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Autor Thema: Wie verlässlich sind Blutwerte / Ultraschalldiagnostik?  (Gelesen 1666 mal)

Lali83

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  • Beiträge: 12

Oh Mann, es ist gerade einfach keine gute Zeit für mich.
Ich hatte meine Ängste bezüglich Folgeschäden meines leider mehrjährigen ausschweifenden Lebens ganz gut weggeschoben aber wegen eines aufgetauchten gesundheitlichen Problems habe ich leider gelesen, dass auch eine Leberzirrhose hinter sowas stecken kann.
Ganz schlechte Info für mich.
Nachdem ich aufgehört hatte zu trinken war ich beim Hausarzt, der sowohl die relevanten Blutwerte überprüft hat als auch ein Ultraschall gemacht hat, aber ich frage mich leider immer mal wieder: Wie sicher ist das denn?
Habt ihr, die ihr schon länger anstinent seid, noch weitere Untersuchungen machen lassen? Biopsie, was auch immer?
Mir ist bewusst, dass ich mich schnell reinsteigere aber mir schnüren diese Gedanken so dermaßen den Hals zu und nehmen mir so viel Lebensfreude, dass ich überlege, ob ich nicht weiterführende Untersuchungen durchführen lasse.
Was ist eure Meinung dazu?
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Greenfox

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Re: Wie verlässlich sind Blutwerte / Ultraschalldiagnostik?
« Antwort #1 am: 18. Juni 2019, 05:44:42 »

Nachdem ich aufgehört hatte zu trinken war ich beim Hausarzt, der sowohl die relevanten Blutwerte überprüft hat als auch ein Ultraschall gemacht hat, aber ich frage mich leider immer mal wieder: Wie sicher ist das denn?

Ich denke mal, in der heutigen Zeit ist das schon ziemlich genau - die gesamten Methoden haben sich seit 1873 erheblich verbessert (Letzteres ist ironisch gemeint!).
Abgesehen davon lasse ich meine gesamten Blutwerte regelmäßig überprüfen.

Eines sollte Dir aber schon klar sein: Nur weil man aufgehört hat mit dem Saufen, ist man nun nicht plötzlich mit einer absoluten Gesundheit gesegnet! Man ist immernoch nur ein Mensch, der auch an nicht alkoholbedingt an den verschiedensten Krankheiten erkranken kann!
Gute oder schlechte Blutwerte sagen nicht zwingend etwas darüber aus, ob jemand trinkt. Es gibt aktive Alkoholiker mit Leberwerten wie bei einem Kind - und jahrelang Trockene mit nicht so guten Werten.

Mir ist bewusst, dass ich mich schnell reinsteigere aber mir schnüren diese Gedanken so dermaßen den Hals zu und nehmen mir so viel Lebensfreude, dass ich überlege, ob ich nicht weiterführende Untersuchungen durchführen lasse.

Wenn Du der Meinung bist, weiterführende Untersuchungen machen lassen zu müssen, weil Dich das beruhigt - dann mach das. Aber mach Dich nicht selbst kirre.
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Es rettet uns kein höh’res Wesen,
kein Gott, kein Kaiser noch Tribun
Uns aus dem Elend zu erlösen
können wir nur selber tun!

Trotzpeter

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Re: Wie verlässlich sind Blutwerte / Ultraschalldiagnostik?
« Antwort #2 am: 18. Juni 2019, 14:46:35 »

An Blutwerten kann man manches ablesen, es gibt aber verschiedene Profile, die analysiert werden können. Die Leberwerte sind für den "gemeinen Alki" sicherlich der erste "Hingucker". Danach dürfte die Bauchspeicheldrüse dran sein. Der Rest der Blutwerte sollte einen aber auch interessieren, denn auch wenn man dem Alkohol abgeschworen hat, gibt es noch genügend andere Baustellen, um sein Leben gesund zu gestalten. :-)
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Rekonvaleszent

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Re: Wie verlässlich sind Blutwerte / Ultraschalldiagnostik?
« Antwort #3 am: 18. Juni 2019, 17:17:37 »

Hallo!

Ist doch prima, dass der Doc alles gecheckt und offensichtlich nichts gefunden hat. Dabei würde ich es belassen.

Ich lasse mir von meinem Doc immer die Blutwerte geben, um selbst ein wenig zu recherchieren.

Und jetzt lehn dich zurück und genieße den Sommer. Man kann sich auch selbst unnütz "verrückt" machen  ;)

Gruß
Rekonvaleszent
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