mehr - glaube ich bisher auch nur, dass es Worte sind.
Ich werde darauf auch nicht reagieren.
Weil wenn ich jetzt Anfang zu diskutieren, dass ich ihm das nicht glaube, bringt das weder ihm noch mir was außer Streit und dass ich wie immer der Pessimist bin, der nur das Schlechte sieht.
Und dass es doch voll die Leistung oder Fortschritt wäre, dass er nie mehr was nehmen möchte.

Den Text habe ich falsch geschrieben.
Er meinte, dass er auch bei der Erkenntnis angekommen ist, dass er sich nur heilen kann,
wenn er für immer  darauf verzichtet und das ab jetzt tut.
Und dass er mit all den Leuten Nichts mehr zu tun haben möchte - bla bla bla...

Aber macht die Sache ja jetzt nicht deutlich besser finde ich.
Für mich gehört da mehr dazu. Er braucht nen Plan.
Wie verhalte ich mich in schwachen Momenten usw..
Wie bewältige ich meinen Stress ohne Suchtmittel..
Das lernt er alles nicht von nem SELBSTENTZUG in der Firma.

Allein sein Wille, dass er nie wieder was trinken oder einnehmen möchte sind für mich zu wenig.
Sein Wille allein schenkt mir nicht die Zuversicht, dass auf einmal alles gut ist.

Ich höre über Ecken, dass er voll euphorisch ist und sich auf sein neues Leben freut aber ich finde dafür hat er noch gar nichts getan - außer den Konsum eingestellt.
Wow ! Beeindruckt mich halt einfach nicht mehr. Selbst wenn ich wollte, die Euphorie kann ich null mit ihm teilen.
Und ich habe oft gesagt, ich bin kein Pessimist sondern ein Realist.



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Gerchla

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Re: Wie verhalten sich Angehörige richtig ?
« Antwort #67 am: 03. März 2020, 15:30:54 »

Hallo Pyrophoric,

Zitat
. Er braucht nen Plan.
Wie verhalte ich mich in schwachen Momenten usw..
Wie bewältige ich meinen Stress ohne Suchtmittel..
Das lernt er alles nicht von nem SELBSTENTZUG in der Firma.
Ja, das wären dann u. A. die Dinge, die er z. B. im Rahmen einer Therapie erarbeiten würde. Und noch sehr viel mehr. Für manche ist es auch ok, wenn sie sich regelmäßig in einer SHG austauschen. Oder oft eben einfach auch beides, also in irgendeiner Form eine Therapie, eine auch psychologische Auseinandersetzung mit der Sucht und auf der anderen Seite die Hilfe durch die SHG, in der dann neben den therapeutischen / psychischen Ansätzen die das praktische, das tägliche Leben statt findet. Darüber hinaus kommt man auch in eine Gemeinschaft von Menschen, die aus eigener Erfahrung berichten können. Für mich war es damals auch enorm befreiend zu spüren, zu realisieren, dass ich nicht allein bin mit meiner Sucht, dass ich einen Anker habe, wo ich auch abseits der regulären Gruppenstunden einfach mal mit denjenigen, die mir besonders sympathisch waren,  Dinge ansprechen konnte die mich bedrückten.

Zitat
Ich höre über Ecken, dass er voll euphorisch ist und sich auf sein neues Leben freut aber ich finde dafür hat er noch gar nichts getan - außer den Konsum eingestellt.
Wow ! Beeindruckt mich halt einfach nicht mehr. Selbst wenn ich wollte, die Euphorie kann ich null mit ihm teilen.
Weißt Du, wahrscheinlich empfindet er das auch gerade so. Ich hatte das auch. Immer relativ am Anfang meiner Trinkpausen stellte sich so ein sehr positives, manchmal regelrecht euphorisches Gefühl ein. Ich konnte es natürlich nicht hinausblasen, weil ich ja immer heimlich pausierte da ich ja auch heimlich trank. Das hätte ich aber sehr gerne getan, weil es ja so ein tolles Gefühl war. Ich erinnere mich gut. Wie ich mir dann selbst sagte: schon 10 Tage keinen Alkohol mehr, super, toll, könnte Bäume ausreißen. Man spürt ja dann auch schon nach kurzer Zeit eine Veränderung, erst mal auch körperlich. Ist fitter, vitaler, etc. Dann auch psychisch, weil man ja in dieser Zeit nicht das ganze schlechte Gewissen mit sich rumschleppen muss. Denn man trinkt ja gerade nicht und ist der Meinung das würde jetzt auch erst mal so bleiben...

Tja, da habe ich (und so ist es bei fast allen die einfach nur nicht mehr trinken) die Rechnung ohne die Sucht gemacht. Denn irgendwann, je nach Ausprägung der Sucht beim einen früher beim anderen später, kommen wieder die Suchtgedanken. Ich hab schon soooo lange nichts mehr getrunken, ich könnte doch wenigstens ein Bier.... Vielleicht bin ich ja doch nicht süchtig..... oder aber kommt einfach ein Anlass daher (oder etwas das sich als solcher eignet). Also z. B. ne Feier, ein negatives Erlebnis, ein positives Erlebnis, etc. und schwupp ist vorbei mit der Herrlichkeit.

Also, alles gut bei Dir was Deine Enstellung betrifft.  Lass ihn einfach machen. Kümmere Dich um Dich. Was für Dich jetzt noch wichtig wäre, zumindest ist das meine Meinung, wäre, dass Du ihm und seiner Sucht nicht mehr soviel Raum in Deinem Leben einräumst. Versuche Dich noch mehr zurück zu ziehen, Kommunikation zu minimieren idealerweise einzustellen, wenigstens immer wieder über einen längeren Zeitraum. Damit Du Abstand gewinnen kannst. Den brauchst Du um da ganz raus zu kommen und auch um neu beginnen zu können. Und keine Sorge, das ist ein längerer Prozess und sollte er jetzt tatsächlich ernsthaft an seiner Trockenheit arbeiten, wird Dir das nicht entgehen. Nur für den Fall, dass Du dann nochmal nachdenken möchtest. Wobei es auch sein kann, dass Du im Zuge Deiner Aufarbeitung der ganzen Geschichte zur Erkenntnis kommst, dass Du keine gemeinsame Zukunft mehr siehst. Und auch einfach keinen Bock mehr hast mit der Angst leben zu müssen, dass er doch wieder zur Flasche greift.  Lass es einfach auf Dich zukommen.

LG
gerchla

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Pyrophoric

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Re: Wie verhalten sich Angehörige richtig ?
« Antwort #68 am: 03. März 2020, 16:00:12 »

Gerade ist was ganz wichtiges passiert !
Ich bin sehr dankbar dafür, weil er Euch und mich wieder in allem bestätigt.

Er hat mir auf die Mailbox gesprochen, dass er mit dem Kokser Streit hat (ich habe euch ja erzählt, dass eine Freundin von mir mit wöchentlichen Abstürzen ihres Mannes zu kämpfen hatte und sie dachte er kokst und ich dachte mein Mann kokst) nun hat es mein Mann ja im Brief zugegeben und sie weiß auch, dass ihr Mann dazu gehört, weil mein Mann aufzählte mit wem und woher er das koks hatte.
Nun rief heute wohl der Abstürzende Mann bei meinem Mann an und hat ihn wohl rund gemacht, weil seine Frau jetzt sicher weiß, dass er kokst (die hat ihn eh schon gesehen - er sagte das war nur einmal ) aber jetzt ist mein Mann für den krummen Haussegen schuld.
Um es auf den Punkt zu bringen :

MEIN MANN SPRACH ES GEHT NICHT, DASS ICH ANDERE LEUTE MITREINZIEHE UND ER HÄTTE IHN ZUR SAU GEMACHT.

Ich habe kurz überlegt und dachte nur:
DAS IST DAS NEUE LEBEN. ER IST WÜTEND ÜBER EIN STREIT MIT EINER PERSON MIT DER ER DEN KONTAKT ABBRECHEN WILL ?

passt nicht zusammen. Ich habe ihn blockiert und gesagt wenn es wegen Arbeit was gibt - Mail.
Ich will gar keinen Kontakt. Also so das was du sagst war eh schon minimiert aber ich habe ihn überall blockiert und kurz auch doch erklärt, dass sein Wille mich nicht mehr überzeugt und er sich komplett widerspricht.
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Pyrophoric

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Re: Wie verhalten sich Angehörige richtig ?
« Antwort #69 am: 08. März 2020, 15:43:42 »

Hallo zusammen,

mein Mann war nun bei verschiedenen Ärzten und einer Selbsthilfegruppe und hat das Resultat bekommen, dass er wohl nicht körperlich sondern viel mehr psychisch abhängig ist.
Er hat sich selbst nun ein Psychologe ausgesucht und weil ich schon vor der Trennung recherchiert hatte, gibt es wohl Einrichtungen bei denen für ein gewissen Zeitraum auch der Partner mit in eine Klinik geht und man es gemeinsam aufarbeitet.

Könnt ihr eine solche Klinik empfehlen ?
Also eine Klinik in der hauptsächlich er aber auch ich angehört werde ?
Wäre sehr dankbar für Eure Antworten !
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Susanne68

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Re: Wie verhalten sich Angehörige richtig ?
« Antwort #70 am: 09. März 2020, 08:15:33 »

Guten Morgen,

also was die Klinikempfehlung angeht, muss ich passen. Hab ich mich nie damit beschäftigt. Wir haben mal eine Paartherapie gemacht, dafür haben wir bei Therapeuten aus dem Telefonbuch angefragt bis uns einer gepasst hat. So ähnlich würde ich das mit der Klinik vielleicht auch machen, wenn ich vor dieser Aufgabe stünde.
Ich denke, das ist ja auch relativ individuell, welcher Therapeut/welche Einrichtung zu einem passt. Auf vieles kann man sich auch erst mal einlassen, denn irgendwas lernen kann man fast überall und den Blick von aussen kriegt man ja auch fast immer. Seine Komfortzone verlässt man dabei auch fast immer, wenn mans ernst meint, denke ich. Und hier sind ja auch nicht so viele regelmässige Schreiber, also gibts da vielleicht auch gar nicht so viele Empfehlungsmöglichkeiten.

Zu der psychischen Abhängigkeit möchte ich noch folgendes sagen: ich war nach über 25 Jahren erheblichem Konsum verschiedener Drogen und Alkohol kaum körperlich abhängig, zu meinem eigenen Erstaunen. Gibts.
Das langfristige Problem ist immer mehr oder weniger das "Psychische". Deswegen fängt man nach Wochen, Monaten und Jahren wieder an, wenn man von der körperlichen Abhängigkeit schon lange nichts mehr merkt, denn die ist nach dem Entzug ja erst mal gegessen - bis man wieder so viel konsumiert hat, das sie sich wieder zeigt, wenn überhaupt, siehe meine eigene Erfahrung. Also wegen körperlicher Abhängigkeit wird man wohl nicht rückfällig, denke ich, das grundsätzliche Problem, dass einem ohne den Stoff etwas fehlt - egal was erst mal - spielt sich wohl immer im Kopf ab. Wobei der Kopf natürlich Teil des Körpers ist, Gehirnstrukturen, Synapsen, Neurotransmitter etc, aber das ist ja nicht das was man unter körperlicher Abhängigkeit versteht. Darüber gibts jedenfalls Bücher, und hier im Forum auch Buchempfehlungen und Linksammlungen, falls Dich das interessiert, muss ich ja nicht alles vorbeten.

"Nur psychisch" sagt erst mal nichts darüber aus, ob man deswegen leichter aufhören kann. Oft sogar, weil die Angst vor dem körperlichen Entzug fehlt, sogar schwieriger, glaube ich zumindest. Man findet vielleicht auch leichter Ausreden, warum das alles gar nicht so schlimm ist und dass man doch noch "dürfte". Manchmal glaube ich sogar, je schlauer, desto besser die "Erklärungen", die man sich ja auch sich selbst gibt, warum man nun schon wieder....gibt ja den Spruch, dass Intelligenz säuft...und zum Teil auch eine ziemlich passimistische Sicht auf die Welt hat. Ausserdem wollen intelligente Leute alles selbst ausprobieren, weil sie es ja eh besser wissen, also Regeln greifen da nicht so, bis man sich selbst überzeugt hat...stimmt oft, dass man nicht alles so machen muss wie Andere, kann aber auch in die Irre führen.
Jedenfalls muss jede(r) seine eigenen Erfahrungen machen, die sich kaum auf Andere übertragen lassen.

Will jetzt hier nicht unken, gebe das aber zu bedenken. Ansonsten kann das, was Du beschreibst, schon ein Anfang sein, irgendwo muss man ja anfangen. Bei mir gabs auch einen ersten Tag an dem ich noch nicht wirklich wusste, wie sich das entwickelt. Macht einfach mal weiter bzw. natürlich vor allem ER.

Viel Glück und Gruß
Susanne



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Pyrophoric

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Re: Wie verhalten sich Angehörige richtig ?
« Antwort #71 am: 14. Mai 2021, 10:33:21 »

Hallo ihr Lieben,

Besondere Grüße gehen an Greenfox, Gerchla und Susanne.

Ich wollte mich hier nochmal zurück melden.

Ich kann leider nur sagen, dass mein Mann und ich uns getrennt haben und er noch immer der Alkohol und Kokssucht verfallen ist.

Er nannte es trotz der Sucht „Liebe“ - für mich war es aber eher eine Manipulation (was nichts mit Liebe zu tun hatte)

Entschuldigungen für Taten, die jmd grundsätzlich nicht ändern will - sind keine aufrichtigen Entschuldigungen - sie sind Manipulation.

Ich weiß nicht, ob es ihm je ernst war aufzuhören oder ob er einfach nicht die Kraft hatte.
Das spielte für mich aber irgendwann auch keine Rolle mehr.. weil er immer wieder zum egozentrischen Arschloch mutierte.

Fakt war, er hat an seinem Verhalten nichts verändert.

Ich habe nun einen eigenen Job und er lebt nach wie vor in der Firma.

Mit einer Anwältin hatte ich auch schon unsere Scheidung beantragt.
Vielleicht liest hier ein Abgehöriger meine Geschichte und versteht hoffentlich, dass auch starke Gefühle einen Menschen NIEMALS retten können.
Ich glaub zwar, was er sagt, dass er mich immer lieben wird aber die „Liebe“ von diesem Menschen wurde zu meinem Gefängnis.

Bevor ich den letzten Absprung geschafft habe, habe ich eine Notfallnummer angerufen und spreche heute noch 1 Monat mit meiner Therapeutin.
Sie lobt mich und sagt, dass nicht viele Menschen in ihren Entscheidungen so klar sind.

Es hat mir sehr geholfen den Fokus auf mich zu legen.
Was das Konsumverhalten mit mir als Angehörige macht.
Ich möchte natürlich niemand jede Hoffnung nehmen, aber irgendwann war ich an dem Punkt - dass es egal war - ob er tatsächlich konsumierte oder ich nur, weil ich ihn nicht erreichte annahm, er hat konsumiert.

Mir war klar: Vertrauen ist futsch

Daher sollten alle Angehörige auf sich schauen und ich weiß, wie schwer das fällt !
Hier haben mir vor allem Hörbucher, Podcasts und Bücher geholfen !

Als Partner solltet ihr Euch immer fragen, warum ihr wirklich an dieser Beziehung festhalten möchtet !

Ich bin ehrlich, ich hatte Angst!
Vor all den Veränderungen... Angst vor einer gescheiterten Ehe.
Neuer Job usw. ich dachte immer, wenn er mich angeblich liebt, wird er irgendwann zu mir stehen (statt zu seinen Süchtigen Kumpels) ich bin Ü30 und wollte immer eine Familie und setzte mir ein Ultimatum.
Denn mir war klar, ohne Therapie ist dieser Wunsch unmöglich mit ihm.
Und mein größtes Problem: ich liebte ihn

Jetzt würde ich sagen, ich hab zwar noch Gefühle aber ich weiß, es geht mir alleine so viel besser !
Letztendlich war dies Entscheidung für MICH. Mein Leben zu leben. Dann automatisch gegen ihn.
Hört auf Eure innere Stimme !
Setzt Euch ein finales Enddatum aber verbringt bitte nicht Jahre mit solchen Partnern!
Umso schwerer kommt ihr vielleicht dann von ihnen los.

Ich bedanke mich für den Austausch mit Euch und wünsch Euch alles Gute !

Für alle, die einen Partner haben und nicht davon loskommen - ihr dürft mir gerne schreiben.
Aber macht Euch bewusst, dass es nicht unbedingt das sein wird, was ihr hören möchtet.

Jetzt kling ich schon wie Susanne :)

Liebe Grüße
Pyrophoric
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Greenfox

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Re: Wie verhalten sich Angehörige richtig ?
« Antwort #72 am: 14. Mai 2021, 17:37:32 »

Hallo, Pyrophoric!

Ich freue mich sehr, dass Du den Absprung geschafft hast!

Auch wenn es oft wie ein Klischee klingt, aber es ist doch sehr viel Wahres in dem Sprichwort: Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!

Jetzt kannst Du Dich endlich wieder um Dich selbst kümmer und LEBEN.
Und Deinen Worten entnehme ich, dass es ihm ja auch wohl völlig am Arm vorbeigegangen ist, dass Du ihn verlassen hast - nun kann er endlich trinken und koksen, ohne sich Dein Genöle anhören zu müssen.
Also war es für Euch beide die richtige Entscheidung - hauptsächlich für Dich!

Ich wünsche Dir weiterhin viel Glück und alles, alles Gute  44.

Gruß  wikende091
Greenfox
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kein Gott, kein Kaiser noch Tribun
Uns aus dem Elend zu erlösen
können wir nur selber tun!