Alkoholforum - Für Betroffene, Angehörige und Interessierte

Infos => Selbsthilfe / Therapie => Thema gestartet von: Daun 2020 am 27. Dezember 2020, 19:12:16

Titel: Alternative Alkohol und Drogentherapie
Beitrag von: Daun 2020 am 27. Dezember 2020, 19:12:16
https://www.youtube.com/watch?v=gEmPfVCOO9M&t=81s

Ich habe da mal einen Filmbeitrag hereingestellt
Er Handelt vom Entzug auf Freiwilligenbasis auf einem Bauernhof und braucht Keine Anmeldung,man Kann also dierekt wenn man will durchstarten.

Da ich den Film schon früher einmal gesehen habe und hier immer wieder lese von Leuten die Aufhören wollen und nach Wegen Suchen habe ich den Film noch mal herausgesucht.Vielleicht hilft es ja dem ein oder Anderen.
Titel: Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
Beitrag von: Daun 2020 am 28. Dezember 2020, 09:14:59
https://www.youtube.com/watch?v=kX3j34cEdoA

Hier noch eine Möglichkeit wenn alles nicht mehr hilft.

Wie viele von uns auch erlebt haben gibt es nicht das eine Mittel und alles ist gut,die Frage ist nur welcher Weg ist für den Einzelnen der Richtige und Wirkt auch nachhaltig.
Titel: Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
Beitrag von: Rekonvaleszent am 28. Dezember 2020, 15:59:29
Nichts für ungut, aber so langsam wird es reichlich extrem.  nixweiss0

Ich bezweifle, dass die hiesigen user die richtige Zielgruppe für so was sind. :o
Titel: Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
Beitrag von: Greenfox am 28. Dezember 2020, 19:41:54
Ich muss sagen, "alternativ" ist für mich etwas Anderes. Das hier gezeigte ist einfach nur kreuzgefährlich - kalter Entzug und eine in meinen Augen mehr als fragwürdige Methode ...
Es soll auch Leute gegeben haben, die sich 23 Stunden am Tag ein Brett vor den Kopf gehauen haben. Oder in Russland wird den Leuten eine Chemikalie gespritzt, die in Verbindung mit Alkohol tödliche Krämpfe auslöst - würde ich alles nicht hier empfehlen, nur weil es das gibt.
Titel: Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
Beitrag von: Daun 2020 am 28. Dezember 2020, 21:43:00
Hallo Rekonvaleszent
Ich Verstehe deine Aufregung nicht,es sollte nur aufgezeigt werden welche Alternativen es gibt .nixweiss0
Wenn ich hier so lese dann ist es ja schon mal öfter vorgekommen das Leute Aufhören wollten aber wussten nicht wie.
Nur mit Watte zu werfen und alles Schön zu Reden ist es meiner Meinung auch nicht getan.
Es ist nun mal eine Krankheit und das Kann man Schön Reden oder auch nicht.
Warum sollte die Idee wie sie auf Fleckenbrühl praktiziert wird keine Alternative sein frag ich mich.
Ja viele von uns wissen,und haben es am eigenen Leibe erlebt,das der Weg zur Trockenheit nicht so ganz einfach ist.
Manche Versuchen es und scheitern immer wieder.
Ja und wenn dann der Entschluss gefasst ist,ist es immer noch nicht gesagt,das das ganze dann auch klappt so wie man sich das Vorstellt.
Aber was ich nicht kenne,kann ich auch nicht ausprobieren.
Deswegen verstehe ich deine Aufregung nicht so ganz,jeder muss Für sich den Passenden Weg findenTipps und Kniffe zu geben ja aber hefen sie auch bei Jedem?
Dann wäre das ja soooooooooo einfach.
Pille einscheißen und schon ist man die Probleme los.
Wenn das deine Meinung ist,dann mal Los Nenne sie einfach,und alle Suchtkliniken Weltweit könnten von Heute auf Morgen Dichtmachen 44.
Dann breuchte Keiner mehr eine Shg besuchen und es würde bestimmt viel Geld Gespart.

Da es aber nicht so ist,werden sich noch Generationen damit beschäftigen.
Wie sagt der Kölner
Jeder Jeck ist anders. :heartBalloon: :blumen3: :tml:

Hallo Greenfox
Ja es gibt noch eine Reihe anderer Alternativen,in der Schweiz werden die Leute sogar mit Alkohol versorgt,natürlich begrenzt,in Polen und auch in Deutschland gibt es auch Medikamente die in zusammenhang mit Alkohol tödlich wirken,müssen aber vom Arzt verschrieben werden.

Und es gibt bestimmt noch viele andere Alernativen

Meine war zum Beispiel in der Therapie
Erstes Einzelgespräch und ich habe nach einem Mittel(Schlüssel)gefragt und dann ist alles gut.
Ja so Dachte ich nixweiss0 schwitz.
Und meine Therapeutin sagte mir,das es das Mittel nicht gibt,das müsste ich selber finden.
Nach vielem Grübeln und vielen Gesprächen habe ich für mich empunden,das es Hilft mir einen Weg zu Schaffen,indem ich ein Bild von der Tommener Höhe zu Haus hinter die Türe hänge,und wenn ich das Haus verlasse schaue ich mir das an.
Bei mir hilt es,aber ob das bei anderen auch hilft weis ich nicht.
Heute bin ich 7 Monate aus Daun weg,und ich muss sagen,der Entschluss nie mehr Daun den ich für mich geprägt habe hällt bis Heute.
Keinen Saufdruck nichts.Reale SHG findet ja zur Zeit nicht Statt,aber ich lese Hierstehe mit anderen Betroffenen in Kontakt und mir Geht es gut damit.

Euch allen ein Trockenes Jahr 2021
Titel: Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
Beitrag von: Gerchla am 29. Dezember 2020, 11:19:52
Hallo zusammen,

ich bin grundsätzlich auch der Meinung, dass es auf dem Weg in ein Leben ohne Alkohol keinen Königsweg gibt und man durchaus auch außergewöhnliche oder auf dem ersten Blick auch verrückte "Methoden" nicht für sich ausschließen sollte. Wie wir so oft schreiben, sollte hier jeden seinen individuellen und persönlichen Weg finden.  Und das muss nicht immer eine klassische Form der Therapie sein.

Beim "ersten Teil" des Suchtausstiegs, dem körperlichen Entzug" bin ich persönlich jedoch kompromisslos der Meinung, dass diesen Teil jeder unbedingt unter ärztlicher Begleitung / Betreuung durchführen sollte. Ob diese Mönche dann im Notfall helfen können oder nicht, das kann und wage ich nicht zu beurteilen. Und was diesen Bauernhof betrifft: Das finde ich z. B. als ein sehr spannendes Projekt und ich kann mir vorstellen, das es Menschen gibt, die über diese Art der Gemeinschaft und der Regeln zurück in ein geordnetes und drogenfreies Leben finden. Was hier jedoch passiert, wenn jemand in den ersten Tagen des körperlichen Entzugs in Lebensgefahr gerät bleibt offen. Mir scheint, dass jemand der sich für diesen Bauerhof entschieden hat sich darüber im Klaren sein muss, dass er hier keine ärztliche Hilfe bekommt oder dass diese zumindest nicht schnell und kurzfristig zur Verfügung steht. Das kann man für sich so entscheiden, ich würde es niemanden empfehlen.

Ich persönlich bin der Meinung, dass es bei dieser ersten Phase, die ja i. d. R. nur wenige Tage dauert, u. U. ums nackte Überleben gehen kann (auch wenn das bei vielen relativ harmlos verläuft) und man sich hier die beste mediziniesche Betreuung holen sollte die man bekommen kann.

Mittlerweile habe ich leider von zu vielen Menschen (Alkoholikern) gelesen, gehört und auch persönlich erfahren, dass sie nur mit Glück oder einem glücklichen Zufall dem Sensenmann entkommen sind. Bei ihrem Versuch, kalt zu entziehen. Und jene die es nicht überlebt haben können natürlich nicht mehr darüber berichten. Ich kenne zum Glück niemanden persönlich der dabei das Leben verloren hat, aber ich habe schon Menschen gesprochen, die jemanden auf diese Weise verloren haben.

Ich bin mir vollkommen darüber im Klaren, dass wahrscheinlich der Großteil der Alkoholiker irgendwann mal kalt entzogen hat und viele auch über einen kalten Entzug und dem anschließenden individuellem "Programm" es auch aus der Sucht heraus geschafft haben. Ich gehöre letztlich auch zu dieser Gruppe. Aber ich halte es für grundfalsch und lebensgefährlich das zu tun, auch wenn es bei mir ganz harmlos verlaufen ist.

Beide Filme zeigen aber natürlich, dass es höchst unterschiedliche Angebote gibt die weit von üblichen Therapieformen entfernt sind. Mein Credo ist hier: Beim körperlichen Entzug keine Experimente da u. U. akute Lebensgefahr, bei der anschließenden und für ein dauerhaftes alkoholfreies Leben entscheidenden psychologischen Aufarbeitung ist alles erlaubt was nicht illegal ist. Indivuduell, verrückt, abgefahren, egal, hauptsache es passt zum jeweils Abhängigen und hilft diesem zurück in ein suchtfreies Leben.

LG
gerchla
Titel: Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
Beitrag von: Susanne68 am 29. Dezember 2020, 13:40:42
Ich hab kein Problem mit den Links, und wer weiss schon, wer hier liest.

Nur mal zu dem Entgiften...

Also bei dem zweiten Film..da ist ein Arzt dabei, und der sagt, diese Patientin ist seit 10 Jahren in der Drogenhilfe bekannt und man hat schon alles versucht. Da gehts ja nicht um jemanden, der unwissend in den Entzug stolpert.
Und so wie ich das verstehe, sind das ja in der Mehrzahl Härtefälle, die da hingehen, Leute, die sonst nicht mehr viel zu verlieren haben, was jucken die die Gefahren beim Entzug? Bei denen ist wahrscheinlich jeder einzelne Tag ihres bisherigen bzw. momentanen Lebens gefährlicher.

Ich kenne selbst Leute, die waren an die hundert mal in einer regulären Entgiftung und dann haben sie alleine weiter gemacht. Und manche davon sind heute clean/trocken. Und diese Leute haben sich ganz bewusst dazu entscheiden, nicht mehr in Krankenhaus zu gehen, weil das für sie ganz eindeutig nichts gebracht hat. Absolut nachvollziehbar für mich, dass sie das irgendwann anders probieren wollen.

Für viele ist die klinische Entgiftung wohl auch einen Tick zu gemütlich, zu wenig abschreckend. Ich kenne ja Leute, die sich damit eingerichtet haben, 4 Mal im Jahr zum Entgiften zu gehen, das ist für die nichts Anderes als ein Wellness-Urlaub. Und auf jeden Fall ganz sicher kein Grund, mit dem Trinken aufzuhören. Dagegen, wenns mal so richtig übel war, das bringt schon manche zum Nachdenken - aber auch nicht alle, wobei wir wieder bei dem Problem sind, dass mans eh nicht weiss wie es kommt.

Ich kann nur Möglichkeiten aufzeigen, aber für den Anderen keine Entscheidung treffen, was er zu tun hat. Wenn einer das Risiko des kalten Entzugs bewusst eingeht, dann ist das (für mich) seine Sache. Das einzige, was ich entscheiden kann ist, unter welchen Umständen ich dabei zur Hilfe bereit bin und wo meine ganz persönliche Grenzen sind, wo ich mich auf Abstand halten möchte.

Und manche Art der therapeutischen Hilfestellung grenzt an coabhängiges Verhalten im ursprünglichen Sinn, dass sie dem Abhängigen die Konsequenzen seines Handelns abnimmt oder erleichtert und ihm damit das Weitertrinken/suchten zu geringen Leidenskosten ermöglicht, was ja der Kerngedanke an diesen ganz harten Entwöhnungsmethoden ist. Es muss weh tun, möglichst sogar zusätzlichen Leidensdruck schaffen, damit es hilft, das hilft sicher nicht allen aber bei manchen geht es nur so.

Gemacht wirds sowieso, rentiert sich absolut nicht, sich darüber zu nerven, denn das ändert gar nichts.

Bei mir selbst kanns leicht sein, wenn ich nach dem Entschluss aufzuhören, nicht sofort auf meine eigene Weise aufgehört hätte, sondern mir erst einen Entgiftungsplatz hätte suchen müssen, dann wäre der Moment möglicherweise schon wieder vorbei gewesen. Leicht möglich, dass ich dann einfach weitergesoffen hätte, und das Risiko dabei wäre größer gewesen als beim kalten Entzug. Und ich glaube, so geht es einigen.

Nach meiner Erfahrung mit meiner Behinderung können mir selbst Ärzte nur Optionen aufzeigen, aber sie können oft auch nur probieren, weil Medizin gar keine so exakte Wissenschaft ist, dass man immer alles so genau wüßte. Die Verantwortung und die Entscheidung, was ich mit mir machen lasse, bleibt immer bei mir (so lange ich kein Betreuungsfall bin).

Ich sehe das jedenfalls pragmatisch, man arbeitet mit dem, was man hat. Was hilft, ist richtig.

Gruß Susanne
Titel: Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
Beitrag von: Rekonvaleszent am 29. Dezember 2020, 16:21:00

Ich Verstehe deine Aufregung nicht,es sollte nur aufgezeigt werden welche Alternativen es gibt .nixweiss0

Deswegen verstehe ich deine Aufregung nicht so ganz
Wenn das deine Meinung ist,dann mal Los Nenne sie einfach,und alle Suchtkliniken Weltweit könnten von Heute auf Morgen Dichtmachen 44.


Hallo Daun 2020!

Aufregung? Wo sollte ich mich denn aufgeregt haben? Ich bin nur verwundert, was mir da so "karnevalistisch untermalt" untergeschoben wird.   ;)

Ich gehe mal davon aus, dass Du eine andere Art von Therapie durchlaufen hat, als Du hier verlinkst. Bedauerlicherweise berichtest Du davon eher wenig, obwohl Du bei deiner Therapie im Gegensatz zur Vorgehensweise in exotischen Ländern, wenigstens über eigene unmittelbare Erfahrungswerte verfügst.

I.Ü. erscheint mir das Konzept von Fleckenbühl eher auf Junkies und Polytoxis zugeschnitten als auf reine Alkoholtäter. Mit der erstgenannten Klientel kann ich nichts anfangen, das ist nicht meine Baustelle.

Auch Deine Aufforderung, hier Rede und Antwort zu stehen, kann ich schon rein intellektuell nicht nachvollziehen. Was meinst Du damit konkret?

Ich bin kein Pillenfreund. Hier werden zwar immer wieder mal Medis gegen den Suchtdruck genannt. Soweit ich informiert bin, sind sie nur was für den kurzfristigen Einsatz in ganz bestimmten (wenigen) Fällen, zu denen ich nicht zähle.

Wenn Du auf eine Art Impfung -das Thema ist ja gerade in aller Munde- abzielst, dann ist mir eine solche ebenfalls nicht bekannt. Wäre aber eine Art Lizenz zum Gelddrucken.

Zum Thema "Kalter Entzug" wurde ja schon von Gerchla und Greenfox das Erforderliche geschrieben.

In diesem Sinne grüßt
der Rekonvaleszent


Titel: Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
Beitrag von: Greenfox am 29. Dezember 2020, 16:45:14

Ich bin kein Pillenfreund. Hier werden zwar immer wieder mal Medis gegen den Suchtdruck genannt. Soweit ich informiert bin, sind sie nur was für den kurzfristigen Einsatz in ganz bestimmten (wenigen) Fällen, zu denen ich nicht zähle.


Nur mal kurz so nebenbei: Wer glaubt, dass es eine Pille als ALLEINIGES Allheilmittel gibt, der ist aber ziemlich schief gewickelt! In jedem Fall sind immer noch begleitende Maßnahmen psychotherapeutischer Natur notwendig.
Medikamente können nur Symptome mildern, nie gänzlich beseitigen. Und die Ursachen beseitigen schon gar nicht.

Die Arbeit an und mit sich selbst bleibt Einem also nicht erspart.

Natürlich ist es unsere Aufgabe hier unter anderem, auch auf die vielfältigen Möglichkeiten hinzuweisen, darauf, dass es keinen Königsweg gibt.

Aber insbesondere sollte es unsere Aufgabe sein, vor LEBENSGEFÄHRLICHEN Wegen (wie etwa dem kalten Entzug)zu warnen und aufzuklären - und diese nicht auch noch zu propagieren!
Zumindest sehe ICH das so.

Bleibt gesund und "rutscht" gesund und trocken ins Neue Jahr!

Greenfox
Titel: Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
Beitrag von: Susanne68 am 29. Dezember 2020, 17:18:45
I.Ü. erscheint mir das Konzept von Fleckenbühl eher auf Junkies und Polytoxis zugeschnitten als auf reine Alkoholtäter. Mit der erstgenannten Klientel kann ich nichts anfangen, das ist nicht meine Baustelle.

Das ist auch hier  sehr unterscheidlich. Kann leicht sein, dass ich persönlich mit diesen Leuten auf Fleckenbühl mehr Gemeinsamkeiten habe als  z.B. mit Dir. Vor 40 Jahren hätte ich da ganz gut dazu gepasst.

Und relativ viele Polytoxler enden am Ende als ganz gewöhnliche Alkis, weil das ja die Droge des Normalbürgers ist, die auch die meisten Giftler (irrtümlicherweise) für ziemlich harmlos halten. Und genau da stoßen dann auch gestandene Junkies, die DAS aufgehört haben, an ihre Grenzen. Werden übrigens gerne so wie ich dann extreme Schnapstrinker, weil nur das den schnellen Kick und ein intensives Rauschgefühl bietet. Kannte sogar welche, die gaben sich medizinischen Alkohol intravenös - bloß keine Umwege. Besonders beliebt bei Drogenabhängigen, die gleichzeitig Ärzte sind (gar nicht so wenige).

Und wenn man dann so richtig voll drauf ist, dann verwischen sich die Unterschiede sowieso immer mehr.
Titel: Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
Beitrag von: Daun 2020 am 29. Dezember 2020, 19:10:44
Nichts für ungut, aber so langsam wird es reichlich extrem.  nixweiss0

Ich bezweifle, dass die hiesigen user die richtige Zielgruppe für so was sind. :o

Hallo Rekonvaleszent
Ist doch dein Zitat oder?
Dieser th soll ja aufzeigen die Alternativen die es zu Herkömlichen Methoden auch noch anderweitige gibt.
Wenn mal hier im Forum liest,so wiederholt sich ja alles,und ich bezweifele das sich ein Neuling der sich hier Anmeldet sich die ganze Mühe macht jeden Punkt der ihm weiterhilft ganz Durchzulesen und sehr danach zu suchen was ihn weiterbringen Könnte.
Immer wieder Stößt man ja auch hier auf Menschen die aufhören wollen und einen Weg Suchen,die Frage ist wie nixweiss0

Ich Verstehe deine Aufregung nicht,es sollte nur aufgezeigt werden welche Alternativen es gibt .nixweiss0

Deswegen verstehe ich deine Aufregung nicht so ganz
Wenn das deine Meinung ist,dann mal Los Nenne sie einfach,und alle Suchtkliniken Weltweit könnten von Heute auf Morgen Dichtmachen 44.



Hallo Daun 2020!

Aufregung? Wo sollte ich mich denn aufgeregt haben? Ich bin nur verwundert, was mir da so "karnevalistisch untermalt" untergeschoben wird.   ;)

Ich gehe mal davon aus, dass Du eine andere Art von Therapie durchlaufen hat, als Du hier verlinkst. Bedauerlicherweise berichtest Du davon eher wenig, obwohl Du bei deiner Therapie im Gegensatz zur Vorgehensweise in exotischen Ländern, wenigstens über eigene unmittelbare Erfahrungswerte verfügst.
Dazu schreibe ich Später.

I.Ü. erscheint mir das Konzept von Fleckenbühl eher auf Junkies und Polytoxis zugeschnitten als auf reine Alkoholtäter. Mit der erstgenannten Klientel kann ich nichts anfangen, das ist nicht meine Baustelle.

Ja Anfangen kann ich auch nichts Damit,da stimme ich dir zu ,aber es sind auch nur Menschen und wenn ich dehnen mit einigen Tipps helfen kann,warum nicht?

Auch Deine Aufforderung, hier Rede und Antwort zu stehen, kann ich schon rein intellektuell nicht nachvollziehen. Was meinst Du damit konkret?
Na dann lese dir dochmal deine Erste Antwort durch ,und Denke mal nach,vielleicht kommst du dann von selber drauf.
Hier schlagen teilweise Menschen auf die Wirkich Hilfe suchen, ob sie nun keine Therapie genemigt bekommen aus welchen gründen auch immer ergal,ich habe das Th nur aufgemacht,um Aufzuzeigen das es auch anders geht,den Rest kann jeder für sich entscheiden.

Ich bin kein Pillenfreund. Hier werden zwar immer wieder mal Medis gegen den Suchtdruck genannt. Soweit ich informiert bin, sind sie nur was für den kurzfristigen Einsatz in ganz bestimmten (wenigen) Fällen, zu denen ich nicht zähle.
Ich bin auch nicht der Absolute Experte auf diesem Gebiet aber wenn es dich Interessiert,mit dem Web Kommst du da auch weiter.

Wenn Du auf eine Art Impfung -das Thema ist ja gerade in aller Munde- abzielst, dann ist mir eine solche ebenfalls nicht bekannt. Wäre aber eine Art Lizenz zum Gelddrucken.
JO

Zum Thema "Kalter Entzug" wurde ja schon von Gerchla und Greenfox das Erforderliche geschrieben.

Auch Susanne hat da was zu Geschrieben,und ihr gebe ich Recht,ich möchte nicht wissen wie viele schon Kalt entzogen haben ohne es zu wissen :-X :-\

Na ja zu meiner Therapie schreibe ich dann noch gehört vielleicht hier hin ,ist ungewöhnlich aber bis Heute Passt sie,jedenfalls für mich.




Titel: Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
Beitrag von: Rekonvaleszent am 29. Dezember 2020, 22:22:03
Hallo!

Du hast mich doch selbst zitiert, warum die Nachfrage?

Diejenigen, die mit dem Alkohol abschließen wollen, werden es sicherlich erst mal, so wie wir beide auch,  mitten in D versuchen, bevor sie auf die Idee kommen, nach Thailand jetten, wo man derzeit eh nicht ohne vorherige Quarantäne ins Land kommt. 8)

Eine wirkliche und thematisch naheliegende Alternative sind die beiden Einrichtungen m.E. und entgegen deiner suggerierten Überschrift jedenfalls nicht.

Übrigens: Klar haben viele kalt entzogen, es ist trotzdem eine sehr heikle Nummer. Von Therapieanbietern bzw. Entzugseinrichtungen erwarte ich eine medizinische Betreuung, um möglichen Gefahren durch Krampfanfälle entgegen zu wirken.

Gruß
Rekonvaleszent
Titel: Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
Beitrag von: Daun 2020 am 30. Dezember 2020, 11:12:25
 

Hallo

Übrigens: Klar haben viele kalt entzogen, es ist trotzdem eine sehr heikle Nummer.

Ich glaube da haben wir uns Missverstanden,ich meine Diejenigen die nicht bewust einen Kalten entzug gemacht haben.
Nemen wir an es hat einer zu tief ins Glas gekuckt und ihm ist Schlecht,und er trinkt nichts mehr,was weis er denn wenn er 1-2 Flaschen Wodka oder andere Sachen Reingekippt hat wie gefährlich das ist?Selbst wenn er es weis,und er versucht in diesem Augenblick Hilfe zu bekommen,da hast du aber ein Problem...
Du Kannst zum Arzt gehen,auf diese Idee kommen aber bestimmt erst mal die wenigsten,oder dich Einweisen lassen.
Da du aber schon Runtergefahren bist nehmen die dich in Akutkliniken meist nicht auf.(Jedenfalls bei uns ist das so)
Die meine ich.In der Therapie sollst du in der Regel ja Nüchtern erscheinen,was aber auch nicht immer der Fall ist.Somit ist die Gefahr schon mal minnimiert.

Von Therapieanbietern bzw. Entzugseinrichtungen erwarte ich eine medizinische Betreuung, um möglichen Gefahren durch Krampfanfälle entgegen zu wirken.

Da gebe ich dir erst mal Recht das gilt aber eigendlich für jeden Fachmann,ob nun Medizin Baugewerbe usw.
Leider so habe ich jedenfalls die Erfahrung gemacht,stimmt das nicht immer.
Wenn das so wäre und alle würden sich an Regeln halten dann wärenn Viele Probleme schneller und besser gelöst.
LG
Titel: Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
Beitrag von: Daun 2020 am 30. Dezember 2020, 14:01:26
Hallo  Rekonvaleszent
Ich gehe mal davon aus, dass Du eine andere Art von Therapie durchlaufen hat, als Du hier verlinkst. Bedauerlicherweise berichtest Du davon eher wenig, obwohl Du bei deiner Therapie im Gegensatz zur Vorgehensweise in exotischen Ländern, wenigstens über eigene unmittelbare Erfahrungswerte verfügst.

Irgendwann habe ich mal entschlossen nach vielen Versuchen eine Therapie zu machen.
Na ja von Anfang bis zur Umsetzung verging dann noch mal knapp ein 3/4 Jahr.
Ende Februar bis Ende Mai war ich dann in Daun Tommener Höhe.
Zu Diesem Zeitpunkt besuchte ich schon eine Selbsthilfegruppe und man wünschte mir viel Erfolg ,und ich sollte für mich das Nötige Mitnehmen.Nicht an andere Aufhalten,sondern mich nur mit mir beschäftigen.
Beim Letzten Gespräch mit meier Therapeutin meinte sie nur,die werden ihnen Helfen 44.
Meine Frage ob das so ist wie bei der Bundeswehr blödsinniges machen und dann geht das schon,da hatte ich keinen Bock Drauf.
Vergesse ich nicht,Die Antwort:Nein Nein so ist das Nicht.
Na ja dann kam der 1 Tag in der Klinik.
Aufnahme dann erst mal bis zu 14 Tage in der Aufnahme,danach wurde man einer Gruppe zugewiesen.
Gleichzeitig wurde die Hausordnung Überreicht.
Ich möchte hier nicht Schlechtreden über die Klink aber ich versuche nur Wiederzugeben wie ich es Empfunden habe.
Es gab Pflichttermine in der Aufnahme...
Essen
Raucherbereich ja aber nur abgegrenzt.
Fernsehfilme über Alkoholsucht teilweise sehr alt,die auch ohne Therapeuten abgehalten wurden,viel zeit sich mit sich selber zu beschäftigen,in der Klinik zurechtzufinden blieb eigendlich jedem selber Überlassen.
Aber da ich von Hause aus Neugierig bin und die Therapie ja wollte um vom Stoff wegzukommen machte ich erst mal gute Miene zu dem Ganzen.
Bester Austausch war hier die Raucherecke,hier fand ich auch schnell kontakt und konnte mich Austauschen.
Thema NR.1 Warum bist du hier?
Überwiegend Alkohol und Drogen.....
Polytox und andere Pychichen Belastungen waren auch da.
Jeder hatte seinen Grund dort Aufzuschlagen.
Ich habe die Raucherecke immer als Ort betrachtet wo man sich Austauschen konnte unter Gleichgesinnten und Experten .
Die Besten Experten ohne Ausbildung findet man unter Süchtigen.
Ist nun mal mein Wahlspruch.
Ob Vertuschen Schönreden Schauspielern da sind wir wohl alle gleich gestrickt.
Na ja dann gings nach 7 Tagen in die Gruppen.
Hier waren dann schon mehr Aufgaben die man Erledigen Musste Gruppenaktivitäten Ergo Gruppengespräche Aufgaben wie Teeküche verschiedene Bereiche im Innen und Aussendienst Fernsehraum Aufenthaltsbereich Waschküche Reinigung des Zimmers,so wächst man mit den Aufgaben zu einem Strukturiertem Ablauf,viele Dieser Aufgaben wurden ohne Therapeuten durchgeführt.
Ausserdem hatte jeder noch seinen Speziellen Teil.
Ausarbeitung des Jellineksschemas das sollte nach 7 Wochen dann in der Gruppe vorgetragen und Diskutiert werden.
Ausarbeitung der Lebens und Suchtanalüse auch im Zeitlichen Ramen begrenzt,aber Vortrag mit dem Therapeuten.

Alles in Allem Aufgebaut nach dem Prinzip AA Betty Fort Klinik

Aber auch viel Freizeit
Nicht jeder der hier war war aus Freien Stücken dort ,jeder hatte einen Anderen Hintergrund.Ob Ehepartner Arbeitgeber Justiz alles war vertreten,aber genauso waren auch die Reaktionen.
Ich für mein Teil hörte mir das zwar an ,aber ich wollte für mich etwas tun.
Einzelgespräche mit der Therapeutin sollten einmal die Woche sein.
Da Kann ich nur vermuten,da diese so überlastet waren,das das nicht Hingehauen hat.
Natürlich konnte man sich bei Bedarf anmelden,war aber mit Wartezeiten verbunden.
Ich glaube ich kam auf 5 in der Ganzen Zeit,und das waren 15 Wochen.
Also,selbst ist der Mann beschäftige dich mit dir Selbst.
Mitlerweile dufte ich unter Begleitung von weiteren Personen die Klinik verlassen,und habe mir ausser Süssigkeiten Trinken Tabak Bücher Bastelsachen Malsachen besorgt.
Da ja erheblich Freizeit vorhanden war,viele Gespräche geführt und mir mein Bild gebildet,und oft die Frage gestellt,musste es erst so weit kommen,und was bringt dir das hier????
Nach ca 4-5 Wochen dann das erste Einzelgespräch.
 Ich dann auch schon meine Frage Parrat:
Geben sie mir einen Schlüssel,damit ich nix mehr Saufe.Irgendeinen Schlüssel und alles ist gut.

Na ja die Antwort :Kann ich nicht hab ich nicht den müssen sie Schon selber finden.

Na das war doch mal was...
Eigendlich habe ich mir mehr erhofft.
Na ja so blieb mir nichts anderes Übrig als selber Darüber Nachzudenken wie es denn nun Weitegeht oder Mach ich das alles für die Katz?
Viel gelesen ,gebastelt und über Gott und die Welt Nachgedacht.
Wo ist der Schlüssel???????
Dann Kam Corona und alles Veränderte sich.
In Daun ist ein Fall aufgetreten.
Ausgangssperre:
An Alkohol dachte ich nicht,Keinen Saufdruck,ich war ja sozusagen in einem Geschützten Bereich.
Das einzige was mich Umtrieb war wie Komme ich an Zigaretten?
Wir hatten ja eine Kaffeteria da sollte man alles Kaufen Können,für den Täglichen und Persöhnlichen Bedarf,war aber nicht so.
Aber wir durften dann statt nach Daun in einen Anderen Ort einmal die Woche Fahren,da habe ich mich erst mal eingedeckt.....
Keiner wuste wie geht es weiter.
Das Thema war auf der Tagesordnung.
Juchhu die Neuigkeiten überschlugen sich.Es war Leben in der Bude.
Viele haben Abgebrochen mit der Begründung,hier bin ich nicht sicher.
Na ja weil keiner was weis und Keiner hat ein Mittel da bin ich hier genau wie zu Hause auch,alsö Durchziehen.
Das war erst mal meine Denke.
Abgesehen davon Problem Zigaretten war gelöst Essen auch,das wurde dann in Gruppen aufgeteilt,aber alles in Allem noch erträglich.
Aber Mein Schlüssel verfolgte mich.
Eines Abends in dem Raucherbereich hatte ich ein Interessantes Gespräch.
Neuzugang ,da ich keine Kontaktschwierigkeiten habe fingen wir an uns zu Unterhalten.
Woher Kommst du was machst du wieso bist du hier?
Das Gleiche von mir.
Und er sagte nur einen Satz:
Alkohol ist gar kein Problem:Ich trinke schon seit über 10 Jahren nichts mehr.
Na ja er war wegen Drogen da (Suchtverlagerung)
Na ja dann habe ich mal Nachgehakt.
Wie ist er vom Alkohol weggekommen?
Und er erzählte mir,das wie er einmal Sturzbetrunken war ein Video von ihm gemacht wurde,und er jedesmal wenn er Saufdruck hat sich das ansieht,und sich so hilft.
Grübel Grübel.
Das lies mir Keine Ruhe mehr und ich dachte darüber nach und Nach,und Spielte im Kopf durch was wäre wenn?
Wie könnte ich das für mich Umsetzen?
Mein Vorsatz war immer diese Theapie durchzuziehen und für mich dort Trocken Rauszugehen.
Mal ein ganz Neuer Ansatz.
Dann kam mir eine Idee
Ich habe mir für die Therapie drei Bilder mitgenommen.
Eins von meinem Enkelkind
Eins von Einer Schwanenfamile auf einem Teich
Und eins von einem Ort den ich als Schönsten Kennengelernt habe   Arazasu

Und die habe ich bei mir über dem Schreibtisch aufgehangen ,so das ich sie Jeden Abend sehen konnte.
Und wenn ich die Bilder ansehe werden Erinnerungen wach,von jetzt auf gleich.

Und so grübelte ich Tagelang,wenn ich dann für mich war,und kam zu Folgendem Ergebniss.
Warum bin ich hier?
Und hierhin willst du nicht mehr!
Hilfe die ich mir erhofft habe gibt es Hier nicht,oder Doch?

Und dann hatte ich für mich einen Entschluss gefasst.
Ein Bild von der Tommener Höhe,und darunter Den Text Tommener Höhe nie Wieder.
Das war Abends.
Also Morgens ich hatte keine Anwendungen zur Chsfsekritärin nach einem Bild gefragt.
Das dauerte zwar einige Tage bis sie mir was Herausgesucht hatte aber dann hatte ich das ,und wollte wenn ich nach Hause Komme mir das so an die Türe Kleben,das wenn ich meine Wohnung verlasse es immer vor Augen habe.
Das habe ich dann auch gemacht,und muss Sagen bis Heute Hilft es bei mir.
Ich bin jetzt im 8 Monat aus der Therapie zurück und muss Sagen,Keinen Saufdruck,mir geht es gut und ich hoffe es bleibt so.

Was habe ich Mitgenommen aus der Therapei?
Jeder muss eine gewisse Selbstdisziplin für sich mitbringen,Achtsamkeit für die Gefahren,die überall Lauern,und nach Vorne Schauen.
Wenn man eine Lehre macht,dann gibt es einen Spuch:
Vor der Lehre ist nach der Lehre
Übersetzt auf die Teherapie habe ich Mitgenommen,hier bekommst du das Nötige gelernt,mach was draus.oder lass es.
Soviel zu diesem Thema hier als Alternative Methode.

LG




Titel: Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
Beitrag von: Greenfox am 31. Dezember 2020, 10:52:48
Zitat
Soviel zu diesem Thema hier als Alternative Methode.

Was ist denn daran, bitte schön, "alternativ"?

Wenn man sich so eine klassische Therapie aus einem gewissen Abstand mit nüchternem Kopf und gesundem Menschenverstand anschaut - was passiert dort?

Zum Einen wird dort zuerst einmal STRUKTUR in den Alltag gebracht.
Das kennen doch die Meisten gar nicht mehr, die dorthin kommen. Viele haben schon ihren Job verloren und leben ohne Job. Wer noch einen Job hat (so wie ich damals), für den ist das natürlich Kinderkram und Bevormundung.

Dann sollst Du Dich mit Dir selbst und Deiner Gefühlswelt beschäftigen. Wie geht es Dir? Was meinst Du genau mit "gut/schlecht"?
Du sollst in Dich hineinhören und schauen, wie es Dir tatsächlich geht - auf Dich selbst achten!

Zitat
Geben sie mir einen Schlüssel,damit ich nix mehr Saufe.Irgendeinen Schlüssel und alles ist gut.

Na ja die Antwort :Kann ich nicht hab ich nicht den müssen sie Schon selber finden.

Logisch - Jeder ist einzigartig.

Du sollst auf Dein Leben und Dein Verhalten schauen, um vielleicht zu sehen/zu erkennen, warum bzw. in welchen Situationen Du getrunken hast, was die Auslöser waren/sind - um so für die Zukunft Strategien entwickeln zu können, wie man diese Auslöser/Trigger vermeiden kann. Und wenn es doch einmal zu Suchtdruck kommt, wie Du am Besten aus dieser Situation wieder rauskommst, OHNE zur Flasche/zum Glas zu greifen.

Zitat
Geben sie mir einen Schlüssel,damit ich nix mehr Saufe.Irgendeinen Schlüssel und alles ist gut.

Na ja die Antwort :Kann ich nicht hab ich nicht den müssen sie Schon selber finden.

Logisch - Jeder ist einzigartig.

Erst wird nach dem Einen, dem einzig wahren Allheilmittel gerufen. Dann ist man enttäuscht und sauer, weil es heisst "Das gibt es nicht. Du musst schon Deinen eigenen Weg finden. Wir können Dir nur die Richtung zeigen und den Kompass und Hilfsmittel an die Hand geben."
Wenn man dann aber hier rumtönt, dann sollte man aber auch so fair sein und nicht die zweite Hälfte des Spruches weglassen - nämlich, dass man die Richtung und das Werkzeug bekommt.

Für mich macht eine Therapie nur Sinn, wenn sie auf die Persönlichkeit eingeht - und nicht, wenn sie Alle über einen Kamm schert (oder einen Trog stellt und kotzen lässt).
Titel: Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
Beitrag von: Susanne68 am 31. Dezember 2020, 16:18:47
Ich will da nur mal was aus meiner persönlichen Erfahrung berichten.

Ich hab vor allem gegen den Schluss hin ziemlich extrem gekotzt. Und ganz egal wie schlimm und hässlich es war, ich hatte das Gefühl, es hatte etwas innerlich reinigendes, kathartisches, wie wenn da viel rausgekommen und aufgebrochen ist, was ich im Laufe meines früheren Lebens gefressen hatte. Ich hatte da sogar mal den Begriff Kotzkur dafür, fühlte sich gut an, wenn alles draussen war.

Sprache sagt da viel.
Man schluckt viel runter (ich meine jetzt nicht den Alkohol, sondern Ärger, Wut, Frust), man findet Dinge zum Kotzen, die dann auch wieder raus wollen, die unverdaulich sind, man erbricht und bricht damit Dinge auch auf.

Also das ist ein Ansatz, mit dem ich auf jeden Fall was anfangen kann.

Ich war in keiner Alkoholentwöhnungstherapie (aber so wie ich das lese, hatte ich ja alleine schon in der Suchtberatung mehr Einzelgespräche als andere während ihrer ganzen Therapie) und ich möchte das gar nicht beurteilen, aber ich habe da schon Gedanken dazu.

Die gute Frau da hat erstens vorzeitig abgebrochen, man weiss ja gar nicht, wie es weitergegangen wäre. Ist aber auch kein Nogo, weil in normalen Therapien scheitern auch viele.
Und zweitens waren da, wie auch auf diesem Hof, ja wohl eindeutig auch Andere, die schon eine ganze Menge Erfahrung hatten. Ich sehe jetzt ganz ehrlich nicht, warum da nicht mindestens soviel rüber kommen sollte wie in einer Selbsthilfegruppe, wenn man sich da mal drauf einlässt. Und warum sollten die nicht mit Entzugsproblematiken umgehen können, das sind ja alles Leute, die das schon hinter sich haben.

Und auch Du, Greenfox, kannst nicht nur von Dir auf andere schliessen. So wenig wie das jeder auf meine Weise hätte machen können, muss das ja auch für Dich gar nicht passen. Wer weiss, ob ich auf Deine Weise trocken geworden wäre oder Du auf meine? Und hier im Thema sind mindestens 3 von den 5 Schreibern Leute, die kalt entzogen haben, und wir werdens hoffenlich alle nicht noch mal entscheiden müssen.

Just my 2 Cents.




Titel: Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
Beitrag von: Susanne68 am 31. Dezember 2020, 17:09:13
Noch was.

So wie ich das erlebt habe, spürt man sich selbst schon auch ganz extrem, wenn es einem so fürchterlich geht. Die Ängste, die ich dabei ausgestanden habe, brachten mich mir selbst absolut näher.
Und viele Suchtler, so wie ich ja wohl auch, haben definitiv das Problem, das sie von sich selbst und davon wie sie mit sich umgehen (in meiner Sprache: Selbstumgang wie mit einem Stück Scheixxe) , nichts mehr merken.

Man muss es aber merken, wie es einem geht, damit man eben nicht mehr mit sich selbst wie mit irgendeinem Ding umgeht, das zu funktionieren hat oder andernfalls auf dem (inneren ) Müllhaufen landet. Denn ich bin ja wirklich mit mir umgegangen wie mit einem Wegwerfgegenstand.

Und in der einzigen Therapie, die ich gemacht habe, gings drum, den Zugang zu den inneren Ressourcen zu verbessern und auf die Selbstheilungskräfte besseren Zugriff zu bekommen. Dabei bin ich mir relativ sicher, dass ich eine ganze Reihe Blockaden, die dem im Weg gestanden wären, vorher schon ausgekotzt hatte.
Titel: Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
Beitrag von: Daun 2020 am 01. Januar 2021, 17:05:19
Hallo Greenfox
Na ja vielleicht hast du ja nicht ganz gelesen

Wenn man dann aber hier rumtönt, dann sollte man aber auch so fair sein und nicht die zweite Hälfte des Spruches weglassen - nämlich, dass man die Richtung und das Werkzeug bekommt.

Ich fühle mich da nicht angegriffen,vielleicht andere...

Was habe ich Mitgenommen aus der Therapei?
Jeder muss eine gewisse Selbstdisziplin für sich mitbringen,Achtsamkeit für die Gefahren,die überall Lauern,und nach Vorne Schauen.
Wenn man eine Lehre macht,dann gibt es einen Spuch:
Vor der Lehre ist nach der Lehre
Übersetzt auf die Teherapie habe ich Mitgenommen,hier bekommst du das Nötige gelernt,mach was draus.oder lass es.
Soviel zu diesem Thema hier als Alternative Methode.

Das war meine Wiedergabe.
Und ich glaube das ist doch Kommentar genug?

Hallo Susanne
Ich finde gut wie du das so Schreibst,und nicht das ganze noch versuchst Schönzureden.

Ich hatte mal bei einem Gespräch mit einer Suchttherapeutin ein Erlebniss:
Freudestrhlend berichtete sie davon,mit dem Rauchen aufgehört zu haben.
Worauf ich ihr gesagt habe:
Ja mit Rauchen haben sie Erfahrung gesammelt,aber Alkohol warscheinlich nur Theoretisch.
Na das Fand sie dann nicht so Prikelnt
Aber Heute verstehen wir uns.
LG
Titel: Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
Beitrag von: Rekonvaleszent am 01. Januar 2021, 18:32:19
Hallo!

Richtung.? Die wird gezeigt: Das erste Glas stehen zu lassen und Abstand zum Alkohol wahren.

Werkzeug? Ist mir zu handwerklich. Suchtbewältigung ist kein Handwerk wie Fliesen lagen, Mauern hochziehen u.ä. Im Übrigen wurde in meiner ambulanten Therapie schon klar gemacht, sich vernünftige Tätigkeiten und Hobbies zu suchen, die einen ausfüllen und Freude bereiten. Ferner Abstand zu Saufkumpanen, Kneipen und alkohollastigen Veranstaltungen zu halten. Das ist doch schon mal eine Menge an Rüstzeug. Man muss halt nur mal sein eigenes Oberstübchen einschalten und ein wenig nachdenken. Das Nachdenken kann einem der Therapeut nicht abnehmen.

Das Rauchen ist in der Tat ein Sonderproblem, es knallt einem aber nicht das Hirn weg wie der Alkohol. Ich habe auch ein paar Jahre vor Beginn meiner Abstinenz die Quarzerei aufgegeben. Es war mir ein Leichtes. Warum? Ich hatte es einfach so was von satt. Ich hustete morgens, dass ich mich fragte, ob bald noch Brikett rausfliegen. Dazu der fortdauernde Gestank.

Damals sagte ich mir, wenn das mit dem Rauchen so einfach ist, dann klappt das eines Tages auch mit dem Saufen. Pustekuchen. Letzteres war schon eine harte Nummer, die mich komplett forderte.

Ich bin auch verwundert, dass so mancher Therapeut raucht und während Veranstaltungen Raucherpausen einlegen muss. Warum wird eigentlich den übrigen Teilnehmern zugemutet, sich zu gedulden bis die Fraktion der Qualmer ihrer Sucht gefrönt hat? Das ging mir in meiner ambulanten Therapie und auch später in der von mir zeitweilig besuchten SHG auf die Nerven. Aber ich bin damals still geblieben. Der Therapeut meinte, erst müsse man den Alkohol angehen und später das Nikotin, damit der Proband nicht überfordert werde. Stimmt das oder ist das nicht eher eine billige Ausrede, um die eigene Sucht zu kaschieren.

Andererseits darf man sich selbst auch nicht überschätzen. Der Hinweis, wir Trinker wissen es eh besser als der Therapeut, den ich so manches mal gehört und gelesen habe, geht fehl. Die Erfahrungswerte der Aussteiger aus dem aktiven Part der Sucht sind nur die eine Hälfte, die Erfahrungen und das theoretische Wissen der Therapeuten sind für mich die zweite Seite der Medaille und runden das Bild erst ab.

Gruß
Rekonvaleszent

Titel: Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
Beitrag von: Rina am 01. Januar 2021, 21:18:34
Hallo in die Runde,

Hoffe ihr seit alle gut ins neue Jahr gestartet!

Ich habe 2 klassische Therapien hinter mir, nicht in Deutschland aber ich denke das sieht im groben überall etwa gleich aus. Mir habe diese stationären Aufenthalte beide nicht viel bis nichts gebracht. Ist wirklich so, ich dachte nur die ganze Zeit dass ich mich verirrt hatte, fühlte mich wie im Feriencamp für Erwachsene mit bisschen Schulunterricht für Erstklässler. Während 2 Monaten sah ich 2x einen Artzt, paar mal einen Therapeuten, nur in den Gruppengesprächen habe ich vielleicht noch etwas brauchbares mitnehmen können. Im Nachhinein war das gar nicht mein Ding, es hat ja auch nicht gewirkt.

Es gibt in der Tat einige wirklich gute Ärzte und Therapeuten auf dem Gebiet Alkoholismus, leider sind mir aber mehr Unwissende und Theoretiker auf meinem Weg begegnet...bis ich vor gut 2 Jahren endlich auf die richtige Therapie-Art und den richtigen Arzt gestossen bin, durch Zufall. Das ist wahrscheinlich auch das schwierige bei der Alkoholsucht, es gibt so viele Arten davon und es muss ein individueller Lösungsansatz her. Bis man den findet kann es dauern...also bei mir war es so. Die Grundlage ist selbstverständlich die Eigenmotivation überhaupt was zu unternehmen. Ich vergleich es einbisschen wie mit dem Abspecken...es gibt so unzählig viele verschiedene Stoffwechseltypen, wie soll da eine einzige Diät DIE Lösung für ALLE abnehmwilligen sein?

Vielleicht hätte bei mir so eine radikale hatdcore Tour geholfen, ich wäre vielleicht der Typ dazu. Zum Glück konnte ich in meiner Sucht die körperliche Abhängigkeit umgehen es wäre also nie zu einer solchen Kotzerei gekommen. Aber sooo abartig finde ich es nicht wenn man die Gefahren des kalten Entzuges mal aussen vor lässt. Bei manchen muss es richtig weh tun bevor es reicht.
Titel: Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
Beitrag von: Daun 2020 am 02. Januar 2021, 01:15:04
Hallo Rina
Danke für das Teilen hier,und mich würde ja doch mal interessieren was dir denn Letzten endes Geholfen hat.
Ich habe auch so meine Erfahrungen gemacht,nicht das viele auch verzweifelt sind vom Angebot mal abgesehen,aber ich glaube da spielen auch ganz gewaltige Finazintressen mit hinein,wie zb.Corona ausgebrochen ist hat der Mutterkonzern (Medianklinik Deutschland) die Therapeuten auch noch in Kurzarbeit geschickt.
Sie hatten ja so schon wenig Zeit OK aber da weniger Patienten vorhanden waren heißt ja nicht,das sie weniger Betreung brauchen oder?
Ich kann ja nur von mir sprechen aber für mich steht fest da nie wieder hin,wie auch immer .
Braucht man ja auch nicht wenn man nichts mehr Trinkt.
LG
Titel: Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
Beitrag von: Risu am 02. Januar 2021, 04:09:00
Ich sehe die Vorstellung, dass es eine Lösung, ein Werkzeug, eine Abkürzung gibt oder geben muss als absolut nasses Denken an.

Genau das ist Teil der Krankheit und war eines meiner größten Probleme.

Das war genau das, was ich mir jahrelang vorgestellt habe, du musst nur den Schlüssel finden, herausfinden, warum du trinkst und dann kannst du es einfach lassen.... einfach so.

So ist es aber nicht, so funktioniert es nicht.

Wenn man es schafft zu begreifen, dass es diesen „einfachen Zaubertrick“ nicht gibt und dass man sich selber helfen muss, sich selber auf den Weg machen muss und selber Lösungen für sich finden muss, dann ist schon viel gewonnen.

So gesehen war die Therapie doch erfolgreich, auch wenn du dir was anderes vorgestellt hattest.

Das ist doch letzendlich alles was wichtig ist.

Wenn dir die LZT geholfen hat trocken zu werden hat sie ja ihren Zweck erfüllt.
Titel: Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
Beitrag von: Rina am 02. Januar 2021, 08:56:52

Wenn man es schafft zu begreifen, dass es diesen „einfachen Zaubertrick“ nicht gibt und dass man sich selber helfen muss, sich selber auf den Weg machen muss und selber Lösungen für sich finden muss, dann ...


DAS hat mir schlussendlich geholfen. Als ich verstanden habe dass Heilung von Innen kommt und nicht von Aussen. Ärzte und Therapeuten, allenfalls Medikamente, können eine grosse Hilfe sein aber die Umstellung und die eigentliche Genesung kann von niemand anderen vollzogen werden als vom Abhängigen selbst.
Suchtexperten sind hervorragende Begleiter, aber wie hier schon beschrieben kann das auch ein Mönch sein, eine oder mehrere SHG, Traumatherapeuten, Sophrologen etc. Der springende Punkt war für mich, dass ich sie als Begleiter sehe und nicht als DIE Lösungsbringer. Vergangenheitsbewältigung und SHG sind mein Standbein seit nun über 19 Monaten Abstinenz, eine Formel die für mich bis jetzt erfolgreich war.
Titel: Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
Beitrag von: Britt am 02. Januar 2021, 14:58:53
Moin und ein gesundes neues Jahr 2021,
warum diese Rabulistik? Werkzeug...natürlich brauche ich Werkzeug zur Suchtbewältigung und um mein stabiles trockenes (und nein, ich meine damit keine Windeln) Fundament aufrecht zu erhalten. Werkzeuge sind für mich hier nichts anderes als Wege, Maßnahmen, Mittel, Möglichkeiten, Methoden und Kenntnisse zu erhalten, wo und bei wem auch immer.
Ich habe mein "Werkzeug" jedenfalls immer bei mir. Was hat das mit nassem Denken zur tun?

LG Britt
Titel: Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
Beitrag von: Risu am 02. Januar 2021, 20:25:37
Falls du mich meinst mit der Frage:

Was ich geschrieben habe ist das was ich erlebt habe, was ich erfahren habe ist. Meine Realität.
 
Deine Erfahrung scheint eine andere zu sein.

Und das ist ja erst mal interessant, dass wir so unterschiedlich sind.

Mal eine Frage: Was ich geschrieben habe, dass ich als ich schon wusste, dass ich zu viel trinke jahrelang gedacht habe ich müsse herausfinden, was mir fehlt, was ich brauche um nicht so viel zu trinken. Das ich dachte ich müsste den Grund für meine Sucht finden um sie abstellen zu können.

Kennst du das auch?
Titel: Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
Beitrag von: Britt am 02. Januar 2021, 23:15:53
Hallo liebe Risu,
ja, Menschen unterscheiden sich in Vielem und in Manchem sind sie ähnlich.
Ich habe getrunken, weil ich viele Gefühle einfach nicht mehr aushalten konnte. Ich habe nicht gelerntes aus meiner Kindheit mit Alkohol kompensiert.  Das habe ich aber erst in vielen therapeutischen Gesprächen herausgefunden.
Ich denke schon, dass es Gründe/Ursachen gibt, warum ich süchtig wurde.
Das '"Werkzeug" für neue Verhaltensweisen  und  Denkmuster  musste ich mir dann mit professioneller Hilfe hart erarbeiten. Alleine hätte ich das nicht geschafft.
LG Britt
Titel: Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
Beitrag von: Daun 2020 am 05. Januar 2021, 13:57:43
Hallo
Der Französiche Heilpraktiker Maurice Mességué hat einmal Gesagt:

Wer Heilt hat recht.

Wenn man mal in Alter Bücher nachliest  wie sich die Leute manche Krankheiten die Welt und vieles Mehr erklärten,so muß man doch immer wieder Feststellen,das das Rad keinen Anfang und Kein Ende hat.

Und genau so sehe ich das Beim Alkohol.
Viele Dinge versuche ich immer Thechnik gerecht umzusetzen und für mich verständlich zu verarbeiten.
Hierbei gibt es aber immer verschiedene Lösungen.

Jeder so wie er Kann und was ihm Hilft,das ist jedenfalls meine Divise,keinem das Schlechte wünschen,und nur seinen Weg finden.
LG
Titel: Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
Beitrag von: Rekonvaleszent am 05. Januar 2021, 16:43:53
Hallo Daun!

Geht der Spruch nicht auf Hippokrates zurück? ;) Über dessen Sinn und Zweck lässt sich trefflich streiten (im Sinne von pro und contra diskutieren).

Jedenfalls stimme ich dir zu, dass ein jeder seinen eigenen Weg suchen und finden sollte. Wichtig erscheint mir, dass man rückhaltlos hinter der Entscheidung steht, keinen Alk mehr zu konsumieren und somit der eigenen Gesundheit absolute Priorität im Leben einräumt. Werr noch irgendwo im Hirn den Gedanken herum spuken hat, dass später doch noch mal was mit dem Alk gehen könne, der hat es verdammt schwer, weil die eigene Abstinenz nicht als Gewinn und somit positiv, sondern eher als Last und Verpflichtung, als Mühsal empfunden wird, dass einzig dem fernen Ziel dient, doch noch mal saufen zu können.

Wie findet man den eigenen Weg? Indem man darauf achtet, was einem gut tut.

Gruß
Rekonvaleszent